Impactsuspect » Leben
Jun
25
2009
--

Der Welt beim Atmen zusehen…

Kann man bei Breathingearth.net. Zwar nicht in echt, aber nach neuesten Statistiken zumindest simuliert. Jedes helle Sternchen irgendwo auf der Weltkarte bedeutet, dass gerade jemand geboren wurde, jeder schwarze Punkt, dass gerade ein Mensch gestorben ist. Außerdem werden hier noch die CO2-Emissionen dargestellt.
Ich find’s faszinierend da zuzuschauen.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Technisches | Schlagwörter: ,
Mrz
22
2009
--

Hoppelhasenpicknick

Damals, als ich gerade anfing zu einem sozialen Lebewesen zu werden, fiel mir immer wieder auf, wie dumm Menschen doch sind Wie beknackt sind all die Rituale, die wir heute noch tagtäglich bedienen müssen, um nicht unangenehm aufzufallen.
Kommen mehrere Menschen zusammen kann man unweigerlich jedes Mal den selben dämlichen Kindergeburtstag beobachten. A mag B, C mag B, C mag A nicht, B mag D. All diese logischen Gleichungen sollen sich dann durch die Interaktion der einzelnen Subjekte mit Ritualen, also quasi von selbst, auflösen.
Die Rituale, die dabei benutzt werden, kommen einem Aussenstehenden sicher auch nicht viel anders vor, als jene, weilche unter den meisten warmblütigen Tierarten verbreitet sind. Oft kommt dann bei den Menschen auch noch dazu, dass C F bezahlt hat, um A zu verprügeln, und F aus Versehen B verprügelt.
Warum funktioniert soziale Kommunikation nur auf Umwegen?
Die Antwort ist: Diese Umwege sind der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Menschen. Worte benutzen wir zwar auch alle, aber für jeden bedeuten sie etwas anderes. Dass ist ein wenig so, wie die Tatsache, dass niemand wissen kann, ob „Rot“ für einen anderen Menschen genauso aussieht, wie für einen selbst.
Anders ist es mit nonverbaler Kommunikation. Diese kann verschiedene wenige, doch bedeutsame Tatsachen transportieren, und das auch noch in stufenlosen Abstufungen. Stufenlose Abstufungen? Klingt irgendwie dumm, aber ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn ich jemandem die Hand gebe, kann ich zum Beispiel dadurch Respekt zollen, Freude ausdrücken, meine Überlegenheit demonstrieren, noch so einiges mehr und beliebige Abstufungen. Das Gleiche gilt für Körperhaltung, Blicke, den Tonfall der Stimme und ähnliches.
Was bei dieser Kommunikation allerdings auf der Strecke bleibt ist das Warum. Und das ist es m. E. was zu so vielen Verwicklungen führt. Das zu transportieren, dazu ist Sprache geeigneter, auch wenn die Wortbedeutungen von Sprachnutzer zu Sprachnutzer verschieden sind.
Ohne den rechtzeitigen Einsatz von verbaler Kommunikation, verkommt jeder kompliziertere soziale Handlungsablauf zwischen Menschen zu einem dämlichen Kaninchenkindergeburtstag.
Also REDET miteinander.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: ,
Sep
04
2008
--

Freitag Frei

Morgen hab ich frei. Freitags habe ich oft frei, eigentlich meistens. Das hat auch einen Grund. Nein, nicht die Geschichte von Paul Maar mit dem Sams. Der Grund ist folgender: Als es das Domino noch gab (näheres hier) brauchte ich meinen freien Freitag, um endlich mal auszuschlafen, und das Pfeifen auf den Ohren loszuwerden.
Mittlerweile – aus Gründen die zu dämlich und kompliziert sind um sie hier zu nennen – gibt es den Donnerstag im Domino nicht mehr.
Ich kann mich noch an früher erinnern. (Ist ja auch erst etwas über 10 Jahre her) Ich dachte, das Domno würd’s immer geben, alleine weil man sonst nirgendwo hingehen kann hier oben. Es ist lange her, dass man noch in den Dornbusch gehen konnte, und noch länger ist es her, dass der Trichter angenehm war. Dort wo die beiden standen befinden sich jetzt Altenheime, glaub ich.
Warum konnte man das Domino also nicht erhalten? Manche mögen sagen, das wäre der Lauf der Dinge. Dinge müssen sich ändern, denn Stagnation ist der Tod. Stimmt zwar irgendwie, aber der Mensch bewahrt doch Dinge, die er gut findet. Oder zumindest versucht er das. Pandabären zum Beispiel. Oder Schnabeltiere.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Tiere auf der roten Liste der gefährdeten Arten stehen, die es auch alleine fertiggebracht hätten auszusterben. Alte Bauwerke werden auch bewahrt, und nicht nur Schlösser und Kirchen. Nein, es gibt sogar Industriedenkmäler! Warum also nicht das gemütliche alte Ex-Autohaus bewahren, in dem ich Donnerstags immer getanzt habe?

