Impactsuspect » DAU-GAU
Mai
15
2009
0

Von den Internetsperren von der Frau von der Leyen von der Bundesregierung…

Hier ein paar interessante Links:

http://www.heise.de/newsticker/Kinderschuetzer-fuer-schaerfere-Internetsperren–/meldung/137908

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,623125,00.html

http://www.gulli.com/news/internetsperren-tauss-greift-2009-05-14/

http://www.gulli.com/news/deutsche-kinderhilfe-motor-der-2009-05-15/

http://www.zeit.de/online/2009/08/internetsperren-leyen?page=1

Zitat Spiegel.de:

Man muss das übersetzen: Von der Leyen hält 20 Prozent der Nutzer des Internet für mögliche Pädokriminelle. Geht man davon aus, dass auch nur 50 Prozent der Bevölkerung Web-aktiv sind, redet man über mindestens 10 Prozent der Bundesbürger. Kein Wunder, dass von der Leyen einen „Massenmarkt“ für Bilder vergewaltigter Kinder und Babys im Web entdeckt.

Der Hammer! Schäuble, Zypries, zu Guttenberg und Frau von der Leyen. Haben die irgendeine Ahnung? Von Computern? Von Grundrechten? Vom Grundgesetz? Und das mit den 10 Prozent der Bundesbürger… ist das ernst gemeint? Oder hat der Dadaismus in die Politik Einzug gehalten?

Und von Publikumsbeleidigung hab ich schon gehört, aber Wählerbeleidigung? Hilft das in Wahlkampfzeiten? Immerhin mal eine frische neue Idee.
Was kommt als nächstes? Organisiert die Union demnächst große öffentliche Grundgesetzverbrennungen?

In Erwartung solcher oder ähnlicher Ereignisse hier spontan ein Merzgedicht an Frau von der Leyen. Die Dadaistin in ihr wird es zu schätzen wissen:

An Zensursula (frei nach Kurt Schwitters)

Oh Du, Gewählte von 35,2%, ich mag Dir nicht!
Du, Deiner, Dich Dir, ich Dir, Du mir, —- Schäuble?
Das gehört beiläufig nicht hierher!
Wer bist Du, vollbegrinstes Frauenzimmer, Du bist, bist Du?
Die Leute sagen, Du wärest.
Laß sie sagen, sie wissen, wie du nicht weißt.
Du wickelst das Gesetz in einen Fisch und und trittst nach.
Um dich rum trittst Du.
Halloh, Deine schwarzen Kleider, in weiße Schnipsel zersägt,
Schwarz wundert sich Zensursula, Schwarz mag sie keiner.
Zu, Zeiner, Zich Zir, ich Zir, Zu mir, —– zu Guttenberg?
Das gehört beiläufig in die Wählergunst!
Zensursula, schwarze Zensursula, wie sagen die Leute?
Preisfrage:
1. Zensursula hat einen Problem,
2. Zensursula ist schwarz.
3. Welche Farbe hat der Problem?
Blau ist die Farbe Deines gelben Koalitionspartners in spe,
Purpurrot ist die Farbe Deiner grünen Opposition.
Du schlichtes Mädchen im Alltagskleid,
Du liebes grünes Tier, ich liebe Dir… NICHT!
Du Deiner Dich Dir, ich Dir, Du mir, —- Adenauer!
Das gehört beiläufig in die —- Glutenkiste.
Zensursula, Ursel, C—-D—-S—-U!
Ich schneide Deinen Namen.
Dein Name riecht wie Eisbein mit Sauerkraut.
Weißt Du es Zensursula, weißt Du es schon,
Man kann Dich auch von hinten sehen.
Und Du, Du resistenteste von allen,
Du bist von hinten, wie von vorne:
Eindimensional.
Eisbeingeruch lässt mich aufstoßen.
Zensursula,
Du tropfes Tier,
Hinweg —- von —- hier!

Mai
14
2009
1

Statt der pluralistischen Gesellschaft eine gesellschaftliche Singularität

Paintball soll verboten werden. Beim Fechten und Schützensport redet niemand von einem Verbot. Beim Jagdsport auch nicht. In fremde Herren Länder zu gehen, und in echt und Farbe andere Menschen tot zu schießen ist auch nicht „sittenwidrig“. Alles klar.
Heute ist die Bundesregierung beim geplanten Paintballverbot zwar wieder zurückgerudert, aber nur „vorerst“, wie es hieß.

Computerspiele sollen verboten werden (nicht alle, aber die spannenden), im Fernsehen oder Kino beschwert sich niemand so sehr über „virtuelle Gewalt“, dass er ernsthaft ein Verbot fordern würde. Sicher, es gibt auch verbotene Filme, aber niemand würde Krimis oder Kriegsfilme ohne ansehen pauschal verbieten wollen. Bei Computerspielen reicht scheinbar ein Blick auf’s Cover: Da sind Soldaten drauf. Verbieten! Handlung ist egal. Überhaupt, haben solche Spiele mittlerweile eine Handlung? Ich kenn nur Pong. Nee, schon klar.

