Impactsuspect » Google
Mrz
05
2012
1

„Leistungsschutzrecht“ kommt nun scheinbar doch

Weil die Verlage Geld von Google wollen, wenn Google auf die Online-Angebote der Verlage verweist, war schon vor der Bundestagswahl ’09 ein sogenanntes „Leistungsschutzrecht für Verlage“ im Gespräch.
Ich hab da bei Gelegenheit schon mal was drüber geschrieben. Es handelt sich um eine vollkommen blödsinnige Idee, bar jeder Logik und ohne ein Gespür für Gerechtigkeit zusammengeklöppelt. Es gibt keine „Raubkopien“ von Zeitungen im Netz, die Zeitungen stellen ihre Artikel ja selbst online. Und Geld will man jetzt von denen, die auf die Zeitungen verlinken?
Ist das nicht, als würde ich jemandem den Weg zur nächsten Tankstelle erklären, und dann würde der Tankstellenbesitzer zu mir kommen, und Geld von mir verlangen?

Wie es aussieht hat die Verlagslobby – vermutlich unter der Federführung des Springer Verlags – die zerbröckelnde Regierung genug bearbeitet, denn nun ist in bei BILD und SpOn zu lesen, dass dieses Leistungsschutzrecht nun kommen soll.
Ich verlinke mal nicht auf diese Seiten, am Ende soll ich noch dafür bezahlen, und mehr als eine dpa-Meldung haben die auch ‚eh noch nicht.

Was sind nun die Hintergründe? Hat die Verlegerlobby mittlerweile einfach genug rumgejammert, dass die Regierung aus Mitleid auf ihre unlogischen Befindlichkeiten eingeht? Eher unwahrscheinlich.
Will die Koalition aus einer sterbenden Partei der Besserverdienenden und den klassischen Bürgerrechtsfeinden in der Union nun einfach noch mal möglichst viel Schaden anrichten, bevor sie 2013 abgewählt werden? Auch eher unwahrscheinlich. Auch nach 2013 wird die CDU wohl weiter regieren können, sei es nun mit den Grünen oder der SPD.
Droht die BILD damit, auch den nächsten Bundespräsidenten abzuschießen, wenn das Leistungsschutzrecht nicht kommt? Man weiß es nicht.

Was wird Google zu dem geplanten Gesetz sagen? Ich hoffe ja, die haben den Arsch in der Hose, die Onlinezeitungen einfach alle von ihrem Index zu nehmen. Sollen die doch sehen, wie sie ohne Suchmaschinen und Aggregatoren noch ihre Leser kriegen.
Und wo sind die ganzen ach-so-kompetenten Netzpolitiker gewesen, die die Koalitionsparteien angeblich vorzuweisen haben? Sind die alle kollektiv gerade in Urlaub? Oder hatten sie bloss keine Lust ihren Kollegen zu sagen, was für ein Schwachsinn das alles ist?

Das einzig gute an der Sache ist wohl nur, dass damit wohl auch das Ende der FDP endgültig besiegelt ist.

Mehr und fundierteres zu dem Thema findet ihr bei Netzpolitik, Stefan Niggemeier und hier und hier bei Kaffee bei mir. Ausserdem ist dieser ältere Rant von Sixtus noch zu erwähnen.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Politisches | Schlagwörter: , , , , ,
Nov
21
2010
0

Google StreetView


Größere Kartenansicht

Näher als oben auf dem Bild kommt man mit Google Streetview leider nicht an mein Zuhause. Schade eigentlich. Ich würde auch gerne mal virtuell durch Flensburg gehen, oder mich virtuell in Nordfriesland verfahren, um vielleicht ein paar hübsche Orte zum Fotografieren zu finden, an die ich sonst nie kommen würde.
Momentan ist aber in ganz Schleswig Holstein noch kein Streeview verfügbar.
Bei aller Sympathie für Verschwörungstheorien in denen Google die Weltherrschaft will, finde ich das schade.

Mai
02
2010
0

Interesse an Twilight sinkt?

Zumindest bei mir im Blog, wie man auf folgender Grafik anschaulich sehen kann:

Im Dezember und Januar wurde mein Twilight-Artikel noch über 4000 mal geklickt, doch im Februar wurde der Durchschnittswert von 2009, der auf monatlich etwas mehr als 3000 Suchern nach „Kalte Wesen“ kommt, bereits schon deutlich unterschritten.
Meine Twilightfans waren vorzugsweise immer Sonntags recht stark auf diesem einen Blogartikel, und obwohl heute auch Sonntag ist, sind es bisher nur 22.
Obwohl ich es etwas schade finde, dass sich in der Kommentarspalte des „Kalte Wesen“-Artikels nicht mehr viele Twilightfans tummeln und auf zumeist zivilisierte Art und Weise austauschen, so ist es für mich nun um einiges einfacher, die täglichen Zugriffszahlen auf meinem Blog richtig zu deuten.
Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, schreibe ich nicht in erster Linie für Fans der romantischen Vampir-Saga.
Den Verriss des vierten Bandes werde ich auf jeden Fall aber trotzdem noch schreiben, wenn auch nur alleine der Vollständigkeit halber, und jeder Twilight-Fan, der hier hinsurft, ist natürlich herzlich willkommen zu lesen, kommentieren und was nicht alles. 🙂

Schaut man bei Google Trends, findet man Verblüffendes:

Während im letzten Jahr noch eine deutliche Kurve bis Ende des Jahres die Googlesuche nach „kalte Wesen“ nachweist, gibt es in diesem Jahr noch keine Daten.
Und das trotz zahlreicher Googler, die immer noch mit dem Suchwort auf meine Seite finden. Letzten Monat immerhin noch gut über tausend. Wie kann es sein, dass es keine Kurve mehr gibt?

Schaut man bei dort nach dem Graphen für den entsprechenden englischen Ausdruck „cold ones“, sieht man zwar einen deutlichen Einbruch des Interesses, aber der Balken ist immer noch da.
Seltsam oder? Naja, Google works in mysterious ways.

Nachtrag: Für „Indianische Legenden“ scheint es noch nie ausreichend Nachfrage gegeben zu haben, obwohl einige auch durch dieses Suchwort zu mir gekommen sind.

Written by Heiko C. in: Technisches | Schlagwörter: , , , ,
Feb
10
2010
2

Schräge Gruseligkeiten aus der Nachrichtenwelt…

Bin ja wieder ein paar Tage lang wenig blogaktiv gewesen, daher hier ein kleines Nachrichtenupdate mit Links:

Diese ganze Steuer-CD-Sache wäre ja eigentlich ein Blogeintrag für sich:
Da will der Schäuble, der ja jetzt Finanzminister ist, eine CD mit unrechtmäßig ausgespähten schweizer Bankdaten kaufen, um deutsche Steuersünder besser erwischen zu können.
Erstens mal drängt sich da bei mir die Vorstellung auf, wie Schäuble die CD in einem dunklen Hinterhof um Mitternacht in Empfang nimmt:

Und zweitens finde ich es bedenklich, dass der Staat scheinbar Verbrecher dafür bezahlen darf, dass diese unrechtmäßig Daten gesammelt haben. Was kommt als nächstes? Werden Einbrecher demnächst nebenbei zum Terrorschutz eingesetzt, und können verfassungsfeindliches Material, welches ihnen bei einem Einbruch aufgefallen ist, anonym dem Verfassungsschutz melden?
Und wenn wir schon so weit sind, wann werden dann wieder Dennunziationsbriefkästen aufgestellt?

