Impactsuspect » CCS
Mrz
07
2011
--

CCS – Links

Bei uns wird immer noch demonstriert, das Thema ist auch noch nicht – wie viele Politiker hofften – aus den Köpfen der Menschen verschwunden.

Die CCS – Debatte hat es dann langsam auch aus den regionalen ‚Tageblättern in andere Zeitungen Deutschlands geschafft.

Am 2.3. berichtet der Tagesspiegel über das geplante CCS – Gesetz.

Am 1.3. pocht der Landrat in den Husumer Nachrichten auf gemachte Zusagen des Bundesumweltministers.

Am 23.2. berichtet gar die Welt über eine Demonstration in Schlüttsiel gegen CCS.

Schön, dass das Thema nicht nur in den Medien bleibt, sondern auch der Zweifel an der Zuverlässigkeit der CCS-Technologie langsam in andere Mainstreammedien herüberschwappt. Beim shz-Verlag hat man ja manchmal das Gefühl, dass die Berichterstattung hauptsächlich die Anwohner beruhigen soll.

Update: Und heute gibt es was in der Taz. Da haben die in Norwegen die Pläne wohl erstmal eingemottet, die CCS-Technik in großem Maßstab zu verwenden. LINK!

Update 2: …und die Linkspartei sollte man auch nicht wählen, wenn man keinen Keller voll mit CO2 haben will. Wie die Junge Welt berichtet, stimmt die Linke trotz Protesten für die unerprobte Technologie, die Experten zufolge wahrscheinlich schon überholt ist, wenn man soweit wäre sie einzusetzen.
Ganz toll.

Written by Heiko C. in: Gruseliges,Politisches,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,
Apr
27
2010
4

Peter Harry wird CO²-Endlager irgendwie nicht los…

Am 21. April 2010 war der Ministerpräsident Peter Harry Carstensen in Niebüll zum Bürgergespräch. Natürlich kam er auch um das Thema CO²-Endlager wieder nicht herum, dass hier oben die Leute – trotz Beschwichtigungen von allen Seiten – noch immer beschäftigt.
Das Nordfriesland Tageblatt hat am Freitag drüber berichtet und noch findet man den gleichen Artikel online unter http://www.shz.de/artikel/article//viele-fragen-und-zwei-offene-ohren.html?cHash=4f108a7ade&no_cache=1&sword_list[0]=viele&sword_list[1]=fragen&sword_list[2]=offene&sword_list[3]=ohren. (SHZ-Artikel werden ja scheinbar gerne mal irgendwann eingemottet, für den Fall hebe ich einfach mal den Artikel auf Papier auf. 🙂 )

Was nun im NFT zu dem Gespräch des Ministerpräsidenten mit den Vertretern der Gemeinden und der Bürgerinitiative zu steht, liest sich so:

Am Thema CO2 führt kein Weg vorbei. Eine Handvoll Endlager-Gegner erwartete den Ministerpräsidenten auf dem Gelände der Bildungs- und Arbeitswerkstatt (BAW) Südtondern. Nach einem kurzen Schnack nahm Peter Harry Carstensen sichtlich vergnügt die nächste Aufgabe in Angriff: Mit zwei Schnitten durchtrennte er das Band am Eingang zur neuen Theater- und Montagehalle des BAW.

Also mich hätte ja interessiert, was dieser „kurze Schnack“ beinhaltet, nicht nur, dass er vor irgendetwas anderem passiert ist. Schade, dass die Tageszeitung mit einem Quasimonopol hier oben nicht darüber berichtet.

Aber auch nicht so schlimm, denn immerhin gibt es ja Youtube, wo der gesamte CO²-Endlager-relevante Teil des Bürgergesprächs mit dem Ministerpräsidenten schon online steht:

Vielen Dank für’s Filmen und Hochladen an Klaus Günther. 🙂

Interessant, die Gründe die Peter Harry Carstensen vermutet, dafür dass RWE den Antrag noch nicht zurückgezogen hat: Wegen dem Aktienrecht! Dann ist ja alles klar!
Und beruhigend auch, dass der Ministerpräsident nicht denkt, dass das CO² – welches nie nicht verpresst wird, hier oben – das Wasser verschmutzen wird, und selbst wenn, man das dann reinigen kann.
Ansonsten wäre das Thema eigentlich tot hier oben, und wir sollten endlich Wissenschaftler auf unser Land lassen, damit die in der Erde rumbohren können.

Aber na ja… Wir werden sehen. Sonderlich beruhigt fühle ich mich jedoch nicht unbedingt.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: , ,
Aug
28
2009
--

Dahmke kann auch woanders.

Tja, tja, tja. In den Medien ist es ja relativ ruhig geworden, was die Pläne eines Endlagers in Schleswig-Holstein für den Klimakiller CO2 angeht. Die Montagsdemonstrationen in Nordfriesland finden zwar weiterhin statt, mittlerweile auch in Husum. Bisher war es im Süden Nordfrieslands ja ziemlich still.
Na, jedenfalls gibt es jetzt Ärger in Eggebek. Da wollte ein Professor aus Kiel, der bei unzähligen „Informationsverantstaltungen“ schon den Fürsprecher von CCS und RWE gespielt hat, scheinbar in seinem eigenen Vorgarten ein kleines Forschungsprojekt im Zuge der CCS-Forschung starten.
Wie nicht anders zu erwarten stießen diese Pläne auf heftigsten Widerstand seitens der dortigen Bevölkerung, was Herrn Dahmke ärgerte. Nachzulesen ist das ganze bei Shz.de leider nicht mehr online, da der Artikel schon zu alt ist.


