Impactsuspect » Domino
Dez
30
2008
--

Ein Donnerstag am Freitag

Besagten 26.12 dieses Jahres war dann tatsächlich Domino-Gedächtnis-Abend im Sharkys.
Ich fands nicht so toll. Die Umbauten seit dem die Disco den Namen gewechselt hat waren haarsträubend, und die Musik war gewöhnungsbedürftig. DJ Hermann hat zwar gute Musik gespielt, doch hatte er zwei NebenDJs, die die ganze Zeit mit ihrer Auflegerei dominierten. Und die mochten scheinbar DISCO!!! Ich weiß nicht, aber eine Stunde DISCO ist genug, ich brauche weiß Gott nicht vier. Schon gar nicht, wenn ich mich auf einen Indie Abend gefreut habe.
Naja, wenigstens konnte ich Herrmann fragen von wem dieses Elvis Cover ist, das er damals immer gespielt hat. Es ist von „the Residents“. Die Scheibe kauf ich mir!
Subkulturen waren allerdings da. Dummerweise gesammte Subkulturen aus 20 Jahren Domino, daher war es etwas voller…

Written by Heiko C. in: Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , , ,
Dez
06
2008
--

Domino IV

Um die „Klangwelten vergangener Zeiten“ wie es ein Freund so schön ausgedrückt hat wieder greifbar zu machen, habe ich vor einiger Zeit eine private Sammelaktion gestartet: Ich will die Mp3s von allen Stücken sammeln die ab 94 regelmäßig im Domino liefen. Mittlerweile habe ich einige Stunden zusammen, die meisten von eigenen CDs und andere durch Napster (Is ja gottseidank legal nun, wenns auch kostet).
Drängt sich jemandem, der mich nicht ganz so gut kennt vielleicht die Frage auf: „Warum machst du das, Heiko?“
Gute Frage: Die automatische Antwort, die ich auf sie geben würde wäre: „Weil er da ist!“ etwas später würde ich bemerken, dass diese Antwort gar keinen Sinn ergibt und vielleicht sagen: „Öhm.“
Nach langem Nachdenken – was ich normalerweise nicht vor dem Sprechen betreibe, sondern eher danach – würde ich sagen: „Ich mache das aus dem selben sinnlosen historischen Interesse, aus dem Leute Schlachten des amerikanischen Bürgerkriegs mit Zinnfiguren nachstellen.“ Auf die Frage was das Domino mit dem amerikanischen Bürgerkrieg zu tun hätte wäre ich vermutlich nicht so schlagfertig zu antworten: „Recht viel, auch wenn es im Domino mehr Fraktionen gab, aber dafür dort kaum einer verletzt wurde.“ Aber ich schwafele…
Nach dem Wie und Warum, hier einige Dinge, die mir während der Suche aufgefallen sind. 1994 wurde im Domino noch ein guter Batzen 70er Jahre Musik gespielt. Das ging von den Beatles bis zu Led Zeppelin. Mitunter waren sogar Exoten wie Melanie und Jefferson Airplane vertreten. Wenn ich mich nicht irre waren damals auch schon Metallica und Konsorten am Start, Tool, Korn und Bush kamen aber erst später.
Im Laufe der Zeit scheint nun der 70er Anteil stark geschrumpft zu sein, wohingegen Crossover, Metal und Hardcore zusehends mehr gespielt wurden. „Child in Time“ wurde dann irgendwann nur noch ganz am Anfang, und „Gamma Ray“ ganz am Ende gespielt. Von den vielen Stücken von Trio die der DJ ausprobierte, war irgendwann nur noch „Los Paul“ übriggeblieben. Warum war das so? Und warum fällt es mir erst jetzt auf? Immerhin hab ich doch immer die 70er Sachen gehört, und sie mir in vielen Fällen sogar beim DJ gewünscht?
Na, egal. Jedenfalls, als ich den ganzen Wust von Erinnerungen an das Domino erst einmal zu analysieren begann, fiel mir plötzlich auf, dass es gar keinen typischen Domino Donnerstag gibt, und ihn auch nie gab. Sicher, es gab Stücke die über all die Jahre immer liefen: „Funky Cold Medina“ zum Beispiel, oder „Human Fly“, aber der Großteil der besagten Klangkulisse war sehr wandelbar und kaum festzumachen. „H-Blockx“ und „Such A Surge“ verschwanden einfach irgendwann, und machten Platz für die „White Stripes“ und „System of a Down“. Und obwohl ich sowohl zu „H-Blockx“ als auch zu „Such A Surge“ getanzt habe – und zwar gerne – ist mir ihr Verschwinden erst jetzt im Rückspiegel aufgefallen. Nicht dass es speziell um „Such A Surge“ schade wäre. Im Prinzip hatten die ja nur ein Lied mit verschiedenen Texten, die auch noch inhaltlich sehr ähnlich waren. Da ist mir System of a Down doch schon lieber.
Was uns aber wieder zu der Frage „Warum???“ bringt. Wenn ich schon „Such A Surge“ nicht vermisse, warum dann all die retrospektiven Gedanken? Vielleicht weil ich schon immer en Dachbodenstöberer war. Früher hab ich immer heimlich die Ypshefte meines Bruders gelesen, die er (unvorsichtiger Weise) auf dem Dachboden aufbewahrte. (Irgendwann waren dann die Mäuse drin) Das war immer ein wenig wie Schatzsuche. Comics aus früheren Epochen! Denn wenn man 7 ist, und es ist 1983, dann ist ein Comic aus den Siebzigern wie der Stein von Rosetta. Er birgt Geheimnisse um das Verständnis längst verschollener Kulturen. Und heute stöber ich eben (unter anderem) in meinem eigenen Oberstübchen, zumindest, wenn ich nicht gerade Radiohörspiele aus den Vierzigern höre, oder Filme aus den Fünfzigern schaue. Manchmal führt die Frage „Wie hab ich damals eigentlich gelebt?“ zu überraschenden Ergebnissen.

