Impactsuspect » Wikipedia
Mrz
24
2010
5

When Wikipedia was down…

Heute war Wikipedia ’ne Zeitlang down. Ich dachte ja zuerst, das könnte noch mit der Vulvadiskussion, die es am Sonntag dort gegeben hat zusammenhängen, aber es waren wohl doch technische Schwierigkeiten.

Der zwischenzeitliche Ausfall der Online-Enzyklopädie zeigt einem irgendwie mal ganz deutlich, wie oft man die doch benutzt. Schade, dass man nicht direkt Wikipedia spenden kann, sondern nur Wikimedia, die in der Relevanzdebatte ja klipp und klar gesagt haben, dass sie nicht so wirklich was mit Wikipedia zu tun haben.
Ich fänd’s immer noch besser, wenn nicht so scheußlich viele Artikel gelöscht würden und die Löschanträge, die gestellt werden, sind manchmal wirklich hanebüchen, doch im Großen und Ganzen ist die Wikipedia doch ’ne prima Sache und heutzutage nicht nur für ganz normale Hanseln wie mich unverzichtbar, sondern auch für Studenten, die Presse und Otto Normal zwischendurch auch mal.

Was gerade in der Löschprüfung ist, darüber kann man sich im Echtzeitnetz bei diesen beiden Twitteraccounts informieren:
@Artikelsterben
@Löschkandidat

Artikelsterben find‘ ich übrigens besser, weil der auch gleich den fraglichen Artikel – so fern noch da – und die dazugehörige Löschdiskussion verlinkt, die manchmal auch schon einen gewissen Unterhaltungswert hat.

Ich gebe zu, oft kenne ich das Subjekt des Lemmas, das gerade gelöscht werden soll, auch nicht aber hin und wieder wird dann ein Löschantrag für irgendetwas gestellt, das jeder kennt, „Sexualkundeunterricht“ oder „Cthulhu Mythos“ zum Beispiel.

Die Reaktion des großen Alten auf den Löschantrag

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Technisches | Schlagwörter: ,
Okt
31
2009
2

(R-)Elefant im Porzellanladen

Gott sei dank wurdé der Lolcat Artikel doch nicht aus der Wikipedia gelöscht, bzw. mittlerweile wieder hergestellt. Wenn ich über sowas stolpere, und es nicht kenne, erwarte ich ehrlich gesagt auch von der Wikipedia, dass sie mir wenigstens einen Anhaltspunkt liefert, worum es sich handelt.

Andere Artikel werden da gelöscht, auch wenn sie – wie ich finde – zumindest für eine nicht absehbare Zeit relevant sein werden, wie der Artikel zum Mogis Verein (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren).
Der Verein war in der Debatte zu den Internetsperren von Frau von der Leyen unzählige Male im Fernsehen, und auch die Zeitungen haben drüber geschrieben.
In der Löschdiskussion bei Wikipedia waren Argumente für die Löschung zum Beispiel die fehlende Relevanz und die fragliche Mitgliederzahl. Christian Bahls, der bisher immer für Mogis gesprochen hat, wurde sogar vorgeworfen, dass der Verein nur aus ihm selbst bestehe.

Wenn dem so ist – ich kann’s ja auch nicht sagen – und man dafür Anhaltspunkte hat, warum schreibt man das dann nicht einfach in den Artikel zu Mogis, anstatt ihn gleich zu löschen?
Dass Mogis, egal ob Verein in der Gründung oder Ein-Mann-Projekt eine nicht unerhebliche Rolle bei den Wirren um Zensursula gespielt hat, sollte eigentlich außer Frage stehen. Ist es zu viel verlangt, wenn man von Wikipedia näheres erfahren will, wenn man über Mogis stolpert – eben auch gerade Kritik?

Nachtrag:  Seit Anfang November ist Mogis jetzt ein eingetragener Verein. Ich würd‘ mal sagen, dass sich Herr Bahls entweder sehr schnell verkleiden und umziehen kann, oder das tatsächlich mehrere sind, und nicht nur er selbst.

