Jul
20
2009
1

Otto Pohl fühlt sich wohl mit Atomstrom…


AKW – Nuclear Power Plant by ~deepbluesheep on deviantART

Was es nicht alles gibt:

http://www.kernkraft-kids.de/

http://www.kernenergie-info.de/atomstrom/

http://www.atomindustrie.de/

http://www.kernenergie-online.de/

Alles nur Satire, wie hier nachzulesen ist, aber schwer zu erkennen, denke ich.

Das hier ist übrigens ein ernst gemeinter Spot der CO2-Endlager-Anwohner-sind-egal- und Biblis-is-schon-wieder-kaputt-Firma RWE:

Da fällt man doch vom Glauben ab. Bzw.: Was für ein Riesenbullshit!

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Psychologisches | Schlagwörter: , , ,
Jul
10
2009
2

Mehr Spass mit Google: hessische Pornogoogler

Es ist schon lustig, wenn man Google-Trends ein wenig nach Suchbegriffen durchsucht. So zum Beispiel beim Suchbegriff „porno“.
Da sieht man, dass die meisten Porno-Suchanfragen bei Google in Deutschland aus Hessen kommen. Frankfurt am Main tut sich hier als Spitzenreiter unter den deutschen Städten hervor. Wer diesen Blog kennt, weiß dass mir dumme Polemik total fern liegt, aber die Frage ist angebracht, ob das vielleicht damit zu tun hat, dass Frankfurt auch die Deutsche Hauptstadt des in der Wirtschaftskrise vielgescholtenen Finanzwesens ist. Wahrscheinlich nur ein Zufall.
Auf dem zweiten Platz stehen bei den pornogoogelnden Bundesländern Mecklemburg-Vorpommern, und bei den Städten Oldenburg. Seltsam.

„Impactsuspect“ ist übrigens kein Google-Trend. Obwohl dieses Wort das Suchwort ist, was am meisten auf diesen Blog führt, suchen insgesamt wohl zu wenige danach. Schade. Da muss ich wohl noch an der Suchmaschinenoptimierung arbeiten. Andere Suchworte, die auf diesen Blog führen, sind jedoch Trends. So gibt es zwar auch keinen Trend für „Glitzervampir“, aber „kalte Wesen“ ist aufgeführt.
Dort sind Hamburg und Niedersachsen die Spitzenreiter. Hier gibt es wohl viele Twilight-Fans.

Jul
06
2009
2

Was krümmelts Vattenfall?

2 Jahre war das Atomkraftwerk Krümmel aufgrund einer nicht enden wollenden Pannenserie 2007 vom Netz. Dieses Jahr wurde Krümmel dann rundüberholt und mit Gütesiegel wieder angeknipst, nur damit es in den ersten zwei Wochen wieder Pannen hagelt, und der Reaktor vorgestern wieder abgeschaltet werden muss.

Mittlerweile sind sich die Grünen, Greenpeace und seltsamer weise auch die Financial Times Deutschland einigermaßen einig, dass das skandalös ist, und man das Kraftwerk besser ganz abschaltet.

Gut FTD meint, dass man auch alte AKWs sicher machen kann, da werden wohl weder die Grünen noch Greenpeace zustimmen, aber der FTD-Artikel ist trotzdem klasse.

Verfolgt man die Ereignisse des Wochenendes, könnte man meinen, der Energiekonzern Vattenfall habe sich zu aktiver Wahlkampfhilfe für die Grünen entschlossen.

Wenn man bedenkt wie klimafreundlich die Energiekonzerne alle immer tun, eigentlich logisch, dass sie jetzt für die Grünen Wahlkampf machen. Auch RWE macht ja hier oben in Nordfriesland, in Ostholstein und im Oderbruch aktiven Wahlkampf für die Grünen.

Jun
23
2009
0

Wenn andere von einer Brücke springen…

…dann tut die Bundesregierung es auch. Das hat der letzte Freitag eindrucksvoll gezeigt. Obwohl es mit den Internetsperren überall auf der Welt Probleme gibt, und besonders in peinlichen Beispielen von Ländern mit Internetsperren, wie etwa in Australien, schon von der Abschaffung geredet wird, hat die Bundesregierung beschlossen in Sachen Internetsperren hinterherzuspringen.

Nun, speziell unsere CDU/CSU hatte auch gar kein Problem mit dem Sprung. Mit fröhlichem Grinsen und einem Jauchzen springt die Union von der Brücke, ohne sich zu vergewissern, ob der Fluß überhaupt Wasser führt. Tut er nicht. Aber manche sind eben schmerz- und merkbefreit. Die SPD hat sich ein wenig geziert, als sie noch oben auf der Brücke stand. „Soll ich wirklich springen….? Sieht tief aus…!“, sagte sie ein wenig verlegen, und scharrte mit den Füßen. In der Zwischenzeit waren alle anderen angelaufen, um wenigstens die SPD noch vor dem Sprung zu bewahren, doch dann rief die Bildzeitung, die bereits unten im ausgetrockneten Flußbett stand: „Traust dich nicht! Traust dich nicht! Das erzähl ich weita!!!“ Und schon fasste sich die SPD ein Herz, und sprang auch.