Woran dank RWE in Norddeutschland viele bei „CCS“ denken müssen

„Professor Dahmke wird sich in Reaktion auf den völlig unangemessenen Umgang mit diesem Thema aus Eggebek zurückziehen und die Untersuchungen außerhalb Schleswig-Holsteins vornehmen“, kündigte die Kieler Uni an.

Tja, das ist ja irgendwie so formuliert, als wäre es etwas, dass den Bewohnern Schleswig-Holsteins leid tun sollte. Ich denke mal, dass das wohl nur auf einen Prozentsatz der Bevölkerung in den betreffenden Gebieten zutrifft, den man nur unter dem Mikroskop erkennen könnte.

Scheinbar hat auch der gestoppte Feldversuch mit den Plänen RWEs nichts zu tun, jedenfalls liest es sich so.

Als das Projekt des Kieler Geologen Andreas Dahmke in Eggebek bekannt wurde, kam in der Öffentlichkeit sofort heftiger Widerstand auf, weil das Forschungsvorhaben unmittelbar mit hochumstrittenen Plänen für unterirdische CO2-Lager im Norden Schleswig-Holsteins in Verbindung gebracht wurde.

Kann man es der Bevölkerung wirklich verdenken, diese beiden Projekte in Verbindung zu bringen, wenn Herr Dahmke doch so eine prominente und (bei der Bevölkerung unbeliebte) Rolle gespielt hat?

Anm: Ich musste leider einige der oben stehenden Links löschen, da die Artikel, zu denen sie führten mittlerweile verschwunden sind. Einzig die Taz hat scheinbar über die CCS-Proteste berichtet und gleichzeitig online ein Archiv, das was taugt.

Für viele wäre Andras Dahmke mittlerweile sicher schon ein rotes Tuch, wenn er auch nur einen Einkaufswagen durch Eggebek schieben würde. CCS-Versuche in der „RWE-Endlager-Zielregion“ zu machen, und sich dann über Widerstand zu wundern, ist dann schon irgendwie niedlich.
Aber zum Glück hat er ja nun Konsequenzen gezogen, und macht seine Versuche woanders. In Eggebek wird ihn sicherlich keiner vermissen.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Politisches | Schlagwörter: ,
Jul
20
2009
1

Otto Pohl fühlt sich wohl mit Atomstrom…


AKW – Nuclear Power Plant by ~deepbluesheep on deviantART

Was es nicht alles gibt:

http://www.kernkraft-kids.de/

http://www.kernenergie-info.de/atomstrom/

http://www.atomindustrie.de/

http://www.kernenergie-online.de/

Alles nur Satire, wie hier nachzulesen ist, aber schwer zu erkennen, denke ich.

Das hier ist übrigens ein ernst gemeinter Spot der CO2-Endlager-Anwohner-sind-egal- und Biblis-is-schon-wieder-kaputt-Firma RWE:

Da fällt man doch vom Glauben ab. Bzw.: Was für ein Riesenbullshit!

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Psychologisches | Schlagwörter: , , ,
Jul
20
2009
--

Mal so Mal so: Akt XII.

Jetzt hat die (wahrscheinlich Landes-)CDU die ersten Wahlplakate aufgestellt. Scheinbar sind die jetzt auch klar gegen ein CO2-Endlager. Aber was wird im Wahlkampf nicht alles behauptet.

CDU Wahlplakat zur Landtags oder Bundestagswahl

Der SPD trau ich da übrigens auch nicht viel weiter.

Nachtrag: Wie man jetzt wo das Foto online ist lesen kann,  war es die Kreis CDU. Die ist ja auch tatsächlich gegen das Endlager. Kein Wunder, die wohnen ja auch alle hier.  Kommunalwahlen stehen aber gar nicht an,  und außerdem sind alle Kreisparteien mittlerweile gegen das Endlager. Das Plakat bewirbt also die CDU für die Landes- und Bundestagswahl, die wohl beide im September kommen. Das ist grob irreführend, weil die CDU auf Landesebene eher halbherzig gegen CO2-Endlager ist,  Staatsirgendwas der Landesregierung Jost de Jager hat sinngemäß gesagt : „Da könnt ihr euch auf’m Kopp stellen, datt Lager kümmt eh!“ und im Bund ist man 110% für die pläne RWEs. Was die CDU Nordfriesland hier präsentiert kann man also bestenfalls als Mogelpackung bezeichnen.

Written by Heiko C. in: Mal so Mal so,Politisches | Schlagwörter: ,
Jul
10
2009
2

Mehr Spass mit Google: hessische Pornogoogler

Es ist schon lustig, wenn man Google-Trends ein wenig nach Suchbegriffen durchsucht. So zum Beispiel beim Suchbegriff „porno“.
Da sieht man, dass die meisten Porno-Suchanfragen bei Google in Deutschland aus Hessen kommen. Frankfurt am Main tut sich hier als Spitzenreiter unter den deutschen Städten hervor. Wer diesen Blog kennt, weiß dass mir dumme Polemik total fern liegt, aber die Frage ist angebracht, ob das vielleicht damit zu tun hat, dass Frankfurt auch die Deutsche Hauptstadt des in der Wirtschaftskrise vielgescholtenen Finanzwesens ist. Wahrscheinlich nur ein Zufall.
Auf dem zweiten Platz stehen bei den pornogoogelnden Bundesländern Mecklemburg-Vorpommern, und bei den Städten Oldenburg. Seltsam.