Hm. Was soll sonst noch alles verboten werden?
Tauschbörsen im Netz. Gut, ich weiß nicht, wie aktuell das ist, dass aber die Lobby der Musik- und Filmindustrie auf jeden Fall noch drauf schielt, ist klar.
Früher haben wir den aus dem Radio auf Kasette aufgenommenen Sampler doch auch Freunden kopiert. War das auch schon verboten? Und wenn man eine alte aufgenommene Kasette auf dem Flohmarkt gegen ein Matchboxauto getauscht hat, war das verboten? Und wenn nicht, was ist an Tauschbörsen so anders? Verdient da einer was dran?

Mir scheint es so, als wollen unsere Politiker, vornehmlich die der CDU/CSU und SPD, und wahrscheinlich auch die rechts von den beiden, einfach alles verbieten, was sie nicht kennen, und was ihnen suspekt vorkommt. Das war ja auch schon immer so.
Comics? Kenn ich nicht, kann nicht gut sein. Verbieten!
Fernsehen? Kenn ich nicht, kann nicht gut sein. Verbieten!
Metal? Kenn ich nicht, kann nicht gut sein. Verbieten!
Fantasy Rollenspiel? Kenn ich nicht, ist aber mit Teufeln. Verbieten!
Live Action Role Play? ERST RECHT VERBIETEN!
Paintball? Kenn ich nicht, kann nicht gut sein. Verbieten!
Die Herren Wiefelspütz und Bosbach müssen entweder eine tolle Kindheit und Jugend gehabt haben – ohne Handy, Paintball oder Internet – so dass sie diese auch anderen Menschen ermöglichen wollen, oder eine so miserable, dass sie anderen keine bessere gönnen. In keinem Fall ist es die Aufgabe der Politik nach eigenem Gutdünken harmlose Freizeitbeschäftigungen zu verbieten.

Vielleicht soll bloss auch wieder eine verbindliche „Leitkultur“ geschaffen werden. Alle Menschen sollen gleich werden, damit die Politik nur noch auf eine Zielgruppe Rücksicht nehmen muss. Von dieser genormten Freizeit der Menschen würde dann natürlich auch die Industrie profitieren. Wenn alle gleich sind, braucht man auch nicht mehr so viele Produkte herstellen, und kann die, die alle wollen entsprechend teurer machen.
Da fällt mir ein: Vorgestern habe ich Kledage eingekauft. Ich hab mir beim örtlichen Discounter zwei Hosen zum Kauf gewählt, und dann nach T-Shirts gesucht. Promt hatte ich auch welche gefunden. Hübsch in rot, und mit schwarzem Aufdruck. Eigentlich nicht so teuer mit 2.99 aber ich hab mir dann doch keins gekauft.
Warum? Ich hatte das sogenannte Volks-T-Shirt in der Hand, Produkt einer gemeinsamen Werbeaktion mit >>einem deutschen Boulevardblatt<<. Nee, das muss nicht sein. Da hab ich lieber ein teureres T-Shirt ohne Springerkontakte gekauft. Ich trag ja auch schließlich keine Springerstiefel.
Aber das nur am Rande.

Wenn die CDU weiter am Ruder bleibt, schreibt sie uns vielleicht sowieso irgendwann die T-Shirts vor, die wir tragen. Paintballer sollen auf jeden Fall in Zukunft an Kleidungsvorschriften gebunden sein. Wahrscheinlich um den Sport möglichst teuer zu machen.
Wer braucht schon Freiheit, wenn er Sicherheit hat. Die Sicherheit, dass einen die Regierung zu Dumpingpreisen an die Industrie verkauft.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: ,
Mai
11
2009
0

