Apr
30
2011
0

Immer dieser Acab…

Acab, der ja bekanntlich ein weltweit tätiger türkischstämmiger Sprayer ist, wurde ja eine gewisse Kreativlosigkeit bei seinen Grafittos nachgesagt.
Immer würde er nur seinen eigenen Vornamen lieblos dahinsprühen.

Acab hat sich offensichtlich die Kritik zu Herzen genommen und in Flensburg ein wenig mit seinem Markennamenszug herumexperimentiert, wie man im folgenden sieht:

Na ja.

Derweil fahndet Interpol schon mit Hochdruck. Da Acab sich in aller Welt herumtreibt, geht man mittlerweile davon aus, dass er Steward einer der großen Fluglinien ist. Da er sich auch auf dem Land herumtreibt, ist es möglich, dass er gleich eine Reihe von Nebenjobs hat.

Interpol hat in der Zwischenzeit auch eine Sonderkommission aus bekannten Lehrerinnen gebildet, da diese als Universalexpertinnen in aller Welt geschätzt werden und sich generell mit Acabs auskennen.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Lustiges | Schlagwörter: ,
Sep
22
2010
5

Krähen warten auf den Zug

Jetzt wo es langsam auf den Herbst zugeht, sieht man immer öfter Krähen auf den Bahnsteigen herumlungern. Fast wirkt es, als wollten sie auf den Zug warten.

Hier streift in Westerland eine Rabenkrähe über den Bahnsteig:

Hier gesellt sich eine zweite dazu:

Doch nicht nur auf Sylt gibt es Krähen am Bahnhof. Auf dem Festland in Niebüll, lungern ganze Heerscharen herum.

Man könnte fast den Eindruck gewinnen, sie warten auf einen Zug, der sie zu den Dreharbeiten einer Neuauflage von „Die Vögel“ bringt.

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter: ,
Aug
19
2010
2

Nachtfotografie

Wahrscheinlich ist meine Kamera nicht allzu gut dazu geeignet, und mit Sicherheit muss ich noch lernen das neue Stativ auch bei Nacht einigermaßen gerade hinzustellen, aber meine ersten Gehversuche in der Kunst der Nachtfotografie will ich euch nicht vorenthalten:

Beim derzeitigen Wetter ist dies mit meiner derzeitigen Kamera das schärfste Bild vom Mond, was ich hinbekomme:

Ich find’s schon ganz okay – zumindest wenn ich daran denke, dass mit meiner letzten Kamera ein undefinierter weißer Fleck schon das höchste der Gefühle war.

Langzeitbelichtung ist so eine Sache: Wenn man sich verschätzt, bekommt man gerne mal viel zu helle Bilder. Ich denke mal das Mondlicht und die Strassenlaternen sind schuld:

Aber wenn man dann die geeignete Stelle findet, und ein wenig mit den Verschlußzeiten herumexperimentiert, dann sieht das schon ganz ordentlich aus:

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Aug
19
2010
7

Rieseninsekt im Badezimmer

Ich glaube, es handelt sich um eine Hornisse. Die steht dann ja auch noch unter Naturschutz. Na prima. Wie bekomm ich die denn nun nach draußen?

Written by Heiko C. in: Friesisches,Gruseliges | Schlagwörter:
Jul
31
2010
3

Rabenvögel: Doublefeature – Nebelkrähe/Rebelkrähe

Manchmal ist es doch ganz nett, wenn der Autozug anhält, um einen Gegenzug durchzulassen. Dies hat zum Beispiel den Vorteil, dass man gemütlich das Fenster runter kurbeln, und Krähen fotografieren kann. So ist es mir heute nun endlich gelungen, zwei halbwegs eindeutige Bilder einer Nordfriesischen Nebelkrähe zu schießen.
Ich bitte für die schlechte Auflösung um entschuldigen, aber selbst mit voll genutztem Zoom, saß der scheue Vogel ein wenig weit weg.

In der Nähe einiger dieser Nebelkrähen saß scheinbar eine Rabenkrähe. Die Populationen der beiden Krähensorten mischen sich ja gerne einmal. Als ich mir zuhause das Bild genauer betrachtete, sah ich, dass diese Rabenkrähe einen weißen Tupfen im Nacken hat. Ich vermute mal, dass diese Krähe zumindest auch eine Nebelkrähe unter ihren Vorfahren hat.
Ich präsentiere die Rebelkrähe, den aus der Sage bekannten Mischling aus Rabenkrähe und Nebelkrähe:

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter: ,
Jul
27
2010
2

Schilder, wie man sie eigentlich nur aus Cartoons kennt…

Manche Schilder haben im Laufe der Jahrzehnte ihrer Diensttätigkeit schon eine Art Symbiose mit der Natur begründet. Im Gegensatz zu den „Schildern an merkwürdigen Orten“, sind die Schilder, um die es heute geht allerdings prinzipiell schon am richtigen Ort. Auch die Botanik um diese Schilder herum ist am richtigen Ort. Das dumme ist nur, dass die Botanik – sofern es sich nicht um Bonsai-Botanik oder ähnliches handelt – vor sich hin wächst. Ganz im Gegensatz zu einem Schild. Das Schild behält seine Höhe.
Hier ergeben sich gewisse Probleme, aber das sehen wir uns besser an einem konkreten Beispiel an. Das folgende Schild möchte ich „Arschloch-Schild“ nennen. Warum, das wird später klar werden:

