Feb
28
2009
0

Becky und Torben

Scheinbar zwei junge Christen, die einen eigenen Youtubekanal haben. Ich hab alle deren Videos gesehen, und finde sie echt knorke.
Ob die beiden echt sind, oder ob sie – was mir wahrscheinlicher erscheint – nur die beiden Bühnenpersona Becki und Torben spielen, hat keinen Einfluss auf den Unterhaltungswert. Wenn sie jedoch tatsächlich schauspielern, dann machen sie es sehr gut. Also schaut da mal hin.
Aber wenn ihr dort kommentiert, dann seid bitte nett. Die kriegen schon genug fiese Kommentare. Unter anderem mit dem bösen F-Wort, und dem anderen Wort für A-A. Ich finde, selbst wenn die beiden echt sind, haben sie das nicht verdient.
Was ist falsch daran, wenn die beiden gerne an das evangelische Kirchendogma glauben, sich in Kirchengruppen engagieren, gegen Sex in der Ehe – pardon – vor der Ehe sind, und Tokio Hotel und Brettspiele mögen. Immerhin wollen sie niemanden bekehren, denn zu Konvertierungszwecken ist ihr Youtubekanal denkbar ungeeignet.

Jan
23
2009
3

Presseschau ist sofort.

Da les ich heute mal die Zeitung, und was muss ich da lesen, gleich auf Seite 1 des Nordfriesland Tageblattes:
„Kieler Fahnder jagen bundesweit SMS-Abzocker“ lautet die Überschrift. Bin nur ich das, oder klingt das schon ein wenig reißerisch? Alleine „SMS-Abzocker“ ist nicht sehr wertfrei, doch auch „jagen“ hat eine bestimmte Konnotation. Wäre „suchen“ nicht vielleicht besser gewesen? Ich mein das NFT ist ja schließlich unsere normale Tageszeitung, und nicht die Bild. Na ja, darum gehts eigentlich nicht. In besagtem Artikel auf Seite 1 fand ich folgenden Satz:
„Dabei stellten die Ermittler mehrere Tausende Chat-Protokollen sicher.“
Mal abgesehen davon, dass ich den Bindestrich in zwischen Chat und Protokollen so überflüssig finde wie einen Kropf am Knie; was bitte sind Chat-Protokollen? Wie kann ein „-n“ zuviel auf der ersten Seite passieren? Ich weiß, die Redaktion hat nur einen halben Tag um die Zeitung zu machen, aber wenigsten die Seiten auf die alle schauen sollten doch fehlerfrei sein, oder? Ich weiß , ich mach jede Menge Rechtschreib-, Grammatik-, Komma- und Sonstauchfehler, doch meinen Blog liest ja auch so gut wie niemand.
Okay, man könnte argumentieren, dass die erste Seite des NFT auch keiner mehr liest. Eigentlch lesen alle immer nur das Vermischte auf der letzten Seite. Das erklärt jedenfalls die reißerischen Bild-Schlagzeilen auf Seite 1.
Schauen wir also auf die letzte Seite, die seit jeher ein buntes Mischmasch für die ganze Familie bietet. Dort ist zu lesen: „Weg mit den Vorräten. >>Spice<< ist verboten“ Wie gesagt, für die ganze Familie. Ich kann es direkt hören „Schatz? Wirfst du bitte das Spice weg? Das ist jetzt verboten!“ Hm. Okay. Wie geht der Text weiter?
Im NFT steht: „Die Modedroge >>Spice<< ist wegen erheblicher Gesundheitsrisiken ist sofort.“ Spice ist wegen ist sofort? Ist ja interessant.
Ich sehe drei Möglichkeiten wie es dazu kam:
a.) Jemand hat geschludert
b.) Der deutsche Satzbau hat sich ohne mein Wissen sehr verändert.
c.) Ein Setzer beim NFT hat kurz vor dem Setzen dieses Satzes schnell noch seine letzten Spice-Vorräte eingepfiffen.
In Fall B ein schlechtes Bild das ich abgebe, in Fall A und C ist es die Zeitung, die ein schlechtes Bild abgibt.
Na, aber ich hör jetzt auf auf dem armen NFT rumzuhacken.
Kommen wir zu Peter Moosleitners interessantem Magazin – sprich P.M.
In der Februarausgabe gibt es ab Seite 42 einen Bericht über die fortschreitend besser werdende Grafik von Computerspielen. Als Unterschrift der Überschrift liest man da: „Kaum ein Computerspieler ahnt, dass in den Tiefen seiner Maschine physikalische Gesetze berechnet werden.“
Im Prinzip ist dieser Satz noch nicht einmal falsch. Es stimmt, dass kaum ein Computerspieler sowas ahnt. WEIL SO GUT WIE ALLE ES WISSEN!!! Wir Computerspieler sind es doch, die ständig neue Hardwareanforderungen erfüllen müssen. Man weiß im Prinzip als Computerspieler bescheid über 3D Beschleuniger, Pixel Shader, DirectX, HDR, Bloom und auch über Physik-Engines. Das weiß man alles, WEIL MAN ES SELBST ALLES BEZAHLEN MUSS.
Ich würde den Satz im PM ändern zu: „Fast jeder Computerspieler weiß, was kaum ein Nicht-Computerspieler ahnt: Im inneren seiner Maschine (ehrlich? Einen Computer bezeichnet ihr als Maschine??) werden physikalische Gesetze berechnet.“ Aber nein, so kannn man es ja nicht schreiben, weil generell das Vorurteil bestehen bleiben soll, dass Computerspieler dümmer und ungebildeter sind als Nicht-Computerspieler. Danke PM, die ihr euch auch schon vor einiger Zeit dahingehend geäußert habt, dass das Internet eine Gefahr für die Demokratie wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Die Nachriten im Fernsehen informierten umfassender, schriebt ihr da. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade das Fernsehen filtert seine Informationen sehr stark. Das Internet nicht. Sicher man muss selbst herausfinden, welche Nachricht im Netz stimmt, und welche nicht. Aber im Prinzip müsste man das bei Fernsehnachrichten auch, und da hat man noch nicht mal die Chance das zu tun.