Reicht das als Erklärung?

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , ,
Nov
06
2008
--

Subkulturentango

Tja, was waren es nicht herrliche Zeiten, als es das Domino noch gab?
Der Zugereiste oder aussernordfriesische Leser dieses Blogs mag sich fragen, was denn das Domino ist.
Um es in einfachen Worten zu erklären – was an sich nicht geht – war das Domino eine berühmt berüchtigte Dorfdisco in einem Ort nahe meiner Heimatstadt.
Den Titel Dorfdisco hat das Domino an Freitagen und Samstagen auch wohl verdient. An Samstagen kam jeder dorthin, und an Freitagen tanzten aufgemotzte 14jährige mit Plateauschuhen zu den neuen Hits des neuen Deutschen Dancefloors.
Also warum waren es herrliche Zeiten? Dorfdissen gibts doch überall, wo sich am Wochenende Minderjährige und Handballclubs treffen.

Nun, es gab ja auch den Donnerstag. Der Donnerstag war der Tag für die Subkulturen. Und zwar nicht jede Woche im Monat für eine andere, sondern immer jeden Donnerstag für alle. Eine einzigartige Mischung aus Grufties, Punks, Metallern und anderen Chaoten traf sich jeden Donnerstag friedlich zum abhotten.

Von 1994 bis 1998 war ich fast jeden Donnerstag da, dann ging ich weg um zu studieren, und war nur noch in den Semesterferien da. Als ich dann wieder kam, war das Domino nicht mehr was es war, aus Gründen die zu dämlich und kompliziert sind, als dass ich sie hier näher erläutern möchte.

Seit dieser Zeit gehe ich seltener in Discos. Und wenn ich gehe, findet sich nie diese eigenwillige Mischung, die ich langsam immer mehr vermisse.
Der beste Tipp war bisher das Komplex, immer Donnerstags in Flensburg, zum Thema Stromgitarre. Doch gibts da eigentlich hauptsächlich Metal. Zwar wird dort auch gerne Indypop gespielt, aber irgendwie fehlt was.

Letzten Freitag war ich dann, zum ersten Mal, im Ela. Wie jeden ersten Freitag im Monat war da auch dieses Mal Gothic das beherrschende Thema. Ein paar mal konnte ich tanzen, aber die meiste Zeit lief Musik, die ich eher grenzwertig finde.
Die Atmosphäre war allerdings ziemlich entspannt, und ein paar nette Leute habe ich da auch getroffen.
Aber irgendwie ist das nicht das gleiche.