Zum Thema zu Guttenberg zu sagen habe ich…

…folgendes…

Als sich abzeichnete, daß die CSU einen gewissen Zu Guttenberg zum neuen Wirtschaftsminister machen will, dachte ich zuerst: „Alle Achtung! Ausgerechnet die CSU besetzt so ein wichtiges Ministerium mit jemandem mit Migrationshintergrund!“
Dann stellte sich jedoch heraus, dass „Zu“ gar kein chinesischer Vorname, sondern der blaublütige Präfix des Nachnamens ist. Ein Adliger also. Und einer mit Geld. Nun, kann er ja nichts für, aber das passt schon eher zur CSU.
Von Zu Guttenberg hieß es, er sei jung und unverbraucht, ein Shooting Star und was nicht alles. Außerdem sei er für’s Wirtschaftsministerium wie geschaffen, weil er „auch schon mal Erfahrungen in der Privatwirtschaft gemacht“ habe. Unglaublich, dass es in der momentanen Finanzkrise schon reicht „auch mal was mit“ Wirtschaft zu tun gehabt zu haben, um zum Wirtschaftsminister einer führenden Industrienation zu werden. Aber na ja. Immerhin könnte man sich ja denken, dass Zu wenigstens rechnen kann, und weiß wie der kleine Mann oder der mittelständige Unternehmer so tickt.
Aber wie sehen seine „Erfahrungen“ denn aus? Medienberichten zufolge hieß es eine Zeit lang, er habe eine Firma geleitet, die Bau- und Dämmstoffe herstellt, das ist jedoch mittlerweile als Ente entlarvt worden. Wie sich herausgestellt hat, hat Zu Guttenberg nur drei Leute geleitet, die das Familienvermögen der Zu Guttenbergs verwaltet haben.
Besetzt also die CSU ein wichtiges Amt mit jemandem, der eigentlich keine Ahnung hat. Nicht weiter wild, das kennen wir ja schon. Nicht nur von der CSU übrigens. Was sich Herr Zu Guttenberg nun aber geleistet hat, geht auf keine Kuhhaut mehr:

Neulich ist Frau von der Leyen doch in wahlkampfbedingtem blinden Aktionismus vorgeprescht, und hat einen Gesetzentwurf (zusammen mit zum Beispiel Zu Guttenberg) fabriziert, mit dem es dem BKA erlaubt wird Internetseiten auf ominöse Sperrlisten zu setzen. Angeblich sollten diese Sperren nur Seiten mit kinderpornographischem Inhalt treffen, doch es ist keine Kontrollinstanz vorgesehen, noch kann man sich irgendwo erkundigen, welche Seiten überhaupt gesperrt werden, und ob zu Recht.
Diesen Vorschlag lehnen übrigens sogar Opfer von Mißbrauch in der Kindheit lautstark ab, weil er die Verbrechen nur verdecke, und nicht wirklich gegen die Kinderpornographen vorgehe. Anstatt die Seiten direkt vom Netz zu nehmen, werde hier nur der Zugriff marginal erschwert.
Was wenn das BKA irgendwann entscheidet auch Seiten zu sperren, die die Regierung kritisieren? Oder das BKA selbst? Das perfide dabei wäre, dass es außer dem BKA niemand wissen würde.
Alle die durch Zufall auf eine solche gesperrte Seite kommen, geraten außerdem auch noch unter Generalverdacht, und können so schnell zum Ziel von Ermittlungen des BKA werden.

Aufgrund genau dieser Kritik gibt es seit einigen Tagen eine Onlinepetition auf den Seiten des deutschen Bundestages. Diese hat innerhalb kürzeste Zeit die Zahl von 50000 Mitzeichnern erreicht, die nötig ist, damit die Petition im Bundestag diskutiert wird. Was antwortet Zu Guttenberg, als er auf diesen Umstand angesprochen wird?

»Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben«

Worum es in der Petition eigentlich geht ist übrigens sehr deutlich formuliert:

Text der Petition
Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die „Sperrlisten“ weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

Aber der Herr Zu Guttenberg hat sich entweder nicht gut genug informiert, oder lässt pauschal den Eindruck entstehen, dass er einfach mal alle Mitzeichner der Petition in die Nähe von Kinderschändern rückt. Politische Gegner sind alle pädophil, oder was? Mich erinnert das sehr an die Kommentare von Beckstein zu sogenannten Killerspielen. Er forderte sogenannte Killerspiele sollten „in der Größenordnung von Kinderpornographie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt“.
Nicht dass sowas nur in der CSU Tradition wäre, wenn einem die Argumente ausgehen, das hat ja z. B. schon F.J. Strauß ganz gut gekonnt, oder …äh… Stoiber.
Natürlich verabscheue auch ich als Kritiker dieses Gesetzesvorhabens, wie alle geistig gesunden Menschen, Kinderpornographie und Kindesmißbrauch, und bin der Meinung, dass die Leute, die Kinder mißbrauchen lebenslang weggesperrt werden sollten. Aber einen leichten Einstieg in die Internetzensur will ich deswegen noch lange nicht. Wenn die Seiten gegen das Gesetz verstoßen, dann nehmt sie aus dem Netz, bestraft die Autoren, besser heute als morgen, aber irgendwelche undurchsichtigen, unkontrollierbaren Sperrlisten, bringen einfach nichts. In so gut wie allen Ländern aus denen – Studien zufolge – Kinderpornographie kommt, ist diese verboten, und zu den meisten dieser Länder hat Deutschland sehr gute Kontakte. Also warum nicht tatsächlich die Kinder schützen? Wäre das nicht irgendwie wichtiger?
Da könnte man ja gleich behaupten die Todesstrafe wäre „unverzichtbar zum Schutz vor Kinderpornographie“. Da kann doch keiner gegen sein, dass ist doch für die Kinder. Solche Totschlagargumentationen sind der rhetorische Totalschaden. Hirnrissig!