Nacktscanneraufnahmen werden in England sofort gelöscht, es sei denn, der abgebildete Körper gehört einem Bollywoodstar. Dann druckt die Sicherheitsbeamte das Ganze schon mal aus, und fragt den Abgebildeten, ob er nicht eben mal die Ausdrucke signiert.
Könnte natürlich in Deutschland nie nicht passieren. Ist klar. (gefunden bei Fefe)

Google baut ein twitterähnliches Statusmeldungssystem in Googlemail ein. Will ich wirklich, dass die gleiche Firma, die schon meine Mails liest und weiß, welche Videos ich bei Youtube schaue, auch meine Statusmeldungen durchforstet? Ich meine – machen die ja eh, aber will ich es denen wirklich so einfach machen? Ich finde das Feature überflüssig, genausowenig wie ich mit meinem Handy MP3s hören will, will ich mit meinem Emailkonto twittern. Schön, dass man mit Voreinstellung auch schon unter Umständen Daten sendet, ohne dass man da explizit zugestimmt hat. Ich hab das gleich mal wieder deaktiviert. Ich will ja auch nicht, dass die Post alle meine Briefe selbsttätig kopiert, und in meinem Freundeskreis verteilt.
Die Taz kommt derweil sogar schon mit Nazivergleichen: LINK!

Derweil berichtet PM, dass Kanadische Mathematiker Szenarien vom Vampir- bzw. Zombiebefall mal durchgerechnet haben, und zu dem Schluss kommen, dass Zombies gefährlicher, weil hochansteckend sind, und Vampire irgendwann von allein aussterben würden.
Schön, dass sich auch Wissenschaftler um das Untotenproblem kümmern.

Nachtrag: Scheint ja zu wirken die Steuer-CD-Sache. Erstaunlicherweise schon mal ganz ohne CD und die Antwort auf die Frage, ob die Daten überhaupt echt sind. Find das trotzdem ethisch nicht vertretbar, gestohlene Daten zur Strafverfolgung zu verwenden.

Jan
14
2010
7

Kampf der Titanen: China gegen Google

Es ist ja mittlerweile durch die Rundfunk- und Holzmedien gegangen, und jeder zweite Blog schreibt sowieso drüber, aber ich muss das Thema trotzdem nochmal aufgreifen:

Google stellt bei seinem Chinadienst die politische Inhaltsfilterung aus.
Das hört sich ja erst einmal gut an, wenn man mal davon absieht, dass Google bei den Suchmaschinen in China eher die dritte Geige (oder den dritten Kontrabass, wenn man so will) spielt.
In den Holzmedien, wie hier bei SpOn ist von 30% Marktanteil zu lesen an guten Tagen liegt der aber wohl eher bei 20 – 24%. (Fragt mich nicht, wo ich das gelesen hab, weißnichtmehr) Trotzdem googelte bis vor kurzem immerhin noch etwa ein Fünftel aller Online-Chinesen.

Was ist nun passiert?
Nun, es kam wohl zu Hackingangriffen auf Google, für die Google scheinbar die chinesische Regierung – zumindest mittelbar – verantwortlich macht. Es soll nicht nur versucht worden sein die Gmailkonten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten zu hacken, nein, Gerüchte besagen, dass die Chinesen jetzt auch irgendwelche Protokolle haben, die Google eigentlich für die Antiterrorabteilung der US-Regierung führt. Sowas wie unsere Vorratsdatenspeicherung, glaube ich.

Google hat sich dann erst mal mit der US-Regierung abgesprochen, und dann China den Cyberkrieg erklärt, wenn man es so nennen will.
Wenn China trotz Googles Zugeständnissen an die Netzzensur im Reich der Mitte trotzdem noch versucht Google zu hacken, dann macht halt Google ab sofort keine Zugeständnisse mehr.
Das hieße wohl, dass Google in China zugemacht wird, aber Googles „humanitäres Programm“ ist in China ja sowieso nicht aufgegangen. Eigentlich war ja der Plan sich in China unentbehrlich zu machen – wie im Rest der Welt – um dann Menschenrechts- und Antizensurforderungen stellen zu können.
Da hat Google bei den Chinesen aber wohl auf einen besonders harten Granitkeks gebissen.

Pessimistische Unken mögen mosern: „Google und China! Das sind doch beides Datenkraken, wo ist denn da eigentlich der Unterschied? Mir doch egal, wenn die sich streiten!“

Trotz aller Skepsis, die ich der Datensammelwut Googles gegenüber für angebracht halte, sehe ich das jedoch ein wenig anders.
Allein die Ziele der beiden Giganten sind ganz andere: Während Google eine Firma ist, die im Grunde genommen nur ihr Produkt verkaufen will, ist China ein Staat, der gerne weiterhin die absolute Macht über seine Untertanen ausüben will.
Denken wir die Ideologien der beiden bis zum pessimistischten Ende durch, so geht China in Richtung Orwells „1984„, während sich Google eher in Richtung „Schöne neue Welt“ von Huxley bewegt.
Ich gebe zu, dass das nur eine Annäherung an die Wahrheit sein kann, denn Google will ja schließlich weder ein Kastensystem, noch dass Menschen in Massenklonung hergestellt werden, aber so in etwa, finde ich, haut es hin.

Im schlimmsten Fall will Google die Masse quasi „kontrollieren“ indem es ihr die richtige Information oder Werbung zur richtigen Zeit präsentiert. Google will die Menschen zufrieden machen.
Dass Google so viele Daten sammelt… – hey, das passiert doch nur, damit Google seine Kunden noch zufriedener machen kann!
Natürlich kann man diese Daten auch mißbrauchen, natürlich kann auch Google Zensur ausüben. Die machen das sogar schon. Auch in Deutschland werden Suchergebnisse ausgefiltert, die in Deutschland gegen Gesetze verstoßen.
Google weist aber darauf hin, dass es ausfiltert.
Dass mir Google Werbung schickt, die auf meinen Suchanfragen basiert, oder dem, was ich in meinen Emails schreibe? Sehr, sehr nervig, aber es gibt dann doch schlimmeres.

China hingegen: China will am liebsten die Geschichte täglich umschreiben, und solche Ereignisse wie das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens ganz aus der Vergangenheit streichen.
Ganz so wie potentiell gefährliche oder aufrüherrische Worte einen chinesischen Computer, der mit der Green-Damm-Software läuft, zum Absturz bringen.
Um ein Haar wäre diese Software ja Pflicht für alle chinesischen Computer geworden.
Sowas ist nichts anderes als Aussiebung von „Verbrechendenk“ durch eine elektronische „Gedankenpolizei“.

Da ziehe ich Huxleys Welt jeden Tag vor, wenn ich die Wahl zwischen dieser und der von Orwell habe.
Viele Chinesen sehen das scheinbar ähnlich, wie ein weiterer SpOn-Artikel schreibt.
Herrje, bei Huxleys „Schöne neue Welt“ sind sich ja noch nicht einmal die Literaturexperten einig, ob das wirklch eine Dysutopie sein soll.