Mal sehen, wenn ich mich dann irgendwann auch noch mal unter die Punks und anderen Chaoten gemischt habe, sage ich bescheid.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , , ,
Sep
04
2008
--

Freitag Frei

Morgen hab ich frei. Freitags habe ich oft frei, eigentlich meistens. Das hat auch einen Grund. Nein, nicht die Geschichte von Paul Maar mit dem Sams. Der Grund ist folgender: Als es das Domino noch gab (näheres hier) brauchte ich meinen freien Freitag, um endlich mal auszuschlafen, und das Pfeifen auf den Ohren loszuwerden.
Mittlerweile – aus Gründen die zu dämlich und kompliziert sind um sie hier zu nennen – gibt es den Donnerstag im Domino nicht mehr.
Ich kann mich noch an früher erinnern. (Ist ja auch erst etwas über 10 Jahre her) Ich dachte, das Domno würd’s immer geben, alleine weil man sonst nirgendwo hingehen kann hier oben. Es ist lange her, dass man noch in den Dornbusch gehen konnte, und noch länger ist es her, dass der Trichter angenehm war. Dort wo die beiden standen befinden sich jetzt Altenheime, glaub ich.
Warum konnte man das Domino also nicht erhalten? Manche mögen sagen, das wäre der Lauf der Dinge. Dinge müssen sich ändern, denn Stagnation ist der Tod. Stimmt zwar irgendwie, aber der Mensch bewahrt doch Dinge, die er gut findet. Oder zumindest versucht er das. Pandabären zum Beispiel. Oder Schnabeltiere.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Tiere auf der roten Liste der gefährdeten Arten stehen, die es auch alleine fertiggebracht hätten auszusterben. Alte Bauwerke werden auch bewahrt, und nicht nur Schlösser und Kirchen. Nein, es gibt sogar Industriedenkmäler! Warum also nicht das gemütliche alte Ex-Autohaus bewahren, in dem ich Donnerstags immer getanzt habe?

Written by Heiko C. in: Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , , , ,

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Dez
30
2008
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Ein Donnerstag am Freitag

Besagten 26.12 dieses Jahres war dann tatsächlich Domino-Gedächtnis-Abend im Sharkys.
Ich fands nicht so toll. Die Umbauten seit dem die Disco den Namen gewechselt hat waren haarsträubend, und die Musik war gewöhnungsbedürftig. DJ Hermann hat zwar gute Musik gespielt, doch hatte er zwei NebenDJs, die die ganze Zeit mit ihrer Auflegerei dominierten. Und die mochten scheinbar DISCO!!! Ich weiß nicht, aber eine Stunde DISCO ist genug, ich brauche weiß Gott nicht vier. Schon gar nicht, wenn ich mich auf einen Indie Abend gefreut habe.
Naja, wenigstens konnte ich Herrmann fragen von wem dieses Elvis Cover ist, das er damals immer gespielt hat. Es ist von „the Residents“. Die Scheibe kauf ich mir!
Subkulturen waren allerdings da. Dummerweise gesammte Subkulturen aus 20 Jahren Domino, daher war es etwas voller…

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Dez
06
2008
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Domino IV

