Impactsuspect » SPD
Mai
21
2010
0

GroKo in NRW – Die gute Seite

Tja, der Wähler hat sich entschieden. SPD und CDU interpretieren es anscheinend als hätte der Wähler die Große Koalition gewählt, die ja schon im Bund so einen überragenden Erfolg hatte.
Aber auch, wenn man eine Regierung in NRW, die von Rüttgers und Kraft geführt wird, ablehnt, so hat eine Große Koalition dort auch immerhin eine gute Seite.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Mrz
12
2010
0

Erst die Linksammlung aufessen!

Aber Mami, Mami ich will keine Linksammlung! Ich will lieber normalen Blogartikel! Wenn es sein muss, reichen auch ein paar Fotos!

Ja, nee, tut mir leid mir fällt heute einfach mal wieder nichts zu Schreiben ein. Dabei gäbe es ja genug, über das man sich aufregen könnte.

Das Thema, das sich durch alle folgenden Links zieht ist:

Andere würden es für einen Vorzug der Demokratie gegenüber einer Dikatur halten, dass Politiker von den Medien kritisch unter die Lupe genommen werden, aber die FDP hält die Demokratie für gefährdet, wenn Leute weiterhin Westerwelle kritisieren:
Link!

Hier bei „Carta“ lässt man die gesamten Ereignisse nochmal Revue passieren: Link!

Die „Welt“ stellt zwischenzeitlich Verhaltensregeln für den Kontakt mit Aliens auf. Link!

Die Kosten für die zukünftige Nacktscannung aller Fluggäste werden wohl – wie beim orf nachzulesen ist, wohl die Fluggäste tragen müssen: Link!
Ich weiß ja nicht, aber normalerweise werden doch Leute dafür bezahlt, dass sie sich ausziehen. Ich hab noch nie von einer Stripperin gehört, die einem Geld gibt, damit sie sich ausziehen darf. (Wer eine weiß, bitte bei mir melden. 😉 )

Wie „Stigma Videospiele“ feststellt, scheint es mittlerweile „Killerspiel-Lobbies“ und „Killerspiel-Verbände“ zu geben. Unglaublich, wie dreist manche Leute ihr Neusprech unter die Leute zu bringen versuchen. Link!

Die Spitzenkandidatin der NRW-SPD, Hannelore Kraft, versucht derweil Werbung mit Slogans zu machen, die unschöne Erinnerungen wecken. Link!

Ihr Pendant von der CDU ist übrigens auch eher schlimmer, als besser. „Zapp“ zufolge kämpft der mit allen Mitteln gegen die kritische Berichterstattung über ihn. …oder besser: Lässt kämpfen. Link!

Telepolis analysiert, dass HartzIV Empfänger in den Medien mittlerweile immer nur als Opfer oder Täter beschrieben werden, kaum als Menschen, die eben nunmal HartzIV bekommen, und mit denen sonst nichts nicht stimmt. Link!

Bei Malte Wielding gibt es einen „kleinen Führer für den modernen Populisten“, der eindrucksvoll die rhetorischen Spielchen von Westerwelle, von der Leyen und co. demaskiert. Link!

Mrz
03
2010
4

Aus, der Traum…

Ich bin heute über einen schönen Fall von zufällig entstandener Kunst gestoßen. In Niebüll an den Bahnschranken steht eine Plakatwand, auf der vor einigen Monaten wohl noch ein Wahlplakat der SPD mit ihrem damaligen Spitzenkandidaten hing. Mittlerweile ist der ja Oppisitionsführer, nachdem die SPD bei den Bundestagswahlen ja eines der schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der Partei eingefahren hat.

Nun, das Plakat ist wohl mehrmals überklebt und wieder freigerissen worden, und sieht momentan so aus:

Schauen wir uns das Werk des Künstlers Zufall doch mal im Detail an:

Der Blick wird des Betrachters wird sofort von dem Fragment des Portraits des damals noch amtierenden Aussenministers eingefangen.  Seine Augen lächeln, und auch das sichtbare Grübchen auf seiner rechten Wange legt den Schluß nahe, dass Frank Walter Steinmeier ein fröhliches Gesicht hinter den Überklebungen zur Schau stellt. Das Lächeln sieht ehrlich und optimistisch aus.

Die ganze rechte Hälfte der Plakatwand zieren die Überreste einer Werbekampagne der Sparkasse, deren Rot dem der SPD zumindest sehr ähnlich sieht.  Was auch immer im Zentrum der Sparkassenwerbung zu sehen war, wir sehen nur einen Oberarm im Anzug, dahinter einen grauen Hintergrund mit einem ebenso grauen Ölgemälde. Wohl ein Portrait, das allerdings durch ein herunterlappendes Plakatstück verdeckt ist. Von dem nicht mehr lesbaren Werbeslogan ist nur noch ein eben so lesbares „kasse.“ in weiß auf rotem Grund übrig.

Auf der linken Hälfte sitzt Steinmeier ein großer grüner Flatsch auf dem Kopf, der stirnwärts auf den Kopf Steinmeiers eindringt. Steinmeiers Mund ist mit einem undefinierbaren blauen Klecks verklebt.

