Aug
09
2008
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Deine Zwiebeln im Schrank, die ich gestern noch fand…

…hat die Reinigungsfachkraft mitgenommen. Turaluralulei.

Wenn in einem Appartement, dass unsere Putzfrauen reinigen etwas liegen bleibt, so gebe ich es normalerweise beim Vermieter ab, damit er es nachschickt.
Das gilt jedoch nicht für leicht verderbliche Waren, die die Putzfrauen dann unter sich aufteilen können.
Was mir schon seit Jahren auffällt ist, daß in so gut wie jedem zweiten Appartement ein Netz Küchenzwiebeln liegen bleibt.

Üblicherweise noch nicht einmal angebrochen. Wie kommt es dazu?
Was treibt junge, wohlbetuchte Sylt-Urlauber (oder nicht mehr ganz so junge, je nachdem) dazu, als erstes ein Netz Küchenzwiebeln zu kaufen, wenn sie auf der Insel anreisen.
Endlich angekommen nach 18 Stunden Autofahrt, und etwa einer Stunde auf dem Autozug. Koffer ins Appartement, kurz verschnaufen… und dann? Zwiebeln kaufen. Warum?
Wie müssen wir uns das vorstellen?

Ehemann: Endlich da. Mann, die fahren hier ja echt seltsam… Und die ganzen Baustellen hier… (Setzt sich hin, legt die Füße hoch) Puh!

Written by Heiko C. in: Friesisches,Psychologisches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: ,
Jun
01
2008
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Der Sinn des Lebens

Ui, tiefschürfend. Und ein Thema über das kaum jemand schreibt… *räusper*
Nagut, da bin ich heute also in Flensburg unterwegs, und schaue mich hier und da um, und da kommt mir plötzlich die Erkenntnis:
Ich habe meinen Sinn des Lebens gefunden. Denke ich zumindest. Zumindest für jetzt.
Früher dachte ich immer, der Sinn des Lebens sei es, möglichst viel Wissen anzuhäufen, was sich, wie ich irgendwann irgendwo mal las, erstaunlicherweise mit der Ansicht der alten Ägypter zu decken scheint.
Irgendwann hat man dann aber keinen Bock mehr darauf, schlaue Bücher zu lesen. Irgendwann reichts einem, denn je mehr man versucht sich eine umfassende Allgemeinbildung aufzubauen, desto mehr uninteressanter Krempel ist dabei, und desto mehr interessante „Fakten“ widersprechen sich.
Was also dann? Lachen, Trinken, Fröhlichsein?
Vielleicht wenn man Rheinländer wäre, was ich nicht bin.
Mein Momentaner Sinn des Lebens, wie ich beim Promenieren durch die aufgerissene Flensburger Fußgängerzone feststellte, ist mich von Pointe zu Pointe zu hangeln.
Das heißt jetzt nicht, dass ich ständig dumme Witze erzählen muss. Naja, das tu ich ehrlich gesagt trotzdem. Mein Sinn des Lebens ist den Humor in Alltagssituationen zu erkennen, und mich innerlich schlapp zu lachen. Dabei können dies sowohl Situationen sein, die mich betreffen, als auch welche, denen ich nur als Aussenstehender beiwohne. Dieser Sinn ergibt einen Sinn für mich.

Feb
16
2008
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Das mach ich doch mit links…

Ich bin Rechtshänder.
Schon immer. Ich bin keiner von diesen umgelernten Ex-Linkshändern, noch bin ich Beidhänder.
Als ich noch ein Kind war, gab es zwar mal eine Zeit, in der mein Bruder zu beweisen versucht hat, dass ich Linkshänder wäre und ich habe ihn eine Zeit lang auch an der Nase herumgeführt, indem ich versucht habe alles mit links zu machen.
War schon lustig, wenn er dann zu meiner Mutter lief und aufgeregt „Schau mal! Heiko ist Linkshänder!“ rief, aber trotzdem bin ich immer Rechtshänder gewesen, was mein Bruder dann auch irgendwann einsehen musste.
Trotzdem ist es seltsam, was man im täglichen Leben so alles mit links macht.
Man sollte ja meinen, dass das Feinmotorische eher von der rechten und das Grobmotorische eher von der linken Hand erledigt wird, oft ist es aber umgekehrt. Allen Erwartungen zum Trotz, sozusagen.
Wenn ich mir die Haare Wasche, dann halte ich zum Beispiel mit der Rechten den Duschkopf, während ich mit der linken das Shampoo aus den Haaren wuschele. Eigentlich ist doch das bloße Halten des Duschkopfes eher grobmotorisch, und das Wuscheln eher feinmotorisch, trotzdem mache ich letzteres mit links.
Ich habs neulich mal anders herum versucht, es hat aber nicht funktioniert.
Beim Gitarrespielen ist mit etwas ähnliches aufgefallen: Die doch schon motorisch eher komlizierten Akkorde greift ein Rechtshänder mit links, während er die Gitarre mit rechts anschlägt. Auch das funktioniert umgekehrt nicht. Schon gar nicht mit einer Rechtshändergitarre.
Seltsam, oder?

Jan
07
2008
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Träume

Tja, manchmal träumt man schon einen merkwürdigen Kram zusammen.
Kennt ihr das, wenn man Ferien hat, und träumt, dass man aufwacht, frühstückt und duscht, zur Schule geht, nur um dort an irgendwelchen Kleinigkeiten zu merken, dass man eigentlich träumt?
Ich hatte das auch öfter früher. Es waren noch ungefähr 10 Minuten bis zum Unterricht, und dann merkte ich, dass ich träumte, weil die Goldfische im Aqarium der Eingangshalle plötzlich durch das Glas des Aqariums durch die Luft schwammen.
Danach bin ich dann richtig aufgewacht, hab gefrühstückt und bin zur Schule gefahren, nur um dort zu merken, dass ich immernoch schlafe.
Irgendwann bin ich dann wirklich wirklich aufgewacht, nur um festzustellen, dass es neun Uhr morgens und Ferien war.
Sowas ärgert einen.
Wie kommt es eigentlich, dass man den wirrsten Kram immer dann zusammenträumt, wenn man Urlaub hat, oder gerade nichts besonderes vor hat.
Wenn man einige Tage nicht unter Leute kommt, sind die Träume besonders schräg.
Einmal habe ich einen kompletten Krimi geträumt, der allerdings im Wachzustand zugegebenerma�en kaum mehr einen Sinn ergeben hat. Es ging um einen Amoklauf in einem Supermarkt, und die Polizei hat versucht herauszufinden, wer der Amokläufer ist. Am Ende war es dann die fundamentalchristliche Mutter des jungen Ehepaars, und nicht der alkoholkranke Vater.
Schön war auch die chinesischsprachige Aufführung von Goethes Faust als ostasiatisches Prügelkino. Mit Untertiteln.
Ich wei�, dass man im Traum angeblich Sachen vom Tag verarbeitet, aber wenn es da keine Sachen gibt, spielt dieser Mechanismus offenbar verrückt, oder entwickelt eine Art künstlerischen Trieb.
Seltsam, seltsam…

Written by Heiko C. in: Esoterisches,Psychologisches | Schlagwörter:

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