„Impactsuspect“ ist übrigens kein Google-Trend. Obwohl dieses Wort das Suchwort ist, was am meisten auf diesen Blog führt, suchen insgesamt wohl zu wenige danach. Schade. Da muss ich wohl noch an der Suchmaschinenoptimierung arbeiten. Andere Suchworte, die auf diesen Blog führen, sind jedoch Trends. So gibt es zwar auch keinen Trend für „Glitzervampir“, aber „kalte Wesen“ ist aufgeführt.
Dort sind Hamburg und Niedersachsen die Spitzenreiter. Hier gibt es wohl viele Twilight-Fans.

Wenn man sich die Entwicklung des Suchwortes „Endlager“ in Deutschland ansieht, stellt man fest, dass nach diesem Begriff bis Mitte Mai kaum gegoogelt wurde, die Suche dann aber rasant anstieg. Zwar gibt es einen kleinen Einbruch Mitte Juni, aber nach Endlager wird immer noch gegoogelt. Witzigerweise hauptsächlich in Schleswig-Holstein. Die anderen CO2-Endlager bedrohten Gebiete tauchen in der Statistik nur unter ferner liefen auf. Benutzt man in McPomm ne andere Suchmaschine? Bei den Städten ist hier – auch nicht verwunderlich – Flensburg beispiellos weit vorn.

Setzen wir „porno“ und „endlager“ in eine vergleichende Statistik, sehen wir dass der Suchbegriff „Endlager“ kaum eine Rolle zu spielen scheint.

Setzen wir „Endlager“, „Zensursula“ und „kalte Wesen“ ein, dann scheinen sich in Deutschland genau so viele Menschen für Endlager zu interessieren, wie für Twilight. Zensursula toppt beide souverän.

Setzt man drei der kontroversesten deutschen Politiker ein, sieht man, dass Dieter Wiefelspütz wohl erst seit Mitte April an der Optimierung seines Namens als Suchbegriff arbeitet.

Was soll das alles bedeuten? Ich weiß es nicht. Google-Trends ist aber ein tolles Spielzeug.

Jul
10
2009
--

Den Protest einschlafen lassen….

Während es über anderen möglichen CO2-Endlagerstätten immer noch heiß her geht, ist es in Schleswig Holstein vorerst verdächtig ruhig geworden.

Carbon::dioxide by ~yosei666 on deviantART

Nun bitte ich mich nicht mißzuverstehen: Auf dem Weg zur Arbeit komme ich immer noch an mindestens 20 Anti-Endlager-Plakaten vorbei, sogar an zwei riesigen Transparenten, und die Montagsdemos nehmen hier auch eher zu als ab. Aber in der Zeitung wird generell weniger drüber geschrieben als noch vor ein paar Wochen, und die Landesregierung scheint sich nicht mehr so wirklich zu interessieren, was die Bürger hier denken.

Wenn wir diesen Artikel beim SHZ lesen, der netterweise noch immer online ist, dann sehen wir auch warum. Der Artikel dreht sich um eine Informationsveranstaltung zu der auch Vertreter der Bundes- und Landesregierung auf Ministerebene eingeladen wurden. Irgendwie kam von der CDU keiner, und im Text ist zu lesen warum:

Er hatte sich vergebens um Vertreter von der landes- oder bundespolitischen Ebene aus den Reihen der CDU bemüht.

„Im übrigen sollte man die Sache einschlafen lassen“

Ach ja, der Artikel ist übrigens mit „Politische Schwergewichte vermisst“ überschrieben. Spielt da etwa der SHZ auf den nicht unerheblichen Körperumfang unseres Landesvaters an? Böse, böse!
Aber na ja, zurück zum Thema.
„Einschlafen lassen“ will man die Sache also. Damit sich niemand mehr an Peter Harrys Versprechen erinnert, dass der Scheiß hier nicht kommt? Wird nicht passieren. Damit man die RWE-Sprengmeister auf sein Land lässt? Wird auch nicht passieren.
Politiker mögen meinen, dass der Wähler sich nur bis zur letzten Bundestagswahl erinnert, doch die Wahrheit ist, dass das eher für Politiker zu gelten scheint. Da werden Versprechen gemacht, rumlaviert, gedruckst und vermieden, nur damit jede Erinnerung daran nach der nächsten Wahl komplett getilgt zu sein scheint.
Wir werden uns erinnern, keine Sorge.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: , , ,
Jul
07
2009
--

Union sagt: Alles total sicher!

Frau Merkel meinte ja unlängst die Gefahr einer unterirdischen CO2-Einlagerung mit der des Öffnens einer Mineralwasserflasche vergleichen zu müssen.