Es gibt auch chronische Miesmacher, die sagen: „Alles nur ein gelungener PR-Gag von Google! Nur möglich, weil deren Geschäft in China sowieso nicht die Erwartungen erfüllt!“

Denen möchte ich einen Tweet vom elektrischen Reporter ans Herz legen:

Und wisst Ihr was? Mir ist lieber, Unternehmen tun aus PR-Gründen das Richtige, als dass sie es nicht tun. #googlecn

Seh‘ ich genauso!

Nachtrag: Eine Zusammenstellung von Beiträgen zu dem Thema findet sich noch bei Netzpolitik.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Jan
05
2010
1

Das dumme an Zahlen: Man kann sie vergleichen.

Ein netter Link für euch, über den ich bei Twitter gestolpert bin. Da sieht man verschiedene Kostenfaktoren mal grafisch anschaulich aufbereitet:

http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/the-billion-dollar-gram/

Dass man mit den Bestechungsgeldern, die in Russland fließen locker einen Menschen zum Mars schicken könnte, lässt einen schon kopfschüttelnd zurück. Das Geld, das weltweit für Werbung ausgegeben wird, würde da sogar fast zweimal reichen, ebenso das Geld, das im Markt mit illegalen Drogen fließt.

Wenn man sich aber mal das „Worst Case Szenario“ der US-Finanzkrise anschaut, und dann mal mit dem relativ kleinen Betrag vergleicht, der reicht um alle Kinder der Welt (!) ein Jahr (!!) zu ernähren, dann möchte man nur noch kotzen.
Wie oft passt das kleine Rechteck in das große? Vielleicht 50/60 mal? Das hieße, dass man alle Kinder der Welt knapp EIN LEBEN LANG mit den Mitteln ernähren könnte, die wohl im Laufe der nächsten Zeit fließen, um das marode Finanzsystem der USA künstlich am Leben zu erhalten.

Und die Ausgaben im Irak-Krieg? Da möchte man gar nicht dran denken.
Erstaunlich auch, dass weltweit ebenso viel für Grußkarten und Yoga zusammen ausgegeben wird, wie für die Rettung des Amazonas. Irgendwie stimmen da doch die Prioritäten nicht wirklich oder?

Der Etat den die OPEC für die Folgen des Klimawandels bereitstellt, wirken neben den riesigen Gewinnen der OPEC einfach nur noch wie der sarkastische Stinkefinger, den die Ölmultis dem Rest der Welt zeigen.

Witzig auch, das Googles Rechteck fast schon so groß ist, dass man glauben mag, die könnten sich schon einen kleinen Krieg leisten, oder gegen China wettrüsten.

Was ist das bloß für eine Welt, in der Werte so saudumm verteilt werden?

Sep
08
2009
1

Im Netz muss einer bezahlen!

Immer wenn man gerade denkt, dass es unmöglich noch dreister, seltsamer und hanebüchener werden kann, wird man mit der neuen Mutter allen Unsinns konfrontiert.

Berichtet doch Heise über eine Art Krisensitzung der Medien die, das 20. Jahrhundert beherrscht haben.

Im Umfeld der IFA hat am Montag ein Kongress im Rahmen der Medienwoche Berlin-Brandenburg angefangen, wo sich die Eisheiligen der Holz- und Rundfunkmedien – oder jene, die sich dafür halten – darüber den Kopf zerbrechen, wie man aus dem Netz noch einen Gewinn schlagen kann.

Nun ist das ja schön und gut, und ich gönne es ja Medienproduzenten, dass sie mit ihrem Job Geld verdienen, aber wenn ausgerechnet ein Axel-Springer Manager ein Bezahlmodell dafür vorstellt, dass man die Bild auf’s I-Phone geladen bekommt, und dann im selben Atemzug darüber redet, dass es darum ginge, dass die Menschen bereit gemacht werden sollen „für das gesammelte Wissen im Internet Geld zu bezahlen“, dann frag ich mich, ob das ein dummer Witz ist.

Was hat denn bitteschön die BILD mit Wissen zu tun? Und was hat sie erst mit dem „gesammelten Wissen im Internet“ zu schaffen? Die BILD produziert kein Wissen, sondern höchstens Meinung. Da werben die ja sogar mit. Ich würde sogar soweit gehen, dass die allenfalls Unterhaltung produzieren, was meiner Meinung nach für die gesamte Axel-Springer-Gruppe gilt.
„Das gesammelte Wissen im Internet“ ist Wikipedia. Und die ist umsonst. Und die bleibt auch umsonst. An Wikipedia verdienen die Springerblätter nur, wenn sie da abschreiben.

Fernsehzuschauer beim Konsum von Qualitätsjournalismus

Obwohl es eigentlich nicht mehr viel absonderlicher werden kann, besteht dann die Intendantin Dagmar Reim vom RBB – einem öffentlich rechtlichen Sender – darauf, dass „einer im Internet bezahlen“ müsse.
Erstmal: Bezahlt der Gebührenzahler nicht schon die Onlineinhalte des RBB mit seinen Gebührengeldern? Was will die noch? Soll man doppelt bezahlen? Dann auch bald beim Fernsehen? Gebührenfinanziert und Pay-TV in einem? Ganz dolle Idee. Warum überweisen nicht alle ihr gesamtes Nettoeinkommen an die GEZ? Wäre das genehm? Oder doch besser das Bruttoeinkommen? Immerhin ist der öffentlich rechtliche Rundfunk ja ach so unabhängig von wirtschaftlichen Intressen. Von politischen Interessen ja nicht mehr, den Passus hat man ja mittlerweile gestrichen.
Mann, ist mir schlecht.

Dann noch die Formulierung: „Im Internet muss einer bezahlen.“
Einer? Einer alleine? Und wer sucht den aus? Bekommt irgendwann Bauer Schlozig aus Buxtehude einen Brief vom RBB, in dem steht er habe noch für „die Inhalte“ im Netz zu bezahlen? Und wer teilt dann das Geld von Bauer Schlozig auf unter den Contentanbietern?
Himmel, ist das alles strunzendämlich!

Dann wird noch wieder allseits das 3-Strikes Modell gelobt, und für interessant erachtet. Ja, klar, is ja sooo interessant, wenn mal eben so die Gewaltenteilung aufgehoben wird, und Polizisten einem ohne richterlichen Beschluß oder – Gott bewahre! – einem ordentlichen Prozess das Grundrecht auf Informationsfreiheit einschränken können.

Himmel, das ist ja, als ob die Fahrradindustrie eine Kampagne zur Abschaffung des Kraftwagens anstrengen würde.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,
Jul
26
2009
2

Warum der Rundumschlag der Verleger gegen Google irgendwie Quatsch ist

Die Verleger haben ja so einiges gegen Google.  All dies kann man einfach so zusammenfassen: Google würde mit deren Inhalten ja Geld verdienen und denen nichts von dem Geld abgeben. Worum geht es im einzelnen?

Zwei ganz verschiedene Vorwürfe, die aber immer gerne wieder in einen Topf geworfen werden. Man bekommt so leicht den Eindruck, dass die Verleger das Internet nicht verstehen. So ist es dann auch kein Wunder, dass sie nicht zu neuen auf das Netz zugeschnittenen Finanzierungsmöglichkeiten finden. Also wollen sie jetzt Geld von Google.