Written by Heiko C. in: Gruseliges,Politisches,Psychologisches | Schlagwörter: , , , ,
Jun
15
2009
0

EA: Es geht doch!

Kaum bringt EA „die Sims 3“ ohne nervige Schnüffel-DRM-Software, und ohne limitierte Installationen heraus, hat EA auch wieder einen Rekordverkaufsstart.
Wie ich schon schrieb: Was ehrliche Kunden zu Raubkopierern macht, ist ein rigider Kopierschutz, der den ehrlichen Kunden zu sehr einschränkt. Bei Spore (auch von EA) musste ich ja selbst erleben, wie umständlich es ist, mit diesem dämlichen DRM. Schön wäre es, wenn die Spieleindustrie, wie schon die Musikindustrie endlich einsieht, dass DRM Kundenbeleidigung im großen Stil ist.

Written by Heiko C. in: Psychologisches,Technisches | Schlagwörter: , ,
Jun
14
2009
3

Mal so, mal so. Akt VI: Jo mei, des is doch gonz wos anderes!

Zu lesen hier.

Und das brauche ich noch nicht einmal kommentieren. Wie bekloppt die ganzen Argumente in der Killerspieldebatte sind, wird hier jedem klar.

Weder Action-Computerspiele noch Schützenvereine sollten verboten werden. Man sollte lieber mal die Situationen in Deutschen Schulen drastisch verbessern. Dann knallt auch niemandem mehr eine Sicherung durch.

Jun
13
2009
0

Mal so mal so, Akt V: CDU Politiker gegen Videoüberwachung! (Google will die Weltherrschaft)

Nanü? Wie kommt denn dies? Ist die CDU etwa endlich zur Vernunft gekommen? Leider nicht.
Wie man hier nachlesen kann, hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer (ich spar mir mal Kalauer zu dem Namen. Denkt sie euch selbst aus.) etwas gegen Googles Straßenansichtdienst „Streetview“. Dieser gefährde die Sicherheit „besonders zu schützender Politikern.“
Haben wir in Deutschland Politiker, deren Sicherheit besonders zu schützen ist? Und wenn ja, warum sitzen die nicht in der Bundesregierung? Alle die da nämlich sitzen, tun sich für das Fortbestehen unseres Landes und speziell unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung momentan als nicht gerade essentiell hervor, oder verbergen die Tatsache, dass sie es doch sind sehr gut. Macht es einen Unterschied, wenn man Merkels Kabinett gegen 17 zufällige Menschen von der Strasse – Man könnte sie ja via Streetview auswählen – austauscht?
Nun wollen zuständige Ämter die Bürger dazu bringen gegen Google aufzubegehren, und auf’s Recht am eigenen Bild zu pochen.

Jun
05
2009
0

Und wieder Killerspiele…

Nachdem der Beschluß der Leute die uns regieren, Paintball zu verbieten, nach massiven Protesten schnell wieder in der Schublade verschwunden ist, wenden sich die Innenminister Deutschlands wieder einmal den Killerspielen zu. Die sollen jetzt ganz und gar in Deutschland verboten werden, samt Herstellung und Verkauf und allem. Grund ist natürlich der Amoklauf in Winnenden.

„Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen.“

Das Verbot soll so schnell wie möglich kommen. Am besten noch vor der Sommerpause, damit sich niemand beschweren kann, gell? Die Begründung ist von der gewohnten Logik unserer Politiker, die altgriechische Philosophen im Grabe rotieren lässt.

„Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt.“

Mai
20
2009
0

Johannes Paul II. hat ja auch gerappt…

Argh! Was musste man sich in den letzten Tagen nicht für Schwachsinn anhören?! Painball-Verbot, Internetzensur, Umfrage-Angriff durch fundamentalreligiöse Lobbyorganisationen…

Und was muss ich heute lesen?
Benedikt XVI. ruft zur Missionierung des „digitalen Kontinents“ auf

Erst war das Netz ein Raum, dann wieder war es mit Printmedien vergleichbar und jetzt ist es plötzlich ein Kontinent… Was kommt als nächstes? Ich ahne schon zukünftige Kommentare wie „Das Internet wird keine chronische Krankheit bleiben!“ von irgendwelchen Hanseln aus der CDU. …oder aus der SPD. Frau Zypries weiß ja noch nicht mal was ein Browser ist. Ob sie wohl weiß mit welchem Betriebssystem ihr Computer läuft? Hm, na egal. Ich schweife ab.