Contamination by ~flownomis on deviantART

In Wahrheit werden immer mehr mögliche Gefahren durch unterirdische CO2-Endlagerung bekannt. Das geht von „bleibt nicht unten, Erstickungsgefahr“ über „Lösungsmittel im Trinkwasser“ bis zu „Erdbeben und Deckgebirge lösen sich auf“. Alles sehr sicher…

Nun spricht Herr Öttinger von der CSU – moment nein, der ist sogar von der CDU, vom drohenden Supergau namens Krümmel als „Kraftwerk mit Zukunft“.

Wie sicher Krümmel ist, haben wir in den letzten zwei Wochen eindrucksvoll sehen können.
Ich habe nur eine Frage: Was geht in Leuten wie der Merkel und Öttinger vor?

Bah, ist mir übel.

Written by Heiko C. in: Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , ,
Jul
04
2009
--

Mal so Mal so Akt XI: CO2 Endlager wirds nicht geben, aber sie kommen trotzdem

Peter Harry Carstensen, unser knuffiger Landesvater, hat sich vorgerstern deutlich gegen die CO2-Endlagerung gegen den Willen der Bürger ausgesprochen. Nachlesen kann man das beim SHZ.
Hm. Kann man wohl nicht mehr nachlesen. Na ja, gestern konnte man es noch. Da hat er sinngemäß gesagt: „Es wird kein CO2-Endlager gegen den Willen der Bevölkerung geben.“
Warum der Artikel verschwunden ist, kann ich nur mutmaßen. Dass es besagten Artikel jedoch gegeben hat, kann man hier sehen. Vielleicht verschwand er ja, weil am selben Tag ein anderer Artikel beim SHZ den Aussagen Peter Harrys eindeutig widerspricht. Der Artikel ist noch da. Wenn wir uns ansehen was drinsteht, sehen wir, wohin die Reise gehen soll.

Staatssekretär Jost de Jager vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein rechnet mit einer Neuauflage der CCS-Gesetzgebung durch die Bundesregierung nach der Bundestagswahl, es gebe aber keinen Zeitdruck.

Wie man bei der Kreis CDU nachlesen kann, wird dieses neue Gesetz die CO2 Einlagerung in Nordfriesland wohlmöglichg festschreiben. Da steht folgendes:

Die in Teilen der Politik diskutierte Möglichkeit eines nationalen CCS-Gesetzes, das nur für die zur Zeit geplanten und von der EU zu fördernden drei Demonstrationsvorhaben gestaltet wird, lehnt die CDU Nordfriesland ab. Zu den drei Demonstrationsvorhaben gehört das RWE-Projekt eines Kraftwerkes in Hürth/NRW mit Speicherstätte in Nordfriesland. Ein solches Gesetz würde auf ein Maßnahmengesetz hinauslaufen, das genau das ermöglicht, was in Nordfriesland zur Zeit heftig abgelehnt wird.

Soll heißen: CO2 kommt sowieso, RWE und Landes-CDU können warten. Und das von Seiten der Landesregierung, die sich am selben Tag dagegen ausspricht. Aber Peter Harrys klare Worte sind ja nun verschwunden.

Der CDU-Landesregierung scheint es also auch nach der Wahl relativ egal zu sein, was ihre Wähler darüber denken. Sehr schön.

Ich könnte kotzen.

Nachtrag: Im Google-Cache findet man den Artikel noch. Der ist eigentlich recht kurz. Warum hat man ihn gelöscht?

Written by Heiko C. in: Mal so Mal so,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Jul
01
2009
--

Mehr Pro-CO2-Endlager

Obwohl uns die Politik weismachen wollte, dass ein neues CCS-Gesetz noch in den Sternen steht, verstärkt RWE weiter die Anstrengungen, die Bewohner von Nordfriesland zu überzeugen all die Risiken für Menschen, Land und Wasser einzugehen.
Es finden wieder vermehrt Informationsveranstaltungen im Raum statt. Der Bericht über eine findet sich hier. Weitere geplante kann man auf den Seiten der Kohlefirma einsehen.

Desweiteren scheinen hier schon Menschen gesichtet worden zu sein, die seltsame Messungen in der Gegend vorgenommen haben. Ich hoffe mal, dass es sich nur um die gesunde Paranoia der Anwohner handelt, kann aber nur dazu aufrufen das Betreten des eigenen Landes im Zweifelsfall zu verwehren.

In der Zeit, die sich ja in der letzten Zeit durch einige bemerkenswerte Artikel auffällig gemacht hat, wird nun auch ins CCS-Horn geblasen. Dort wurde unlängst über die Verärgerung der Forscher und Ingenieure berichtet, die an dem Projekt arbeiten sollen, ohne jedoch im ganzen Artikel auf die Gefahren der CCS-Technologie einzugehen.
Statt dem Wohl der Anwohner steht dort im Vordergrrund, ob nicht ein paar Ingenieure wegen der bösen Nordfriesen arbeitslos werden könnten. So kennt man die Zeit.
Auch ist dem Artikel wieder von „Klimaschutz“ die Rede.

Kohle verfeuern für den Klimaschutz!

So stellt sich das jedenfalls RWE vor. Durch die Verhinderung der CCS-Technologie wird jedoch der Klimaschutz vorangetrieben, weil dies auch bedeuten würde, dass keine neuen Kohlekraftwerke gebaut würden. Erneuerbare Energien. Das ist Klimaschutz.

