Impactsuspect
Jan
04
2010
0

Noch ein paar winterliche Impressionen

Einmal der Sonnenuntergang im Watt vom Hindenburgdamm aus….

Und mein Bloghintergrundbild, wenn es verschneit ist…

Ein besonders schönes Detail finde ich den zugeschneiten Mülleimer:

Written by Heiko C. in: Friesisches |
Jan
04
2010
0

Merkwürdige Zeitschriften

In der Niebüller Bahnhofsbuchhandlung stehen 16 verschiedene Tätowiermagazine. 16 verschiedene? Braucht man die? Und vergleichen wir das mal: Da stehen gerade mal 5 verschiedene Musikmagazine und vielleicht 10 verschiedene Gamerzeitschriften. Warum sind ausgerechnet die Tatoo-Zeitschriften so zahlreich? *Grübel*

In der Westerländer Bahnhofsbuchhandlung ist der Stapel „Business Punk“ übrigens immer noch genauso hoch wie schon vor einem Monat. Scheint keinen so reißenden Absatz zu finden, das Blatt.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches | Schlagwörter:
Jan
03
2010
0

Mal so mal so XV: Nackedeispannerstrahler

Selbst dem nicht immer so regierungskritischen „Tagesthemen“ fällt mittlerweile auf, wie schnell doch die Politiker ihre Meinung ändern können, wenn es denn opportun erscheint:

Ein Kommentar meinerseits erübrigt sich wohl. Aber hier noch ein Video, das zeigt wie wenig die Intimsphäre der Nudifizierten berührt wird.

Wo soll das aufhören? Oder besser: Hört das je auf?
Wenn man in naher Zukunft mit Kopfschmerzen aufwacht, und sich vage daran erinnert, von seltsamen Wesen analsondiert worden zu sein, dann ist man sicher nicht von Aliens entführt worden, sondern hat nur ganz normal den Flug von Hamburg nach München genommen.

Nachtrag: Zwei Dumme ein Gedanke. Mann, watt bin ich bloß Mainstream.

Written by Heiko C. in: Gruseliges,Mal so Mal so,Politisches | Schlagwörter: ,
Jan
02
2010
2

Weils am Ende wieder keiner glauben will…

Schon wieder Schnee auf Sylt. Hier in Rantum:

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Jan
02
2010
5

Computerspielen ist offenbar das neue Haschischrauchen…

…zumindest aus Sicht der vielgepriesenen deutschen Leitkultur. Da werden nicht nur gewohnheitsmäßig schon Lanparties verboten, weil „Killerspiele“ wie „Counterstrike“ oder „Hello Kitty Fun Land“ gespielt werden sollen, nein, auch wenn ein Gamerverein für den guten Zweck Spenden sammeln möchte, wollen die karitativen (Anm.: bin mir jetzt unsicher, aber Wikipedia schreibt auch Karitas mit K vorne.) Vereine lieber nicht in Verbindung mit dem durch massenhaften Pixelmord gesammelten Blutgeld der spielesüchtigen Killerspieler gebracht werden.

Dass dieser Fall im letzten Jahr, der Fall der SOS-Kinderdörfer, welche kein Geld von Gamern haben wollten, kein Einzelfall war, zeigt sich nun. Auch die Deutsche Krebshilfe will mit den computerspielenden Baldamokläufern nichts zu tun haben. (Korrektur: Das Geld nehmen sie natürlich trotzdem, in Verbindung wollen sie aber nicht gebracht werden.)

Wenn man jetzt noch an die „Spieleverbrennung“ des Aktionsbündnisses Winnenden denkt, und an die Forderung Becksteins Killerspiele mit Gefängnis zu bestrafen, ergibt sich ein unschönes Gesamtbild.

Ich fand den Namen der Seite „Stigma Videospiele“, die sich mit der Diskriminierung von Games und Gamern beschäftigt, bisher immer ein wenig überdramatisierend. Das hat sich nun geändert. Was kommt als nächstes? Gamer in kleine Lager sperren?