Nachtrag: Hier schreibt Christian Bahls selbst über die Löschdiskussion und Löschung des Wikipediaartikels zu Mogis.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Linguistisches,Lustiges,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,

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Mrz
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Heute war Wikipedia ’ne Zeitlang down. Ich dachte ja zuerst, das könnte noch mit der Vulvadiskussion, die es am Sonntag dort gegeben hat zusammenhängen, aber es waren wohl doch technische Schwierigkeiten.

Der zwischenzeitliche Ausfall der Online-Enzyklopädie zeigt einem irgendwie mal ganz deutlich, wie oft man die doch benutzt. Schade, dass man nicht direkt Wikipedia spenden kann, sondern nur Wikimedia, die in der Relevanzdebatte ja klipp und klar gesagt haben, dass sie nicht so wirklich was mit Wikipedia zu tun haben.
Ich fänd’s immer noch besser, wenn nicht so scheußlich viele Artikel gelöscht würden und die Löschanträge, die gestellt werden, sind manchmal wirklich hanebüchen, doch im Großen und Ganzen ist die Wikipedia doch ’ne prima Sache und heutzutage nicht nur für ganz normale Hanseln wie mich unverzichtbar, sondern auch für Studenten, die Presse und Otto Normal zwischendurch auch mal.

Was gerade in der Löschprüfung ist, darüber kann man sich im Echtzeitnetz bei diesen beiden Twitteraccounts informieren:
@Artikelsterben
@Löschkandidat

Artikelsterben find‘ ich übrigens besser, weil der auch gleich den fraglichen Artikel – so fern noch da – und die dazugehörige Löschdiskussion verlinkt, die manchmal auch schon einen gewissen Unterhaltungswert hat.

Ich gebe zu, oft kenne ich das Subjekt des Lemmas, das gerade gelöscht werden soll, auch nicht aber hin und wieder wird dann ein Löschantrag für irgendetwas gestellt, das jeder kennt, „Sexualkundeunterricht“ oder „Cthulhu Mythos“ zum Beispiel.

Die Reaktion des großen Alten auf den Löschantrag

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Okt
31
2009
2

(R-)Elefant im Porzellanladen

Gott sei dank wurdé der Lolcat Artikel doch nicht aus der Wikipedia gelöscht, bzw. mittlerweile wieder hergestellt. Wenn ich über sowas stolpere, und es nicht kenne, erwarte ich ehrlich gesagt auch von der Wikipedia, dass sie mir wenigstens einen Anhaltspunkt liefert, worum es sich handelt.

Andere Artikel werden da gelöscht, auch wenn sie – wie ich finde – zumindest für eine nicht absehbare Zeit relevant sein werden, wie der Artikel zum Mogis Verein (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren).
Der Verein war in der Debatte zu den Internetsperren von Frau von der Leyen unzählige Male im Fernsehen, und auch die Zeitungen haben drüber geschrieben.
In der Löschdiskussion bei Wikipedia waren Argumente für die Löschung zum Beispiel die fehlende Relevanz und die fragliche Mitgliederzahl. Christian Bahls, der bisher immer für Mogis gesprochen hat, wurde sogar vorgeworfen, dass der Verein nur aus ihm selbst bestehe.

Wenn dem so ist – ich kann’s ja auch nicht sagen – und man dafür Anhaltspunkte hat, warum schreibt man das dann nicht einfach in den Artikel zu Mogis, anstatt ihn gleich zu löschen?
Dass Mogis, egal ob Verein in der Gründung oder Ein-Mann-Projekt eine nicht unerhebliche Rolle bei den Wirren um Zensursula gespielt hat, sollte eigentlich außer Frage stehen. Ist es zu viel verlangt, wenn man von Wikipedia näheres erfahren will, wenn man über Mogis stolpert – eben auch gerade Kritik?

Nachtrag:  Seit Anfang November ist Mogis jetzt ein eingetragener Verein. Ich würd‘ mal sagen, dass sich Herr Bahls entweder sehr schnell verkleiden und umziehen kann, oder das tatsächlich mehrere sind, und nicht nur er selbst.

Nachtrag: Hier schreibt Christian Bahls selbst über die Löschdiskussion und Löschung des Wikipediaartikels zu Mogis.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Linguistisches,Lustiges,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,