Impactsuspect » Kopierschutz
Mai
26
2010
0

Der erstaunliche Remix-Vogel

Dass der Mensch das Remixen, Plagiieren und Raubkopieren nicht erfunden hat, beweist dieses Video eines Leierschwanzes.
Dieser Vogel nutzt die Gesänge anderer Vögel und jede Menge anderer Geräusche, um sie in sein eigenes Lied einzubauen.
Sogar Kamerageräusche und den Lärm von Holzfällenden Waldarbeitern verwendet der vielseitige Vogel.

Nutzt der Vogel Teile eines Liedes von beispielsweise Britney Spears, müsste dann nicht eigentlich die GEMA kommen, und von ihm Geld verlangen? Immerhin führt er die Musik ja öffentlich auf, oder?


Update: Und: Ja, wegen der Imitationsfähigkeit mancher Vögel gab es schon „urheberrechtliche Auseinandersetzungen“.

Written by Heiko C. in: Wahnhaftes | Schlagwörter: ,
Apr
07
2010
0

Ubisoft schützt sich zu Tode…

Nicht nur bei Assasins-Creed 2 und Silent Hunter 5 gibt’s da offenbar Probleme mit diesem wunderbaren „Immer-online-sein-müssen“-Kopierschutz, über den ich ja schon am 7.3 und am 21.3 schrieb.

Über Ostern haben nun – wie Golem.de berichtet – viele ehrliche Käufer von „Die Siedler 7“ selbiges Spiel nicht spielen können. Noch ist scheinbar ungeklärt, ob es sich um eine „Hackerattacke“ handelt, oder um eine schlichte Fehlprogrammierung der Kopierschutzsoftware.
Ich persönlich finde ja das ganze System bekloppt.

Na ja, mal sehen, wie das noch so weiter geht…

Written by Heiko C. in: Technisches,Wahnhaftes | Schlagwörter:
Mrz
21
2010
1

Neuigkeiten zum Wochenende

Tja. Die von Ubisoft haben scheints arge Probleme mit ihrem Online-Knebel-Kopierschutz, über den ich ja schon am 7.3. berichtet hatte. Der scheint mit dem DRM von Steam irgendwie gar nicht zu funktionieren, mit dem Effekt, dass die Betreiber von Steam in Großbrittanien, Valve, nun die Spiele „Assasins Creed 2“ und „Silent Hunter 5“ beide aus dem Programm entfernt haben.
Mal schauen, wie das mit denen so weitergeht.

Update: Wie man bei Fefe nachlesen kann, sind die doch noch drin, war wohl ’ne Falschmeldung. 🙁 Schade, wär‘ mal ein nettes Zeichen gegen die Kundendrangsalierung gewesen.

Das Debakel um Guido Westerwelle geht in eine weitere Phase: Die Beliebtheitswerte der Kanzlerin scheinen auch unter den Eskapaden des Aussenministers zu leiden, sie ist jüngst aus den Top Drei der beliebtesten Politiker in Deutschland gefallen. Über ihr sind jetzt Horst Köhler, unangefochten auf Platz 1, und die Arbeitsministerin Ursula „Zensursula“ von der Leyen sowie der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.
Womit die beiden letztgenannten Platz 2 und 3 verdient haben, ist mir zwar schleierhaft, aber dafür ist mir umso weniger schleierhaft, warum Guido Westerwelle mittlerweile der dritt-unbeliebteste Politiker in Deutschland ist. „Liberaler Klüngel“ (SpOn)
Nach ihm kommen nur noch die gewohnten sozialistischen Schreckgestalten der Linkspartei Gregor Gysi und Oskar Lafontaine.
Über den Absturz von Westerwelles Umfragewerten kursieren schon lustige Satiren: „Guido Westerwelle beim Wiedereintritt in Erdatmosphäre verglüht“ (Twitpic – ChrMll)

