Mai
21
2010
2

Der rechtsfreie Fussballraum

You got to be fucking kidding me!


screenshot: Google News Alert

Jetzt ist nicht nur ein Netz ein Raum, sondern auch noch ein Platz. Alles Räume, allüberall!!

ARGH!

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Linguistisches | Schlagwörter:
Mai
15
2010
11

Maskulistische Science Fiction

Ich meine es gibt ja feministische Science Fiction. Pamela Sargents „Das Ufer der Frauen“ zum Beispiel. Ein wirklich schlimmes Buch, in dem die Frauen in hochtechnisierten Städten wohnen, und über die Fortpflanzung hinaus kaum Kontakt zu den Männern haben, die als Banden von Wilden die Wildnis durchstreifen müssen, weil sie ja nun wirklich an allem schuld sind: Krieg, Hunger, Tod, schlechtes Fernsehprogramm, usw…

In diesem Buch gibt es spezielle Tempel in der Wildnis, in denen den Männern unter Vorspiegelung illusorischer Geschlechtsakte der Samen entnommen wird, wenn ich mich recht erinnere. Ich fand das Buch enorm unplausibel und schmerzhaft zu lesen, hab es aber tatsächlich bis zum Ende geschafft.

Written by Heiko C. in: Bücher,Gesellschaftliches,Kurzrezensionen | Schlagwörter: , , ,
Mai
14
2010
0

NRW-Landtagswahl Nachlese:

Mittlerweile haben es wohl alle mitbekommen: In Nordrheinwestpfahlen Nortreinwestphal NRW ist die Regierung Rüttgers irgendwie abgewählt, doch es herrscht ein Patt zwischen den Lagern. Sowohl das rechtskonservativ-liberale Lager (Schwarz-Grün) als auch Rot-Grün haben gleich viele Sitze im Parlament. Mit der Linkspartei will eigentlich keiner, die Grünen wollen auf keinen Fall mit der FDP und die SPD denkt sie hätte die Wahl gewonnen, obwohl sie weniger Stimmen als die CDU bekommen hat, weil sie nur ein Viertel der Stimmen verloren hat, die die CDU verloren hat.

Grund zum feiern haben die Grünen, die mit fröhlicher Zweistelligkeit alles nötige mitbringen, um zum neuen Zünglein an der Waage zu werden. Hierbei schleicht sich offenbar auch der Irrtum in der Grünen Denke ein, dass alle, die gegen Schwarz-Gelb seien, auch automatsich
für Rot Grün sein müssten.
Klar, dass man sich dann gerne mal wundert, warum überhaupt Leute Linkspartei oder gar die Piraten wählen. So äußerte sich auf Twitter der Grüne Politiker Volker Beck folgendermaßen:

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Linguistisches,Politisches,Wahnhaftes | Schlagwörter: , , , ,
Mai
13
2010
1

Griechenland-Überschuldungs-Nothilfe-Cartoon

Nachdem ich ein wenig was gelesen habe und nun glaube, ein wenig zu verstehen, was da überhaupt abgeht mit Griechenland und dem Finanzsektor und so weiter und dem Euro und so…

…na ja, um es kurz zu machen präsentiere ich hier den ultimativen Griechenland-Cartoon:

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gesellschaftliches,Gruseliges,Lustiges | Schlagwörter: ,
Mai
09
2010
3

Leistungsschutzrecht für alle!!!

Bald kommt vielleicht das neue, tolle Leistungsschutzrecht für Verleger, dass das Kopieren, Zitieren, Erwähnen und Diskutieren von Presseerzeugnissen vermutlich entweder verboten oder kostenpflichtig macht.
Hat man in seiner Saftpressfirma einen Computer im Büro, wird dieses Gesetz dann einfach mal annehmen, dass man an diesem gewerblich Kopien von Online-Presseerzeugnissen herstellt, und man muss kräftig Löhnen. So – oder so ähnlich, ich bin kein Anwalt – schreibt jedenfalls Thomas Stadler vom Blog Internet-Law.

Das gute an der Sache ist, wie man in einem Tweet des bloggenden Anwalts nachlesen kann, dass auch Blogger ja quasi Verleger seien, und somit auch die Texte von Bloggern geschützt sind, durch diesen Leistungsschutz. Kopiert, nachmacht oder verfälscht also jemand einen meiner Texte, dann muss er auch zahlen. An mich. Wohlmöglich wird sogar reichen, wenn Textfragmente kopiert werden, was mich natürlich besonders frohlocken lässt.

Mai
06
2010
6

Kleine Linksammlung zu älteren Herren, die sich über’s Internet äußern

Vorweg gesagt: Diese eine unerträgliche Phrase kommt hier nicht vor. Aber man kann sich ja auch ohne den „rechtsfreien Raum Internet“ auf Wefingniveau begeben.