Nehmen wir einmal an, dies sei eine postmoderne Collage, die irgendein Küstler – Nennen wir ihn einmal Meister Zufall – geschaffen hätte. Was wollte uns der Künstler wohl damit sagen?

Ich will mich mal an einer Interpretation versuchen:

Steinmeier ist fröhlich optimistisch wie eh und je. Er steht noch immer da, wo er vor der Wahl stand, obwohl von allen Seiten Fremdkörper auf ihn eindringen. Die Grünen sitzen ihm in den Haaren. Vielleicht eine Mahnung an das rot-grüne Versprechen, das noch aus Regierungszeiten Schröders stammt?

Sieht der Klecks nicht aus, als wolle er Steinmeiers Kopf umfassen, ja fast greifen, um das einst gegebene Versprechen einer gemeinsamen Regierungsbildung einzufordern? Doch Steinmeiers linkes Ohr ist abgeschnitten. Dies könnte die Weigerung der SPD bedeuten, mit der Linkspartei auf Bundesebene auch nur eine Regierungsbildung zu erwägen.  Dort wo sein linkes Ohr sein sollte, sieht man nur ein graues Büro. Ein graues Büro, mit dem ominös wirkenden Wort „kasse.“ auf SPD-farbenem Grund.  Symbolisiert die rechte Hälfte des Plakats die Sozialreformen aus schröderscher Zeit? Arbeitet die Person, deren linken Oberarm wir sehen etwa an der Agenda 2010?

Es heißt ja „kasse.“, nicht „Kasse“ oder „kasse“. Die Kleinschreibung deutet klar auf eine gewisse Beiläufigkeit oder Routine hin, und der Punkt scheint dafür zu stehen, dass nach der „kasse“ eben Schluss ist.  „Agenda 2010 und Schluß!“ ruft uns dieser kleine weiße Punkt zu. Unauffällig aber endgültig.

Der blaue Klecks versperrt Steinmeiers Mund. Und hört man nicht auch mittlerweile ziemlich wenig von ihm? Wenn man die Nachrichten anschaltet, dann geht es meist nur um die Regierung. Entweder Merkel meldet sich zu irgendeinem Thema zu Wort, oder Steinmeiers Amtsnachfolger macht von sich reden. Der ist überhaupt aus den Nachrichten kaum mehr wegzubekommen.

Ist das vielleicht der Grund für Steinmeiers verhülltes Lächeln? Lacht er uns aus? Will er uns sagen „Seht ihr? Ich war doch besser als der, oder? Da seht ihr, was ihr davon habt!“

Wenn ich so drüber nachdenke, hat meine alte Englischlehererin aus Realschulzeiten auch immer ähnlich geschaut, wenn die Klasse außer Rand und Band war, und sie nur schmunzelnd sagte: „Tut euch keinen Zwang an! Ich kann auch später anfangen, mein Geld bekomme ich ja sowieso!“

In seiner Gesamtheit stimmt das Werk aber dann doch eher traurig.  Ich kann nicht genau sagen warum.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Kurzrezensionen,Politisches | Schlagwörter: , ,
Okt
07
2009
1

Whatever happened to Wiefelspütz?

Leider haben sich nicht genug Wähler im Wahlkreis von Herrn Wiefelspütz an dessen Vorschlag gehalten ihn „dann eben nicht“ zu wählen, und so sitzt der kommunikative Innenexperte der ehemaligen Volkspartei SPD wieder im Bundestag, allerdings mit deutlich weniger Prozent der Direktstimmen als 2005.

Aber noch ist ja nicht aller Tage abend. Immerhin wollen ja alle möglichen Gruppierungen und Parteien die Bundestagswahl für ungültig erklären lassen, darunter – soweit ich mich recht erinnere – Sonneborns Partei „Die PARTEI“ und die Freie Union von Frau Pauli. Wird zwar nichts, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

Und immerhin ist die Wiefelspützpartei ja nicht mehr an der Regierung beteiligt.

Ob die Wiefelspütze im Parlament aber wirklich das schlimmste Problem sind, wenn die Bundesregierung an akuter Schäuble leidet, ist eine andere Frage.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: , , , ,
Okt
02
2009
1

Vom Sterben der SPD: Thüringen

Man lese sich folgenden Artikel mal durch: Matschie hat per SMS Schluss gemacht (stern) (Auch hier mag sich jeder eigene Wortspiele ausdenken.)

Das ist mal was neues: Koalitionsverhandlungen per SMS. Die SPD will doch gar nicht wirklich gewählt werden, oder?

Oder hat die SPD sich mit der CDU abgesprochen, und verhält sich insgesamt nun möglichst bescheuert, damit nicht so auffällt, was CDU und FDP so treiben? Langsam glaube ich insgeheim, dass alle drei Parteien in Wirklichkeit nur eine einzige sind. Warum fusionieren die nicht gleich? Hätte doch was! Das ganze könnte man dann „Frei-Christliche-Sozialdemokratische-Union“ nennen, oder „Ruppdi-Duppdi-Partei“, da die Bezeichnungen heutzutage sowieso wenig mit den Inhalten zu tun haben.

Oder denkt sich Christoph Matschi, dass jede Presse gute Presse ist?

Oder sind einfach alle erblödet?