Was ist eine Suchmaschine? Eine Suchmaschine ist eigentlich nichts anderes als ein Navigationssystem für’s Internet. Google vorzuwerfen mit bspw. Focus-Artikeln allein durch deren Verlinkung Geld zu machen ist hanebüchen.

Nach der Logik müssten die Hersteller von Navigationsgeräten ja auch den Betreibern von Sehenswürdigkeiten,  Restaurants oder anderem Geld dafür bezahlen, damit diese die Adressen derselben schon ins Navi einbauen dürfen. Das Gegenteil ist der Fall: Viele Unternehmer von Tankstellen, Supermärkten oder Restaurants bezahlen dafür, dass man sie leichter finden kann. Das umgekehrt zu wollen ist ungflaublich dämlich. Das führt dann im Zweifelsfall nur dazu, dass das eigene Restaurant dann eben nicht mehr im Navi ist und daher sehr viel weniger Gäste bekommt.

Google hätte also mehr recht von Burda, Springer und co. Geld für die Verlinkung zu verlangen als umgekehrt. Google hat aber anders reagiert. Die sagen ganz einfach, dass man ja nicht bei Góogle auftauchen muss, und erklären den Verlagen, wie man verhindert, dass Google einen zur Kenntnis nimmt.

Wie absurd der zweite Punkt ist, sieht man, wenn man sich mal klar macht, was das Internet eigentlich ist.

Einerseits ist das Internet ein weitreichendes Kommunikationsnetz, andererseits bildet es dadurch, dass kaum etwas endgültig löschbar ist das, was dem manifestierten Wissen der Menschheit am bisher nächsten kommt. Google Book Search gleicht in vielerlei Hinsicht der Bibliothek von Alexandria, bloss dass es besser ist.
In der Bibliothek von Alexandria konnte man sich die Schriftrollen nur vor Ort durchlesen, während man sie bei Google Books direkt auf den Tisch bekommt.
Was Verleger dagegen haben, dass gemeinfreie Bücher ins Netz gestellt werden ist nicht sehr rätselhaft: Sie verdienen ja nichts dran.
Was Autoren von vergriffenen Büchern, die nie wieder aufgelegt werden würden dagegen haben ist schon ein wenig rätselhaft.
Im Grunde genommen bedeutet „Ich will aber vielleicht gar nicht, dass mein Buch ins Internet kommt!“, dass man nicht will, dass das Buch endgültig ins Wissen der Menschheit aufgenommen wird. Wer fordert, dass ein Buch nie digitalisiert und für die Zukunft bewahrt wird, auch wenn es momentan keiner liest, der kann ebenso fordern, dass alle Exemplare dieses Buches verbrannt werden. Im Grunde genommen ist beides das gleiche, auch wenn letzteres schneller geht.

Man stelle sich vor die Autoren von Schriftrollen hätten sich damals bei den Betreibern der Bibliothek von Alexandria darüber beschwert, das ihnen das Original ihrer Schrift abgenommen, und durch eine Kopie ersetzt wird, damit das Original in der Bibliothek verfügbar sein kann. Vielleicht haben sich damals sogar Autoren darüber beschwert, aber wohl eher halbherzig und mit wenig elan, weil die Autoren von damals wussten, dass sie nicht ohne Google die Bibliothek von Alexandria auskommen können.

Warum macht eigentlich der Staat nicht schon längst das, was Google alles macht? Das würde doch echt in deren Aufgabenbereich fallen. Warum muss da erst ein Privatunternehmen kommen?

Written by Heiko C. in: Bücher,Beklopptes,Gesellschaftliches | Schlagwörter:
Jul
19
2009
1

Google will die Weltherrschaft. Und unsere Krankendaten.

Google hat eine Funktion, Google Health, wo man sich in seinen Googleaccount einloggen, und all seine Krankendaten eingeben kann. Nun kann man auch all sein eingescanntes medizinisches Dokumentenzeug da eingeben. Das alles kann dann natürlich mit allen anderen Daten, die Google über einen sammelt in Zusammenhang gestellt werden.  Ich finde das gruselig, auch wenn Google immer noch sympathischer erscheint als unsere eigene Regierung.


Google by ~absolutcure on deviantART

Nachtrag: Ich hätte den Artikel auch „Datenkrake will Krankendaten“ nennen können, doch nun ist’s zu spät. Verdammt.

Written by Heiko C. in: Gruseliges | Schlagwörter: ,
Jul
12
2009
431

Indianische Legenden – kalte Wesen – Vampire!!!!

Jeden Tag verirrt sich zumindest eine Person auf meinen Blog, die im Zusammenhang mit diesem unsäglichen Vampirbüchern von Susanne Meier Stephenie Meyer oder deren Verfilmung nach „kalte Wesen“, „indianische Legenden kalte wesen“, „vampir das kalte wesen“, „kalte wesen vampire“ oder, oder, oder sucht.
Da alle diese Sucher in der Wüste – die zu einem hohen Prozentsatz aus Niedersachsen kommen – hier tatsächlich nur meine Verrisse zweier dieser Twilight-Bücher finden, und daher wahrscheinlich enttäuscht sind, schreibe ich diesen Artikel als Friedensangebot.

Nachtrag1: Hier findet ihr vielleicht eher, was ihr sucht, ich hab mal ein wenig in indianischen Legenden nachgeforscht: LINK

Vampire sind ja nun auch cool. Unheimlich cool. Sogar unheimlich und cool. Und meinetwegen auch „schön und/aber gefährlich“, wie Susanne Meier Stephanie Meyer in ihren Büchern nicht müde wird zu wiederholen. Aber nicht wenn sie glitzern. Wenn die sich schon von unserem Blut ernähren müssen, dann sollen die doch wenigstens den Anstand besitzen und im Sonnenlicht dann auch zu Staub zerfallen. Alles andere ist albern und doof und überhaupt nicht cool.

Aber wie gesagt, ein Friedensangebot. Hier noch ein paar Bilder von Vampiren:

Nachtrag2: Tjö, die Bilder sind mittlerweile scheinbar alle von Deviantart verschwunden. Vielleicht ja, weil dieser Artikel für zuviel Traffic gesorgt hat, wer weiß. Dann mal ich halt selber welche, kann aber einen moment dauern.

Nachtrag3: Hier mein erstes eigenes Vampirbild:


skating nosferatu

Nachtrag4: Und noch eins:

fröhlicher emo-vampir

Nachtrag3: Vielleicht kann man euch hier auch weiterhelfen: www.kaltewesen.de 😉

Nachtrag4: Noch ein kleiner Tipp: Da sowohl das Buch, als auch der Film in englischer Sprache sind, findet ihr wohl am ehesten die gesuchten Webseiten – wenn sie denn existieren sollten – wenn ihr nach „cold ones native american legends“ oder „cold ones indian legends“ sucht.
Ich hoffe das hilft weiter. Sollte jemand irgendwas finden, was den gesuchten Webseiten irgendwie ähnlich sieht, wäre ich entzückt, wenn er (oder sie) mir einen Kommentar hinterlassen würde, wo die zu finden sind. Danke.