Written by Heiko C. in: Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , , , ,
Sep
01
2008
--

Fernsehen, Kino oder was sonst?

„Nichts hält ewig.
Alles wiederholt sich.
Alles ist gleich.“

Sind diese Worte eher optimistisch oder pessimistisch. Bei einer vielleicht nicht ganz repräsentativen Befragung stimmten 100% der Befragten für pessimistisch, wobei der erste Satz noch als der optimistischste galt. Die beiden anderen Sätze zögen den ersten aber auch auf die pessimistische Seite, so hieß es weiter.

Aber ist das wirklich so? Ich sehe das anders. Einspruch, Euer Ehren!
Wenn alles nicht ewig währt, so ist das gut, denn die meisten Dinge, die einem im Laufe eines normalen Lebens so zustoßen sind eher negativ. Darum geht es ja immerhin beim Leben. Also auch das Schlimmste geht irgendwann und irgendwie vorbei.
Leider gilt das jedoch auch für die guten Sachen. Mehr noch: Wenn man die guten Sachen künstlich am Leben zu erhalten versucht, dann werden sie langsam aber sicher schlecht, wenn nicht gar ungenießbar. Wenn die Zeit einer guten Sache also vorbei ist, sollte man sie trotz Bedauern ziehen lassen.
Dieser eine Hinkefuß am ersten Satz hebelt der zweite jedoch aus. Wenn alles sich wiederholt, dann kommt das Gute auch wieder in der einen oder anderen Form. Besser noch: Man erkennt die Dinge die sich wiederholen als gut oder schlecht, wenn man sie schon mal erlebt hat, und das BEVOR man noch in sie involviert ist.
Durch die Wiederholungen hat man also die Chance, die Lehren, die man aus vergangenen Fehlern gemacht hat anzuwenden.

Im Grunde genommen ist der letzte Satz dann sogar überflüssig, wenn er einem nicht die warme Sicherheit der Vertrautheit deutlicher garantieren würde als der zweite es könnte.

Im Grunde genommen ist das Leben also wie Kino. Ich dachte zuerst es wäre wie Fernsehen, aber der Vergleich hinkt. Obwohl alles das gleiche ist, ist alles doch nie das selbe. Das Fernsehen bringt jedoch immer wieder die selben Sendungen, und wenn man statt dessen mal etwas im Fernsehen zu sehen bekommt, was nur „gleich“ ist, und eben nicht das selbe, dann wird immer ein ganz großer Zirkus drum gemacht. „Jetzt ganz neu! Deutschland-Welt-Universalpremiere im Free-TV!!“, heißt es dann. Stimmt doch gar nicht. Eine neue Verfilmung der Weihnachtsgeschichte von Dickens ist trotzdem nicht ganz neu. Kenn wir doch schon.
Trotzdem wird jedesmal ein großes Trara gemacht, wenn etwas neu verfilmt wird.

Im Kino ist das ganz normal. Filme wiederholen sich dort auch gern mal, jedoch eher selten wirklich die selben. Die gleichen laufen allerdings öfter. Als Neuverfilmungen.
Und so sind solche Wiederholungen wie im Leben: Mit neuer Besetzung, anderen Rollen, einem etwas anderen Plot und möglicherweise einem unvorhergesehenen Twist am Ende. Als Beispiel kommt mir da „Assault on precinct 13“ in den Sinn, oder „The Fly“.

Wo bleibt also noch Raum für Pessimismus? Nicht nur das Kino, sondern die ganze Welt is voll von dem Gleichen! Geht raus, und genießt es!

