Okt
01
2009
0

SPD 2027

Ach du liebe Güte!!!! Mich hellseherts wieder! Ich empfange Bundestags-TV aus dem Jahr 2027…. ….wie es aussieht tagt gerade der Bundeswahlausschuss….


Vorsitzender der SPD im Jahre 2027

B.-Wahlleiter: Dann rufe ich, die Nummer 46, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Kurzbezeichnung: SPD.
Ich sehe, ein Vertreter der Partei ist da.

Steinmeier:
Jawohl.

B.-Wahlleiter: Darf ich nach Ihrem Namen und Ihrer Funktion in der Partei fragen?

Steinmeier:
Mein Name ist Frank-Walter Steinmeier. Ich bin Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat.

B.-Wahlleiter: Ah, ja. (grinst) Vielen Dank Herr Steinmeier.
Okay… Ich schlage dem Bundeswahlausschuss vor, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands als Partei im Sinne von §18, Absatz 4, Nummero 2 Bundeswahlgesetz nicht anzuerkennen.

Steinmeier: Wie bitte?

B.-Wahlleiter: Begründung: Die formellen Voraussetzungen sind allem Anschein nach nicht erfüllt, und auch bei den materiellen Voraussetzungen gibt es erhebliche Zweifel.

Steinmeier: Aber ich war doch mal Vizekanzler!

B.-Wahlleiter: Sie haben gleich noch die Möglichkeit, etwas dazu zu sagen.

Written by Heiko C. in: Esoterisches,Politisches | Schlagwörter: , , , ,
Sep
29
2009
1

Was erlaube SPD?

Eigentlich hat man es der Führungsriege der SPD recht einfach gemacht. Bei so ziemlich jedem Interview nach der Wahl wurden Steinmeier oder Münte – wer von beiden auch immer grad sein Gesicht in die Kameras hielt – immer auf die Agenda 2010 angesprochen, und die Rente mit 67, und ob diese beiden Dinge nicht eventuell mit der Halbierung der SPD-Wählerschaft über die letzten 10 Jahre zusammenhängen könnten.
Anstatt einfach zu sagen: „Ja, daran liegt es wohl… Als Anwalt des kleinen Mannes werden wir wohl nicht mehr wahrgenommen!“, wird da entrüstet geschnaubt und mit der Aussage gekontert, dass absolut nichts falsch an Agenda 2010 und Rente mit 67 wäre, und das man alles nochmal genau so machen würde. War halt nötig.
Ich meine, es wissen ja nicht nur die Wähler und die Reporter, woran es lag. Sogar die eigene Basis und der linke Flügel der Partei (sofern nicht schon in der Linkspartei) könnten die hohen Herren drüber informieren, dass Agenda 2010 und Rente mit 67 (neben anderen Dingen wie den Netzsperren und der Vorratsdatenspeicherung) wohl schuld an dem Wahldebakel sind.
Aber die Herren Münte und Steinmeier wollen trotzdem weiter machen wie bisher, anstatt die SPD wieder zu einer Alternative zur CDU zu machen.
Momentan ist sie nämlich keine. Momentan ist sie ein rot angemalter Zwilling.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches | Schlagwörter: ,
Sep
28
2009
1

Der Tag nach dem Sturm aus Scheiße

Tja, so sieht es also aus.

Aber ich persönlich kenn auch keinen, der SPD gewählt hat. Warum auch? Wer dröge-bürokratische Unionspolitik will, der wählt Union, wer soziale Gerechtigkeit und ein soziales Netz will, der wählt Linke (in der vagen Hoffnung, dass die ihre Versprechen halten), wer für Umwelt und so ist, der wählt die Grünen, und wer für Bürgerrechte ist, der wählt leider immer noch irrtümlich sehr oft FDP, oder die Grünen, oder neuerdings auch die Piraten.

Wofür steht die SPD? Für penetrante Am-Sitz-Kleberei, wie sie der abgestrafte Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier gestern bewies? Für … Bla?

Ich weiß es nicht. Also warum den Scheiß wählen?

Und das sagt einer, der eigentlich aus einer traditionellen SPD-Familie kommt, von denen aber KEINER mehr SPD wählen mag.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: ,
Sep
25
2009
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Brötchen und Apfel

Tja, da bin ich heute morgen doch, wie so oft, zum Niebüller Bahnhof gefahren, um den 7 Uhr 31 Zug nach Westerland zu nehmen. Ich bin etwa gegen 20 nach sieben am Bahnhof in Niebüll angekommen, und sah am rechten Eingang eine ältere Dame mit mehreren Bäckereistiegen stehen.