Written by Heiko C. in: Bücher,Gruseliges | Schlagwörter: , , ,

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Mrz
05
2012
1

„Leistungsschutzrecht“ kommt nun scheinbar doch

Weil die Verlage Geld von Google wollen, wenn Google auf die Online-Angebote der Verlage verweist, war schon vor der Bundestagswahl ’09 ein sogenanntes „Leistungsschutzrecht für Verlage“ im Gespräch.
Ich hab da bei Gelegenheit schon mal was drüber geschrieben. Es handelt sich um eine vollkommen blödsinnige Idee, bar jeder Logik und ohne ein Gespür für Gerechtigkeit zusammengeklöppelt. Es gibt keine „Raubkopien“ von Zeitungen im Netz, die Zeitungen stellen ihre Artikel ja selbst online. Und Geld will man jetzt von denen, die auf die Zeitungen verlinken?
Ist das nicht, als würde ich jemandem den Weg zur nächsten Tankstelle erklären, und dann würde der Tankstellenbesitzer zu mir kommen, und Geld von mir verlangen?

Wie es aussieht hat die Verlagslobby – vermutlich unter der Federführung des Springer Verlags – die zerbröckelnde Regierung genug bearbeitet, denn nun ist in bei BILD und SpOn zu lesen, dass dieses Leistungsschutzrecht nun kommen soll.
Ich verlinke mal nicht auf diese Seiten, am Ende soll ich noch dafür bezahlen, und mehr als eine dpa-Meldung haben die auch ‚eh noch nicht.

Was sind nun die Hintergründe? Hat die Verlegerlobby mittlerweile einfach genug rumgejammert, dass die Regierung aus Mitleid auf ihre unlogischen Befindlichkeiten eingeht? Eher unwahrscheinlich.
Will die Koalition aus einer sterbenden Partei der Besserverdienenden und den klassischen Bürgerrechtsfeinden in der Union nun einfach noch mal möglichst viel Schaden anrichten, bevor sie 2013 abgewählt werden? Auch eher unwahrscheinlich. Auch nach 2013 wird die CDU wohl weiter regieren können, sei es nun mit den Grünen oder der SPD.
Droht die BILD damit, auch den nächsten Bundespräsidenten abzuschießen, wenn das Leistungsschutzrecht nicht kommt? Man weiß es nicht.

Was wird Google zu dem geplanten Gesetz sagen? Ich hoffe ja, die haben den Arsch in der Hose, die Onlinezeitungen einfach alle von ihrem Index zu nehmen. Sollen die doch sehen, wie sie ohne Suchmaschinen und Aggregatoren noch ihre Leser kriegen.
Und wo sind die ganzen ach-so-kompetenten Netzpolitiker gewesen, die die Koalitionsparteien angeblich vorzuweisen haben? Sind die alle kollektiv gerade in Urlaub? Oder hatten sie bloss keine Lust ihren Kollegen zu sagen, was für ein Schwachsinn das alles ist?

Das einzig gute an der Sache ist wohl nur, dass damit wohl auch das Ende der FDP endgültig besiegelt ist.

Mehr und fundierteres zu dem Thema findet ihr bei Netzpolitik, Stefan Niggemeier und hier und hier bei Kaffee bei mir. Ausserdem ist dieser ältere Rant von Sixtus noch zu erwähnen.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Politisches | Schlagwörter: , , , , ,
Nov
21
2010
0

Google StreetView


Größere Kartenansicht

Näher als oben auf dem Bild kommt man mit Google Streetview leider nicht an mein Zuhause. Schade eigentlich. Ich würde auch gerne mal virtuell durch Flensburg gehen, oder mich virtuell in Nordfriesland verfahren, um vielleicht ein paar hübsche Orte zum Fotografieren zu finden, an die ich sonst nie kommen würde.
Momentan ist aber in ganz Schleswig Holstein noch kein Streeview verfügbar.
Bei aller Sympathie für Verschwörungstheorien in denen Google die Weltherrschaft will, finde ich das schade.

Mai
02
2010
0

Interesse an Twilight sinkt?

Zumindest bei mir im Blog, wie man auf folgender Grafik anschaulich sehen kann:

Im Dezember und Januar wurde mein Twilight-Artikel noch über 4000 mal geklickt, doch im Februar wurde der Durchschnittswert von 2009, der auf monatlich etwas mehr als 3000 Suchern nach „Kalte Wesen“ kommt, bereits schon deutlich unterschritten.
Meine Twilightfans waren vorzugsweise immer Sonntags recht stark auf diesem einen Blogartikel, und obwohl heute auch Sonntag ist, sind es bisher nur 22.
Obwohl ich es etwas schade finde, dass sich in der Kommentarspalte des „Kalte Wesen“-Artikels nicht mehr viele Twilightfans tummeln und auf zumeist zivilisierte Art und Weise austauschen, so ist es für mich nun um einiges einfacher, die täglichen Zugriffszahlen auf meinem Blog richtig zu deuten.
Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, schreibe ich nicht in erster Linie für Fans der romantischen Vampir-Saga.
Den Verriss des vierten Bandes werde ich auf jeden Fall aber trotzdem noch schreiben, wenn auch nur alleine der Vollständigkeit halber, und jeder Twilight-Fan, der hier hinsurft, ist natürlich herzlich willkommen zu lesen, kommentieren und was nicht alles. 🙂

Schaut man bei Google Trends, findet man Verblüffendes:

Während im letzten Jahr noch eine deutliche Kurve bis Ende des Jahres die Googlesuche nach „kalte Wesen“ nachweist, gibt es in diesem Jahr noch keine Daten.
Und das trotz zahlreicher Googler, die immer noch mit dem Suchwort auf meine Seite finden. Letzten Monat immerhin noch gut über tausend. Wie kann es sein, dass es keine Kurve mehr gibt?

Schaut man bei dort nach dem Graphen für den entsprechenden englischen Ausdruck „cold ones“, sieht man zwar einen deutlichen Einbruch des Interesses, aber der Balken ist immer noch da.
Seltsam oder? Naja, Google works in mysterious ways.

Nachtrag: Für „Indianische Legenden“ scheint es noch nie ausreichend Nachfrage gegeben zu haben, obwohl einige auch durch dieses Suchwort zu mir gekommen sind.

Written by Heiko C. in: Technisches | Schlagwörter: , , , ,
Feb
10
2010
2

Schräge Gruseligkeiten aus der Nachrichtenwelt…

Bin ja wieder ein paar Tage lang wenig blogaktiv gewesen, daher hier ein kleines Nachrichtenupdate mit Links:

Diese ganze Steuer-CD-Sache wäre ja eigentlich ein Blogeintrag für sich:
Da will der Schäuble, der ja jetzt Finanzminister ist, eine CD mit unrechtmäßig ausgespähten schweizer Bankdaten kaufen, um deutsche Steuersünder besser erwischen zu können.
Erstens mal drängt sich da bei mir die Vorstellung auf, wie Schäuble die CD in einem dunklen Hinterhof um Mitternacht in Empfang nimmt:

Und zweitens finde ich es bedenklich, dass der Staat scheinbar Verbrecher dafür bezahlen darf, dass diese unrechtmäßig Daten gesammelt haben. Was kommt als nächstes? Werden Einbrecher demnächst nebenbei zum Terrorschutz eingesetzt, und können verfassungsfeindliches Material, welches ihnen bei einem Einbruch aufgefallen ist, anonym dem Verfassungsschutz melden?
Und wenn wir schon so weit sind, wann werden dann wieder Dennunziationsbriefkästen aufgestellt?