Jun
01
2008
--

Der Sinn des Lebens

Ui, tiefschürfend. Und ein Thema über das kaum jemand schreibt… *räusper*
Nagut, da bin ich heute also in Flensburg unterwegs, und schaue mich hier und da um, und da kommt mir plötzlich die Erkenntnis:
Ich habe meinen Sinn des Lebens gefunden. Denke ich zumindest. Zumindest für jetzt.
Früher dachte ich immer, der Sinn des Lebens sei es, möglichst viel Wissen anzuhäufen, was sich, wie ich irgendwann irgendwo mal las, erstaunlicherweise mit der Ansicht der alten Ägypter zu decken scheint.
Irgendwann hat man dann aber keinen Bock mehr darauf, schlaue Bücher zu lesen. Irgendwann reichts einem, denn je mehr man versucht sich eine umfassende Allgemeinbildung aufzubauen, desto mehr uninteressanter Krempel ist dabei, und desto mehr interessante „Fakten“ widersprechen sich.
Was also dann? Lachen, Trinken, Fröhlichsein?
Vielleicht wenn man Rheinländer wäre, was ich nicht bin.
Mein Momentaner Sinn des Lebens, wie ich beim Promenieren durch die aufgerissene Flensburger Fußgängerzone feststellte, ist mich von Pointe zu Pointe zu hangeln.
Das heißt jetzt nicht, dass ich ständig dumme Witze erzählen muss. Naja, das tu ich ehrlich gesagt trotzdem. Mein Sinn des Lebens ist den Humor in Alltagssituationen zu erkennen, und mich innerlich schlapp zu lachen. Dabei können dies sowohl Situationen sein, die mich betreffen, als auch welche, denen ich nur als Aussenstehender beiwohne. Dieser Sinn ergibt einen Sinn für mich.

Mal was anderes: Hat jemand von euch schon mal mit der Kamera geredet? Ich hab das schon gemacht. Also mir vorgestellt ich sei im Fernsehen, und den Ort angesprochen, an dem die Kamera hätte stehen müssen. Ich weiß nicht mehr was ich gesagt habe, ist schon lange her, aber es war etwas wie „Das ist mal wieder typisch für mich!“
Keine Angst, wenn ich irgendwann einmal mein Leben durch Konservenlachen untermalt höre, gehe ich spätestens zu einem Psychlogen.

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Jun
25
2009
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Der Welt beim Atmen zusehen…

Kann man bei Breathingearth.net. Zwar nicht in echt, aber nach neuesten Statistiken zumindest simuliert. Jedes helle Sternchen irgendwo auf der Weltkarte bedeutet, dass gerade jemand geboren wurde, jeder schwarze Punkt, dass gerade ein Mensch gestorben ist. Außerdem werden hier noch die CO2-Emissionen dargestellt.
Ich find’s faszinierend da zuzuschauen.

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Mrz
22
2009
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Hoppelhasenpicknick

Damals, als ich gerade anfing zu einem sozialen Lebewesen zu werden, fiel mir immer wieder auf, wie dumm Menschen doch sind Wie beknackt sind all die Rituale, die wir heute noch tagtäglich bedienen müssen, um nicht unangenehm aufzufallen.
Kommen mehrere Menschen zusammen kann man unweigerlich jedes Mal den selben dämlichen Kindergeburtstag beobachten. A mag B, C mag B, C mag A nicht, B mag D. All diese logischen Gleichungen sollen sich dann durch die Interaktion der einzelnen Subjekte mit Ritualen, also quasi von selbst, auflösen.
Die Rituale, die dabei benutzt werden, kommen einem Aussenstehenden sicher auch nicht viel anders vor, als jene, weilche unter den meisten warmblütigen Tierarten verbreitet sind. Oft kommt dann bei den Menschen auch noch dazu, dass C F bezahlt hat, um A zu verprügeln, und F aus Versehen B verprügelt.
Warum funktioniert soziale Kommunikation nur auf Umwegen?
Die Antwort ist: Diese Umwege sind der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Menschen. Worte benutzen wir zwar auch alle, aber für jeden bedeuten sie etwas anderes. Dass ist ein wenig so, wie die Tatsache, dass niemand wissen kann, ob „Rot“ für einen anderen Menschen genauso aussieht, wie für einen selbst.
Anders ist es mit nonverbaler Kommunikation. Diese kann verschiedene wenige, doch bedeutsame Tatsachen transportieren, und das auch noch in stufenlosen Abstufungen. Stufenlose Abstufungen? Klingt irgendwie dumm, aber ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn ich jemandem die Hand gebe, kann ich zum Beispiel dadurch Respekt zollen, Freude ausdrücken, meine Überlegenheit demonstrieren, noch so einiges mehr und beliebige Abstufungen. Das Gleiche gilt für Körperhaltung, Blicke, den Tonfall der Stimme und ähnliches.
Was bei dieser Kommunikation allerdings auf der Strecke bleibt ist das Warum. Und das ist es m. E. was zu so vielen Verwicklungen führt. Das zu transportieren, dazu ist Sprache geeigneter, auch wenn die Wortbedeutungen von Sprachnutzer zu Sprachnutzer verschieden sind.
Ohne den rechtzeitigen Einsatz von verbaler Kommunikation, verkommt jeder kompliziertere soziale Handlungsablauf zwischen Menschen zu einem dämlichen Kaninchenkindergeburtstag.
Also REDET miteinander.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: ,
Sep
04
2008
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Freitag Frei