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Jan
01
2010
0

Ein frohes neues Jahr 2010, wünsche ich allen!

Und bringe euch als verspätetes Weihnachtsgeschenk ein paar gruselige Links zum Jahresanfang:

In den USA diskutiert man offenbar schon seit 2008, ob man Fluggäste nicht generell mit Elektroschock-Armbändern ausstatten sollte: Link!

In Deutschland kommt das Institut für Wirtschaftsforschung im ehemals DDR-Zwangsatheistischen Örtchen Halle auf die Idee, Nichtkirchenmitglieder zu besteuern. Eine Nichtkirchensteuer quasi. Ist klar. Anstatt einfach die Kirchensteuer abzuschaffen… LINK! Keine Frage die Nichtrauchersteuer und die Nichtautofahrsteuer werden folgen.

In der Türkei wird ab Jahrsanfang jeder neugeborene Türke mit einer staatlichen Zwangsemailadresse beschenkt. Eine andere soll er dann auch nicht mehr nutzen dürfen. Ein Schelm, der böses dabei denkt. LINK! Oder auch LINK!

Ab diesem Januar werden auch alle Einkommensdaten in Deutschland zentral gesammelt, um „Bürokratie abzubauen“. Haha. Klar. Witzig, dass auch jede Menge sensible Daten erhoben, und auf Vorrat gespeichert werden: Wer wann Urlaub nimmt, wer wann ohne Bezahlung fehlt oder krank ist, wer streikt und all sowas. Mittlerweile mehren sich kritische Stimmen zu dem Projekt. Der Lacher: Ausgerechnet unsere neue, faktenresistente und „ich-ziehe-das-durch-no-matter-what“-ige Arbeitslosenministerin Zensursula von der Leyen soll das kritisch prüfen. ROFL! Link!

Und hier noch eine kritische Betrachtung der Neujahransprache unserer Kanzlerin: LINK!

Nachtrag: Nochwas am Rande: Auch die SPD, die ja immerhin die Partei sein möchte, die die Opposition anführt, schließt sich nun den beiden Regierungsparteien an, und fordert ebenfalls diese unanständigen Nackedeiscanner an Flughäfen. Die sollten sich alle was schämen, die Ferkel! Link!

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , ,
Dez
24
2009
0

Frohes Fest!

Und so. Erstaunlicherweise mal sogar weiße Weihnachten. Und da reden alle von Treibhauseffekt.

Und an alle 1337: Froh3 W18N!

Written by Heiko C. in: Allgemein |
Dez
18
2009
2

Dänisch für Anfänger: Julenisser

„Jul“ ist ja das dänische Wort für Weihnachten, und anders als in südlicheren europäischen Ländern gibt es in Dänemark nicht nur den Weihnachtsmann, der die Geschenke bringt, sondern auch die lustigen, kleinen, gnomenhaften Julenisser, eine Art Meinzelmännchen Heinzelmännchen, die dem Weihnachtsmann hilfreich zur Seite stehen, ganz ähnlich wie die Weihnachtselfen in den vereinigten Staaten.
Was wenige wissen: Es gibt noch andere, weniger bekannte Nisser in der dänischen Folklore.

Neben den Diakonisser, die vorwiegend in Kirchen zu finden sind, und sich von liegengebliebenen Oblaten und Meßwein ernähren, gibt es natürlich auch noch die „Geheimnisser“, die sich von verschwundenen Socken und Verschwörungstheorien ernähren.
Außerdem gibt es die in Strafvollzugsanstalten lebenden „Gefängnisser“.