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Politisches | Schlagwörter: ,
Okt
01
2009
0

SPD 2027

Ach du liebe Güte!!!! Mich hellseherts wieder! Ich empfange Bundestags-TV aus dem Jahr 2027…. ….wie es aussieht tagt gerade der Bundeswahlausschuss….


Vorsitzender der SPD im Jahre 2027

B.-Wahlleiter: Dann rufe ich, die Nummer 46, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Kurzbezeichnung: SPD.
Ich sehe, ein Vertreter der Partei ist da.

Steinmeier:
Jawohl.

B.-Wahlleiter: Darf ich nach Ihrem Namen und Ihrer Funktion in der Partei fragen?

Steinmeier:
Mein Name ist Frank-Walter Steinmeier. Ich bin Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat.

B.-Wahlleiter: Ah, ja. (grinst) Vielen Dank Herr Steinmeier.
Okay… Ich schlage dem Bundeswahlausschuss vor, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands als Partei im Sinne von §18, Absatz 4, Nummero 2 Bundeswahlgesetz nicht anzuerkennen.

Steinmeier: Wie bitte?

B.-Wahlleiter: Begründung: Die formellen Voraussetzungen sind allem Anschein nach nicht erfüllt, und auch bei den materiellen Voraussetzungen gibt es erhebliche Zweifel.

Steinmeier: Aber ich war doch mal Vizekanzler!

B.-Wahlleiter: Sie haben gleich noch die Möglichkeit, etwas dazu zu sagen.

Steinmeier: Hrmpf!

B.-Wahlleiter: Es gibt einen Bundesverband, aber nur 2 Landesverbände. Einen davon in NRW und den anderen in Bremen. Die erforderlichen Unterstützerunterschriften konnten sie allerdings in beiden Bundesländern nicht beschaffen.

Steinmeier: Das ist auch alles ein wenig viel gewesen.

B.-Wahlleiter: (durchsucht seine Unterlagen) Worüber ich keine Informationen habe, ist die momentane Mitgliederzahl ihrer Partei.

Steinmeier: Äh…

B.-Wahlleiter: Können Sie mich da aufklären, Herr Steinmeier?

Steinmeier:
Nun, momentan haben wir mit kleineren Nachwuchsschwierigkeiten zu kämpfen. Es ist nicht mehr so leicht wie damals junge Leute von der Notwendigkeit einer sozialen und gerechten Politik-

B.-Wahlleiter: Wie viele Mitglieder haben Sie denn momentan?

Steinmeier: Nun, da bin ich…. der Münte und Kajo Wasserhövel.

B-Wahlleiter: Sie sind zu dritt?

Steinmeier: Ich will das keineswegs beschönigen, Herr Wahlleiter. So stellt sich momentan unsere schwierige Lage dar. Wir sind angeschlagen, aber wir sind nicht am Boden. Und unsere Partei hat schon sehr viel schlimmeres-

B.-Wahlleiter: Sind Sie zu dritt?

Steinmeier: Lassen Sie mich dazu ein wenig ausholen. Als die Sozialdemokratie im Jahre achtzehnhundert-

B.-Wahlleiter: Ja oder Nein reicht schon aus, Herr Steinmeier

Steinmeier: …ja.

B.-Wahlleiter: Wie managen Sie denn bitte zwei Landesverbände und einen Bundesverband mit drei Leuten?

Steinmeier: Durch effizientes – aber soziales – und vor allem gerechtes Vorgehen, und eine moderne und effektive Arbeitsteilung.

B.-Wahlleiter: Können Sie bitte genauer darauf eingehen?

Steinmeier: Na, ich mache die Bundespolitik, der Münte NRW, und der KaJo macht Bremen. Und unsere Politik kommt auch an beim Wähler! Wenn wir unseren Stand in der Fußgängerzone betreiben-

B.-Wahlleiter: Ja, danke Herr Steinmeier, das reicht. (zu den Beisitzern) Irgendwelche Fragen noch? Nein? Ich stelle den Antrag diese Partei, die SPD, nicht als Partei im Sinne des Bundeswahlgesetzes anzuerkennen. Ich bitte nun um Abstimmung. Keine Gegenstimmen? Wunderbar. Also einstimmig.

Steinmeier: Und was heißt das jetzt?

B.-Wahlleiter: Die SPD ist keine Partei, und wird nicht zur Bundestagswahl zugelassen.

Steinmeier: Ich protestiere auf’s schärfste! Wir hatten bei den letzten Europawahlen immerhin 2,4%!

B.-Wahlleiter: … das ist aber auch schon drei Jahre her. Ich sehe nicht, dass Sie sich in irgendeiner Weise irgendwie engagiert hätten, damit es in Ihrer Partei bergauf geht!

Steinmeier:
Dagegen werde ich vorgehen! Ich kenne die Bundespräsidentin persönlich! Ich war mal ihr Vizekanzler!

B.-Wahlleiter: Auch diese leicht zu durchschauenden Lügengeschichten bringen sie jetzt nicht mehr weiter, Herr Steinmeier.

Steinmeier: Ich werde-

B.-Wahlleiter: Die nächste Partei… Nummer 47. Die „Lustig-Musik-Partei-Deutschlands“, Kurzbezeichnung LuMu. Ist ein Vertreter dieser Partei anwesend?