Written by Heiko C. in: Kurzrezensionen,Linguistisches,Politisches,Psychologisches | Schlagwörter:
Jan
10
2009
15

Auf den Flughund gekommen…

Gna! Irgendwie sind Vampire auch nicht mehr das, was sie mal waren. Wenn wir uns anschicken díe Geschichte der Filmvampire von Anfang an anzusehen, müssen wir eben diesen Anfang in Deutschland suchen. Und zwar bei Murnaus „Nosferatu“. Graf Orlock in diesem Film ist zugleich der erste Vampir auf der Leinwand und ebenso die große Ausnahme. Max Schreck spielt den Vampir dreckig, eklig und unglaublich hässlich. Der schon wenige Jahre später von Bela Lugosi gespielte Dracula wirkte schon ganz anders, und sollte für Jahre, im Grunde für den Rest des 20ten Jahrhunderts definieren wie ein Vampir zu sein hat: Elegant, hypnotisch, irgendwie unheimlich und anziehend und vor allen Dingen SAUBER, wenn auch manchmal ein wenig verstaubt.
In Blade beginnt dann der Schichtwechsel. Udo Kier spielt hier einen der Obervampire, und er entspricht noch ganz dem Klischee, welches im übrigen auch eher Bram Stokers Romanvorlage entspricht als beispielsweise Nosferatu. Kiers Protovampir steht in der Handlung ein junger Emporkömmling gegenüber, der von einem ebensolchen neuen Vampirbild zeugt. Während der klassische rumänische Blutsauger tagsüber schön zuhause bleibt, kleistert sich Deacon Frost einfach mit Sonnencreme zu, und geht in den Stadtpark um Vampirjäger zu bedrohen.
Konkurrenz in der Vampirgesellschaft wird wie bei der Mafia entsorgt, und Frosty Neuvampir schwingt sich zum Oberherrscher über die hämophilen Sülznasen auf. Der Mensch soll wieder mal versklavt werden. Dass die Zukunftsvisionen blonder Schnulliboyvampire irgendwie rein demografisch zu Problemen führen müssen, darauf will ich jetzt nicht eingehen,
Gehen wir lieber zum nächsten Film: 30 Tage Dunkelheit. (Oder 30 Tage Nacht, ich bin mir nicht ganz sicher)
Der Plot: In einem verträumten Weiler in Alaska, der einen Monat lang Polarnacht hat, und außerdem noch – praktischerweise – in dieser Zeit keinen Kontakt zum Rest der Welt hat, planen Vampire die Fresstour ihres Lebens. … oder ihres Untotseins. Wie auch immer.
Der Plot hört sich an, als könnte man daraus einen ganz passablen Film klöppeln, aber nein, das wäre ja zu viel verlangt. Der Film kommt im Endeffekt eher daher wie Pitch Black für Arme, wo doch Pitch Black schon Alien für Arme war.
Wo soll ich bei diesem Machwerk anfangen? Die Vampire sind alles was man sich so vorstellt… …wenn man an Ghoule oder Zombies denkt, aber eben nicht, wenn man an Vampire denkt.
Die Vampire sind abstoßend hässlich, ungepflegt, haben schreckliche Tischmanieren und reden irgendeine seltsame Kunstsprache, die sich mal anhört, als hätte man einer Katze auf den Schwanz getreten, mal wie eine verstopfte Espressomaschine kurz vor der Explosion. Und das tollste: Der Obervampir sagt „Brachkl sslak MIAOU passhakki vra utz nöchkachkocko!“ und in den Untertiteln dazu steht dann „Hallo!“