Wenn ihr das auch bedenklich findet, dann GEHT WÄHLEN! Wenn ihr nicht wählen geht, unterstützt ihr nur die Nasen, die jetzt regieren. Für mich sieht es so aus, als wollten sie uns unter Vorwänden unsere Bürgerrechte wegnehmen. Wählt meinetwegen die Grünen, die Linke oder die FDP. Oder eine von den kleineren Parteien, wie die Piratenpartei. Aber bitte, wenn ihr nicht wollt, dass es so weiter geht wie bisher, dann wählt die Nasen ab!

In diesem Sinne:

„Wer die Freiheit zugunsten der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.“ Thomas Jefferson

„Kein Grundrecht ist absolut.“ Wolfgang Schäuble

Mai
10
2009
0

Schöne neue Welt, die solche Menschen trägt…

Stellen wir uns einmal die Welt 2030 vor. Ich prognostiziere mal…

Noch immer regiert Deutschland die große Koalition, welche mittlerweile als Schutz vor Amokläufern „Tick“, „Räuber und Gendarm“ und „Völkerball“ unter Strafe gestellt hat.
Wer beispielsweise beim Spielen von Tick erwischt wird, kommt für mindestens 6 Jahre in Jugendhaft. Paintball und Lasertag sind sowieso schon seit Januar 2010 verboten, so dass Waffen für genannte Aktivitäten nur noch auf den Schwarzmärkten zu haben sind.

Das FSK-Siegel von Datenträgern jeder Art bedeckt nun deren ganze Vorderseite. Und die Rückseite, sofern möglich.

Auch Computerspiele mit Inhalten die Gewalt darstellen oder gar verherrlichen wurden verboten. Auch Moorhuhn landete auf der schwarzen Liste. Mittlerweile spielen Gamer nur noch Solitär oder Tetris. Neue Spiele werden auch kaum noch programmiert, da sie ja mit 75-prozentiger Wahrscheinlichkeit sowieso verboten werden.
Innovative Spiele könnte man sich zwar von ausländischen Seiten im Internet herunterladen, doch das Internet ist in Deutschland zum Kampf gegen Kinderpornographie ja mittlerweile nur noch ein Instrument des BKA einem in den Rechner zu schauen.
Mittlerweile laufen alle konversationen von oder mit Ämtern zwingend über das Internet ab, so dass man gezwungen ist, die ganze Zeit mit ihm verbunden zu sein. Bis auf die Seiten der Ämter und der BILD sind jedoch alle anderen auf diversen Sperrlisten.

Schützenvereine konnte das von der CDU geleitete Innenministerium kaum verbieten, da auch die konservative Wählerschaft der beiden Volksparteien, ihren Spaß an Schützenfesten und dererlei hat. Als Sicherheitsmaßnahme wurden jedoch alle Waffen verboten. Statt dessen richtet der Sportschütze nun seinen Finger auf das Ziel und ruft „Bumm!“. Um Verwirrung zu vermeiden, muss dem „Bumm!“ ein „Dies war gar kein echter Schuß, ich habe nur Bumm gesagt!“ folgen.

Die EU führt Krieg gegen die fundamental-islamische Liga, die EU hat schon immer gegen die fundamental-islamische Liga Krieg geführt.
Die fundamental-islamische Liga ist eine terroristische Vereinigung, die den gesamten nahen Osten beherrscht, und die so geheim ist, dass noch nicht einmal die betroffenen Staaten von ihr gehört haben. Nur die EU und die USA haben den Durchblick.
Die USA ist der Verbündete der EU. Die USA war schon immer der Verbündete der EU.

Alle zwei Wochen wird eine neue Krankheit mit „Pandemiepotential“ vorgestellt, so dass der nunmehr fünfzehnjährige Ausnahmezustand von den meisten Bürgern auch noch begrüßt wird. Dass in Deutschland jedoch schon seit Jahren keiner mehr an einer dieser neuen Krankheiten leidet, wird verschwiegen.
Ach ja, für die Einhaltung der Seuchenschutzbestimmungen sorgt natürlich die Bundeswehr.

In ARD und ZDF laufen von 00 Uhr bis 15 Uhr Klingeltonwerbespots, und von 15 bis 00 Uhr Call-In-Gewinnspiele. Die Spartenkanäle der öffentlich rechtlichen senden zwar noch ihr normales Programm, doch wurden zu zu Pay-TV-Kanälen umgewandelt.
Die Rundfunkgebühren sind mitlerweile bei 50 Euro monatlich, was allerdings nicht weiter schlimm ist, da der Euro kaum mehr was wert ist. Schwere wiegt, dass auch Haustiere nun Rundfunkgebühren zahlen müssen.