Also geht weiter auf die Montagsdemos, ruft eure Volksvertreter an, oder schreibt ihnen Briefe!

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Mrz
07
2011
--

CCS – Links

Bei uns wird immer noch demonstriert, das Thema ist auch noch nicht – wie viele Politiker hofften – aus den Köpfen der Menschen verschwunden.

Die CCS – Debatte hat es dann langsam auch aus den regionalen ‚Tageblättern in andere Zeitungen Deutschlands geschafft.

Am 2.3. berichtet der Tagesspiegel über das geplante CCS – Gesetz.

Am 1.3. pocht der Landrat in den Husumer Nachrichten auf gemachte Zusagen des Bundesumweltministers.

Am 23.2. berichtet gar die Welt über eine Demonstration in Schlüttsiel gegen CCS.

Schön, dass das Thema nicht nur in den Medien bleibt, sondern auch der Zweifel an der Zuverlässigkeit der CCS-Technologie langsam in andere Mainstreammedien herüberschwappt. Beim shz-Verlag hat man ja manchmal das Gefühl, dass die Berichterstattung hauptsächlich die Anwohner beruhigen soll.

Update: Und heute gibt es was in der Taz. Da haben die in Norwegen die Pläne wohl erstmal eingemottet, die CCS-Technik in großem Maßstab zu verwenden. LINK!

Update 2: …und die Linkspartei sollte man auch nicht wählen, wenn man keinen Keller voll mit CO2 haben will. Wie die Junge Welt berichtet, stimmt die Linke trotz Protesten für die unerprobte Technologie, die Experten zufolge wahrscheinlich schon überholt ist, wenn man soweit wäre sie einzusetzen.
Ganz toll.

Written by Heiko C. in: Gruseliges,Politisches,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,
Apr
27
2010
4

Peter Harry wird CO²-Endlager irgendwie nicht los…

Am 21. April 2010 war der Ministerpräsident Peter Harry Carstensen in Niebüll zum Bürgergespräch. Natürlich kam er auch um das Thema CO²-Endlager wieder nicht herum, dass hier oben die Leute – trotz Beschwichtigungen von allen Seiten – noch immer beschäftigt.
Das Nordfriesland Tageblatt hat am Freitag drüber berichtet und noch findet man den gleichen Artikel online unter http://www.shz.de/artikel/article//viele-fragen-und-zwei-offene-ohren.html?cHash=4f108a7ade&no_cache=1&sword_list[0]=viele&sword_list[1]=fragen&sword_list[2]=offene&sword_list[3]=ohren. (SHZ-Artikel werden ja scheinbar gerne mal irgendwann eingemottet, für den Fall hebe ich einfach mal den Artikel auf Papier auf. 🙂 )

Was nun im NFT zu dem Gespräch des Ministerpräsidenten mit den Vertretern der Gemeinden und der Bürgerinitiative zu steht, liest sich so:

Am Thema CO2 führt kein Weg vorbei. Eine Handvoll Endlager-Gegner erwartete den Ministerpräsidenten auf dem Gelände der Bildungs- und Arbeitswerkstatt (BAW) Südtondern. Nach einem kurzen Schnack nahm Peter Harry Carstensen sichtlich vergnügt die nächste Aufgabe in Angriff: Mit zwei Schnitten durchtrennte er das Band am Eingang zur neuen Theater- und Montagehalle des BAW.

Also mich hätte ja interessiert, was dieser „kurze Schnack“ beinhaltet, nicht nur, dass er vor irgendetwas anderem passiert ist. Schade, dass die Tageszeitung mit einem Quasimonopol hier oben nicht darüber berichtet.

Aber auch nicht so schlimm, denn immerhin gibt es ja Youtube, wo der gesamte CO²-Endlager-relevante Teil des Bürgergesprächs mit dem Ministerpräsidenten schon online steht:

Vielen Dank für’s Filmen und Hochladen an Klaus Günther. 🙂

Interessant, die Gründe die Peter Harry Carstensen vermutet, dafür dass RWE den Antrag noch nicht zurückgezogen hat: Wegen dem Aktienrecht! Dann ist ja alles klar!
Und beruhigend auch, dass der Ministerpräsident nicht denkt, dass das CO² – welches nie nicht verpresst wird, hier oben – das Wasser verschmutzen wird, und selbst wenn, man das dann reinigen kann.
Ansonsten wäre das Thema eigentlich tot hier oben, und wir sollten endlich Wissenschaftler auf unser Land lassen, damit die in der Erde rumbohren können.

Aber na ja… Wir werden sehen. Sonderlich beruhigt fühle ich mich jedoch nicht unbedingt.

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Aug
28
2009
--

Dahmke kann auch woanders.

Tja, tja, tja. In den Medien ist es ja relativ ruhig geworden, was die Pläne eines Endlagers in Schleswig-Holstein für den Klimakiller CO2 angeht. Die Montagsdemonstrationen in Nordfriesland finden zwar weiterhin statt, mittlerweile auch in Husum. Bisher war es im Süden Nordfrieslands ja ziemlich still.
Na, jedenfalls gibt es jetzt Ärger in Eggebek. Da wollte ein Professor aus Kiel, der bei unzähligen „Informationsverantstaltungen“ schon den Fürsprecher von CCS und RWE gespielt hat, scheinbar in seinem eigenen Vorgarten ein kleines Forschungsprojekt im Zuge der CCS-Forschung starten.
Wie nicht anders zu erwarten stießen diese Pläne auf heftigsten Widerstand seitens der dortigen Bevölkerung, was Herrn Dahmke ärgerte. Nachzulesen ist das ganze bei Shz.de leider nicht mehr online, da der Artikel schon zu alt ist.


