Impactsuspect » Friesisches
Mrz
03
2010
2

Lecker Bilder

Hab mal mit der neuen Kamera ein paar Fotos in Leck gemacht:


Hier sieht man, wo der ganze Schnee hingekommen ist…


Hier nochmal der aktuelle Zustand meines „Blogbaumes“


Bushaltestelle…


…und ein neues Videoüberwachungsschild, das ich heute erst entdeckt hab.

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Feb
10
2010
2

Immer und immer wieder Schnee…

Kaum taut es ein wenig, und man denkt schon, dass die Riesenberge von Schnee, die momentan ein Parken am Strassenrand effektiv verhindern, endlich verschwinden, schneit es am nächsten Tag schon wieder. Irgendwie ist das echt nervig, so langsam. Haben wir dieses Jahr tatsächlich den ganzen kalendarischen Winter hindurch auch Winterwetter?

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Feb
02
2010
3

…und es hört nicht auf zu schneien.

Gegen ein bisschen Winter, der den Namen auch verdient, ist ja nichts einzuwenden, aber so langsam formt sich das Ganze doch zu einem mittelschweren Ärgernis aus. Jetzt liegt hier oben schon seit mehr als einem Monat alles voll Schnee, manchmal taut es zwar auch, aber nur, damit der plattgetretene Schneematsch wieder friert, und Neuschnee obendrauf kommt.
Den Namen „Schneechaos“ würde ich zwar noch immer nicht verwenden – der wäre wohl angebrachter, wenn der Schnee der letzten Wochen auf einmal runtergekommen wäre – aber ein „Schneeärgernis“ haben wir immerhin schonmal.

Selbst diesem Schneemann ist es eindeutig zu kalt. Würde er sonst so grimm dreinschauen?

Hier oben in Nordfriesland haben wir normalerweise eher mildes Wetter, und dass es hier über einen so langen Zeitraum am Stück so kalt ist, liegt wohl an einer sogenannten „Freak-Strömung“ im Golfstrom, der normalerweise bei uns Meer und somit auch Luft aufheizt, und der momentan leider in Grönland ankommt, und nicht hier.
Heute gabs dann auch tatsächlich einen längeren Stromausfall. Sowas passiert hier auf dem Land schon ab und zu, normalerweise aber eher, weil irgendein Landwirt beim Ausweichen des Gegenverkehrs auf einer Landstrasse einen der Verteilerkästen mit seinem Traktor umgefahren hat.
Und Stromausfälle sind im Winter besonders nervig: Fallen doch nicht nur alle elekrischen Geräte aus, an die man dabei so zuerst denkt, sondern eben auch so sachen wie die Heizung, und zu guter Letzt kann einem auch noch das Wasser in der Solaranlage einfrieren, was diese somit ruiniert.

Zu Weihnachten ist sowas ja hübsch…

Heute ist zum Glück nichts dergleichen passiert, weil der Strom recht schnell wieder da war, und es nicht so kalt war, dass alles binnen einer Stunde auskühlen konnte.
Als die Lichter ausgingen, war jedoch mein erster sardonischer Gedanke, dass vielleicht jetzt die Erdölvorräte der Welt erschöpft sind.
Ich hoffe wenn es mal tatsächlich soweit ist, merken die Energiekonzerne das nicht erst, wenn das Licht ausgeht.

Die Arbeit auf Sylt könnte auch effektiver vonstatten gehen. Da nur die Strassen geräumt sind, und vielerorten die Parkplätze eben nicht, darf man wenn man einen solchen verlassen will, mit Sicherheit erst einmal schneeschüppen.

Viel Spass beim Losfahren!

Schön, dass wir weiße Weihnachten hatten, das Wetter jetzt grad ist nicht so schön.
Aber irgendwas ist ja immer.

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Jan
20
2010
0

Weils am Ende wieder keiner glauben will…

Es ist nicht nur immernoch untypisch saukalt da draußen, nein sogar das Meer friert fröhlich vor sich hin.

Hier am Hörnumer Hafen auf Sylt:

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter: ,
Jan
19
2010
2

Ein Baum im Wandel der Zeiten

Auch wenn’s mir langsam langweilig wird, und der beste Teil immer durch mein Geschreibsel verdeckt wird, so mag ich doch mein Bloghintergrundbild.
Besonders den toten Baum, der wohl die meiste Zeit nicht zu sehen ist, es sei denn, ich schreibe sehr wenig, was eher selten vorkommt, da ich – bei Lichte betrachtet – zu Bandwurmsätzen wie diesem hier neige.