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Friesisches,Gesellschaftliches | Schlagwörter: , ,
Jul
20
2010
1

Rabenvögel – An den merkwürdigsten Stellen: Strandkrähen

Wie ich schon berichtet habe, machen Krähen dann doch lieber einen großen Bogen um Möven, da letztere größer, stärker und boshafter sind.
Heute war ich jedoch an einem Ort, den man eigentlich eher zum Möventerritorium zählen dürfte, nämlich am Westerländer Strand:

Zwischen den schier unzähligen Strandkörben scheint sich jedoch eine kleine Nische für Krähenvögel aufgetan zu haben. Vielleicht weil die sonst so dreisten Möven doch lieber einen Bogen um all zu große Menschengruppen machen.
Möven haben zwar ein Gespür dafür, wann man im Sturzflug vom Himmel sausen kann, um sich der Pommestüte eines kleinen Kindes zu bemächtigen, aber sie sind auch schlau genug, gleich wieder gen Himmel zu starten.
Krähen hingegen sind oft auch zufrieden mit dem, was Menschen sowieso fallen lassen. Kein Grund zum Stress also, und kein Grund, wie ein Verbrecher seinen Beutezug zu planen.

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter: , ,
Jul
04
2010
2

Exodus – Movement of da people

Was ist auf folgenden Bildern zu sehen? Die Flucht von Menschen aus einem Krisengebiet? Der Trek einer von Katastrophen gebeutelten Bevölkerung durch eine öde Sandwüste?

Nein. Es sind nur Leute, die alle gleichzeitig vom Strand auf Römö aufbrechen, um noch rechtzeitig das Fußballspiel gegen Argentinien zu sehen.
Die fuhren gerade alle, als wir ankamen. Der Strand war dann schön leer.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gesellschaftliches | Schlagwörter: ,
Jun
12
2010
1

[Raben]vögel: Inter-Ornithologische-Etiquette

Auf folgendem, heute entstandenen Schnappschuss kann man sehr gut sehen, wie die Rabenkrähen auf Sylt so mit den Möven klar kommen.

Gar nicht, nämlich. Die Krähe – trotz ihrer überlegenen Intelligenz – geht der Möve tunlichst aus dem Weg. Die Möve ist in vielen Fällen größer, kräftiger und angriffslustiger. Außerdem scheinen Möven ein ausgeprägtes Revierverhalten zu haben. Zumindest, was Müllcontainer oder andere natürliche Futterquellen angeht.
Ich habe schon mehrmals beobachtet, wie eine Möve eine Rabenkrähe oder eine Dohle weggescheucht hat, die sich gerade im Abfall bedienen wollte.

Der einzige Trost für die oben abgebildete Krähe, die ob der überlegenen Physis der Möve die Schwanzfedern einklemmen musste, ist, dass die Möve selbst zu einer schmackhaften Nahrungsquelle wird, wenn sie zB. von einem Auto totgefahren wird.
Dieses kommt auch oft vor, und plattgefahrene Möven scheinen für die Sylter Rabenkrähe ein echter Leckerbissen zu sein.
Wer will es ihr verübeln?

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter: , ,
Jun
09
2010
2

Wieso? Ist doch eigentlich ganz hübsch, oder?

Gestern, auf dem Rückweg von Polen, sind wir durch eine kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern gekommen. Auf dem recht pitoresken Marktplatz habe ich folgendes entdeckt:

Ich weiß nicht, was das für ein Denkmal ist. Vorne war halb verblichene russische Schrift drauf. Vielleicht handelt es sich um ein Gefallenen-Denkmal, das man aus Pietätgründen nicht entfernt hat, aber es ist echt sehr merkwürdig im Deutschland 20 Jahre nach der Wende an sowas vorbeizukommen.

Unwillkürlich musste ich an die Saddam-Statue im Irak denken, die von den Einheimischen mit Hilfe von US-Soldaten nicht schnell genug umgekippt werden konnte.
In dieser ostdeutschen Kleinstadt wird man sich vor zwanzig Jahren wohl gedacht haben, dass dieses sowietische Denkmal doch eigentlich ganz hübsch ist.

Nachtrag:
Bei Wikipedia kann man sehen, dass das Denkmal schon bessere Zeiten erlebt hat. Im dazugehörigen Artikel kann man nachlesen, dass es sich tatsächlich um ein Ehrenmal für 16 gefallene Soldaten der Sowjetunion handelt. 1991 wurde es wohl komplett saniert. Davon sieht man heute kaum mehr was.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter:

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