Was gibt’s sonst?
Ach, ja unter Computerspielgegnern, wie z.B. Herrn Dr. Pfeiffer, kursiert ja seit eh und je die These, dass Computerspiele mit Gewaltinhalten ursprünglich von der US-Armee entwickelt wurden (DOOM ist da gerne genanntes Beispiel), um Rekruten zu desensibilisieren und zu gewissenlosen Tötungsmaschinen zu machen.
Diese These kann man wohl getrost ad acta legen, da weder das US-Militär DOOM entwickelt hat, noch taugen Gamer besonders gut als Soldaten.
Im Gegenteil: Das US-Militär beschwert sich Videospieler seien eher ungeeignet, um für den Krieg ausgebildet zu werden. „US-Militär: Gamer zu weich und undiszipliniert“ (Stigma Videospiele)
Mich überrascht diese Erkenntnis weniger, aber jemanden, der denkt Motoradrocker seien auf die Idee gekommen zum… äh… Motorradrocken, als sie Videospiele gezockt haben, wird das ins eine Ohr rein, und direkt aus dem anderen wieder hinausgehen.

Nachtrag 22.3.2010: Und heute isses auch bei Golem: „US-Army überarbeitet Grundausbildung“

Mrz
07
2010
9

Ubisoft das neue EA?

Während EA eingesehen hat, dass DRM eher kontraproduktiv ist, wenn es um das Thema Kundenzufriedenheit geht, und in Zukunft ganz auf solche Scherze verzichten will, dreht Ubisoft nun scheinbar umso doller am „Alle wollen uns beklauen“-Rad.

Symbolbild: Wie ich mir vorstelle, daß sich Spielevertriebsfirmen Raubkopien vorstellen

Musste man sich bei EAs Bioshock anfangs noch alle drei Tage online den Computer scannen lassen, damit die Firma auch ja wusste, dass man inzwischen nicht doch auf eine Raubkopie umgestiegen ist, und war es bei Spore noch nötig den Computer erst einmal auf-Deubel-komm-raus online zu bekommen, bevor man mit dem spielen loslegte, so ist nun beim aktuellen „Mass Effect 2“ keine der beiden Drangsalierungsmaßnahmen mehr nötig, um nur das Spiel zu spielen.
Online anmelden muss man sich zwar, wenn man die kostenlosen Zusatzinhalte runterladen und freischalten will, aber wer halt mehr Wert auf die Integrität seines Rechners legt, als auf irgendwelchen elektronischen Firlefanz, der braucht auch das nicht zu machen.
Und wie schon erwähnt: Sims3 hat sich auch ohne Hightech-Kopierschutz-Schwachsinn verkauft wie geschnitten Brot.

Bei Ubisofts neuem Spiel „Assasins Creed 2“, gibt es nun einen neuen Tiefpunkt in der langen aber traurigen Geschichte der Kundendrangsalierung aus digitaler Paranoia heraus.
So wie ich das System verstanden habe, muss man IMMER online sein, wenn man das Spiel spielen will.
Man stelle sich vor, man kauft sich einen Rasenmäher, und darf den dann nur benutzen, während man die teure Servicehotline des Herstellers am Telefon hat. Klingt bescheuert, ist es auch, ist aber in der Sache das selbe.

Ach ja, wie gut dieses supertolle Online-System funktioniert, zumindest bei der Drangsalierung von Kunden, kann man hier nachlesen.

Hier gibt es noch mehr zu dem Thema: LINK!

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Technisches,Wahnhaftes | Schlagwörter:
Nov
16
2009
0

ACTA? Wasndas?

Die ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) ist eine relativ junge Idee, die sich die Bekämpfung von Produktpiraterie in allen Formen auf die Fahnen geschrieben hat und zwischen Staaten in aller Welt (vor allem den G8-Staaten) beschlossen werden soll. Doch was genau soll das bedeuten?

Wie man bei Netzpolitik nachlesen kann (Lesebefehl!), bekommt man auf die Frage, was genau die denn eigentlich in diesen Abkommen beschließen immer nur Antworten wie „Keine Panik“ und „Es geht nicht um die Gängelung und Dransalierung von Privatbürgern, sondern um die Bekämpfung organisierter Kriminalität“. Was genau da beschlossen wird, erfährt man aber nicht, oder halt nur durch Wikileaks. Oder Netzpolitik.