Sprachpapst Wolf Schneider (85) findet, dass die meisten Blogs Geschwätz sind. (Tagesspiegel) Immerhin einem Viertel aller Blogeinträge gesteht er zu, dass es sich dabei nicht um trauriges Geschwätz handelt und auf Twitter hat er sogar einen Tweet gefunden, der sich wie ein Aphorismus liest.
Das Internet druckt ihm seine Frau regelmäßig, sogar täglich, aus.
Twitter hält er im übrigen für ein unglaublich interessantes Medium, dass Chancen bietet.
Obwohl er der älteste der hier velinkten Herren ist, ist seine Meinung eigentlich recht vertretbar: Sicher sind Blogs auch gerne mal Geschwätz. Darum geht es doch gerade beim Bloggen. Ich zum Beispiel will hier gar keinen Journalismus machen. Ich will meine Meinung zu bestimmten Themen aufschreiben und wen es interessiert, der soll es lesen.

Written by Heiko C. in: Esoterisches,Gesellschaftliches | Schlagwörter: , ,
Mai
04
2010
4

Gefährliches Sylt ist gefährlich!

Sylt ist nicht nur besonders exklusiv, sondern auch brandgefährlch wie es scheint. Das Risiko liegt so gut wie immer beim Besucher.

Nehmen wir einmal an, Sie wollen in Rantum auf den Deich gehen – vielleicht sogar dahinter – um ein paar Fotos zu machen, oder auch nur die frische Luft zu genießen.

Bevor Sie so etwas zu sehen bekommen:

Müssen Sie sich auf diesem Schild das volle Risiko für die Deichlaufaktion aufladen lassen:

Vielleicht gehen Sie dann aber lieber nach Hörnum an den Strand, denken Sie sich…
Doch als sie sich diesem Steg hier nähern:

Begrüßt Sie dieses Schild:

Wenningstedt liegt zentraler, denken Sie sich, dort gehen ja auch alle an den Strand. Vielleicht wird ihnen dort ja das Risiko abgenommen, und sie können jemanden verklagen, wenn sie auf folgendem Weg über die Dünen ausrutschen:

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Lustiges | Schlagwörter: ,
Mai
03
2010
3

Schlaumeier-Schilder

Wir haben also nun bereits seltsam formulierte Verbotsschilder, Doppelbindungsschilder, Schilder mit verschiedenen Graden von Exklusivität und sehr höfliche Schilder kennengelernt.
Neulich ist mir aber eine weitere Sorte Schild aufgefallen: Die Schlaumeierschilder, die in Fachkreisen auch Paradoxienauslöser oder Roboterkiller genannt werden.

Während es sich bei Doppelbindungsschildern um zwei verschiedene Schilder handelt, die einander entgegengesetzte Weisungen enthalten, widerspricht sich ein echter Roboterkiller selbst, oder zumindest in Kombination mit einer allgemeinen Weisung außerhalb des Schildes.

Folgendes Schild markiert z. B. den Eingang zur Westerländer Fußgängerzone:

Dieses Schild enthält folgende Aussagen:

– Vernünftige fahren in diesem Bereich nicht Rad
– Wer hier Radfahren will, oder wer anstalten dazu macht, dem ist es verboten.

Außerdem impliziert das Schild auch noch folgende, weitere Aussagen:

– Wer in diesem Bereich Rad fahren will, oder dazu Anstalten macht ist unvernünftig
– Vernünftigen ist es nicht verboten hier Rad zu fahren. (Es ist ja nur allen anderen verboten)

Mai
02
2010
1

Mehr Spass mit Polizeigewalt

Da mir aufgrund meiner Erschütterung über das im letzten Beitrag verlinkte Video, heute im Zug gleich drei Karikaturen zum Thema „Polizeigewalt“ einfielen, erwarte ich morgen in den Zeitungen auch welche. Und zwar bessere, wenn ich mir schon folgende ausdenken kann:

#1: Härtere Strafen für Gewalt gegen Polizisten gefordert:

#2: Paradigmenwechsel:

#3: Was die Großmutter noch wusste:

Mehr (und dezent ernsthafter) zum Thema hier: LINK!

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Gruseliges | Schlagwörter: , ,
Mai
02
2010
5

Wenn sie ein Bild von der Zukunft haben wollen…

Wenn sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen sie sich einen Stiefel vor der, auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich. – George Orwell

Tjaaa…..
Scheinbar sind die Vorgänge im letzten September, wo ein Polizist einem unbewaffneten Mann bei der Freiheit statt Angst Demo ins Gesicht geschlagen hat, nicht wirklich einmalige Ausrutscher, wie diese Aufnahmen vom gestrigen 1. Mai zeigen:

…und da kann auch keiner mehr kommen uns Sachen sagen wie „Der hat doch provoziert“ oder „Der musste erst mal locker gemacht werden, sieht nicht schön aus…“, denn der Typ da liegt bereits am Boden. Ihm dann noch ins Gesicht treten, das machen nur Leute, die George Orwells „1984“ tatsächlich für eine Anleitung halten.

Und wer kann da noch ernsthaft und glaubwürdig gegen eine Kennzeichnungspflicht von Polizisten sein?

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Gruseliges | Schlagwörter: ,

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