Written by Heiko C. in: Linguistisches,Lustiges | Schlagwörter: , ,
Dez
18
2009
3

Das Nostalgie-Pink-Floyd-Bilderrätsel Teil 20

Ein klein wenig bilingual, dieses Rätsel, aber dafür umso einfacher:

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
16
2009
1

Der Rechtsfreie Raum – Preisträger November 2009

Trotzdem es ein klein wenig ruhig geworden ist, im netzpolitischen Tollhaus von Politik und Medien, ist es immerhin nicht ganz still geworden. Wöchentlich reicht es nicht mehr, um den Rechtsfreien Raum zu verleihen, aber in einem Monat kommt immer noch ein wenig zusammen.
Und was mussten wir uns diesen Sommer nicht alles schon anhören, bzw. durchlesen: Das Internet war unzählige Male ein „rechtsfreier Raum“, dank den Grünen wurde auch vor dem „bürgerrechtsfreien Raum“ gewarnt, und nicht zuletzt auch von der FDP vor dem „urheberrechtsfreien Raum“.

Während die Ex-Familienministerin von der Leyen sehr kreativ mit dieser unserer meistgehassten Phrase umging, und Stilblüten wie „moralfreier Raum“ und „rechtsfreier Chaosraum“ schuf, wähnte sich der Ex-Innenminister Schäuble am sichersten mit dem Bewährten, und baute die originale Phrase vom „rechtsfreien Raum“ in möglichst jede Wahlkampfveranstaltung ein.
Für manche wurde das Internet sogar zur „See der Gesetzlosigkeit“, eine Konstruktion, für deren Schaffung man schon sehr viel Fantasie und Kreativität benötigt.

Auch der neue Preisträger hat diese Phrase ein wenig abgewandelt. Vermutlich damit’s nicht langweilig wird, oder weil allen so langsam der „rechtsfreie Raum“ zu den Ohren herauskommt.
Die Rede ist natürlich von Jörg Ziercke, seines Zeichens Präsident des BKA. Es schuf unlängst, wie bei heise nachzulesen ist, den wunderbaren Phrasenmischling „Das Internet darf kein verfolgungsfreier Raum sein“.

Obwohl Ziercke sich in der Struktur streng an das Original der Phrase hält, fügt er in der Benutzung eine eigene Note hinzu: aus „rechtsfrei“ wird „verfolgungsfrei„.
FDP und Grüne spezifizieren in ihren Phrasenbastarden nur das Recht, dass ihrer Ansicht nach bald im Raum Internet vermisst wird (Bürgerrecht / Urheberrecht). Auch Frau von der Leyen schraubt nur ein wenig an der Bedeutung herum, wenn sie neue Phrasenkinder erschafft. „Rechtsfreier Chaosraum“ ist an sich – in der Gedankenwelt unserer Politiker – ja schon eine Tautologie. Ein Raum ohne Recht ist ein Chaos. Von einem „rechtsfreien Chaosraum“ zu sprechen ist also, als würde man von einem „in der Farbe sehr hellen, weißen, Schimmel“ sprechen.
Auch der „moralfreie Raum“ ist nicht so grundverschieden vom „rechtsfreien Raum„, wie man auf den ersten Blick denken möchte: Was ist „Moral“ denn anderes als ein System von Regeln, ganz ähnlich dem Recht?

Auch die „See der Gesetzlosigkeit“ ist im Grunde genommen das gleiche in seegrün. Eine „See“ ist im Grunde genommen ein Raum – bloss eben mit Wasser. Und die Gesetzlosigkeit ist rechtsfrei. Also auch hier bleibt man semantisch im Grunde beim Alten.

Der „verfolgungsfreie Raum“ des Herrn Ziercke ist allerdings etwas anderes, etwas neues. Als Kopf einer Strafverfolgungsbehörde weiß Herr Ziercke, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Immerhin gelten die Gesetze ja auch im Internet. Sein Problem mit dem Internet ist ein anderes: Wenn da alle sich unterhalten können, ohne dass man wo abhören kann, dann können die ja auch verbotene Sachen planen.
Zugegeben er formuliert es etwas anders, aber genau das ist im Grunde genommen, was er am Internet auszusetzen hat, daher auch die weise Wortwahl: „verfolgungsfreier Raum“.

Applaus Herrn Ziercke! Er hat sich den ersten Rechtsfreien Raum des Monats verdient!

Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes

Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes

Jan
04
2010
0

Noch ein paar winterliche Impressionen

Einmal der Sonnenuntergang im Watt vom Hindenburgdamm aus….

Und mein Bloghintergrundbild, wenn es verschneit ist…

Ein besonders schönes Detail finde ich den zugeschneiten Mülleimer:

Written by Heiko C. in: Friesisches |
Jan
04
2010
0

Merkwürdige Zeitschriften

In der Niebüller Bahnhofsbuchhandlung stehen 16 verschiedene Tätowiermagazine. 16 verschiedene? Braucht man die? Und vergleichen wir das mal: Da stehen gerade mal 5 verschiedene Musikmagazine und vielleicht 10 verschiedene Gamerzeitschriften. Warum sind ausgerechnet die Tatoo-Zeitschriften so zahlreich? *Grübel*

In der Westerländer Bahnhofsbuchhandlung ist der Stapel „Business Punk“ übrigens immer noch genauso hoch wie schon vor einem Monat. Scheint keinen so reißenden Absatz zu finden, das Blatt.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches | Schlagwörter:
Jan
03
2010
0

Mal so mal so XV: Nackedeispannerstrahler

Selbst dem nicht immer so regierungskritischen „Tagesthemen“ fällt mittlerweile auf, wie schnell doch die Politiker ihre Meinung ändern können, wenn es denn opportun erscheint:

Ein Kommentar meinerseits erübrigt sich wohl. Aber hier noch ein Video, das zeigt wie wenig die Intimsphäre der Nudifizierten berührt wird.

Wo soll das aufhören? Oder besser: Hört das je auf?
Wenn man in naher Zukunft mit Kopfschmerzen aufwacht, und sich vage daran erinnert, von seltsamen Wesen analsondiert worden zu sein, dann ist man sicher nicht von Aliens entführt worden, sondern hat nur ganz normal den Flug von Hamburg nach München genommen.

Nachtrag: Zwei Dumme ein Gedanke. Mann, watt bin ich bloß Mainstream.

Written by Heiko C. in: Gruseliges,Mal so Mal so,Politisches | Schlagwörter: ,
Jan
02
2010
2

Weils am Ende wieder keiner glauben will…

Schon wieder Schnee auf Sylt. Hier in Rantum:

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Jan
02
2010
5

Computerspielen ist offenbar das neue Haschischrauchen…

…zumindest aus Sicht der vielgepriesenen deutschen Leitkultur. Da werden nicht nur gewohnheitsmäßig schon Lanparties verboten, weil „Killerspiele“ wie „Counterstrike“ oder „Hello Kitty Fun Land“ gespielt werden sollen, nein, auch wenn ein Gamerverein für den guten Zweck Spenden sammeln möchte, wollen die karitativen (Anm.: bin mir jetzt unsicher, aber Wikipedia schreibt auch Karitas mit K vorne.) Vereine lieber nicht in Verbindung mit dem durch massenhaften Pixelmord gesammelten Blutgeld der spielesüchtigen Killerspieler gebracht werden.

Dass dieser Fall im letzten Jahr, der Fall der SOS-Kinderdörfer, welche kein Geld von Gamern haben wollten, kein Einzelfall war, zeigt sich nun. Auch die Deutsche Krebshilfe will mit den computerspielenden Baldamokläufern nichts zu tun haben. (Korrektur: Das Geld nehmen sie natürlich trotzdem, in Verbindung wollen sie aber nicht gebracht werden.)

Wenn man jetzt noch an die „Spieleverbrennung“ des Aktionsbündnisses Winnenden denkt, und an die Forderung Becksteins Killerspiele mit Gefängnis zu bestrafen, ergibt sich ein unschönes Gesamtbild.

Ich fand den Namen der Seite „Stigma Videospiele“, die sich mit der Diskriminierung von Games und Gamern beschäftigt, bisher immer ein wenig überdramatisierend. Das hat sich nun geändert. Was kommt als nächstes? Gamer in kleine Lager sperren?