„Nicht schon wieder was zu verkaufen…“, dachte ich mir, und machte mich schon auf irgendeinen Verbalspam gefasst. Statt dessen fragte die Frau freundlich, ob sie mir eine Tüte mit Brötchen geben dürfe. Ich sagte: „Klar.“ und sie drückte mir die Tüte in die Hand. Als meine Hand sich noch um die Brötchentüte schloss, kam ein junger Mann an, und drückte mir noch einen Flyer in die Hand. Der Flyer stammte von den Grünen. Ebenso wie der Junge Mann. Es handelte sich, wie ich glaube, um Valentin Seehausen, den sympathischen Abiturienten, der dieses Jahr als Direktkandidat für die Grünen antritt. Für den Bundestag.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: , ,
Sep
24
2009
0

Westerwellismen – Das doppelplusAltsprech der F.D.P.

Viele regen sich ja über Anglizismen im allgemeinen Sprachgebrauch auf. Der Vorsitzende der Partei, die der aktuelle Gewinner des Rechtsfreien Raumes der Woche ist, zeigt aber eindrucksvoll, wie sehr man die – an sich sehr anpassungsfähige – Deutsche Sprache auch ohne äußere Einflüsse mißhandeln kann.
Das erste Mal fiel es mir 2005 auf, als nach der vorgezogenen Bundestagswahl aufgrund der neuen Mehrheitsverhältnisse, bei den damaligen Volksparteien eine gewisse Ratlosigkeit herrschte.
Die bisherige konstante Lagerbildung, von auf der einen Seite Schwarz-Gelb und auf der anderen Seite Rot-Grün, wollte partout keine regierungsfähige Mehrheit mehr ergeben, wodurch allerlei Szenarien durchgespielt wurden, was denn nun passieren solle.
Irgendjemand kam auf die Idee, dass die Grünen ja mit Schwarz-Gelb koalieren könnten, und nannte das „Schwampel“. Get it? Von wegen „Schwarze Ampel“ oder „Ampel mit Schwarz“. Da Schwampel aber irgendwie recht hirnverbrannt klingt, hat sich statt dessen der Terminus „Jamaika-Koalition“ durchgesetzt. Wer den Namen zuerst brachte, kann ich unmöglich sagen, aber er setzte sich, wie gesagt durch.
Warum Jamaika? Nun, Jamaika hat Schwarz, Gelb und Grün als Flaggenfarben. So weit so gut. Westerwelle, der vorher schon zur „Schwampel“ befragt in etwa gesagt hat, dass er für Ampel und „andere Hampeleien“ nicht zur Verfügung stehe, wurde nun auch zur Jamaika-Koalition befragt.
Seine Antwort war, dass er Unverständnis darüber äußerte, warum man es denn unbedingt „Jamaika-Koalition“ nennen müsse. Immerhin gäbe es ja auch in Deutschland ja so schöne Bundesländer, deren Wappen ebenso die Farben Schwarz-Gelb-Grün enthielten. Er meinte dann, der Name „Sachsen-Koalition“ wäre viel schöner.
Nichts gegen Sachsen, ist schön da, aber „Sachsen-Koalition“ ist aus vielen Gründen eine verwirrende Wahl. Erst einmal denkt man bei Komposita mit „Sachsen-“ irgendwie an einige unangenehme Dinge. Mir fällt da spontan „Sachsen-Paule“ ein. Dieser war eine Art komödiantischer Pornodarsteller, der zur damaligen Zeit durch allerlei Talkshows und Boulevardsendungen tingelte.
Auf der anderen Seite kann man „Sachsen-Koalition“ sehr leicht so verstehen, dass es sich um eine Koalition handele, die entweder gerade in Sachsen regiert, oder dort das erste mal vorgekommen ist. Tut sie nicht, hat sie nicht, ist sie nicht.

Written by Heiko C. in: Linguistisches | Schlagwörter: , , ,
Sep
23
2009
1

Mangelnde Distanz zum rechten Rand

Also mir ist es ja lieber, wenn man klar sagt, dass man nicht mit rechten Parteien koalieren wird, wo die Anhänger solcher Parteien es vermutlich lesen, als wenn man so tut als gäbe es gar keine rechten Parteien und deren Anhänger.
Aber das kann natürlich jeder anders sehen.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: ,
Sep
18
2009
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Der Beruf des Cthulu

Disclaimer: Nach dem gestrigen Durchbruch eines Blogeintrages aus einer Parallelwelt, der meinen schönen Artikel über die schlesischen Gartenlauben schrotete, hab ich den ganzen letzten Abend damit verbracht, den Artikel neu zu schreiben, und – wie ich glaube – besser.
Gegen 2 Uhr Nachts – und ich bin heute um 6 Uhr aufgestanden – hatte ich dann endlich auch wieder alle Fotos eingebunden.