Woran dank RWE in Norddeutschland viele bei „CCS“ denken müssen

„Professor Dahmke wird sich in Reaktion auf den völlig unangemessenen Umgang mit diesem Thema aus Eggebek zurückziehen und die Untersuchungen außerhalb Schleswig-Holsteins vornehmen“, kündigte die Kieler Uni an.

Tja, das ist ja irgendwie so formuliert, als wäre es etwas, dass den Bewohnern Schleswig-Holsteins leid tun sollte. Ich denke mal, dass das wohl nur auf einen Prozentsatz der Bevölkerung in den betreffenden Gebieten zutrifft, den man nur unter dem Mikroskop erkennen könnte.

Scheinbar hat auch der gestoppte Feldversuch mit den Plänen RWEs nichts zu tun, jedenfalls liest es sich so.

Als das Projekt des Kieler Geologen Andreas Dahmke in Eggebek bekannt wurde, kam in der Öffentlichkeit sofort heftiger Widerstand auf, weil das Forschungsvorhaben unmittelbar mit hochumstrittenen Plänen für unterirdische CO2-Lager im Norden Schleswig-Holsteins in Verbindung gebracht wurde.

Kann man es der Bevölkerung wirklich verdenken, diese beiden Projekte in Verbindung zu bringen, wenn Herr Dahmke doch so eine prominente und (bei der Bevölkerung unbeliebte) Rolle gespielt hat?

Anm: Ich musste leider einige der oben stehenden Links löschen, da die Artikel, zu denen sie führten mittlerweile verschwunden sind. Einzig die Taz hat scheinbar über die CCS-Proteste berichtet und gleichzeitig online ein Archiv, das was taugt.

Für viele wäre Andras Dahmke mittlerweile sicher schon ein rotes Tuch, wenn er auch nur einen Einkaufswagen durch Eggebek schieben würde. CCS-Versuche in der „RWE-Endlager-Zielregion“ zu machen, und sich dann über Widerstand zu wundern, ist dann schon irgendwie niedlich.
Aber zum Glück hat er ja nun Konsequenzen gezogen, und macht seine Versuche woanders. In Eggebek wird ihn sicherlich keiner vermissen.

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Jul
20
2009
1

Otto Pohl fühlt sich wohl mit Atomstrom…


AKW – Nuclear Power Plant by ~deepbluesheep on deviantART

Was es nicht alles gibt:

http://www.kernkraft-kids.de/

http://www.kernenergie-info.de/atomstrom/

http://www.atomindustrie.de/

http://www.kernenergie-online.de/

Alles nur Satire, wie hier nachzulesen ist, aber schwer zu erkennen, denke ich.

Das hier ist übrigens ein ernst gemeinter Spot der CO2-Endlager-Anwohner-sind-egal- und Biblis-is-schon-wieder-kaputt-Firma RWE:

Da fällt man doch vom Glauben ab. Bzw.: Was für ein Riesenbullshit!

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Psychologisches | Schlagwörter: , , ,
Jul
20
2009
--

Mal so Mal so: Akt XII.

Jetzt hat die (wahrscheinlich Landes-)CDU die ersten Wahlplakate aufgestellt. Scheinbar sind die jetzt auch klar gegen ein CO2-Endlager. Aber was wird im Wahlkampf nicht alles behauptet.

CDU Wahlplakat zur Landtags oder Bundestagswahl

Der SPD trau ich da übrigens auch nicht viel weiter.

Nachtrag: Wie man jetzt wo das Foto online ist lesen kann,  war es die Kreis CDU. Die ist ja auch tatsächlich gegen das Endlager. Kein Wunder, die wohnen ja auch alle hier.  Kommunalwahlen stehen aber gar nicht an,  und außerdem sind alle Kreisparteien mittlerweile gegen das Endlager. Das Plakat bewirbt also die CDU für die Landes- und Bundestagswahl, die wohl beide im September kommen. Das ist grob irreführend, weil die CDU auf Landesebene eher halbherzig gegen CO2-Endlager ist,  Staatsirgendwas der Landesregierung Jost de Jager hat sinngemäß gesagt : „Da könnt ihr euch auf’m Kopp stellen, datt Lager kümmt eh!“ und im Bund ist man 110% für die pläne RWEs. Was die CDU Nordfriesland hier präsentiert kann man also bestenfalls als Mogelpackung bezeichnen.

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Jul
10
2009
2

Mehr Spass mit Google: hessische Pornogoogler

Es ist schon lustig, wenn man Google-Trends ein wenig nach Suchbegriffen durchsucht. So zum Beispiel beim Suchbegriff „porno“.
Da sieht man, dass die meisten Porno-Suchanfragen bei Google in Deutschland aus Hessen kommen. Frankfurt am Main tut sich hier als Spitzenreiter unter den deutschen Städten hervor. Wer diesen Blog kennt, weiß dass mir dumme Polemik total fern liegt, aber die Frage ist angebracht, ob das vielleicht damit zu tun hat, dass Frankfurt auch die Deutsche Hauptstadt des in der Wirtschaftskrise vielgescholtenen Finanzwesens ist. Wahrscheinlich nur ein Zufall.
Auf dem zweiten Platz stehen bei den pornogoogelnden Bundesländern Mecklemburg-Vorpommern, und bei den Städten Oldenburg. Seltsam.