Written by Heiko C. in: Esoterisches,Politisches | Schlagwörter: , , , ,
Sep
29
2009
1

Was erlaube SPD?

Eigentlich hat man es der Führungsriege der SPD recht einfach gemacht. Bei so ziemlich jedem Interview nach der Wahl wurden Steinmeier oder Münte – wer von beiden auch immer grad sein Gesicht in die Kameras hielt – immer auf die Agenda 2010 angesprochen, und die Rente mit 67, und ob diese beiden Dinge nicht eventuell mit der Halbierung der SPD-Wählerschaft über die letzten 10 Jahre zusammenhängen könnten.
Anstatt einfach zu sagen: „Ja, daran liegt es wohl… Als Anwalt des kleinen Mannes werden wir wohl nicht mehr wahrgenommen!“, wird da entrüstet geschnaubt und mit der Aussage gekontert, dass absolut nichts falsch an Agenda 2010 und Rente mit 67 wäre, und das man alles nochmal genau so machen würde. War halt nötig.
Ich meine, es wissen ja nicht nur die Wähler und die Reporter, woran es lag. Sogar die eigene Basis und der linke Flügel der Partei (sofern nicht schon in der Linkspartei) könnten die hohen Herren drüber informieren, dass Agenda 2010 und Rente mit 67 (neben anderen Dingen wie den Netzsperren und der Vorratsdatenspeicherung) wohl schuld an dem Wahldebakel sind.
Aber die Herren Münte und Steinmeier wollen trotzdem weiter machen wie bisher, anstatt die SPD wieder zu einer Alternative zur CDU zu machen.
Momentan ist sie nämlich keine. Momentan ist sie ein rot angemalter Zwilling.

Jetzt den (persönlich zweifellos sehr sympathischen) Steinmeier, der alles personifiziert, was die Wähler von der SPD vertrieb, mit großer Mehrheit zum Chef zu machen, ist ein wenig, als würde ein Totkranker, der gerade von der Chemotherapie kommt, seinen Tumor bitten, den Wagen nach hause zu lenken.
Ich versteh es nicht.

Und Leute die von „Wiedervereinigung“ von SPD und Linkspartei reden… ist das daraus entstehende Konstrukt nicht für große Teile der Stammwählerschaft beider Einzelparteien unwählbar? Ich halte das nicht für eine Lösung.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches | Schlagwörter: ,
Sep
28
2009
1

Der Tag nach dem Sturm aus Scheiße

Tja, so sieht es also aus.

Aber ich persönlich kenn auch keinen, der SPD gewählt hat. Warum auch? Wer dröge-bürokratische Unionspolitik will, der wählt Union, wer soziale Gerechtigkeit und ein soziales Netz will, der wählt Linke (in der vagen Hoffnung, dass die ihre Versprechen halten), wer für Umwelt und so ist, der wählt die Grünen, und wer für Bürgerrechte ist, der wählt leider immer noch irrtümlich sehr oft FDP, oder die Grünen, oder neuerdings auch die Piraten.

Wofür steht die SPD? Für penetrante Am-Sitz-Kleberei, wie sie der abgestrafte Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier gestern bewies? Für … Bla?

Ich weiß es nicht. Also warum den Scheiß wählen?

Und das sagt einer, der eigentlich aus einer traditionellen SPD-Familie kommt, von denen aber KEINER mehr SPD wählen mag.

Nachtrag:
Jetzt redet Münte grad. Es hört sich an wie „Andere sind auch schuld!“, „Unser Programm war gut, bloss der Wähler zu blöd das zu merken!“ ….
Dazu noch Parolen ala „Is doch nicht so schlimm!“

Einfach nur noch peinlich.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: ,
Sep
20
2009
0

Neulich bei Twitter…

Man kann über die Piraten ja denken, was man will. Trotzdem scheinen sie dem objektiven Beobachter doch das einzig spannende an diesem Wahlkampf zu sein.

Hier ein wenig mehr zu dem Thema: Bei ennomane und bei mspro. Und hier noch was, und auch da bei fukami.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Sep
03
2009
0

Sich die Wahlergebnisse schönreden…

Das machen ja irgendwie alle. Wahrscheinlich, damit keine Panik in der Parteibasis ausbricht. Bei den Landtagswahlen hat die CDU sich speziell ihre Wahlergebnisse in Thüringen und dem Saarland schöngeredet. Obwohl der Verlust in beiden Ländern im zweistelligen Prozentbereich liegt, jubelte man sich zu, weil man immer noch irgendwie stärkste Fraktion ist.
Auch die SPD hat sich ihr Wahlergebnis in Sachsen schöngeredet. Soi ein Sprung von 9% auf 10& ist ja auch was schönes. Immerhin haben die Genossen in Sachsen nun doppelt so viele Stimmen bekommen, wie die NPD. Ein supi-dupi Wohlfühlergebnis ist 10% doch wohl eher trotzdem nicht. Aber na ja… Parteien eben, was soll man machen…

Vielleicht erleben wir nach der Bundestagswahl 2013 schon solche Szenen im Fernsehen:

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Politisches,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,

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Mai
21
2010
0

GroKo in NRW – Die gute Seite

Tja, der Wähler hat sich entschieden. SPD und CDU interpretieren es anscheinend als hätte der Wähler die Große Koalition gewählt, die ja schon im Bund so einen überragenden Erfolg hatte.
Aber auch, wenn man eine Regierung in NRW, die von Rüttgers und Kraft geführt wird, ablehnt, so hat eine Große Koalition dort auch immerhin eine gute Seite.