Natürlich habe ich kein Backup gemacht, warum denn auch? Das sowas wie gestern nochmal passiert und in so kurzer Zeit, konnte ich nun wirklich nicht ahnen.

Tja, als ich den Artikel nun gerade jedoch on stellen wollte, hat sich das Multiversum erneut geräuspert. Statt dem Artikel mit den Lauben wurde plötzlich ein anderer, aus einer weiteren Parallelwelt, wie ich vermute, in meinen Blog gespült.
Ich lasse ihn hier mal stehen, alleine weil alle immer über den derzeitigen Wahlkampf und die Politik schimpfen, und der Blogeintrag eindrucksvoll zeigt, dass es alles auch viel schlimmer sein könnte.

Written by Heiko C. in: Bücher,Beklopptes,Wahnhaftes | Schlagwörter: , , ,
Sep
11
2009
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Was kommt als nächstes? Kinderarbeit?

Ich hab ja schon mal kurz angerissen, dass die CDU und die FDP, sollte Schwarz-Geld Schwarz-Gelb tatsächlich gewählt werden, die Zwangsarbeit in Deutschland einführen will. Nicht wie heute, wo Hartz 4 Empfänger bereits 1 Euro Jobs anehmen können, die jedoch gemeinnützig sein sollen.
Nein, nach der Wahl sollen alle Hartz 4 Empfänger gesetzlich verpflichtet werden Arbeitsdienste anzunehmen. Sonst gibt’s gleich gar kein Geld mehr. Auch Gemeinnützigkeit soll dabei nicht mehr erforderlich sein. Nun ist auch klar, was die FDP mit „Arbeit muss sich wieder lohnen“ meint: „Wer nicht zwangsarbeitet, der verhungert halt. Ergo: Arbeit lohnt sich.“ Jedem rechtschaffenen Menschen sträuben sich hier alle Haare, wie seltsam das im Einzelfall auch aussehen mag. Doch es gibt ja leider heutzutage genug andere.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Sep
11
2009
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Psychologie der Wahlplakate 09 – PHC? Ist das giftig?

So, nun sind sie endlich alle draußen: Die Wahlplakate.
CDU und SSW waren die ersten die Wahlplakate bei uns in der Gegend aufgehangen haben, wobei pro SSW-Plakat gefühlte 20.000 CDU-Plakate kamen. Zuerst fing es mit den „Wir lehnen ein CO2-Endlager ab!“ Plakaten an. Auf eines der CDU-Gegen-Endlager-Bitte-RWE-seid-doch-so-lieb-und-zieht-den-Antrag-zurück-Plakat hat sich dann der Unmut eines namenlosen Nordfriesen entladen, der mit Edding den Spruch „Und stirbt mir noch die letzte Kuh, ich wähle weiter CDU“ auf ein Plakat hinzufügte.
Ich bin aber zuversichtlich, dass die Polizei diesen Terroristen erwischt, denn es geschah im Videoüberwachten Bereich von Leck. Und genau dazu haben die ja die Kameras aufgehangen, damit die Wahlplakate der CDU nicht beschädigt werden, oder?
Na ja, das nächste was in Leck folgte waren die Plakate mit dem Bundestagsabgeordneten „Ingbert Liebing“. Geschätzte 50 Gesichter desselben zieren nun alleine die Lecker Hauptstraße. Teilweise hängt Herr Liebing 3 mal übereinander, ich fragte mich da schon, ob das nicht ein wenig übertrieben ist.
Ich meine sicher, an seiner Stelle würd‘ ich auch wollen, dass mein Name richtig geschrieben wird, aber gleich so viele Plakate? Ob das was nützt?
Na ja, dann folgten einige weitere CDU Plakate aus der „Wir haben die Kraft“-Serie. Unter anderem eine 4 Meter hohe Zensursula an der Aubrücke. Diese wurde jedoch recht schnell, ebenso wie ein anderes großformatiges Plakat der SPD, Opfer eines Graffitti-Anschlags. Zensursula hat man dann mit der Merkel übertapeziert, und statt dem SPD-Plakat der Marke „Generationen haben sich lieb“ prangt jetzt ein Steinmeier auf der Plakatwand.
Recht früh begann ich mich zwei Dinge zu fragen:
1. Wo sind die anderen Parteien?
2. Was ist denn jetzt eigentlich mit der Landtagswahl, die bei uns ja nun doch auf den gleichen Tag fällt, wie die Bundestagswahl? Warum kein Peter Harry?

Sep
09
2009
0

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