„Impactsuspect“ ist übrigens kein Google-Trend. Obwohl dieses Wort das Suchwort ist, was am meisten auf diesen Blog führt, suchen insgesamt wohl zu wenige danach. Schade. Da muss ich wohl noch an der Suchmaschinenoptimierung arbeiten. Andere Suchworte, die auf diesen Blog führen, sind jedoch Trends. So gibt es zwar auch keinen Trend für „Glitzervampir“, aber „kalte Wesen“ ist aufgeführt.
Dort sind Hamburg und Niedersachsen die Spitzenreiter. Hier gibt es wohl viele Twilight-Fans.

Wenn man sich die Entwicklung des Suchwortes „Endlager“ in Deutschland ansieht, stellt man fest, dass nach diesem Begriff bis Mitte Mai kaum gegoogelt wurde, die Suche dann aber rasant anstieg. Zwar gibt es einen kleinen Einbruch Mitte Juni, aber nach Endlager wird immer noch gegoogelt. Witzigerweise hauptsächlich in Schleswig-Holstein. Die anderen CO2-Endlager bedrohten Gebiete tauchen in der Statistik nur unter ferner liefen auf. Benutzt man in McPomm ne andere Suchmaschine? Bei den Städten ist hier – auch nicht verwunderlich – Flensburg beispiellos weit vorn.

Setzen wir „porno“ und „endlager“ in eine vergleichende Statistik, sehen wir dass der Suchbegriff „Endlager“ kaum eine Rolle zu spielen scheint.

Setzen wir „Endlager“, „Zensursula“ und „kalte Wesen“ ein, dann scheinen sich in Deutschland genau so viele Menschen für Endlager zu interessieren, wie für Twilight. Zensursula toppt beide souverän.

Setzt man drei der kontroversesten deutschen Politiker ein, sieht man, dass Dieter Wiefelspütz wohl erst seit Mitte April an der Optimierung seines Namens als Suchbegriff arbeitet.

Was soll das alles bedeuten? Ich weiß es nicht. Google-Trends ist aber ein tolles Spielzeug.

Jul
10
2009
--

Den Protest einschlafen lassen….

Während es über anderen möglichen CO2-Endlagerstätten immer noch heiß her geht, ist es in Schleswig Holstein vorerst verdächtig ruhig geworden.

Carbon::dioxide by ~yosei666 on deviantART

Nun bitte ich mich nicht mißzuverstehen: Auf dem Weg zur Arbeit komme ich immer noch an mindestens 20 Anti-Endlager-Plakaten vorbei, sogar an zwei riesigen Transparenten, und die Montagsdemos nehmen hier auch eher zu als ab. Aber in der Zeitung wird generell weniger drüber geschrieben als noch vor ein paar Wochen, und die Landesregierung scheint sich nicht mehr so wirklich zu interessieren, was die Bürger hier denken.

Wenn wir diesen Artikel beim SHZ lesen, der netterweise noch immer online ist, dann sehen wir auch warum. Der Artikel dreht sich um eine Informationsveranstaltung zu der auch Vertreter der Bundes- und Landesregierung auf Ministerebene eingeladen wurden. Irgendwie kam von der CDU keiner, und im Text ist zu lesen warum:

Er hatte sich vergebens um Vertreter von der landes- oder bundespolitischen Ebene aus den Reihen der CDU bemüht.

„Im übrigen sollte man die Sache einschlafen lassen“

Ach ja, der Artikel ist übrigens mit „Politische Schwergewichte vermisst“ überschrieben. Spielt da etwa der SHZ auf den nicht unerheblichen Körperumfang unseres Landesvaters an? Böse, böse!
Aber na ja, zurück zum Thema.
„Einschlafen lassen“ will man die Sache also. Damit sich niemand mehr an Peter Harrys Versprechen erinnert, dass der Scheiß hier nicht kommt? Wird nicht passieren. Damit man die RWE-Sprengmeister auf sein Land lässt? Wird auch nicht passieren.
Politiker mögen meinen, dass der Wähler sich nur bis zur letzten Bundestagswahl erinnert, doch die Wahrheit ist, dass das eher für Politiker zu gelten scheint. Da werden Versprechen gemacht, rumlaviert, gedruckst und vermieden, nur damit jede Erinnerung daran nach der nächsten Wahl komplett getilgt zu sein scheint.
Wir werden uns erinnern, keine Sorge.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: , , ,
Jul
07
2009
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Union sagt: Alles total sicher!

Frau Merkel meinte ja unlängst die Gefahr einer unterirdischen CO2-Einlagerung mit der des Öffnens einer Mineralwasserflasche vergleichen zu müssen.