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Mrz
12
2010
0

Erst die Linksammlung aufessen!

Aber Mami, Mami ich will keine Linksammlung! Ich will lieber normalen Blogartikel! Wenn es sein muss, reichen auch ein paar Fotos!

Ja, nee, tut mir leid mir fällt heute einfach mal wieder nichts zu Schreiben ein. Dabei gäbe es ja genug, über das man sich aufregen könnte.

Das Thema, das sich durch alle folgenden Links zieht ist:

Andere würden es für einen Vorzug der Demokratie gegenüber einer Dikatur halten, dass Politiker von den Medien kritisch unter die Lupe genommen werden, aber die FDP hält die Demokratie für gefährdet, wenn Leute weiterhin Westerwelle kritisieren:
Link!

Hier bei „Carta“ lässt man die gesamten Ereignisse nochmal Revue passieren: Link!

Die „Welt“ stellt zwischenzeitlich Verhaltensregeln für den Kontakt mit Aliens auf. Link!

Die Kosten für die zukünftige Nacktscannung aller Fluggäste werden wohl – wie beim orf nachzulesen ist, wohl die Fluggäste tragen müssen: Link!
Ich weiß ja nicht, aber normalerweise werden doch Leute dafür bezahlt, dass sie sich ausziehen. Ich hab noch nie von einer Stripperin gehört, die einem Geld gibt, damit sie sich ausziehen darf. (Wer eine weiß, bitte bei mir melden. 😉 )

Wie „Stigma Videospiele“ feststellt, scheint es mittlerweile „Killerspiel-Lobbies“ und „Killerspiel-Verbände“ zu geben. Unglaublich, wie dreist manche Leute ihr Neusprech unter die Leute zu bringen versuchen. Link!

Die Spitzenkandidatin der NRW-SPD, Hannelore Kraft, versucht derweil Werbung mit Slogans zu machen, die unschöne Erinnerungen wecken. Link!

Ihr Pendant von der CDU ist übrigens auch eher schlimmer, als besser. „Zapp“ zufolge kämpft der mit allen Mitteln gegen die kritische Berichterstattung über ihn. …oder besser: Lässt kämpfen. Link!

Telepolis analysiert, dass HartzIV Empfänger in den Medien mittlerweile immer nur als Opfer oder Täter beschrieben werden, kaum als Menschen, die eben nunmal HartzIV bekommen, und mit denen sonst nichts nicht stimmt. Link!

Bei Malte Wielding gibt es einen „kleinen Führer für den modernen Populisten“, der eindrucksvoll die rhetorischen Spielchen von Westerwelle, von der Leyen und co. demaskiert. Link!

Mrz
03
2010
4

Aus, der Traum…

Ich bin heute über einen schönen Fall von zufällig entstandener Kunst gestoßen. In Niebüll an den Bahnschranken steht eine Plakatwand, auf der vor einigen Monaten wohl noch ein Wahlplakat der SPD mit ihrem damaligen Spitzenkandidaten hing. Mittlerweile ist der ja Oppisitionsführer, nachdem die SPD bei den Bundestagswahlen ja eines der schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der Partei eingefahren hat.

Nun, das Plakat ist wohl mehrmals überklebt und wieder freigerissen worden, und sieht momentan so aus:

Schauen wir uns das Werk des Künstlers Zufall doch mal im Detail an:

Der Blick wird des Betrachters wird sofort von dem Fragment des Portraits des damals noch amtierenden Aussenministers eingefangen.  Seine Augen lächeln, und auch das sichtbare Grübchen auf seiner rechten Wange legt den Schluß nahe, dass Frank Walter Steinmeier ein fröhliches Gesicht hinter den Überklebungen zur Schau stellt. Das Lächeln sieht ehrlich und optimistisch aus.

Die ganze rechte Hälfte der Plakatwand zieren die Überreste einer Werbekampagne der Sparkasse, deren Rot dem der SPD zumindest sehr ähnlich sieht.  Was auch immer im Zentrum der Sparkassenwerbung zu sehen war, wir sehen nur einen Oberarm im Anzug, dahinter einen grauen Hintergrund mit einem ebenso grauen Ölgemälde. Wohl ein Portrait, das allerdings durch ein herunterlappendes Plakatstück verdeckt ist. Von dem nicht mehr lesbaren Werbeslogan ist nur noch ein eben so lesbares „kasse.“ in weiß auf rotem Grund übrig.

Auf der linken Hälfte sitzt Steinmeier ein großer grüner Flatsch auf dem Kopf, der stirnwärts auf den Kopf Steinmeiers eindringt. Steinmeiers Mund ist mit einem undefinierbaren blauen Klecks verklebt.