Was genau dabei rauskommen soll scheint die Verschärfung der eh schon rigiden Urheberrechts- und Patentgesetze zu sein; unter anderem soll international eine „Three-Strikes“ Regelung eingeführt werden, nach der jedem Internetnutzer ohne richterlichen Beschluß die Leitung gekappt werden darf.
Wenn man aber nachfragt, ist natürlich alles geheim, und richtet sich nur gegen organisiertes Verbrechen. Klar. Wer glaubt denen das noch?

Die Internetsperren an denen Zensursula in Deutschland knapp gescheitert ist – wie es momentan noch aussieht – sollen dann wohl auch auf Internationaler Ebene durchgeboxt werden, um die Verwertungsindustrie zu stärken.
Wenn damit nationale Bürgerrechte verletzt werden, interessiert die Lobbyisten wohl weniger.

Jun
15
2009
2

Kurz verlinkt: Sicherheit statt Freiheit

Ein netter Artikel auf Telepolis über Zensur und Freiheit und dergleichen mehr:Klick!

Dieser Link führt zu keinem Vampirspiel!

Jun
15
2009
0

EA: Es geht doch!

Kaum bringt EA „die Sims 3“ ohne nervige Schnüffel-DRM-Software, und ohne limitierte Installationen heraus, hat EA auch wieder einen Rekordverkaufsstart.
Wie ich schon schrieb: Was ehrliche Kunden zu Raubkopierern macht, ist ein rigider Kopierschutz, der den ehrlichen Kunden zu sehr einschränkt. Bei Spore (auch von EA) musste ich ja selbst erleben, wie umständlich es ist, mit diesem dämlichen DRM. Schön wäre es, wenn die Spieleindustrie, wie schon die Musikindustrie endlich einsieht, dass DRM Kundenbeleidigung im großen Stil ist.

Written by Heiko C. in: Psychologisches,Technisches | Schlagwörter: , ,
Okt
05
2008
1

Leute kauft Computerspiele!!!

Okay, diese Online Aktivierung von Spielen nervt. Besonders wenn man seinen Gamingrechner normal nicht am Netz hat. Will man trotzdem zum Beispiel das berüchtigte Spore spielen, muss man seinen Rechner wohl oder übel zum nächsten Internetanschluß tragen. Aber dafür muss ich die CD nicht im Laufwerk lassen, wenn ich spiele. Super. Aber das muss mich jetzt ja nicht mehr lange ärgern, denn insgesamt darf ich Spore ja sowieso nur auf drei Rechnern installieren. Wenn ich also jetzt von XP auf Vista umstiege, gilt das schon als neuer Rechner, wenn ich das richtig sehe. Dann zu Windows 7 wechseln, und alle meine Installationen sind weg. Wenn dann mein Computer schlappmachen würde, müsste ich mir Spore nochmal kaufen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich das alte Spore noch nicht einmal weiterverkaufen kann, wenn es mir keinen Spass macht.
Man stelle sich vor, das gäbe es bei Schuhen: Ich muss sie online registrieren lassen, damit ich sie anziehen kann, und ich darf sie insgesamt nur drei Mal anziehen „um Missbrauch zu vermeiden“. Käse!!
Der Chef von EA Deutschland hat in der aktuellen Gamestar so etwas gesagt wie : „Die Menschen müssen endlich lernen, dass gute Software auch bezahlt werden muss!“ Guter Einwand. Aber warum versucht EA das den Leuten beizubringen, die das Spiel schon bezahlt haben? Die sind schließlich die, die bestraft werden durch diesen ganzen Mumpitz.
Na ja. Da scheinbar die Boycottaufrufe nichts bringen, oder zumindest die Spielehersteller nicht beeindrucken, habe ich eine andere Idee:
Kauft jeden Monat mindestens ein Spiel OHNE Kopierschutz. Ich denke die Botschaft die dadurch gesendet würde, würde auch ankommen.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Gruseliges,Technisches | Schlagwörter: ,

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Mai
26
2010
0

Der erstaunliche Remix-Vogel

Dass der Mensch das Remixen, Plagiieren und Raubkopieren nicht erfunden hat, beweist dieses Video eines Leierschwanzes.
Dieser Vogel nutzt die Gesänge anderer Vögel und jede Menge anderer Geräusche, um sie in sein eigenes Lied einzubauen.
Sogar Kamerageräusche und den Lärm von Holzfällenden Waldarbeitern verwendet der vielseitige Vogel.