Um die „Klangwelten vergangener Zeiten“ wie es ein Freund so schön ausgedrückt hat wieder greifbar zu machen, habe ich vor einiger Zeit eine private Sammelaktion gestartet: Ich will die Mp3s von allen Stücken sammeln die ab 94 regelmäßig im Domino liefen. Mittlerweile habe ich einige Stunden zusammen, die meisten von eigenen CDs und andere durch Napster (Is ja gottseidank legal nun, wenns auch kostet).
Drängt sich jemandem, der mich nicht ganz so gut kennt vielleicht die Frage auf: „Warum machst du das, Heiko?“
Gute Frage: Die automatische Antwort, die ich auf sie geben würde wäre: „Weil er da ist!“ etwas später würde ich bemerken, dass diese Antwort gar keinen Sinn ergibt und vielleicht sagen: „Öhm.“
Nach langem Nachdenken – was ich normalerweise nicht vor dem Sprechen betreibe, sondern eher danach – würde ich sagen: „Ich mache das aus dem selben sinnlosen historischen Interesse, aus dem Leute Schlachten des amerikanischen Bürgerkriegs mit Zinnfiguren nachstellen.“ Auf die Frage was das Domino mit dem amerikanischen Bürgerkrieg zu tun hätte wäre ich vermutlich nicht so schlagfertig zu antworten: „Recht viel, auch wenn es im Domino mehr Fraktionen gab, aber dafür dort kaum einer verletzt wurde.“ Aber ich schwafele…
Nach dem Wie und Warum, hier einige Dinge, die mir während der Suche aufgefallen sind. 1994 wurde im Domino noch ein guter Batzen 70er Jahre Musik gespielt. Das ging von den Beatles bis zu Led Zeppelin. Mitunter waren sogar Exoten wie Melanie und Jefferson Airplane vertreten. Wenn ich mich nicht irre waren damals auch schon Metallica und Konsorten am Start, Tool, Korn und Bush kamen aber erst später.
Im Laufe der Zeit scheint nun der 70er Anteil stark geschrumpft zu sein, wohingegen Crossover, Metal und Hardcore zusehends mehr gespielt wurden. „Child in Time“ wurde dann irgendwann nur noch ganz am Anfang, und „Gamma Ray“ ganz am Ende gespielt. Von den vielen Stücken von Trio die der DJ ausprobierte, war irgendwann nur noch „Los Paul“ übriggeblieben. Warum war das so? Und warum fällt es mir erst jetzt auf? Immerhin hab ich doch immer die 70er Sachen gehört, und sie mir in vielen Fällen sogar beim DJ gewünscht?
Na, egal. Jedenfalls, als ich den ganzen Wust von Erinnerungen an das Domino erst einmal zu analysieren begann, fiel mir plötzlich auf, dass es gar keinen typischen Domino Donnerstag gibt, und ihn auch nie gab. Sicher, es gab Stücke die über all die Jahre immer liefen: „Funky Cold Medina“ zum Beispiel, oder „Human Fly“, aber der Großteil der besagten Klangkulisse war sehr wandelbar und kaum festzumachen. „H-Blockx“ und „Such A Surge“ verschwanden einfach irgendwann, und machten Platz für die „White Stripes“ und „System of a Down“. Und obwohl ich sowohl zu „H-Blockx“ als auch zu „Such A Surge“ getanzt habe – und zwar gerne – ist mir ihr Verschwinden erst jetzt im Rückspiegel aufgefallen. Nicht dass es speziell um „Such A Surge“ schade wäre. Im Prinzip hatten die ja nur ein Lied mit verschiedenen Texten, die auch noch inhaltlich sehr ähnlich waren. Da ist mir System of a Down doch schon lieber.
Was uns aber wieder zu der Frage „Warum???“ bringt. Wenn ich schon „Such A Surge“ nicht vermisse, warum dann all die retrospektiven Gedanken? Vielleicht weil ich schon immer en Dachbodenstöberer war. Früher hab ich immer heimlich die Ypshefte meines Bruders gelesen, die er (unvorsichtiger Weise) auf dem Dachboden aufbewahrte. (Irgendwann waren dann die Mäuse drin) Das war immer ein wenig wie Schatzsuche. Comics aus früheren Epochen! Denn wenn man 7 ist, und es ist 1983, dann ist ein Comic aus den Siebzigern wie der Stein von Rosetta. Er birgt Geheimnisse um das Verständnis längst verschollener Kulturen. Und heute stöber ich eben (unter anderem) in meinem eigenen Oberstübchen, zumindest, wenn ich nicht gerade Radiohörspiele aus den Vierzigern höre, oder Filme aus den Fünfzigern schaue. Manchmal führt die Frage „Wie hab ich damals eigentlich gelebt?“ zu überraschenden Ergebnissen.

Reicht das als Erklärung?