Normalerweise soll der Vampir doch anziehend wirken, und geradezu hypnotische Wirkung auf das andere Geschlecht haben. Ja regelrecht rollig sind sie alle noch bei Bram Stoker. Hier sehen sie jedoch alle eher aus wie MAx Schrecks Nosferatu, bloss dass der eine Tonne mehr Klasse hatte.
Ausserdem hatte Nosferatu bessere Tischmanieren. Erinnert ihr euch noch an die Szene, wo Hutter sich geschnitten hat, und Graf Orlock den Anblick dieser PAAR TROPFEN Blut nicht ertragen konnte, und sich gleich auf sie gestürzt hat?
Nun die Vampire in dem Alaskafilm sind da weniger abhängig. Wenn die sich auf ein Opfer stürzen, dann spritzt literweise Blut in alle Richtungen. Ich hab ja nichts gegen Splatter, aber bei Vampiren? Also ich kannte das bisher so, dass kein verdammter Tropfen Warmblüterblut daneben geht. Also wenn ihr schon einen Film über lichtempfindliche Ghoule macht, dann nennt sie auch so. Vampire sind das mit der Art zu essen jedenfalls nicht.
Und was ist jetzt die vorläufige Krönung des Vampirfilms im neuen Jahrtausend?
Twilight.
Twilight, oh Twilight… Wo soll ich bloss anfangen. Vielleicht erst die positiven Aspekte.
Die Vampire in Twilighht sehen allesamt aus, wie man es von Vampiren erwartet. Sie sind sauber, elegant, irgendwie unheimlich, und so weiter. Wenn die Vampire sich mit „übermenschlicher Schnelligkeit“ bewegen, sehen sie aus wie vorgespult. Das kommt mir fast wie eine respektvolle Verneigung vor „Nosferatu“ vor, denn auch Graf Orlock bewegt sich manchmal wie vorgespult. Als der Vampir – wie hieß er noch…. ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht Rüdiger war… hm…
Als der Vampir – ich nenn ihn mal „Milchschnitte“ -, als Milchschnitte also seinem weiblichen Loveinterest erklärt, warum sie ihn toll findet, dass war auch noch sehr archetypisch vampirisch. Der Expresshuckepackritt auf den Berg aber schon nicht mehr. Und was dann kam schon gar nicht, aber ich greife vor.
Die „Familie“ von Milchschnitte besteht nicht nur aus Vampiren, sondern auch noch aus „Vegetarischen Vampiren“. Ja, auch ich musste an Graf Duckula und seinen Brocollikonsum denken, hier ist aber mit „vegetarisch“ gemeint, dass sich Milchschnittes Familie nur von Tierblut ernährt. Ganz ähnlich wie in „Interview mit einem Vampir“. Weil das so ist, können sie relativ unbemerkt in einem Dorf voller Menschen leben. Auch am Tag gehen sie raus, weil es in der Gegend immer bewölkt ist, und sie so kein Sonnenlicht abbekommen. ?!? Muss man nicht nachvollziehen können, ist halt so. Wenn die Vampire doch direktes Sonnenlicht abbekommen, dann passiert etwas ganz grausames: DANN GLITZERN SIE!
Muss ich das weiter kommentieren? Ich denke nicht. Vegetarische Glitzervampire.
Was denken Vampire eigentlich über Sex mit Menschen? Diskutieren die das so wie wir Sex mit Tieren diskutieren? Der Film ist echt seltsam. Im Grunde genommen ist es eine Mischung aus „Interview mit einem Vampir“, „der kleine Vampir“ und einem beliebigen Highschool-Drama. Für einen Vampirfilm taugt er nicht viel. Als Setting eines Kinderfilmes ginge das Setting hier durch, dazu ist der Film aber zu blutig. Na, er schien ja trotzdem erfolgreich zu sein.