In obig verlinktem Artikel jedenfalls, wird der Papst wie folgt zitiert:

Die neuen Techniken kommen dem Bedürfnis entgegen, miteinander in Kontakt zu treten; die Veränderungen seien bei den jungen Menschen der „digitalen Generation“ besonders deutlich, die „sich in einer digitalen Welt zu Hause fühlen“, während diese den Erwachsenen oft noch fremd erscheine.

Apr
13
2009
0

Dinge beim Namen nennen

„Political Correctnes“ mag ja ihre Berechtigung haben, aber warum sollte es verboten sein, Dinge beim Namen zu nennen? Hilft das tolerant zu sein?
Wenn ich „Schwule und Lesben“ statt dessen „Menschen gleichgeschlechtlicher Lebensweise“ nenne, was sage ich dann eigentlich? Im Prinzip sage ich, dass „Schwule und Lesben“ beleidigende Worte sind. Warum? Ich mein irgendwie muss man sie doch nennen, oder? Und beleidigend? Wo? Schließlich sag ich ja nicht „Fummeltrinen und Mannsweiber“.
Wohin solche falsch verstandene Pietät führen kann, zeigt uns unser großer Bruder, die USA: Statt dem beleidigenden Wort „Nigger“, welches zu so trauriger berühmtheit gelangte, dass es nur noch das „N-Wort“ ist, wurde zuerst „Negro“ verwendet. Da das so ähnlich klingt wie das „N-Wort“, verwendete man wenig später statt dessen den Ausdruck „Schwarze“. Wieso schwarz? Eigentlich sind die meisten bezeichneten ja doch eher braun, also ging man zu „Farbige“ über. Auch dass wurde irgendwann als beleidigend wahgenommen, so ist man dann schließlich bei „Afroamerikaner“ oder „Amerikaner afrikanischer (Erb)-herkunft“ angekommen. Mal abgesehen davon, dass „American of african heritage“ in meinen Ohren um einiges beleidigender klingt, als „Schwarzer“, denke ich, dass jede Bezeichnung der Schublade in die man einen bestimmten Menschenschlag steckt irgendwann automatisch für irgendwen beleidigend wirkt.
Wenn man einen Schwulen als „schwul“ bezeichnet, wird man in der Regel keine andere Reaktion als ein Achselzucken ernten. Er weiß ja, dass er schwul ist.
Vielleicht verwendet man im Amts- und Fernsehdeutsch aber auch nur die komplizierten Umschreibungen, damit niemandem auffällt, dass Schwule schwul sind?! Frei nach dem Motto: „Ach, das sind Prostituierte! Und ich hab gedacht, das sind Nutten…“
Geben wir dem „Problem“ einen anderen Namen, und es ver-scha-windet! Abrakadah! So geschehen zum Beispiel auch bei der Unterschicht. Wir haben eine Oberschicht, und (noch) eine Mittelschicht, aber wo ist die Unterschicht? Natürlich hat ein wohlhabendes Land wie Deutschland keine Unterschicht. Nur ein Präkariat. Wenn man alleine die Relation zu den anderen Schichten im Sprachgebrauch analysiert, fragt man sich, warum es nur zwei Schichten gibt, und eine davon ist die Mittelschicht. Zwei Schichten gehen die Straße entlang. Sagt die eine zur anderen: „Nun lass mich auch mal in die Mitte!“ Oder wie?
Schon klar, keiner will an der Basis der Gesellschadtspyramide sein. Es ist aber heute schon wieder so, dass die meisten dort sind. Die Oberschicht, wie groß mag die schon sein? Und die Mittelschicht? Gibts die überhaupt noch? Früher gab’s die mal, dass weiß ich, weil ich da noch drin war.
Aber die Oberschicht und Mittelschicht weiterhin zu verwenden, und sich nichts dabei zu denken, und andererseits die Unterschicht bloß nicht zu nennen, ist trotzdem schizophren.
Das ist wie von „Mitteldeutschland“ zu sprechen, wenn man die neuen Bundesländer meint, obwohl man genau weiß, dass ein impliziertes „Ostdeutschland“ schon lange ein Teil Polens ist, und auch bleibt.
Wenn man also von allen in Ruhe gelassen werden will, braucht man bloss in Ostdeutschland im 13. Stockwerk eines Hotels arbeiten, und zur Unterschicht gehören.
Ob die Merkel wohl auch verschwindet, wenn man ihr einen anderen Namen gibt? Ich fürchte nicht, aber versuchen kann man es ja. Von jetzt ab nenn ich sie „Blücher“.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Politisches,Psychologisches | Schlagwörter: ,

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