Nacktscanneraufnahmen werden in England sofort gelöscht, es sei denn, der abgebildete Körper gehört einem Bollywoodstar. Dann druckt die Sicherheitsbeamte das Ganze schon mal aus, und fragt den Abgebildeten, ob er nicht eben mal die Ausdrucke signiert.
Könnte natürlich in Deutschland nie nicht passieren. Ist klar. (gefunden bei Fefe)

Google baut ein twitterähnliches Statusmeldungssystem in Googlemail ein. Will ich wirklich, dass die gleiche Firma, die schon meine Mails liest und weiß, welche Videos ich bei Youtube schaue, auch meine Statusmeldungen durchforstet? Ich meine – machen die ja eh, aber will ich es denen wirklich so einfach machen? Ich finde das Feature überflüssig, genausowenig wie ich mit meinem Handy MP3s hören will, will ich mit meinem Emailkonto twittern. Schön, dass man mit Voreinstellung auch schon unter Umständen Daten sendet, ohne dass man da explizit zugestimmt hat. Ich hab das gleich mal wieder deaktiviert. Ich will ja auch nicht, dass die Post alle meine Briefe selbsttätig kopiert, und in meinem Freundeskreis verteilt.
Die Taz kommt derweil sogar schon mit Nazivergleichen: LINK!

Derweil berichtet PM, dass Kanadische Mathematiker Szenarien vom Vampir- bzw. Zombiebefall mal durchgerechnet haben, und zu dem Schluss kommen, dass Zombies gefährlicher, weil hochansteckend sind, und Vampire irgendwann von allein aussterben würden.
Schön, dass sich auch Wissenschaftler um das Untotenproblem kümmern.

Nachtrag: Scheint ja zu wirken die Steuer-CD-Sache. Erstaunlicherweise schon mal ganz ohne CD und die Antwort auf die Frage, ob die Daten überhaupt echt sind. Find das trotzdem ethisch nicht vertretbar, gestohlene Daten zur Strafverfolgung zu verwenden.

Jan
14
2010
7

Kampf der Titanen: China gegen Google

Es ist ja mittlerweile durch die Rundfunk- und Holzmedien gegangen, und jeder zweite Blog schreibt sowieso drüber, aber ich muss das Thema trotzdem nochmal aufgreifen:

Google stellt bei seinem Chinadienst die politische Inhaltsfilterung aus.
Das hört sich ja erst einmal gut an, wenn man mal davon absieht, dass Google bei den Suchmaschinen in China eher die dritte Geige (oder den dritten Kontrabass, wenn man so will) spielt.
In den Holzmedien, wie hier bei SpOn ist von 30% Marktanteil zu lesen an guten Tagen liegt der aber wohl eher bei 20 – 24%. (Fragt mich nicht, wo ich das gelesen hab, weißnichtmehr) Trotzdem googelte bis vor kurzem immerhin noch etwa ein Fünftel aller Online-Chinesen.

Was ist nun passiert?
Nun, es kam wohl zu Hackingangriffen auf Google, für die Google scheinbar die chinesische Regierung – zumindest mittelbar – verantwortlich macht. Es soll nicht nur versucht worden sein die Gmailkonten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten zu hacken, nein, Gerüchte besagen, dass die Chinesen jetzt auch irgendwelche Protokolle haben, die Google eigentlich für die Antiterrorabteilung der US-Regierung führt. Sowas wie unsere Vorratsdatenspeicherung, glaube ich.

Google hat sich dann erst mal mit der US-Regierung abgesprochen, und dann China den Cyberkrieg erklärt, wenn man es so nennen will.
Wenn China trotz Googles Zugeständnissen an die Netzzensur im Reich der Mitte trotzdem noch versucht Google zu hacken, dann macht halt Google ab sofort keine Zugeständnisse mehr.
Das hieße wohl, dass Google in China zugemacht wird, aber Googles „humanitäres Programm“ ist in China ja sowieso nicht aufgegangen. Eigentlich war ja der Plan sich in China unentbehrlich zu machen – wie im Rest der Welt – um dann Menschenrechts- und Antizensurforderungen stellen zu können.
Da hat Google bei den Chinesen aber wohl auf einen besonders harten Granitkeks gebissen.

Pessimistische Unken mögen mosern: „Google und China! Das sind doch beides Datenkraken, wo ist denn da eigentlich der Unterschied? Mir doch egal, wenn die sich streiten!“

Trotz aller Skepsis, die ich der Datensammelwut Googles gegenüber für angebracht halte, sehe ich das jedoch ein wenig anders.
Allein die Ziele der beiden Giganten sind ganz andere: Während Google eine Firma ist, die im Grunde genommen nur ihr Produkt verkaufen will, ist China ein Staat, der gerne weiterhin die absolute Macht über seine Untertanen ausüben will.
Denken wir die Ideologien der beiden bis zum pessimistischten Ende durch, so geht China in Richtung Orwells „1984„, während sich Google eher in Richtung „Schöne neue Welt“ von Huxley bewegt.
Ich gebe zu, dass das nur eine Annäherung an die Wahrheit sein kann, denn Google will ja schließlich weder ein Kastensystem, noch dass Menschen in Massenklonung hergestellt werden, aber so in etwa, finde ich, haut es hin.

Im schlimmsten Fall will Google die Masse quasi „kontrollieren“ indem es ihr die richtige Information oder Werbung zur richtigen Zeit präsentiert. Google will die Menschen zufrieden machen.
Dass Google so viele Daten sammelt… – hey, das passiert doch nur, damit Google seine Kunden noch zufriedener machen kann!
Natürlich kann man diese Daten auch mißbrauchen, natürlich kann auch Google Zensur ausüben. Die machen das sogar schon. Auch in Deutschland werden Suchergebnisse ausgefiltert, die in Deutschland gegen Gesetze verstoßen.
Google weist aber darauf hin, dass es ausfiltert.
Dass mir Google Werbung schickt, die auf meinen Suchanfragen basiert, oder dem, was ich in meinen Emails schreibe? Sehr, sehr nervig, aber es gibt dann doch schlimmeres.

China hingegen: China will am liebsten die Geschichte täglich umschreiben, und solche Ereignisse wie das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens ganz aus der Vergangenheit streichen.
Ganz so wie potentiell gefährliche oder aufrüherrische Worte einen chinesischen Computer, der mit der Green-Damm-Software läuft, zum Absturz bringen.
Um ein Haar wäre diese Software ja Pflicht für alle chinesischen Computer geworden.
Sowas ist nichts anderes als Aussiebung von „Verbrechendenk“ durch eine elektronische „Gedankenpolizei“.

Da ziehe ich Huxleys Welt jeden Tag vor, wenn ich die Wahl zwischen dieser und der von Orwell habe.
Viele Chinesen sehen das scheinbar ähnlich, wie ein weiterer SpOn-Artikel schreibt.
Herrje, bei Huxleys „Schöne neue Welt“ sind sich ja noch nicht einmal die Literaturexperten einig, ob das wirklch eine Dysutopie sein soll.