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Jan
01
2010
0

Ein frohes neues Jahr 2010, wünsche ich allen!

Und bringe euch als verspätetes Weihnachtsgeschenk ein paar gruselige Links zum Jahresanfang:

In den USA diskutiert man offenbar schon seit 2008, ob man Fluggäste nicht generell mit Elektroschock-Armbändern ausstatten sollte: Link!

In Deutschland kommt das Institut für Wirtschaftsforschung im ehemals DDR-Zwangsatheistischen Örtchen Halle auf die Idee, Nichtkirchenmitglieder zu besteuern. Eine Nichtkirchensteuer quasi. Ist klar. Anstatt einfach die Kirchensteuer abzuschaffen… LINK! Keine Frage die Nichtrauchersteuer und die Nichtautofahrsteuer werden folgen.

In der Türkei wird ab Jahrsanfang jeder neugeborene Türke mit einer staatlichen Zwangsemailadresse beschenkt. Eine andere soll er dann auch nicht mehr nutzen dürfen. Ein Schelm, der böses dabei denkt. LINK! Oder auch LINK!

Ab diesem Januar werden auch alle Einkommensdaten in Deutschland zentral gesammelt, um „Bürokratie abzubauen“. Haha. Klar. Witzig, dass auch jede Menge sensible Daten erhoben, und auf Vorrat gespeichert werden: Wer wann Urlaub nimmt, wer wann ohne Bezahlung fehlt oder krank ist, wer streikt und all sowas. Mittlerweile mehren sich kritische Stimmen zu dem Projekt. Der Lacher: Ausgerechnet unsere neue, faktenresistente und „ich-ziehe-das-durch-no-matter-what“-ige Arbeitslosenministerin Zensursula von der Leyen soll das kritisch prüfen. ROFL! Link!

Und hier noch eine kritische Betrachtung der Neujahransprache unserer Kanzlerin: LINK!

Nachtrag: Nochwas am Rande: Auch die SPD, die ja immerhin die Partei sein möchte, die die Opposition anführt, schließt sich nun den beiden Regierungsparteien an, und fordert ebenfalls diese unanständigen Nackedeiscanner an Flughäfen. Die sollten sich alle was schämen, die Ferkel! Link!

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , ,
Dez
24
2009
0

Frohes Fest!

Und so. Erstaunlicherweise mal sogar weiße Weihnachten. Und da reden alle von Treibhauseffekt.

Und an alle 1337: Froh3 W18N!

Written by Heiko C. in: Allgemein |
Dez
18
2009
2

Dänisch für Anfänger: Julenisser

„Jul“ ist ja das dänische Wort für Weihnachten, und anders als in südlicheren europäischen Ländern gibt es in Dänemark nicht nur den Weihnachtsmann, der die Geschenke bringt, sondern auch die lustigen, kleinen, gnomenhaften Julenisser, eine Art Meinzelmännchen Heinzelmännchen, die dem Weihnachtsmann hilfreich zur Seite stehen, ganz ähnlich wie die Weihnachtselfen in den vereinigten Staaten.
Was wenige wissen: Es gibt noch andere, weniger bekannte Nisser in der dänischen Folklore.

Neben den Diakonisser, die vorwiegend in Kirchen zu finden sind, und sich von liegengebliebenen Oblaten und Meßwein ernähren, gibt es natürlich auch noch die „Geheimnisser“, die sich von verschwundenen Socken und Verschwörungstheorien ernähren.
Außerdem gibt es die in Strafvollzugsanstalten lebenden „Gefängnisser“.