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , ,
Nov
06
2008
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Subkulturentango

Tja, was waren es nicht herrliche Zeiten, als es das Domino noch gab?
Der Zugereiste oder aussernordfriesische Leser dieses Blogs mag sich fragen, was denn das Domino ist.
Um es in einfachen Worten zu erklären – was an sich nicht geht – war das Domino eine berühmt berüchtigte Dorfdisco in einem Ort nahe meiner Heimatstadt.
Den Titel Dorfdisco hat das Domino an Freitagen und Samstagen auch wohl verdient. An Samstagen kam jeder dorthin, und an Freitagen tanzten aufgemotzte 14jährige mit Plateauschuhen zu den neuen Hits des neuen Deutschen Dancefloors.
Also warum waren es herrliche Zeiten? Dorfdissen gibts doch überall, wo sich am Wochenende Minderjährige und Handballclubs treffen.

Nun, es gab ja auch den Donnerstag. Der Donnerstag war der Tag für die Subkulturen. Und zwar nicht jede Woche im Monat für eine andere, sondern immer jeden Donnerstag für alle. Eine einzigartige Mischung aus Grufties, Punks, Metallern und anderen Chaoten traf sich jeden Donnerstag friedlich zum abhotten.

Von 1994 bis 1998 war ich fast jeden Donnerstag da, dann ging ich weg um zu studieren, und war nur noch in den Semesterferien da. Als ich dann wieder kam, war das Domino nicht mehr was es war, aus Gründen die zu dämlich und kompliziert sind, als dass ich sie hier näher erläutern möchte.

Seit dieser Zeit gehe ich seltener in Discos. Und wenn ich gehe, findet sich nie diese eigenwillige Mischung, die ich langsam immer mehr vermisse.
Der beste Tipp war bisher das Komplex, immer Donnerstags in Flensburg, zum Thema Stromgitarre. Doch gibts da eigentlich hauptsächlich Metal. Zwar wird dort auch gerne Indypop gespielt, aber irgendwie fehlt was.

Letzten Freitag war ich dann, zum ersten Mal, im Ela. Wie jeden ersten Freitag im Monat war da auch dieses Mal Gothic das beherrschende Thema. Ein paar mal konnte ich tanzen, aber die meiste Zeit lief Musik, die ich eher grenzwertig finde.
Die Atmosphäre war allerdings ziemlich entspannt, und ein paar nette Leute habe ich da auch getroffen.
Aber irgendwie ist das nicht das gleiche.

Mal sehen, wenn ich mich dann irgendwann auch noch mal unter die Punks und anderen Chaoten gemischt habe, sage ich bescheid.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , , ,
Sep
04
2008
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Freitag Frei

Morgen hab ich frei. Freitags habe ich oft frei, eigentlich meistens. Das hat auch einen Grund. Nein, nicht die Geschichte von Paul Maar mit dem Sams. Der Grund ist folgender: Als es das Domino noch gab (näheres hier) brauchte ich meinen freien Freitag, um endlich mal auszuschlafen, und das Pfeifen auf den Ohren loszuwerden.
Mittlerweile – aus Gründen die zu dämlich und kompliziert sind um sie hier zu nennen – gibt es den Donnerstag im Domino nicht mehr.
Ich kann mich noch an früher erinnern. (Ist ja auch erst etwas über 10 Jahre her) Ich dachte, das Domno würd’s immer geben, alleine weil man sonst nirgendwo hingehen kann hier oben. Es ist lange her, dass man noch in den Dornbusch gehen konnte, und noch länger ist es her, dass der Trichter angenehm war. Dort wo die beiden standen befinden sich jetzt Altenheime, glaub ich.
Warum konnte man das Domino also nicht erhalten? Manche mögen sagen, das wäre der Lauf der Dinge. Dinge müssen sich ändern, denn Stagnation ist der Tod. Stimmt zwar irgendwie, aber der Mensch bewahrt doch Dinge, die er gut findet. Oder zumindest versucht er das. Pandabären zum Beispiel. Oder Schnabeltiere.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Tiere auf der roten Liste der gefährdeten Arten stehen, die es auch alleine fertiggebracht hätten auszusterben. Alte Bauwerke werden auch bewahrt, und nicht nur Schlösser und Kirchen. Nein, es gibt sogar Industriedenkmäler! Warum also nicht das gemütliche alte Ex-Autohaus bewahren, in dem ich Donnerstags immer getanzt habe?

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