Nutzt der Vogel Teile eines Liedes von beispielsweise Britney Spears, müsste dann nicht eigentlich die GEMA kommen, und von ihm Geld verlangen? Immerhin führt er die Musik ja öffentlich auf, oder?


Update: Und: Ja, wegen der Imitationsfähigkeit mancher Vögel gab es schon „urheberrechtliche Auseinandersetzungen“.

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Apr
07
2010
0

Ubisoft schützt sich zu Tode…

Nicht nur bei Assasins-Creed 2 und Silent Hunter 5 gibt’s da offenbar Probleme mit diesem wunderbaren „Immer-online-sein-müssen“-Kopierschutz, über den ich ja schon am 7.3 und am 21.3 schrieb.

Über Ostern haben nun – wie Golem.de berichtet – viele ehrliche Käufer von „Die Siedler 7“ selbiges Spiel nicht spielen können. Noch ist scheinbar ungeklärt, ob es sich um eine „Hackerattacke“ handelt, oder um eine schlichte Fehlprogrammierung der Kopierschutzsoftware.
Ich persönlich finde ja das ganze System bekloppt.

Na ja, mal sehen, wie das noch so weiter geht…

Written by Heiko C. in: Technisches,Wahnhaftes | Schlagwörter:
Mrz
21
2010
1

Neuigkeiten zum Wochenende

Tja. Die von Ubisoft haben scheints arge Probleme mit ihrem Online-Knebel-Kopierschutz, über den ich ja schon am 7.3. berichtet hatte. Der scheint mit dem DRM von Steam irgendwie gar nicht zu funktionieren, mit dem Effekt, dass die Betreiber von Steam in Großbrittanien, Valve, nun die Spiele „Assasins Creed 2“ und „Silent Hunter 5“ beide aus dem Programm entfernt haben.
Mal schauen, wie das mit denen so weitergeht.

Update: Wie man bei Fefe nachlesen kann, sind die doch noch drin, war wohl ’ne Falschmeldung. 🙁 Schade, wär‘ mal ein nettes Zeichen gegen die Kundendrangsalierung gewesen.

Das Debakel um Guido Westerwelle geht in eine weitere Phase: Die Beliebtheitswerte der Kanzlerin scheinen auch unter den Eskapaden des Aussenministers zu leiden, sie ist jüngst aus den Top Drei der beliebtesten Politiker in Deutschland gefallen. Über ihr sind jetzt Horst Köhler, unangefochten auf Platz 1, und die Arbeitsministerin Ursula „Zensursula“ von der Leyen sowie der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.
Womit die beiden letztgenannten Platz 2 und 3 verdient haben, ist mir zwar schleierhaft, aber dafür ist mir umso weniger schleierhaft, warum Guido Westerwelle mittlerweile der dritt-unbeliebteste Politiker in Deutschland ist. „Liberaler Klüngel“ (SpOn)
Nach ihm kommen nur noch die gewohnten sozialistischen Schreckgestalten der Linkspartei Gregor Gysi und Oskar Lafontaine.
Über den Absturz von Westerwelles Umfragewerten kursieren schon lustige Satiren: „Guido Westerwelle beim Wiedereintritt in Erdatmosphäre verglüht“ (Twitpic – ChrMll)