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Mai
15
2009
0

Von den Internetsperren von der Frau von der Leyen von der Bundesregierung…

Hier ein paar interessante Links:

http://www.heise.de/newsticker/Kinderschuetzer-fuer-schaerfere-Internetsperren–/meldung/137908

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,623125,00.html

http://www.gulli.com/news/internetsperren-tauss-greift-2009-05-14/

http://www.gulli.com/news/deutsche-kinderhilfe-motor-der-2009-05-15/

http://www.zeit.de/online/2009/08/internetsperren-leyen?page=1

Zitat Spiegel.de:

Man muss das übersetzen: Von der Leyen hält 20 Prozent der Nutzer des Internet für mögliche Pädokriminelle. Geht man davon aus, dass auch nur 50 Prozent der Bevölkerung Web-aktiv sind, redet man über mindestens 10 Prozent der Bundesbürger. Kein Wunder, dass von der Leyen einen „Massenmarkt“ für Bilder vergewaltigter Kinder und Babys im Web entdeckt.

Der Hammer! Schäuble, Zypries, zu Guttenberg und Frau von der Leyen. Haben die irgendeine Ahnung? Von Computern? Von Grundrechten? Vom Grundgesetz? Und das mit den 10 Prozent der Bundesbürger… ist das ernst gemeint? Oder hat der Dadaismus in die Politik Einzug gehalten?

Und von Publikumsbeleidigung hab ich schon gehört, aber Wählerbeleidigung? Hilft das in Wahlkampfzeiten? Immerhin mal eine frische neue Idee.
Was kommt als nächstes? Organisiert die Union demnächst große öffentliche Grundgesetzverbrennungen?

In Erwartung solcher oder ähnlicher Ereignisse hier spontan ein Merzgedicht an Frau von der Leyen. Die Dadaistin in ihr wird es zu schätzen wissen:

An Zensursula (frei nach Kurt Schwitters)

Oh Du, Gewählte von 35,2%, ich mag Dir nicht!
Du, Deiner, Dich Dir, ich Dir, Du mir, —- Schäuble?
Das gehört beiläufig nicht hierher!
Wer bist Du, vollbegrinstes Frauenzimmer, Du bist, bist Du?
Die Leute sagen, Du wärest.
Laß sie sagen, sie wissen, wie du nicht weißt.
Du wickelst das Gesetz in einen Fisch und und trittst nach.
Um dich rum trittst Du.
Halloh, Deine schwarzen Kleider, in weiße Schnipsel zersägt,
Schwarz wundert sich Zensursula, Schwarz mag sie keiner.
Zu, Zeiner, Zich Zir, ich Zir, Zu mir, —– zu Guttenberg?
Das gehört beiläufig in die Wählergunst!
Zensursula, schwarze Zensursula, wie sagen die Leute?
Preisfrage:
1. Zensursula hat einen Problem,
2. Zensursula ist schwarz.
3. Welche Farbe hat der Problem?
Blau ist die Farbe Deines gelben Koalitionspartners in spe,
Purpurrot ist die Farbe Deiner grünen Opposition.
Du schlichtes Mädchen im Alltagskleid,
Du liebes grünes Tier, ich liebe Dir… NICHT!
Du Deiner Dich Dir, ich Dir, Du mir, —- Adenauer!
Das gehört beiläufig in die —- Glutenkiste.
Zensursula, Ursel, C—-D—-S—-U!
Ich schneide Deinen Namen.
Dein Name riecht wie Eisbein mit Sauerkraut.
Weißt Du es Zensursula, weißt Du es schon,
Man kann Dich auch von hinten sehen.
Und Du, Du resistenteste von allen,
Du bist von hinten, wie von vorne:
Eindimensional.
Eisbeingeruch lässt mich aufstoßen.
Zensursula,
Du tropfes Tier,
Hinweg —- von —- hier!

Mai
14
2009
1

Statt der pluralistischen Gesellschaft eine gesellschaftliche Singularität

Paintball soll verboten werden. Beim Fechten und Schützensport redet niemand von einem Verbot. Beim Jagdsport auch nicht. In fremde Herren Länder zu gehen, und in echt und Farbe andere Menschen tot zu schießen ist auch nicht „sittenwidrig“. Alles klar.
Heute ist die Bundesregierung beim geplanten Paintballverbot zwar wieder zurückgerudert, aber nur „vorerst“, wie es hieß.

Computerspiele sollen verboten werden (nicht alle, aber die spannenden), im Fernsehen oder Kino beschwert sich niemand so sehr über „virtuelle Gewalt“, dass er ernsthaft ein Verbot fordern würde. Sicher, es gibt auch verbotene Filme, aber niemand würde Krimis oder Kriegsfilme ohne ansehen pauschal verbieten wollen. Bei Computerspielen reicht scheinbar ein Blick auf’s Cover: Da sind Soldaten drauf. Verbieten! Handlung ist egal. Überhaupt, haben solche Spiele mittlerweile eine Handlung? Ich kenn nur Pong. Nee, schon klar.