Es gibt auch chronische Miesmacher, die sagen: „Alles nur ein gelungener PR-Gag von Google! Nur möglich, weil deren Geschäft in China sowieso nicht die Erwartungen erfüllt!“

Denen möchte ich einen Tweet vom elektrischen Reporter ans Herz legen:

Und wisst Ihr was? Mir ist lieber, Unternehmen tun aus PR-Gründen das Richtige, als dass sie es nicht tun. #googlecn

Seh‘ ich genauso!

Nachtrag: Eine Zusammenstellung von Beiträgen zu dem Thema findet sich noch bei Netzpolitik.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Jan
05
2010
1

Das dumme an Zahlen: Man kann sie vergleichen.

Ein netter Link für euch, über den ich bei Twitter gestolpert bin. Da sieht man verschiedene Kostenfaktoren mal grafisch anschaulich aufbereitet:

http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/the-billion-dollar-gram/

Dass man mit den Bestechungsgeldern, die in Russland fließen locker einen Menschen zum Mars schicken könnte, lässt einen schon kopfschüttelnd zurück. Das Geld, das weltweit für Werbung ausgegeben wird, würde da sogar fast zweimal reichen, ebenso das Geld, das im Markt mit illegalen Drogen fließt.

Wenn man sich aber mal das „Worst Case Szenario“ der US-Finanzkrise anschaut, und dann mal mit dem relativ kleinen Betrag vergleicht, der reicht um alle Kinder der Welt (!) ein Jahr (!!) zu ernähren, dann möchte man nur noch kotzen.
Wie oft passt das kleine Rechteck in das große? Vielleicht 50/60 mal? Das hieße, dass man alle Kinder der Welt knapp EIN LEBEN LANG mit den Mitteln ernähren könnte, die wohl im Laufe der nächsten Zeit fließen, um das marode Finanzsystem der USA künstlich am Leben zu erhalten.

Und die Ausgaben im Irak-Krieg? Da möchte man gar nicht dran denken.
Erstaunlich auch, dass weltweit ebenso viel für Grußkarten und Yoga zusammen ausgegeben wird, wie für die Rettung des Amazonas. Irgendwie stimmen da doch die Prioritäten nicht wirklich oder?

Der Etat den die OPEC für die Folgen des Klimawandels bereitstellt, wirken neben den riesigen Gewinnen der OPEC einfach nur noch wie der sarkastische Stinkefinger, den die Ölmultis dem Rest der Welt zeigen.

Witzig auch, das Googles Rechteck fast schon so groß ist, dass man glauben mag, die könnten sich schon einen kleinen Krieg leisten, oder gegen China wettrüsten.

Was ist das bloß für eine Welt, in der Werte so saudumm verteilt werden?

Sep
08
2009
1

Im Netz muss einer bezahlen!

Immer wenn man gerade denkt, dass es unmöglich noch dreister, seltsamer und hanebüchener werden kann, wird man mit der neuen Mutter allen Unsinns konfrontiert.

Berichtet doch Heise über eine Art Krisensitzung der Medien die, das 20. Jahrhundert beherrscht haben.

Im Umfeld der IFA hat am Montag ein Kongress im Rahmen der Medienwoche Berlin-Brandenburg angefangen, wo sich die Eisheiligen der Holz- und Rundfunkmedien – oder jene, die sich dafür halten – darüber den Kopf zerbrechen, wie man aus dem Netz noch einen Gewinn schlagen kann.

Nun ist das ja schön und gut, und ich gönne es ja Medienproduzenten, dass sie mit ihrem Job Geld verdienen, aber wenn ausgerechnet ein Axel-Springer Manager ein Bezahlmodell dafür vorstellt, dass man die Bild auf’s I-Phone geladen bekommt, und dann im selben Atemzug darüber redet, dass es darum ginge, dass die Menschen bereit gemacht werden sollen „für das gesammelte Wissen im Internet Geld zu bezahlen“, dann frag ich mich, ob das ein dummer Witz ist.

Was hat denn bitteschön die BILD mit Wissen zu tun? Und was hat sie erst mit dem „gesammelten Wissen im Internet“ zu schaffen? Die BILD produziert kein Wissen, sondern höchstens Meinung. Da werben die ja sogar mit. Ich würde sogar soweit gehen, dass die allenfalls Unterhaltung produzieren, was meiner Meinung nach für die gesamte Axel-Springer-Gruppe gilt.
„Das gesammelte Wissen im Internet“ ist Wikipedia. Und die ist umsonst. Und die bleibt auch umsonst. An Wikipedia verdienen die Springerblätter nur, wenn sie da abschreiben.

Fernsehzuschauer beim Konsum von Qualitätsjournalismus

Obwohl es eigentlich nicht mehr viel absonderlicher werden kann, besteht dann die Intendantin Dagmar Reim vom RBB – einem öffentlich rechtlichen Sender – darauf, dass „einer im Internet bezahlen“ müsse.
Erstmal: Bezahlt der Gebührenzahler nicht schon die Onlineinhalte des RBB mit seinen Gebührengeldern? Was will die noch? Soll man doppelt bezahlen? Dann auch bald beim Fernsehen? Gebührenfinanziert und Pay-TV in einem? Ganz dolle Idee. Warum überweisen nicht alle ihr gesamtes Nettoeinkommen an die GEZ? Wäre das genehm? Oder doch besser das Bruttoeinkommen? Immerhin ist der öffentlich rechtliche Rundfunk ja ach so unabhängig von wirtschaftlichen Intressen. Von politischen Interessen ja nicht mehr, den Passus hat man ja mittlerweile gestrichen.
Mann, ist mir schlecht.

Dann noch die Formulierung: „Im Internet muss einer bezahlen.“
Einer? Einer alleine? Und wer sucht den aus? Bekommt irgendwann Bauer Schlozig aus Buxtehude einen Brief vom RBB, in dem steht er habe noch für „die Inhalte“ im Netz zu bezahlen? Und wer teilt dann das Geld von Bauer Schlozig auf unter den Contentanbietern?
Himmel, ist das alles strunzendämlich!

Dann wird noch wieder allseits das 3-Strikes Modell gelobt, und für interessant erachtet. Ja, klar, is ja sooo interessant, wenn mal eben so die Gewaltenteilung aufgehoben wird, und Polizisten einem ohne richterlichen Beschluß oder – Gott bewahre! – einem ordentlichen Prozess das Grundrecht auf Informationsfreiheit einschränken können.

Himmel, das ist ja, als ob die Fahrradindustrie eine Kampagne zur Abschaffung des Kraftwagens anstrengen würde.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,
Jul
26
2009
2

Warum der Rundumschlag der Verleger gegen Google irgendwie Quatsch ist

Die Verleger haben ja so einiges gegen Google.  All dies kann man einfach so zusammenfassen: Google würde mit deren Inhalten ja Geld verdienen und denen nichts von dem Geld abgeben. Worum geht es im einzelnen?

Zwei ganz verschiedene Vorwürfe, die aber immer gerne wieder in einen Topf geworfen werden. Man bekommt so leicht den Eindruck, dass die Verleger das Internet nicht verstehen. So ist es dann auch kein Wunder, dass sie nicht zu neuen auf das Netz zugeschnittenen Finanzierungsmöglichkeiten finden. Also wollen sie jetzt Geld von Google.