Was gibt’s sonst?
Ach, ja unter Computerspielgegnern, wie z.B. Herrn Dr. Pfeiffer, kursiert ja seit eh und je die These, dass Computerspiele mit Gewaltinhalten ursprünglich von der US-Armee entwickelt wurden (DOOM ist da gerne genanntes Beispiel), um Rekruten zu desensibilisieren und zu gewissenlosen Tötungsmaschinen zu machen.
Diese These kann man wohl getrost ad acta legen, da weder das US-Militär DOOM entwickelt hat, noch taugen Gamer besonders gut als Soldaten.
Im Gegenteil: Das US-Militär beschwert sich Videospieler seien eher ungeeignet, um für den Krieg ausgebildet zu werden. „US-Militär: Gamer zu weich und undiszipliniert“ (Stigma Videospiele)
Mich überrascht diese Erkenntnis weniger, aber jemanden, der denkt Motoradrocker seien auf die Idee gekommen zum… äh… Motorradrocken, als sie Videospiele gezockt haben, wird das ins eine Ohr rein, und direkt aus dem anderen wieder hinausgehen.

Nachtrag 22.3.2010: Und heute isses auch bei Golem: „US-Army überarbeitet Grundausbildung“

Mrz
07
2010
9

Ubisoft das neue EA?

Während EA eingesehen hat, dass DRM eher kontraproduktiv ist, wenn es um das Thema Kundenzufriedenheit geht, und in Zukunft ganz auf solche Scherze verzichten will, dreht Ubisoft nun scheinbar umso doller am „Alle wollen uns beklauen“-Rad.

Symbolbild: Wie ich mir vorstelle, daß sich Spielevertriebsfirmen Raubkopien vorstellen

Musste man sich bei EAs Bioshock anfangs noch alle drei Tage online den Computer scannen lassen, damit die Firma auch ja wusste, dass man inzwischen nicht doch auf eine Raubkopie umgestiegen ist, und war es bei Spore noch nötig den Computer erst einmal auf-Deubel-komm-raus online zu bekommen, bevor man mit dem spielen loslegte, so ist nun beim aktuellen „Mass Effect 2“ keine der beiden Drangsalierungsmaßnahmen mehr nötig, um nur das Spiel zu spielen.
Online anmelden muss man sich zwar, wenn man die kostenlosen Zusatzinhalte runterladen und freischalten will, aber wer halt mehr Wert auf die Integrität seines Rechners legt, als auf irgendwelchen elektronischen Firlefanz, der braucht auch das nicht zu machen.
Und wie schon erwähnt: Sims3 hat sich auch ohne Hightech-Kopierschutz-Schwachsinn verkauft wie geschnitten Brot.

Bei Ubisofts neuem Spiel „Assasins Creed 2“, gibt es nun einen neuen Tiefpunkt in der langen aber traurigen Geschichte der Kundendrangsalierung aus digitaler Paranoia heraus.
So wie ich das System verstanden habe, muss man IMMER online sein, wenn man das Spiel spielen will.
Man stelle sich vor, man kauft sich einen Rasenmäher, und darf den dann nur benutzen, während man die teure Servicehotline des Herstellers am Telefon hat. Klingt bescheuert, ist es auch, ist aber in der Sache das selbe.

Ach ja, wie gut dieses supertolle Online-System funktioniert, zumindest bei der Drangsalierung von Kunden, kann man hier nachlesen.

Hier gibt es noch mehr zu dem Thema: LINK!

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Technisches,Wahnhaftes | Schlagwörter:
Nov
16
2009
0

ACTA? Wasndas?

Die ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) ist eine relativ junge Idee, die sich die Bekämpfung von Produktpiraterie in allen Formen auf die Fahnen geschrieben hat und zwischen Staaten in aller Welt (vor allem den G8-Staaten) beschlossen werden soll. Doch was genau soll das bedeuten?

Wie man bei Netzpolitik nachlesen kann (Lesebefehl!), bekommt man auf die Frage, was genau die denn eigentlich in diesen Abkommen beschließen immer nur Antworten wie „Keine Panik“ und „Es geht nicht um die Gängelung und Dransalierung von Privatbürgern, sondern um die Bekämpfung organisierter Kriminalität“. Was genau da beschlossen wird, erfährt man aber nicht, oder halt nur durch Wikileaks. Oder Netzpolitik.