Nehmen wir einmal an, dies sei eine postmoderne Collage, die irgendein Küstler – Nennen wir ihn einmal Meister Zufall – geschaffen hätte. Was wollte uns der Künstler wohl damit sagen?

Ich will mich mal an einer Interpretation versuchen:

Steinmeier ist fröhlich optimistisch wie eh und je. Er steht noch immer da, wo er vor der Wahl stand, obwohl von allen Seiten Fremdkörper auf ihn eindringen. Die Grünen sitzen ihm in den Haaren. Vielleicht eine Mahnung an das rot-grüne Versprechen, das noch aus Regierungszeiten Schröders stammt?

Sieht der Klecks nicht aus, als wolle er Steinmeiers Kopf umfassen, ja fast greifen, um das einst gegebene Versprechen einer gemeinsamen Regierungsbildung einzufordern? Doch Steinmeiers linkes Ohr ist abgeschnitten. Dies könnte die Weigerung der SPD bedeuten, mit der Linkspartei auf Bundesebene auch nur eine Regierungsbildung zu erwägen.  Dort wo sein linkes Ohr sein sollte, sieht man nur ein graues Büro. Ein graues Büro, mit dem ominös wirkenden Wort „kasse.“ auf SPD-farbenem Grund.  Symbolisiert die rechte Hälfte des Plakats die Sozialreformen aus schröderscher Zeit? Arbeitet die Person, deren linken Oberarm wir sehen etwa an der Agenda 2010?

Es heißt ja „kasse.“, nicht „Kasse“ oder „kasse“. Die Kleinschreibung deutet klar auf eine gewisse Beiläufigkeit oder Routine hin, und der Punkt scheint dafür zu stehen, dass nach der „kasse“ eben Schluss ist.  „Agenda 2010 und Schluß!“ ruft uns dieser kleine weiße Punkt zu. Unauffällig aber endgültig.

Der blaue Klecks versperrt Steinmeiers Mund. Und hört man nicht auch mittlerweile ziemlich wenig von ihm? Wenn man die Nachrichten anschaltet, dann geht es meist nur um die Regierung. Entweder Merkel meldet sich zu irgendeinem Thema zu Wort, oder Steinmeiers Amtsnachfolger macht von sich reden. Der ist überhaupt aus den Nachrichten kaum mehr wegzubekommen.

Ist das vielleicht der Grund für Steinmeiers verhülltes Lächeln? Lacht er uns aus? Will er uns sagen „Seht ihr? Ich war doch besser als der, oder? Da seht ihr, was ihr davon habt!“

Wenn ich so drüber nachdenke, hat meine alte Englischlehererin aus Realschulzeiten auch immer ähnlich geschaut, wenn die Klasse außer Rand und Band war, und sie nur schmunzelnd sagte: „Tut euch keinen Zwang an! Ich kann auch später anfangen, mein Geld bekomme ich ja sowieso!“

In seiner Gesamtheit stimmt das Werk aber dann doch eher traurig.  Ich kann nicht genau sagen warum.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Kurzrezensionen,Politisches | Schlagwörter: , ,
Okt
07
2009
1

Whatever happened to Wiefelspütz?

Leider haben sich nicht genug Wähler im Wahlkreis von Herrn Wiefelspütz an dessen Vorschlag gehalten ihn „dann eben nicht“ zu wählen, und so sitzt der kommunikative Innenexperte der ehemaligen Volkspartei SPD wieder im Bundestag, allerdings mit deutlich weniger Prozent der Direktstimmen als 2005.

Aber noch ist ja nicht aller Tage abend. Immerhin wollen ja alle möglichen Gruppierungen und Parteien die Bundestagswahl für ungültig erklären lassen, darunter – soweit ich mich recht erinnere – Sonneborns Partei „Die PARTEI“ und die Freie Union von Frau Pauli. Wird zwar nichts, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

Und immerhin ist die Wiefelspützpartei ja nicht mehr an der Regierung beteiligt.

Ob die Wiefelspütze im Parlament aber wirklich das schlimmste Problem sind, wenn die Bundesregierung an akuter Schäuble leidet, ist eine andere Frage.

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Okt
02
2009
1

Vom Sterben der SPD: Thüringen

Man lese sich folgenden Artikel mal durch: Matschie hat per SMS Schluss gemacht (stern) (Auch hier mag sich jeder eigene Wortspiele ausdenken.)

Das ist mal was neues: Koalitionsverhandlungen per SMS. Die SPD will doch gar nicht wirklich gewählt werden, oder?

Oder hat die SPD sich mit der CDU abgesprochen, und verhält sich insgesamt nun möglichst bescheuert, damit nicht so auffällt, was CDU und FDP so treiben? Langsam glaube ich insgeheim, dass alle drei Parteien in Wirklichkeit nur eine einzige sind. Warum fusionieren die nicht gleich? Hätte doch was! Das ganze könnte man dann „Frei-Christliche-Sozialdemokratische-Union“ nennen, oder „Ruppdi-Duppdi-Partei“, da die Bezeichnungen heutzutage sowieso wenig mit den Inhalten zu tun haben.

Oder denkt sich Christoph Matschi, dass jede Presse gute Presse ist?

Oder sind einfach alle erblödet?