Was ist eine Suchmaschine? Eine Suchmaschine ist eigentlich nichts anderes als ein Navigationssystem für’s Internet. Google vorzuwerfen mit bspw. Focus-Artikeln allein durch deren Verlinkung Geld zu machen ist hanebüchen.

Nach der Logik müssten die Hersteller von Navigationsgeräten ja auch den Betreibern von Sehenswürdigkeiten,  Restaurants oder anderem Geld dafür bezahlen, damit diese die Adressen derselben schon ins Navi einbauen dürfen. Das Gegenteil ist der Fall: Viele Unternehmer von Tankstellen, Supermärkten oder Restaurants bezahlen dafür, dass man sie leichter finden kann. Das umgekehrt zu wollen ist ungflaublich dämlich. Das führt dann im Zweifelsfall nur dazu, dass das eigene Restaurant dann eben nicht mehr im Navi ist und daher sehr viel weniger Gäste bekommt.

Google hätte also mehr recht von Burda, Springer und co. Geld für die Verlinkung zu verlangen als umgekehrt. Google hat aber anders reagiert. Die sagen ganz einfach, dass man ja nicht bei Góogle auftauchen muss, und erklären den Verlagen, wie man verhindert, dass Google einen zur Kenntnis nimmt.

Wie absurd der zweite Punkt ist, sieht man, wenn man sich mal klar macht, was das Internet eigentlich ist.

Einerseits ist das Internet ein weitreichendes Kommunikationsnetz, andererseits bildet es dadurch, dass kaum etwas endgültig löschbar ist das, was dem manifestierten Wissen der Menschheit am bisher nächsten kommt. Google Book Search gleicht in vielerlei Hinsicht der Bibliothek von Alexandria, bloss dass es besser ist.
In der Bibliothek von Alexandria konnte man sich die Schriftrollen nur vor Ort durchlesen, während man sie bei Google Books direkt auf den Tisch bekommt.
Was Verleger dagegen haben, dass gemeinfreie Bücher ins Netz gestellt werden ist nicht sehr rätselhaft: Sie verdienen ja nichts dran.
Was Autoren von vergriffenen Büchern, die nie wieder aufgelegt werden würden dagegen haben ist schon ein wenig rätselhaft.
Im Grunde genommen bedeutet „Ich will aber vielleicht gar nicht, dass mein Buch ins Internet kommt!“, dass man nicht will, dass das Buch endgültig ins Wissen der Menschheit aufgenommen wird. Wer fordert, dass ein Buch nie digitalisiert und für die Zukunft bewahrt wird, auch wenn es momentan keiner liest, der kann ebenso fordern, dass alle Exemplare dieses Buches verbrannt werden. Im Grunde genommen ist beides das gleiche, auch wenn letzteres schneller geht.

Man stelle sich vor die Autoren von Schriftrollen hätten sich damals bei den Betreibern der Bibliothek von Alexandria darüber beschwert, das ihnen das Original ihrer Schrift abgenommen, und durch eine Kopie ersetzt wird, damit das Original in der Bibliothek verfügbar sein kann. Vielleicht haben sich damals sogar Autoren darüber beschwert, aber wohl eher halbherzig und mit wenig elan, weil die Autoren von damals wussten, dass sie nicht ohne Google die Bibliothek von Alexandria auskommen können.

Warum macht eigentlich der Staat nicht schon längst das, was Google alles macht? Das würde doch echt in deren Aufgabenbereich fallen. Warum muss da erst ein Privatunternehmen kommen?

Written by Heiko C. in: Bücher,Beklopptes,Gesellschaftliches | Schlagwörter:
Jul
19
2009
1

Google will die Weltherrschaft. Und unsere Krankendaten.

Google hat eine Funktion, Google Health, wo man sich in seinen Googleaccount einloggen, und all seine Krankendaten eingeben kann. Nun kann man auch all sein eingescanntes medizinisches Dokumentenzeug da eingeben. Das alles kann dann natürlich mit allen anderen Daten, die Google über einen sammelt in Zusammenhang gestellt werden.  Ich finde das gruselig, auch wenn Google immer noch sympathischer erscheint als unsere eigene Regierung.


Google by ~absolutcure on deviantART

Nachtrag: Ich hätte den Artikel auch „Datenkrake will Krankendaten“ nennen können, doch nun ist’s zu spät. Verdammt.

Written by Heiko C. in: Gruseliges | Schlagwörter: ,
Jul
12
2009
431

Indianische Legenden – kalte Wesen – Vampire!!!!

Jeden Tag verirrt sich zumindest eine Person auf meinen Blog, die im Zusammenhang mit diesem unsäglichen Vampirbüchern von Susanne Meier Stephenie Meyer oder deren Verfilmung nach „kalte Wesen“, „indianische Legenden kalte wesen“, „vampir das kalte wesen“, „kalte wesen vampire“ oder, oder, oder sucht.
Da alle diese Sucher in der Wüste – die zu einem hohen Prozentsatz aus Niedersachsen kommen – hier tatsächlich nur meine Verrisse zweier dieser Twilight-Bücher finden, und daher wahrscheinlich enttäuscht sind, schreibe ich diesen Artikel als Friedensangebot.

Nachtrag1: Hier findet ihr vielleicht eher, was ihr sucht, ich hab mal ein wenig in indianischen Legenden nachgeforscht: LINK

Vampire sind ja nun auch cool. Unheimlich cool. Sogar unheimlich und cool. Und meinetwegen auch „schön und/aber gefährlich“, wie Susanne Meier Stephanie Meyer in ihren Büchern nicht müde wird zu wiederholen. Aber nicht wenn sie glitzern. Wenn die sich schon von unserem Blut ernähren müssen, dann sollen die doch wenigstens den Anstand besitzen und im Sonnenlicht dann auch zu Staub zerfallen. Alles andere ist albern und doof und überhaupt nicht cool.

Aber wie gesagt, ein Friedensangebot. Hier noch ein paar Bilder von Vampiren:

Nachtrag2: Tjö, die Bilder sind mittlerweile scheinbar alle von Deviantart verschwunden. Vielleicht ja, weil dieser Artikel für zuviel Traffic gesorgt hat, wer weiß. Dann mal ich halt selber welche, kann aber einen moment dauern.

Nachtrag3: Hier mein erstes eigenes Vampirbild:


skating nosferatu

Nachtrag4: Und noch eins:

fröhlicher emo-vampir

Nachtrag3: Vielleicht kann man euch hier auch weiterhelfen: www.kaltewesen.de 😉

Nachtrag4: Noch ein kleiner Tipp: Da sowohl das Buch, als auch der Film in englischer Sprache sind, findet ihr wohl am ehesten die gesuchten Webseiten – wenn sie denn existieren sollten – wenn ihr nach „cold ones native american legends“ oder „cold ones indian legends“ sucht.
Ich hoffe das hilft weiter. Sollte jemand irgendwas finden, was den gesuchten Webseiten irgendwie ähnlich sieht, wäre ich entzückt, wenn er (oder sie) mir einen Kommentar hinterlassen würde, wo die zu finden sind. Danke.

Written by Heiko C. in: Bücher,Gruseliges | Schlagwörter: , , ,