Written by Heiko C. in: Bücher,Beklopptes,Filme,Gruseliges,Kurzrezensionen | Schlagwörter: , , ,
Nov
02
2008
0

The Yes Album

Eines meiner liebsten Alben von Yes, dass ich mir noch in Leipzig gekauft habe. Als ich es neulich auf meinen MP3 Player geladen und gehört habe, ist mir speziell bei „Starship Trooper“ ein seltsames Klicken aufgefallen, dass gerade an den leisen instrumentalen Stellen später im Stück sehr nervig ist.
Ich dachte: „Nun, Heiko, vielleicht hast du ja damals die MP3s falsch von der CD konvertiert, oder so.“ Also habe ich es heute nochmal gemacht. Mit höchster Qualität. Ergebnis: Gleiches Klickgeräusch im Hintergrund. Gerade laut genug um zu nerven.
Bei meiner Suche nach einer Lösung des Problems, oder wenigstens einer Erklärung, z. B. „Soll so.“ oder „Scheiß Aufnahme.“ habe ich Google bemüht.
Des Rätsels Lösung habe ich nicht gefunden, allerdings bin ich hier: http://www.icompositions.com/music/song.php?sid=75663 über eine Coverversion gestolpert, die kaum vom Original zu unterscheiden ist. (Vom Gesang mal abgesehen, der bemüht ist ähnlich zu klingen, aber mehr auch nicht)
Na, jedenfalls habe ich mir die Version mal angehört, und siehe da: Hier gibts kein Klicken. Scheint also entweder nicht zum Lied zu gehören, oder es fiel dem Interpreten des Covers nicht auf. Bei Amazon hab ich die CD jetzt mal rausgesucht, mittlerweile gibt es sie ein zweites Mal remastert, und mit zwei zusätzlichen Tracks, die auf meiner nicht drauf sind. Soll ich einen Neukauf erwägen? Hm… Ich weiß nicht. Ich denke das Dingen kommt erst mal auf meine Wunschliste.