Hm. Was soll sonst noch alles verboten werden?
Tauschbörsen im Netz. Gut, ich weiß nicht, wie aktuell das ist, dass aber die Lobby der Musik- und Filmindustrie auf jeden Fall noch drauf schielt, ist klar.
Früher haben wir den aus dem Radio auf Kasette aufgenommenen Sampler doch auch Freunden kopiert. War das auch schon verboten? Und wenn man eine alte aufgenommene Kasette auf dem Flohmarkt gegen ein Matchboxauto getauscht hat, war das verboten? Und wenn nicht, was ist an Tauschbörsen so anders? Verdient da einer was dran?

Mir scheint es so, als wollen unsere Politiker, vornehmlich die der CDU/CSU und SPD, und wahrscheinlich auch die rechts von den beiden, einfach alles verbieten, was sie nicht kennen, und was ihnen suspekt vorkommt. Das war ja auch schon immer so.
Comics? Kenn ich nicht, kann nicht gut sein. Verbieten!
Fernsehen? Kenn ich nicht, kann nicht gut sein. Verbieten!
Metal? Kenn ich nicht, kann nicht gut sein. Verbieten!
Fantasy Rollenspiel? Kenn ich nicht, ist aber mit Teufeln. Verbieten!
Live Action Role Play? ERST RECHT VERBIETEN!
Paintball? Kenn ich nicht, kann nicht gut sein. Verbieten!
Die Herren Wiefelspütz und Bosbach müssen entweder eine tolle Kindheit und Jugend gehabt haben – ohne Handy, Paintball oder Internet – so dass sie diese auch anderen Menschen ermöglichen wollen, oder eine so miserable, dass sie anderen keine bessere gönnen. In keinem Fall ist es die Aufgabe der Politik nach eigenem Gutdünken harmlose Freizeitbeschäftigungen zu verbieten.

Vielleicht soll bloss auch wieder eine verbindliche „Leitkultur“ geschaffen werden. Alle Menschen sollen gleich werden, damit die Politik nur noch auf eine Zielgruppe Rücksicht nehmen muss. Von dieser genormten Freizeit der Menschen würde dann natürlich auch die Industrie profitieren. Wenn alle gleich sind, braucht man auch nicht mehr so viele Produkte herstellen, und kann die, die alle wollen entsprechend teurer machen.
Da fällt mir ein: Vorgestern habe ich Kledage eingekauft. Ich hab mir beim örtlichen Discounter zwei Hosen zum Kauf gewählt, und dann nach T-Shirts gesucht. Promt hatte ich auch welche gefunden. Hübsch in rot, und mit schwarzem Aufdruck. Eigentlich nicht so teuer mit 2.99 aber ich hab mir dann doch keins gekauft.
Warum? Ich hatte das sogenannte Volks-T-Shirt in der Hand, Produkt einer gemeinsamen Werbeaktion mit >>einem deutschen Boulevardblatt<<. Nee, das muss nicht sein. Da hab ich lieber ein teureres T-Shirt ohne Springerkontakte gekauft. Ich trag ja auch schließlich keine Springerstiefel.
Aber das nur am Rande.

Wenn die CDU weiter am Ruder bleibt, schreibt sie uns vielleicht sowieso irgendwann die T-Shirts vor, die wir tragen. Paintballer sollen auf jeden Fall in Zukunft an Kleidungsvorschriften gebunden sein. Wahrscheinlich um den Sport möglichst teuer zu machen.
Wer braucht schon Freiheit, wenn er Sicherheit hat. Die Sicherheit, dass einen die Regierung zu Dumpingpreisen an die Industrie verkauft.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: ,
Mai
11
2009
0