Morgen hab ich frei. Freitags habe ich oft frei, eigentlich meistens. Das hat auch einen Grund. Nein, nicht die Geschichte von Paul Maar mit dem Sams. Der Grund ist folgender: Als es das Domino noch gab (näheres hier) brauchte ich meinen freien Freitag, um endlich mal auszuschlafen, und das Pfeifen auf den Ohren loszuwerden.
Mittlerweile – aus Gründen die zu dämlich und kompliziert sind um sie hier zu nennen – gibt es den Donnerstag im Domino nicht mehr.
Ich kann mich noch an früher erinnern. (Ist ja auch erst etwas über 10 Jahre her) Ich dachte, das Domno würd’s immer geben, alleine weil man sonst nirgendwo hingehen kann hier oben. Es ist lange her, dass man noch in den Dornbusch gehen konnte, und noch länger ist es her, dass der Trichter angenehm war. Dort wo die beiden standen befinden sich jetzt Altenheime, glaub ich.
Warum konnte man das Domino also nicht erhalten? Manche mögen sagen, das wäre der Lauf der Dinge. Dinge müssen sich ändern, denn Stagnation ist der Tod. Stimmt zwar irgendwie, aber der Mensch bewahrt doch Dinge, die er gut findet. Oder zumindest versucht er das. Pandabären zum Beispiel. Oder Schnabeltiere.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Tiere auf der roten Liste der gefährdeten Arten stehen, die es auch alleine fertiggebracht hätten auszusterben. Alte Bauwerke werden auch bewahrt, und nicht nur Schlösser und Kirchen. Nein, es gibt sogar Industriedenkmäler! Warum also nicht das gemütliche alte Ex-Autohaus bewahren, in dem ich Donnerstags immer getanzt habe?

Written by Heiko C. in: Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , , , ,
Sep
01
2008
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Fernsehen, Kino oder was sonst?

„Nichts hält ewig.
Alles wiederholt sich.
Alles ist gleich.“

Sind diese Worte eher optimistisch oder pessimistisch. Bei einer vielleicht nicht ganz repräsentativen Befragung stimmten 100% der Befragten für pessimistisch, wobei der erste Satz noch als der optimistischste galt. Die beiden anderen Sätze zögen den ersten aber auch auf die pessimistische Seite, so hieß es weiter.

Aber ist das wirklich so? Ich sehe das anders. Einspruch, Euer Ehren!
Wenn alles nicht ewig währt, so ist das gut, denn die meisten Dinge, die einem im Laufe eines normalen Lebens so zustoßen sind eher negativ. Darum geht es ja immerhin beim Leben. Also auch das Schlimmste geht irgendwann und irgendwie vorbei.
Leider gilt das jedoch auch für die guten Sachen. Mehr noch: Wenn man die guten Sachen künstlich am Leben zu erhalten versucht, dann werden sie langsam aber sicher schlecht, wenn nicht gar ungenießbar. Wenn die Zeit einer guten Sache also vorbei ist, sollte man sie trotz Bedauern ziehen lassen.
Dieser eine Hinkefuß am ersten Satz hebelt der zweite jedoch aus. Wenn alles sich wiederholt, dann kommt das Gute auch wieder in der einen oder anderen Form. Besser noch: Man erkennt die Dinge die sich wiederholen als gut oder schlecht, wenn man sie schon mal erlebt hat, und das BEVOR man noch in sie involviert ist.
Durch die Wiederholungen hat man also die Chance, die Lehren, die man aus vergangenen Fehlern gemacht hat anzuwenden.