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Politisches | Schlagwörter: ,
Okt
01
2009
0

SPD 2027

Ach du liebe Güte!!!! Mich hellseherts wieder! Ich empfange Bundestags-TV aus dem Jahr 2027…. ….wie es aussieht tagt gerade der Bundeswahlausschuss….


Vorsitzender der SPD im Jahre 2027

B.-Wahlleiter: Dann rufe ich, die Nummer 46, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Kurzbezeichnung: SPD.
Ich sehe, ein Vertreter der Partei ist da.

Steinmeier:
Jawohl.

B.-Wahlleiter: Darf ich nach Ihrem Namen und Ihrer Funktion in der Partei fragen?

Steinmeier:
Mein Name ist Frank-Walter Steinmeier. Ich bin Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat.

B.-Wahlleiter: Ah, ja. (grinst) Vielen Dank Herr Steinmeier.
Okay… Ich schlage dem Bundeswahlausschuss vor, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands als Partei im Sinne von §18, Absatz 4, Nummero 2 Bundeswahlgesetz nicht anzuerkennen.

Steinmeier: Wie bitte?

B.-Wahlleiter: Begründung: Die formellen Voraussetzungen sind allem Anschein nach nicht erfüllt, und auch bei den materiellen Voraussetzungen gibt es erhebliche Zweifel.

Steinmeier: Aber ich war doch mal Vizekanzler!

B.-Wahlleiter: Sie haben gleich noch die Möglichkeit, etwas dazu zu sagen.

Steinmeier: Hrmpf!

B.-Wahlleiter: Es gibt einen Bundesverband, aber nur 2 Landesverbände. Einen davon in NRW und den anderen in Bremen. Die erforderlichen Unterstützerunterschriften konnten sie allerdings in beiden Bundesländern nicht beschaffen.

Steinmeier: Das ist auch alles ein wenig viel gewesen.

B.-Wahlleiter: (durchsucht seine Unterlagen) Worüber ich keine Informationen habe, ist die momentane Mitgliederzahl ihrer Partei.

Steinmeier: Äh…

B.-Wahlleiter: Können Sie mich da aufklären, Herr Steinmeier?

Steinmeier:
Nun, momentan haben wir mit kleineren Nachwuchsschwierigkeiten zu kämpfen. Es ist nicht mehr so leicht wie damals junge Leute von der Notwendigkeit einer sozialen und gerechten Politik-

B.-Wahlleiter: Wie viele Mitglieder haben Sie denn momentan?

Steinmeier: Nun, da bin ich…. der Münte und Kajo Wasserhövel.

B-Wahlleiter: Sie sind zu dritt?

Steinmeier: Ich will das keineswegs beschönigen, Herr Wahlleiter. So stellt sich momentan unsere schwierige Lage dar. Wir sind angeschlagen, aber wir sind nicht am Boden. Und unsere Partei hat schon sehr viel schlimmeres-

B.-Wahlleiter: Sind Sie zu dritt?

Steinmeier: Lassen Sie mich dazu ein wenig ausholen. Als die Sozialdemokratie im Jahre achtzehnhundert-

B.-Wahlleiter: Ja oder Nein reicht schon aus, Herr Steinmeier

Steinmeier: …ja.

B.-Wahlleiter: Wie managen Sie denn bitte zwei Landesverbände und einen Bundesverband mit drei Leuten?

Steinmeier: Durch effizientes – aber soziales – und vor allem gerechtes Vorgehen, und eine moderne und effektive Arbeitsteilung.

B.-Wahlleiter: Können Sie bitte genauer darauf eingehen?

Steinmeier: Na, ich mache die Bundespolitik, der Münte NRW, und der KaJo macht Bremen. Und unsere Politik kommt auch an beim Wähler! Wenn wir unseren Stand in der Fußgängerzone betreiben-

B.-Wahlleiter: Ja, danke Herr Steinmeier, das reicht. (zu den Beisitzern) Irgendwelche Fragen noch? Nein? Ich stelle den Antrag diese Partei, die SPD, nicht als Partei im Sinne des Bundeswahlgesetzes anzuerkennen. Ich bitte nun um Abstimmung. Keine Gegenstimmen? Wunderbar. Also einstimmig.

Steinmeier: Und was heißt das jetzt?

B.-Wahlleiter: Die SPD ist keine Partei, und wird nicht zur Bundestagswahl zugelassen.

Steinmeier: Ich protestiere auf’s schärfste! Wir hatten bei den letzten Europawahlen immerhin 2,4%!

B.-Wahlleiter: … das ist aber auch schon drei Jahre her. Ich sehe nicht, dass Sie sich in irgendeiner Weise irgendwie engagiert hätten, damit es in Ihrer Partei bergauf geht!

Steinmeier:
Dagegen werde ich vorgehen! Ich kenne die Bundespräsidentin persönlich! Ich war mal ihr Vizekanzler!

B.-Wahlleiter: Auch diese leicht zu durchschauenden Lügengeschichten bringen sie jetzt nicht mehr weiter, Herr Steinmeier.

Steinmeier: Ich werde-

B.-Wahlleiter: Die nächste Partei… Nummer 47. Die „Lustig-Musik-Partei-Deutschlands“, Kurzbezeichnung LuMu. Ist ein Vertreter dieser Partei anwesend?