Zum Thema zu Guttenberg zu sagen habe ich…

…folgendes…

Als sich abzeichnete, daß die CSU einen gewissen Zu Guttenberg zum neuen Wirtschaftsminister machen will, dachte ich zuerst: „Alle Achtung! Ausgerechnet die CSU besetzt so ein wichtiges Ministerium mit jemandem mit Migrationshintergrund!“
Dann stellte sich jedoch heraus, dass „Zu“ gar kein chinesischer Vorname, sondern der blaublütige Präfix des Nachnamens ist. Ein Adliger also. Und einer mit Geld. Nun, kann er ja nichts für, aber das passt schon eher zur CSU.
Von Zu Guttenberg hieß es, er sei jung und unverbraucht, ein Shooting Star und was nicht alles. Außerdem sei er für’s Wirtschaftsministerium wie geschaffen, weil er „auch schon mal Erfahrungen in der Privatwirtschaft gemacht“ habe. Unglaublich, dass es in der momentanen Finanzkrise schon reicht „auch mal was mit“ Wirtschaft zu tun gehabt zu haben, um zum Wirtschaftsminister einer führenden Industrienation zu werden. Aber na ja. Immerhin könnte man sich ja denken, dass Zu wenigstens rechnen kann, und weiß wie der kleine Mann oder der mittelständige Unternehmer so tickt.
Aber wie sehen seine „Erfahrungen“ denn aus? Medienberichten zufolge hieß es eine Zeit lang, er habe eine Firma geleitet, die Bau- und Dämmstoffe herstellt, das ist jedoch mittlerweile als Ente entlarvt worden. Wie sich herausgestellt hat, hat Zu Guttenberg nur drei Leute geleitet, die das Familienvermögen der Zu Guttenbergs verwaltet haben.
Besetzt also die CSU ein wichtiges Amt mit jemandem, der eigentlich keine Ahnung hat. Nicht weiter wild, das kennen wir ja schon. Nicht nur von der CSU übrigens. Was sich Herr Zu Guttenberg nun aber geleistet hat, geht auf keine Kuhhaut mehr:

Neulich ist Frau von der Leyen doch in wahlkampfbedingtem blinden Aktionismus vorgeprescht, und hat einen Gesetzentwurf (zusammen mit zum Beispiel Zu Guttenberg) fabriziert, mit dem es dem BKA erlaubt wird Internetseiten auf ominöse Sperrlisten zu setzen. Angeblich sollten diese Sperren nur Seiten mit kinderpornographischem Inhalt treffen, doch es ist keine Kontrollinstanz vorgesehen, noch kann man sich irgendwo erkundigen, welche Seiten überhaupt gesperrt werden, und ob zu Recht.
Diesen Vorschlag lehnen übrigens sogar Opfer von Mißbrauch in der Kindheit lautstark ab, weil er die Verbrechen nur verdecke, und nicht wirklich gegen die Kinderpornographen vorgehe. Anstatt die Seiten direkt vom Netz zu nehmen, werde hier nur der Zugriff marginal erschwert.
Was wenn das BKA irgendwann entscheidet auch Seiten zu sperren, die die Regierung kritisieren? Oder das BKA selbst? Das perfide dabei wäre, dass es außer dem BKA niemand wissen würde.
Alle die durch Zufall auf eine solche gesperrte Seite kommen, geraten außerdem auch noch unter Generalverdacht, und können so schnell zum Ziel von Ermittlungen des BKA werden.

Aufgrund genau dieser Kritik gibt es seit einigen Tagen eine Onlinepetition auf den Seiten des deutschen Bundestages. Diese hat innerhalb kürzeste Zeit die Zahl von 50000 Mitzeichnern erreicht, die nötig ist, damit die Petition im Bundestag diskutiert wird. Was antwortet Zu Guttenberg, als er auf diesen Umstand angesprochen wird?

»Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben«

Worum es in der Petition eigentlich geht ist übrigens sehr deutlich formuliert:

Text der Petition
Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die „Sperrlisten“ weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

Aber der Herr Zu Guttenberg hat sich entweder nicht gut genug informiert, oder lässt pauschal den Eindruck entstehen, dass er einfach mal alle Mitzeichner der Petition in die Nähe von Kinderschändern rückt. Politische Gegner sind alle pädophil, oder was? Mich erinnert das sehr an die Kommentare von Beckstein zu sogenannten Killerspielen. Er forderte sogenannte Killerspiele sollten „in der Größenordnung von Kinderpornographie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt“.
Nicht dass sowas nur in der CSU Tradition wäre, wenn einem die Argumente ausgehen, das hat ja z. B. schon F.J. Strauß ganz gut gekonnt, oder …äh… Stoiber.
Natürlich verabscheue auch ich als Kritiker dieses Gesetzesvorhabens, wie alle geistig gesunden Menschen, Kinderpornographie und Kindesmißbrauch, und bin der Meinung, dass die Leute, die Kinder mißbrauchen lebenslang weggesperrt werden sollten. Aber einen leichten Einstieg in die Internetzensur will ich deswegen noch lange nicht. Wenn die Seiten gegen das Gesetz verstoßen, dann nehmt sie aus dem Netz, bestraft die Autoren, besser heute als morgen, aber irgendwelche undurchsichtigen, unkontrollierbaren Sperrlisten, bringen einfach nichts. In so gut wie allen Ländern aus denen – Studien zufolge – Kinderpornographie kommt, ist diese verboten, und zu den meisten dieser Länder hat Deutschland sehr gute Kontakte. Also warum nicht tatsächlich die Kinder schützen? Wäre das nicht irgendwie wichtiger?
Da könnte man ja gleich behaupten die Todesstrafe wäre „unverzichtbar zum Schutz vor Kinderpornographie“. Da kann doch keiner gegen sein, dass ist doch für die Kinder. Solche Totschlagargumentationen sind der rhetorische Totalschaden. Hirnrissig!