Written by Heiko C. in: Kurzrezensionen | Schlagwörter:
Okt
22
2008
0

PORNO !!! „Der Blitz hat den Tank getroffen!!“

Aus der Abteilung: „Da kann man ja eigentlich nichts falsch machen.“ Die meisten Artikel aus dieser Abteilung sind der Beweis dafür, dass man eben doch eine Menge falsch machen kann.
Ich weiß noch, wie ich in Flensburg bei Cittimarkt (oder wie schreibt sich das) an einem kleinen DVD-Regal stand. In diesem befanden sich ausnahmslos Filme die ich nicht kannte, und die sehr billig waren. Ich glaube 2.50 das Stück oder so. Bevor jetzt alle losstürmen, und den Parkplatz vor Citti in Flensburg verstopfen möchte ich hinzufügen, dass die hier von mir geschilderten Begebnisse schon einige Jahre her sind.
Also wo war ich? Unbekannte Filme für 2.50. Genau. Ich kuck die also durch, und stelle fest, dass einige von denen dem Genre der Phantastik zuzuordnen sind. ‚Fantasy und SF-Filme können an sich noch so schlecht sein, ich unterhalte mich trotzdem‘, dachte ich damals noch naiv. Ich kaufte mir also aus der Auswahl dort „Nabonga – der Riesenaffe“ und „Timeslip“.
Nabonga. Bei diesem Film, in dem es um einen „Riesengorilla“ geht, der etwa 1.50m groß ist, und mit der verblödeten Tochter eines Juwelendiebes im Urwald lebt, handelt es sich um ein recht billiges und recht spätes King-Kong-Ripoff mit – immerhin – Buster Crabbe als jugendlichem Held. Der Film ist in etwa das, was man erwarten würde, wenn man außerdem noch wüsste, dass er aus den 1950ern ist. Der Film hat aber noch einen Haken, der ihn fast ungenießbar macht: Die Deutsche Synchro.
Hört man sich diese nämlich nur an, und schaut dabei nicht den Film, dann gewinnt man irgendwann den Eindruck, dass es sich um einen Porno handelt. Alle Dialoge wurden auf deutsch scheinbar von originalen Pornosynchronisatoren vertont, und auch die Dialoge wurden sinnlos versext. Da reden Held und Heldin auf Deutsch von „Schäferstündchen“, wo es im Englischen eigentlich nur um den Gorilla geht. Den Rest, der das Ganze aber dann schon wieder unfreiwillig komisch macht, sind aber die vollkommen sinnlosen Dialogänderungen wie zum Beispiel „Der Blitz hat den Tank getroffen!“. Das sagt der Pilot, als ein Flugzeug am Anfang des Filmes notlanden muss. Ich denke wenn der Blitz tatsächlich den Tank getroffen hätte, bräuchte sich der Pilot mit dem Notlanden keine große Mühe mehr geben.
Dass es sich nicht nur um ein Pornostudio gehandelt haben muss, welches diese Synchro verbrochen hat, sondern um ein möglicherweise rassistisches Pornostudio obendrein, sehen wir an der Art und Weise, wie die afrikanischen Eingeborenen eingedeutscht wurden: Reden diese im Original etwas das sich zumindest anhört wie eine afrikanische Sprache, sagen sie im deutschen nur ununterbrochen „Ullubulluullubullu!“. Es findet sich im Originalton ein afrikanischer Nebencharakter, der normales Englisch spricht. Wie redet er auf Deutsch? „Bulu gehen nicht in Urwald! Bulu Angst vor Hexe!!“
Da fragt man sich: WARUM????????
Ich glaube ich habe eine Antwort: Den Film kann man bei archive.org legal und kostenlos herunterladen.

Mai
25
2008
2

Zeitreisen bei Richter Alexander Hold

…oder schreibt sich der mit „T“ am Ende, na egal…
Auf jeden Fall habe ich jetzt diese Sendung durchschaut, nachdem ich Sie jahrelang unterschätzt habe.
Ich dachte früher immer diese Richtershows wären nur eine Art nachgemachtes „Königlich Bairisches Amtsgericht“, nur ohne Bairisch, König und echte Schauspieler.
Pustekuchen!
„Richter Alexander Hold“ zumindest, ist eine Zeitreisesendung, eine sehr subtile noch dazu. Nur ganz ausgefuchste Intellenzbestien kriegen das mit. Voll krass. Alda.

Neulich wurde da ein Fall behandelt indem irgendein junger Erwachsener, der von Beruf – glaube ich – Laiendarsteller war, verdächtigt wurde, junge Frauen mit einem Korkenzieher zerschnitzt zu haben.
Warum die Frauen nicht wussten, wer sie zerschnitzt hat? Keine Ahnung, so lange hab ich nicht zugesehen.
Na, jedenfalls war die Tatwaffe in einem Fall ein Korkenzieher von einem Getränkemarkt. Und wie es der Zufall so will, hatte der Freund des zweiten Beihnaheopfers auch einen.
Genau so einen, heißt das.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Kurzrezensionen,Linguistisches,Lustiges | Schlagwörter: , ,
Apr
13
2008
0

Odyssey 5

So, nachdem mir meine nette Schwester zu Weihnachten einen Gutschein bei Amazon geschenkt hat, dachte ich mir, ich könnte ja mal die Box dieser Serie kaufen.
Hab ich dann auch gemacht, kam auch relativ schnell aus dem Vereinigten Königreich, da es noch keine deutsche Box gibt.
Ich hatte ja vage auf eine deutsche Tonspur gehofft, immerhin ist die DVD-Box mit europäischem Ländercode ausgezeichnet, trotzdem gab es aber nur Englisch und Französisch.
Nicht weiter schlimm, englischsprachige Serien schau ich sowieso lieber auf Englisch, wenns geht, auch wenn ich bei „Life on Mars“ mit diesem seltsamen Dialekt so meine Schwierigkeiten hatte.
Aber das ist jetzt nicht das Thema.