Was genau dabei rauskommen soll scheint die Verschärfung der eh schon rigiden Urheberrechts- und Patentgesetze zu sein; unter anderem soll international eine „Three-Strikes“ Regelung eingeführt werden, nach der jedem Internetnutzer ohne richterlichen Beschluß die Leitung gekappt werden darf.
Wenn man aber nachfragt, ist natürlich alles geheim, und richtet sich nur gegen organisiertes Verbrechen. Klar. Wer glaubt denen das noch?

Die Internetsperren an denen Zensursula in Deutschland knapp gescheitert ist – wie es momentan noch aussieht – sollen dann wohl auch auf Internationaler Ebene durchgeboxt werden, um die Verwertungsindustrie zu stärken.
Wenn damit nationale Bürgerrechte verletzt werden, interessiert die Lobbyisten wohl weniger.

Jun
15
2009
2

Kurz verlinkt: Sicherheit statt Freiheit

Ein netter Artikel auf Telepolis über Zensur und Freiheit und dergleichen mehr:Klick!

Dieser Link führt zu keinem Vampirspiel!

Jun
15
2009
0

EA: Es geht doch!

Kaum bringt EA „die Sims 3“ ohne nervige Schnüffel-DRM-Software, und ohne limitierte Installationen heraus, hat EA auch wieder einen Rekordverkaufsstart.
Wie ich schon schrieb: Was ehrliche Kunden zu Raubkopierern macht, ist ein rigider Kopierschutz, der den ehrlichen Kunden zu sehr einschränkt. Bei Spore (auch von EA) musste ich ja selbst erleben, wie umständlich es ist, mit diesem dämlichen DRM. Schön wäre es, wenn die Spieleindustrie, wie schon die Musikindustrie endlich einsieht, dass DRM Kundenbeleidigung im großen Stil ist.

Written by Heiko C. in: Psychologisches,Technisches | Schlagwörter: , ,
Okt
05
2008
1

Leute kauft Computerspiele!!!

Okay, diese Online Aktivierung von Spielen nervt. Besonders wenn man seinen Gamingrechner normal nicht am Netz hat. Will man trotzdem zum Beispiel das berüchtigte Spore spielen, muss man seinen Rechner wohl oder übel zum nächsten Internetanschluß tragen. Aber dafür muss ich die CD nicht im Laufwerk lassen, wenn ich spiele. Super. Aber das muss mich jetzt ja nicht mehr lange ärgern, denn insgesamt darf ich Spore ja sowieso nur auf drei Rechnern installieren. Wenn ich also jetzt von XP auf Vista umstiege, gilt das schon als neuer Rechner, wenn ich das richtig sehe. Dann zu Windows 7 wechseln, und alle meine Installationen sind weg. Wenn dann mein Computer schlappmachen würde, müsste ich mir Spore nochmal kaufen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich das alte Spore noch nicht einmal weiterverkaufen kann, wenn es mir keinen Spass macht.
Man stelle sich vor, das gäbe es bei Schuhen: Ich muss sie online registrieren lassen, damit ich sie anziehen kann, und ich darf sie insgesamt nur drei Mal anziehen „um Missbrauch zu vermeiden“. Käse!!
Der Chef von EA Deutschland hat in der aktuellen Gamestar so etwas gesagt wie : „Die Menschen müssen endlich lernen, dass gute Software auch bezahlt werden muss!“ Guter Einwand. Aber warum versucht EA das den Leuten beizubringen, die das Spiel schon bezahlt haben? Die sind schließlich die, die bestraft werden durch diesen ganzen Mumpitz.
Na ja. Da scheinbar die Boycottaufrufe nichts bringen, oder zumindest die Spielehersteller nicht beeindrucken, habe ich eine andere Idee:
Kauft jeden Monat mindestens ein Spiel OHNE Kopierschutz. Ich denke die Botschaft die dadurch gesendet würde, würde auch ankommen.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Gruseliges,Technisches | Schlagwörter: ,