Wenn ihr das auch bedenklich findet, dann GEHT WÄHLEN! Wenn ihr nicht wählen geht, unterstützt ihr nur die Nasen, die jetzt regieren. Für mich sieht es so aus, als wollten sie uns unter Vorwänden unsere Bürgerrechte wegnehmen. Wählt meinetwegen die Grünen, die Linke oder die FDP. Oder eine von den kleineren Parteien, wie die Piratenpartei. Aber bitte, wenn ihr nicht wollt, dass es so weiter geht wie bisher, dann wählt die Nasen ab!

In diesem Sinne:

„Wer die Freiheit zugunsten der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.“ Thomas Jefferson

„Kein Grundrecht ist absolut.“ Wolfgang Schäuble

Mai
10
2009
0

Schöne neue Welt, die solche Menschen trägt…

Stellen wir uns einmal die Welt 2030 vor. Ich prognostiziere mal…

Noch immer regiert Deutschland die große Koalition, welche mittlerweile als Schutz vor Amokläufern „Tick“, „Räuber und Gendarm“ und „Völkerball“ unter Strafe gestellt hat.
Wer beispielsweise beim Spielen von Tick erwischt wird, kommt für mindestens 6 Jahre in Jugendhaft. Paintball und Lasertag sind sowieso schon seit Januar 2010 verboten, so dass Waffen für genannte Aktivitäten nur noch auf den Schwarzmärkten zu haben sind.

Das FSK-Siegel von Datenträgern jeder Art bedeckt nun deren ganze Vorderseite. Und die Rückseite, sofern möglich.

Auch Computerspiele mit Inhalten die Gewalt darstellen oder gar verherrlichen wurden verboten. Auch Moorhuhn landete auf der schwarzen Liste. Mittlerweile spielen Gamer nur noch Solitär oder Tetris. Neue Spiele werden auch kaum noch programmiert, da sie ja mit 75-prozentiger Wahrscheinlichkeit sowieso verboten werden.
Innovative Spiele könnte man sich zwar von ausländischen Seiten im Internet herunterladen, doch das Internet ist in Deutschland zum Kampf gegen Kinderpornographie ja mittlerweile nur noch ein Instrument des BKA einem in den Rechner zu schauen.
Mittlerweile laufen alle konversationen von oder mit Ämtern zwingend über das Internet ab, so dass man gezwungen ist, die ganze Zeit mit ihm verbunden zu sein. Bis auf die Seiten der Ämter und der BILD sind jedoch alle anderen auf diversen Sperrlisten.

Schützenvereine konnte das von der CDU geleitete Innenministerium kaum verbieten, da auch die konservative Wählerschaft der beiden Volksparteien, ihren Spaß an Schützenfesten und dererlei hat. Als Sicherheitsmaßnahme wurden jedoch alle Waffen verboten. Statt dessen richtet der Sportschütze nun seinen Finger auf das Ziel und ruft „Bumm!“. Um Verwirrung zu vermeiden, muss dem „Bumm!“ ein „Dies war gar kein echter Schuß, ich habe nur Bumm gesagt!“ folgen.

Die EU führt Krieg gegen die fundamental-islamische Liga, die EU hat schon immer gegen die fundamental-islamische Liga Krieg geführt.
Die fundamental-islamische Liga ist eine terroristische Vereinigung, die den gesamten nahen Osten beherrscht, und die so geheim ist, dass noch nicht einmal die betroffenen Staaten von ihr gehört haben. Nur die EU und die USA haben den Durchblick.
Die USA ist der Verbündete der EU. Die USA war schon immer der Verbündete der EU.

Alle zwei Wochen wird eine neue Krankheit mit „Pandemiepotential“ vorgestellt, so dass der nunmehr fünfzehnjährige Ausnahmezustand von den meisten Bürgern auch noch begrüßt wird. Dass in Deutschland jedoch schon seit Jahren keiner mehr an einer dieser neuen Krankheiten leidet, wird verschwiegen.
Ach ja, für die Einhaltung der Seuchenschutzbestimmungen sorgt natürlich die Bundeswehr.

In ARD und ZDF laufen von 00 Uhr bis 15 Uhr Klingeltonwerbespots, und von 15 bis 00 Uhr Call-In-Gewinnspiele. Die Spartenkanäle der öffentlich rechtlichen senden zwar noch ihr normales Programm, doch wurden zu zu Pay-TV-Kanälen umgewandelt.
Die Rundfunkgebühren sind mitlerweile bei 50 Euro monatlich, was allerdings nicht weiter schlimm ist, da der Euro kaum mehr was wert ist. Schwere wiegt, dass auch Haustiere nun Rundfunkgebühren zahlen müssen.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: , , ,