Das der Name der Serie an „2001 – A Space Odyssey“ erinnert ist gewiss kein Zufall. Gerade im Piloten kann man viele Stilelemente bemerken, die sehr deutlich auf Kubricks Film hinweisen.
Was den allgemeinen Plot angeht scheint die Serie aber zu Anfang weniger mit „2001“ gemein zu haben. Zumindest auf den ersten Blick.

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Mrz
06
2008
0

Rückkehr zum Planet der Affen

Neulich habe ich wieder mal nach langer Zeit den zweiten Teil der Reihe um den Planeten der Affen gesehen.
Als der Film so nebenbei vor sich hinplätscherte, während ich irgendwas am Rechner machte, wurde mir plötzlich bewusst, wie damals das Skript für den Film zustande gekommen sein muss.

Ich stelle mir das so vor:
Verschiedene „kreative“ Köpfe und ein Produzent sitzen um einen großen Tisch herum, und überlegen, wie man das Sequel zum erfolgreichen Film „Planet der Affen“ gestalten soll.
„Planet der Affen“ hat ja immerhin einen Oskar gewonnen. Wenn ich mich nicht irre, sogar für die Spezialeffekte.
Diese – insbesondere die Affenmasken – liegen ja noch irgendwo auf dem Studio in irgendeiner Kiste, und so wäre es doch schade, wenn man sie verkommen ließe.
Nun, also MUSS ein Sequel her, doch wie macht man das jetzt?

Einer sagt: „Also ich finde, man sollte die Handlung da aufnehmen, wo der erste Film aufhört.“

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Filme,Kurzrezensionen,Lustiges | Schlagwörter: ,
Mrz
06
2008
0

Öffentlich rechtliches Fernsehen kann auch gut sein

Als Beispiel, warum öffentlich rechtliches Fernsehen nicht per Definitionem schlecht sein muss, möchte ich heute mal ein wenig über unsere Landesgrenzen schauen. Und über den Ärmelkanal.
Richtig, ins Vereinigte Königreich, auch Großbritannien genannt.

Es ist schon sehr lange her, dass unser öffentlich rechtliches eine gute SF-Serie produziert hat. Mittlerweile nämlich über 40 Jahre.
Ja, genau, ich rede von Orion. Nicht dem Versand, sondern der Raumpatroullie. Man kann über die Effekte lachen, über das Bügeleisen und über die Wasserhähne als Steuermodule des schnellen Raumkreuzers. Auch wenn man die Dialoge rückblickend nach wissenschaftlichen Anhaltspunkten nach Fehlern durchsucht, siehts finster aus.
Fest steht jedoch: Orion hatte eine Vision. Orion war eine Vision, und die Macher haben diese ziemlich gut umgesetzt. Leider nur 6 Folgen lang.
Schade.

Written by Heiko C. in: Kurzrezensionen,Serien | Schlagwörter: ,
Feb
07
2008
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Doctor Who dann auch schon wieder abgesetzt

Eine sehr gute britische SF-Serie, die dieses Wochenende noch einmal bei Pro Sieben läuft (Samstag ab 17:00 Uhr) wird dann auch schon wieder ins Regal gestellt. Schade. Hier in Deutschland scheint niemand Doctor Who zu schauen.

Woran mag es nur liegen? Wer weiß.
An der Synchro lag es wohl nicht. Obwohl ich den Trailer der auf ProSieben lief schon recht grausam fand, hat sich beim Konsum der ersten deutschen Folge herausgestellt, dass die Synchro solide war. Vielleicht sogar „gut“, wenn auch nicht überragend.
Der Doctor hatte eine etwas sehr viel zu helle Stimme, und die Mutter von Rose kam nun gar nicht so schön „unterschichtig“ wie im Originalton rüber. Die Synchronstimme von Jackee Tyler hat eher so geklungen als würde sie zu Emily Gilmore passen, aber was soll’s.
An der Synchro lag es aber nicht, obwohl ich mir gewünscht hätte die öffentlich Rechtlichen hätten für diese gesorgt.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Kurzrezensionen,Serien | Schlagwörter: ,

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