Im Grunde genommen ist der letzte Satz dann sogar überflüssig, wenn er einem nicht die warme Sicherheit der Vertrautheit deutlicher garantieren würde als der zweite es könnte.

Im Grunde genommen ist das Leben also wie Kino. Ich dachte zuerst es wäre wie Fernsehen, aber der Vergleich hinkt. Obwohl alles das gleiche ist, ist alles doch nie das selbe. Das Fernsehen bringt jedoch immer wieder die selben Sendungen, und wenn man statt dessen mal etwas im Fernsehen zu sehen bekommt, was nur „gleich“ ist, und eben nicht das selbe, dann wird immer ein ganz großer Zirkus drum gemacht. „Jetzt ganz neu! Deutschland-Welt-Universalpremiere im Free-TV!!“, heißt es dann. Stimmt doch gar nicht. Eine neue Verfilmung der Weihnachtsgeschichte von Dickens ist trotzdem nicht ganz neu. Kenn wir doch schon.
Trotzdem wird jedesmal ein großes Trara gemacht, wenn etwas neu verfilmt wird.

Im Kino ist das ganz normal. Filme wiederholen sich dort auch gern mal, jedoch eher selten wirklich die selben. Die gleichen laufen allerdings öfter. Als Neuverfilmungen.
Und so sind solche Wiederholungen wie im Leben: Mit neuer Besetzung, anderen Rollen, einem etwas anderen Plot und möglicherweise einem unvorhergesehenen Twist am Ende. Als Beispiel kommt mir da „Assault on precinct 13“ in den Sinn, oder „The Fly“.

Wo bleibt also noch Raum für Pessimismus? Nicht nur das Kino, sondern die ganze Welt is voll von dem Gleichen! Geht raus, und genießt es!

Jun
01
2008
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Der Sinn des Lebens

Ui, tiefschürfend. Und ein Thema über das kaum jemand schreibt… *räusper*
Nagut, da bin ich heute also in Flensburg unterwegs, und schaue mich hier und da um, und da kommt mir plötzlich die Erkenntnis:
Ich habe meinen Sinn des Lebens gefunden. Denke ich zumindest. Zumindest für jetzt.
Früher dachte ich immer, der Sinn des Lebens sei es, möglichst viel Wissen anzuhäufen, was sich, wie ich irgendwann irgendwo mal las, erstaunlicherweise mit der Ansicht der alten Ägypter zu decken scheint.
Irgendwann hat man dann aber keinen Bock mehr darauf, schlaue Bücher zu lesen. Irgendwann reichts einem, denn je mehr man versucht sich eine umfassende Allgemeinbildung aufzubauen, desto mehr uninteressanter Krempel ist dabei, und desto mehr interessante „Fakten“ widersprechen sich.
Was also dann? Lachen, Trinken, Fröhlichsein?
Vielleicht wenn man Rheinländer wäre, was ich nicht bin.
Mein Momentaner Sinn des Lebens, wie ich beim Promenieren durch die aufgerissene Flensburger Fußgängerzone feststellte, ist mich von Pointe zu Pointe zu hangeln.
Das heißt jetzt nicht, dass ich ständig dumme Witze erzählen muss. Naja, das tu ich ehrlich gesagt trotzdem. Mein Sinn des Lebens ist den Humor in Alltagssituationen zu erkennen, und mich innerlich schlapp zu lachen. Dabei können dies sowohl Situationen sein, die mich betreffen, als auch welche, denen ich nur als Aussenstehender beiwohne. Dieser Sinn ergibt einen Sinn für mich.

Mal was anderes: Hat jemand von euch schon mal mit der Kamera geredet? Ich hab das schon gemacht. Also mir vorgestellt ich sei im Fernsehen, und den Ort angesprochen, an dem die Kamera hätte stehen müssen. Ich weiß nicht mehr was ich gesagt habe, ist schon lange her, aber es war etwas wie „Das ist mal wieder typisch für mich!“
Keine Angst, wenn ich irgendwann einmal mein Leben durch Konservenlachen untermalt höre, gehe ich spätestens zu einem Psychlogen.