Written by Heiko C. in: Esoterisches,Politisches | Schlagwörter: , , , ,
Sep
29
2009
1

Was erlaube SPD?

Eigentlich hat man es der Führungsriege der SPD recht einfach gemacht. Bei so ziemlich jedem Interview nach der Wahl wurden Steinmeier oder Münte – wer von beiden auch immer grad sein Gesicht in die Kameras hielt – immer auf die Agenda 2010 angesprochen, und die Rente mit 67, und ob diese beiden Dinge nicht eventuell mit der Halbierung der SPD-Wählerschaft über die letzten 10 Jahre zusammenhängen könnten.
Anstatt einfach zu sagen: „Ja, daran liegt es wohl… Als Anwalt des kleinen Mannes werden wir wohl nicht mehr wahrgenommen!“, wird da entrüstet geschnaubt und mit der Aussage gekontert, dass absolut nichts falsch an Agenda 2010 und Rente mit 67 wäre, und das man alles nochmal genau so machen würde. War halt nötig.
Ich meine, es wissen ja nicht nur die Wähler und die Reporter, woran es lag. Sogar die eigene Basis und der linke Flügel der Partei (sofern nicht schon in der Linkspartei) könnten die hohen Herren drüber informieren, dass Agenda 2010 und Rente mit 67 (neben anderen Dingen wie den Netzsperren und der Vorratsdatenspeicherung) wohl schuld an dem Wahldebakel sind.
Aber die Herren Münte und Steinmeier wollen trotzdem weiter machen wie bisher, anstatt die SPD wieder zu einer Alternative zur CDU zu machen.
Momentan ist sie nämlich keine. Momentan ist sie ein rot angemalter Zwilling.

Jetzt den (persönlich zweifellos sehr sympathischen) Steinmeier, der alles personifiziert, was die Wähler von der SPD vertrieb, mit großer Mehrheit zum Chef zu machen, ist ein wenig, als würde ein Totkranker, der gerade von der Chemotherapie kommt, seinen Tumor bitten, den Wagen nach hause zu lenken.
Ich versteh es nicht.

Und Leute die von „Wiedervereinigung“ von SPD und Linkspartei reden… ist das daraus entstehende Konstrukt nicht für große Teile der Stammwählerschaft beider Einzelparteien unwählbar? Ich halte das nicht für eine Lösung.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches | Schlagwörter: ,
Sep
28
2009
1

Der Tag nach dem Sturm aus Scheiße

Tja, so sieht es also aus.

Aber ich persönlich kenn auch keinen, der SPD gewählt hat. Warum auch? Wer dröge-bürokratische Unionspolitik will, der wählt Union, wer soziale Gerechtigkeit und ein soziales Netz will, der wählt Linke (in der vagen Hoffnung, dass die ihre Versprechen halten), wer für Umwelt und so ist, der wählt die Grünen, und wer für Bürgerrechte ist, der wählt leider immer noch irrtümlich sehr oft FDP, oder die Grünen, oder neuerdings auch die Piraten.

Wofür steht die SPD? Für penetrante Am-Sitz-Kleberei, wie sie der abgestrafte Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier gestern bewies? Für … Bla?

Ich weiß es nicht. Also warum den Scheiß wählen?

Und das sagt einer, der eigentlich aus einer traditionellen SPD-Familie kommt, von denen aber KEINER mehr SPD wählen mag.

Nachtrag:
Jetzt redet Münte grad. Es hört sich an wie „Andere sind auch schuld!“, „Unser Programm war gut, bloss der Wähler zu blöd das zu merken!“ ….
Dazu noch Parolen ala „Is doch nicht so schlimm!“

Einfach nur noch peinlich.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: ,
Sep
20
2009
0

Neulich bei Twitter…

Man kann über die Piraten ja denken, was man will. Trotzdem scheinen sie dem objektiven Beobachter doch das einzig spannende an diesem Wahlkampf zu sein.

Hier ein wenig mehr zu dem Thema: Bei ennomane und bei mspro. Und hier noch was, und auch da bei fukami.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Sep
03
2009
0

Sich die Wahlergebnisse schönreden…

Das machen ja irgendwie alle. Wahrscheinlich, damit keine Panik in der Parteibasis ausbricht. Bei den Landtagswahlen hat die CDU sich speziell ihre Wahlergebnisse in Thüringen und dem Saarland schöngeredet. Obwohl der Verlust in beiden Ländern im zweistelligen Prozentbereich liegt, jubelte man sich zu, weil man immer noch irgendwie stärkste Fraktion ist.
Auch die SPD hat sich ihr Wahlergebnis in Sachsen schöngeredet. Soi ein Sprung von 9% auf 10& ist ja auch was schönes. Immerhin haben die Genossen in Sachsen nun doppelt so viele Stimmen bekommen, wie die NPD. Ein supi-dupi Wohlfühlergebnis ist 10% doch wohl eher trotzdem nicht. Aber na ja… Parteien eben, was soll man machen…

Vielleicht erleben wir nach der Bundestagswahl 2013 schon solche Szenen im Fernsehen:

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Politisches,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,