Contamination by ~flownomis on deviantART

In Wahrheit werden immer mehr mögliche Gefahren durch unterirdische CO2-Endlagerung bekannt. Das geht von „bleibt nicht unten, Erstickungsgefahr“ über „Lösungsmittel im Trinkwasser“ bis zu „Erdbeben und Deckgebirge lösen sich auf“. Alles sehr sicher…

Nun spricht Herr Öttinger von der CSU – moment nein, der ist sogar von der CDU, vom drohenden Supergau namens Krümmel als „Kraftwerk mit Zukunft“.

Wie sicher Krümmel ist, haben wir in den letzten zwei Wochen eindrucksvoll sehen können.
Ich habe nur eine Frage: Was geht in Leuten wie der Merkel und Öttinger vor?

Bah, ist mir übel.

Written by Heiko C. in: Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , ,
Jul
04
2009
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Mal so Mal so Akt XI: CO2 Endlager wirds nicht geben, aber sie kommen trotzdem

Peter Harry Carstensen, unser knuffiger Landesvater, hat sich vorgerstern deutlich gegen die CO2-Endlagerung gegen den Willen der Bürger ausgesprochen. Nachlesen kann man das beim SHZ.
Hm. Kann man wohl nicht mehr nachlesen. Na ja, gestern konnte man es noch. Da hat er sinngemäß gesagt: „Es wird kein CO2-Endlager gegen den Willen der Bevölkerung geben.“
Warum der Artikel verschwunden ist, kann ich nur mutmaßen. Dass es besagten Artikel jedoch gegeben hat, kann man hier sehen. Vielleicht verschwand er ja, weil am selben Tag ein anderer Artikel beim SHZ den Aussagen Peter Harrys eindeutig widerspricht. Der Artikel ist noch da. Wenn wir uns ansehen was drinsteht, sehen wir, wohin die Reise gehen soll.

Staatssekretär Jost de Jager vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein rechnet mit einer Neuauflage der CCS-Gesetzgebung durch die Bundesregierung nach der Bundestagswahl, es gebe aber keinen Zeitdruck.

Wie man bei der Kreis CDU nachlesen kann, wird dieses neue Gesetz die CO2 Einlagerung in Nordfriesland wohlmöglichg festschreiben. Da steht folgendes:

Die in Teilen der Politik diskutierte Möglichkeit eines nationalen CCS-Gesetzes, das nur für die zur Zeit geplanten und von der EU zu fördernden drei Demonstrationsvorhaben gestaltet wird, lehnt die CDU Nordfriesland ab. Zu den drei Demonstrationsvorhaben gehört das RWE-Projekt eines Kraftwerkes in Hürth/NRW mit Speicherstätte in Nordfriesland. Ein solches Gesetz würde auf ein Maßnahmengesetz hinauslaufen, das genau das ermöglicht, was in Nordfriesland zur Zeit heftig abgelehnt wird.

Soll heißen: CO2 kommt sowieso, RWE und Landes-CDU können warten. Und das von Seiten der Landesregierung, die sich am selben Tag dagegen ausspricht. Aber Peter Harrys klare Worte sind ja nun verschwunden.

Der CDU-Landesregierung scheint es also auch nach der Wahl relativ egal zu sein, was ihre Wähler darüber denken. Sehr schön.

Ich könnte kotzen.

Nachtrag: Im Google-Cache findet man den Artikel noch. Der ist eigentlich recht kurz. Warum hat man ihn gelöscht?

Written by Heiko C. in: Mal so Mal so,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Jul
01
2009
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Mehr Pro-CO2-Endlager

Obwohl uns die Politik weismachen wollte, dass ein neues CCS-Gesetz noch in den Sternen steht, verstärkt RWE weiter die Anstrengungen, die Bewohner von Nordfriesland zu überzeugen all die Risiken für Menschen, Land und Wasser einzugehen.
Es finden wieder vermehrt Informationsveranstaltungen im Raum statt. Der Bericht über eine findet sich hier. Weitere geplante kann man auf den Seiten der Kohlefirma einsehen.

Desweiteren scheinen hier schon Menschen gesichtet worden zu sein, die seltsame Messungen in der Gegend vorgenommen haben. Ich hoffe mal, dass es sich nur um die gesunde Paranoia der Anwohner handelt, kann aber nur dazu aufrufen das Betreten des eigenen Landes im Zweifelsfall zu verwehren.

In der Zeit, die sich ja in der letzten Zeit durch einige bemerkenswerte Artikel auffällig gemacht hat, wird nun auch ins CCS-Horn geblasen. Dort wurde unlängst über die Verärgerung der Forscher und Ingenieure berichtet, die an dem Projekt arbeiten sollen, ohne jedoch im ganzen Artikel auf die Gefahren der CCS-Technologie einzugehen.
Statt dem Wohl der Anwohner steht dort im Vordergrrund, ob nicht ein paar Ingenieure wegen der bösen Nordfriesen arbeitslos werden könnten. So kennt man die Zeit.
Auch ist dem Artikel wieder von „Klimaschutz“ die Rede.

Kohle verfeuern für den Klimaschutz!

So stellt sich das jedenfalls RWE vor. Durch die Verhinderung der CCS-Technologie wird jedoch der Klimaschutz vorangetrieben, weil dies auch bedeuten würde, dass keine neuen Kohlekraftwerke gebaut würden. Erneuerbare Energien. Das ist Klimaschutz.

Also geht weiter auf die Montagsdemos, ruft eure Volksvertreter an, oder schreibt ihnen Briefe!

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: , ,