Written by Heiko C. in: Linguistisches,Lustiges | Schlagwörter: , ,
Dez
18
2009
3

Das Nostalgie-Pink-Floyd-Bilderrätsel Teil 20

Ein klein wenig bilingual, dieses Rätsel, aber dafür umso einfacher:

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
16
2009
1

Der Rechtsfreie Raum – Preisträger November 2009

Trotzdem es ein klein wenig ruhig geworden ist, im netzpolitischen Tollhaus von Politik und Medien, ist es immerhin nicht ganz still geworden. Wöchentlich reicht es nicht mehr, um den Rechtsfreien Raum zu verleihen, aber in einem Monat kommt immer noch ein wenig zusammen.
Und was mussten wir uns diesen Sommer nicht alles schon anhören, bzw. durchlesen: Das Internet war unzählige Male ein „rechtsfreier Raum“, dank den Grünen wurde auch vor dem „bürgerrechtsfreien Raum“ gewarnt, und nicht zuletzt auch von der FDP vor dem „urheberrechtsfreien Raum“.

Während die Ex-Familienministerin von der Leyen sehr kreativ mit dieser unserer meistgehassten Phrase umging, und Stilblüten wie „moralfreier Raum“ und „rechtsfreier Chaosraum“ schuf, wähnte sich der Ex-Innenminister Schäuble am sichersten mit dem Bewährten, und baute die originale Phrase vom „rechtsfreien Raum“ in möglichst jede Wahlkampfveranstaltung ein.
Für manche wurde das Internet sogar zur „See der Gesetzlosigkeit“, eine Konstruktion, für deren Schaffung man schon sehr viel Fantasie und Kreativität benötigt.

Auch der neue Preisträger hat diese Phrase ein wenig abgewandelt. Vermutlich damit’s nicht langweilig wird, oder weil allen so langsam der „rechtsfreie Raum“ zu den Ohren herauskommt.
Die Rede ist natürlich von Jörg Ziercke, seines Zeichens Präsident des BKA. Es schuf unlängst, wie bei heise nachzulesen ist, den wunderbaren Phrasenmischling „Das Internet darf kein verfolgungsfreier Raum sein“.

Obwohl Ziercke sich in der Struktur streng an das Original der Phrase hält, fügt er in der Benutzung eine eigene Note hinzu: aus „rechtsfrei“ wird „verfolgungsfrei„.
FDP und Grüne spezifizieren in ihren Phrasenbastarden nur das Recht, dass ihrer Ansicht nach bald im Raum Internet vermisst wird (Bürgerrecht / Urheberrecht). Auch Frau von der Leyen schraubt nur ein wenig an der Bedeutung herum, wenn sie neue Phrasenkinder erschafft. „Rechtsfreier Chaosraum“ ist an sich – in der Gedankenwelt unserer Politiker – ja schon eine Tautologie. Ein Raum ohne Recht ist ein Chaos. Von einem „rechtsfreien Chaosraum“ zu sprechen ist also, als würde man von einem „in der Farbe sehr hellen, weißen, Schimmel“ sprechen.
Auch der „moralfreie Raum“ ist nicht so grundverschieden vom „rechtsfreien Raum„, wie man auf den ersten Blick denken möchte: Was ist „Moral“ denn anderes als ein System von Regeln, ganz ähnlich dem Recht?

Auch die „See der Gesetzlosigkeit“ ist im Grunde genommen das gleiche in seegrün. Eine „See“ ist im Grunde genommen ein Raum – bloss eben mit Wasser. Und die Gesetzlosigkeit ist rechtsfrei. Also auch hier bleibt man semantisch im Grunde beim Alten.

Der „verfolgungsfreie Raum“ des Herrn Ziercke ist allerdings etwas anderes, etwas neues. Als Kopf einer Strafverfolgungsbehörde weiß Herr Ziercke, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Immerhin gelten die Gesetze ja auch im Internet. Sein Problem mit dem Internet ist ein anderes: Wenn da alle sich unterhalten können, ohne dass man wo abhören kann, dann können die ja auch verbotene Sachen planen.
Zugegeben er formuliert es etwas anders, aber genau das ist im Grunde genommen, was er am Internet auszusetzen hat, daher auch die weise Wortwahl: „verfolgungsfreier Raum“.

Applaus Herrn Ziercke! Er hat sich den ersten Rechtsfreien Raum des Monats verdient!