Nov
02
2009
11

Der Rechtsfreie Raum der Woche XVII.

Denkbar knapp fiel die Entscheidung in dieser Woche aus. Mit nur einer Stimme Mehrheit wurde der Rechtsfreie Raum an diesem Montag dem 2.11.2009 entschieden, und zwar zugunsten der Frauenzeitschrift „Emma“.

Die „Emma“ fiel ja in Netzpolitischen Kreisen schonmal so ein wenig aus dem links-humanistischen Rahmen, als sie mal eben so die Unterzeichner der Onlinepetition gegen Internetsperren als „Internetfreaks“ beschimpfte, die nur ihr „goldenes Kalb“ beschützen wollen, und keine Alternivvorschläge zu den Netzsperren bringen.
Eine m. E. nach sehr gut gelungene Reaktion auf diesen Artikel kann man hier bei Computerbilly nachlesen.
Schon damals schwadronierte da eine anonyme Autorin (oder gar ein Autor?! Herr Wefing, waren Sie es?) von der „rechtsfreien Zone“ Internet, nur dass ich damals den RRW noch nicht verliehen habe.

Okt
20
2009
0

XVI. Rechtsfreier Raum der Woche

Der RRW geht diese Woche an den PR-Berater Klaus Kocks für seine Transponierung dieser Phrase in maritime Gefilde. Wo andere Leute im Internet einen rechtsfreien Raum, moralfreien Raum oder gar einen rechtsfreien Chaosraum sehen, verlässt Herr Kocks gewohnte Bahnen, und sticht verbal in See, um das Netz zu etwas zu deklarieren, was bald ein „Meer des Unrechts“ werden könnte.
Wer wird daran schuld sein? Na klar: Die Piraten! Arrr!

Irgendwie les ich jede Woche gefühlte TONNEN dieser Rechtsfreier-Raum Artikel und da muss man sich als Autor/Kommentator/Wasauchimmer schon direkt anstrengen, um in meinen Augen hervorzustechen. Nur als Beispiel: Wenn die Polizei von Hinteruffenstedt oder sonstwo mal wieder von irgendwelchen Stadtvierteln, Landkreisen oder Szenekneipen behauptet, sie seien ein rechtsfreier Raum, oder laufen Gefahr ein solcher zu werden, erwähne ich das schon gar nicht mehr. Das passiert einfach zu oft, und im Gegensatz zum Internet sind solche Lokalitäten ja tatsächlich wenigstens Räume. Herr Kocks jedoch schreibt so einen Unsinn zusammen, dass man daran zweifeln muss, ob das alles wirklich so gemeint ist.

Written by Heiko C. in: Rechtsfreier Raum der Woche,Wahnhaftes | Schlagwörter: ,
Sep
23
2009
1

Mangelnde Distanz zum rechten Rand

Also mir ist es ja lieber, wenn man klar sagt, dass man nicht mit rechten Parteien koalieren wird, wo die Anhänger solcher Parteien es vermutlich lesen, als wenn man so tut als gäbe es gar keine rechten Parteien und deren Anhänger.
Aber das kann natürlich jeder anders sehen.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: ,
Sep
20
2009
0

Neulich bei Twitter…

Man kann über die Piraten ja denken, was man will. Trotzdem scheinen sie dem objektiven Beobachter doch das einzig spannende an diesem Wahlkampf zu sein.

Hier ein wenig mehr zu dem Thema: Bei ennomane und bei mspro. Und hier noch was, und auch da bei fukami.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Sep
17
2009
24

Warum ich‘ nicht Piraten‘ wähle

Disclaimer: Tja, seltsam. Hier sollte eigentlich ein lang und mühsam von mir recherchierter Artikel zum Thema „antike Gartenlauben in Oberschlesien“ stehen. Ich hab mir echt viel Mühe damit gegeben, und einige sehr witzige Wortspiele zum Thema erdacht. Ausserdem hatte ich tonnenweise Fotos von alten Gartenlauben in Oberschlesien.
Diese blöde Quantenstring-Desonanz hat mir aber nun einen Strich durch die Rechnung gemacht, und meinen schönen Laubenartikel gegen einen ausgetauscht, den ein alternatives Ich in irgendeinem seltsamen Paralleluniversum geschrieben hat.
Ich lass den parallelen Artikel trotzdem mal hier stehen, da er das unfreiwillige Hauptthema dieses Blogs zu tangieren scheint: Vampire. Irgendwie scheinen ja recht viele meiner Leser an die Existenz der mythischen Blutsauger zu glauben, da passt es nur.
Für all die anderen ist der Artikel vielleicht auch ganz interessant.

Trotzdem schade um die Gartenlauben.
(Um die Identitäten von Personen und Organisationen klar zu Kennzeichnen, erhalten alle parallelen Pendants zu Personen und Organisationen in diesem Universum einen Strich hinter ihre Bezeichnung.) Ich bin also auch weiterhin ich, ich‘ ist aber der andere 😉 )

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Esoterisches,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Jul
07
2009
0

Die Piratenpartei und die Sache mit dem Revisionismus

Tja, Sonntag ging es durch die Medien unter anderem bei Spiegel Online, Twitter und in vielen Blogs, und seitdem ist – zum Glück – schon eine Menge passiert.
Gestern schwappte das Thema dann zum Focus.

Aber was ist eigentlich passiert? Wie ein schon etwas älterer Artikel bei indymedia berichtet, ist der Pirat Bodo Thiesen in der Vergangenheit durch revisionistische Kommentare und gelinde gesagt schräge Äußerungen zum zweiten Weltkrieg und im Zusammenhang mit dem Holocaust auffällig geworden.
Das alles war schon letztes Jahr, die Partei hat ihn für diese Äußerungen gerügt und verwarnt, sich distanziert und dachte damit wär‘ gut.

Nun ist ebendieser Bodo Thiesen beim Parteitag der Piraten in diesem Jahr nun zum Ersatzrichter gewählt worden, und steht auch auf einer der Landeslisten.
Als die in den letzten Wochen so stark gewachsene Basis nach dem Parteitag – wohl durch Spiegel Online – Wind von den früheren Äußerungen Thiesens bekam, brach ein Sturm der Entrüstung gegen die Parteiführung bei Twitter und im Forum der Piratenpartei los.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter:
Jun
29
2009
2

Das bisschen Freiheit… es gibt dringendere politische Probleme.

Das hört man immer wieder, wenn es um das Programm der Piratenpartei geht. Denen wird vorgeworfen ein recht begrenztes Programm zu haben – was stimmt – , oder nur einen Programmpunkt zu haben – was nicht stimmt.
Die Piratenpartei will sich für den Schutz der Bürgerechte, der informationellen Selbstbestimmung und eben auch für eine Reform des Patentrechtes und Urheberrechtsgesetzes einsetzen. Letzteres ist eben nur ein Punkt, der in den Holz- und Funkmedien aber immer wieder als einziger Programmpunkt angeführt wird.
Ebenso kommt im Programm der Piratenpartei noch die Abschaffung der GEZ in ihrer jetztigen Form vor, die ich zwar begrüßen würde, aber jetzt nicht als soo dringlich ansehen würde.

Was sind die dringenderen Probleme? Oft wird da die Weltwirtschaftskrise angeführt, die uns alle hart getroffen hat, und uns in Zukunft wahrscheinlich noch härter treffen wird. Auch den Umweltschutz könnte man als dringenderes Problem anführen, den werden aber die wenigsten dabei im Kopf haben. Bleiben wir also erst einmal bei der Wirtschaftskrise.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: ,

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