In alten Fotos meiner Eltern habe ich tatsächlich nun eine ältere Version meines Hintergrundmotivs gefunden, wenn auch aus einer etwas anderen Perspektive – und mit Schafen – fotografiert. Auf diesem Bild ist der arme Baum noch am Leben:

Hier nochmal im Vergleich alle drei Bäume im Ausschnitt:


Da lebt er noch…


Da isser schon tot, wegen Borkenkäfern oder Ulmenkrankheit oder weißichwas…


Und so sieht das ganze im Schnee aus.

Bemerkenswert auch, wie viel mehr Wasser die Au offenbar früher führte. Ich erinnere mich: Als ich klein war, konnte man noch drin baden, heute ist sie eher flach. Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil ich selbst nicht unerheblich größer geworden bin.

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Jan
06
2010
4

Wo ein nordfriesischer Superbösewicht wohnen würde…

Als ich heute am Kurzentrum vorbei kam, und zufällig meine Kamera dabeihatte, ist mir das erstaunliche architektonische Konglomerat aufgefallen, dass das Schwimmbad „Sylter Welle“ mit dem nebenstehenden – meiner Meinung nach unglücklich benamten – „Syltness Center“ abgibt.
Und nein, ich werde leider nicht bezahlt, dafür, dass ich die beiden erwähne. Zumindest bisher nicht. Wenn mich jemand dafür bezahlen möchte, kann er mir gerne eine Email schicken.

Aber genug davon.
Beide Gebäude sehen jedenfalls so aus, als würden sie viel besser auf eine Geheimversteck-Vulkaninsel in der Südsee passen, und als ob in ihnen eine geheime Geheimorganisation irgendwelche dunklen Machenschaften vorantreibt.


Auf diesem Foto ist der Eingang des Schwimmbads zu sehen, man achte auf die verschiedenen Stile; Teile wirken verspielt, andere nüchtern, wieder andere eher futuristisch. Dieser Stilmisch findet sich oft auch bei den Zentralbasen von genialen Verbrechergenies in Filmen.

Bei diesem Bild bitte ich auf die bunkerartige Konstruktion links zu achten, die durch die halb-eingegrabene rechte Hälfte des Gebäudes nur verstärkt wird. Fehlen eigentlich nur noch Atomraketen, die oben herausragen.

Weiter die Strasse runter geht es weiter mit dem „Syltness Center“ (wer hielt den Namen für eine pfiffige Idee?). Dieses wirkt gerade in Schnee und Eis wie die moderne Form einer mittelalterlichen Festung. Der Teil auf den der Pfeil zeigt könnte der Bergfried sein.
Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass dort drinnen uniform gekleidete Schergen des wahnsinnigen Masterminds scheinbar sinnlose Tätigkeiten vollführen.

Hier nochmal ein besserer Blick auf das „Syltness Center“ (nein, mit dem Namen werd‘ ich nicht warm).

Wer sich jetzt noch ein paar mehr Informationen zu den Freizeitangeboten der beiden Einrichtungen erwartet hat, den muss ich enttäuschen. Im „Syltness Center“ war ich noch nie, und seitdem ich in den frühen Neunzigern das letzte Mal in der Sylter Welle war, haben die bestimmt schon mal umgebaut, also kann ich dazu nicht viel sagen, außer dass ich die „Sylter Welle“ mit 17 Mark Eintritt damals recht teuer fand.

Written by Heiko C. in: Friesisches,Lustiges | Schlagwörter:
Jan
04
2010
0

Noch ein paar winterliche Impressionen

Einmal der Sonnenuntergang im Watt vom Hindenburgdamm aus….

Und mein Bloghintergrundbild, wenn es verschneit ist…

Ein besonders schönes Detail finde ich den zugeschneiten Mülleimer:

Written by Heiko C. in: Friesisches |
Jan
02
2010
2

Weils am Ende wieder keiner glauben will…

Schon wieder Schnee auf Sylt. Hier in Rantum:

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Sep
11
2009
0

Psychologie der Wahlplakate 09 – PHC? Ist das giftig?

So, nun sind sie endlich alle draußen: Die Wahlplakate.
CDU und SSW waren die ersten die Wahlplakate bei uns in der Gegend aufgehangen haben, wobei pro SSW-Plakat gefühlte 20.000 CDU-Plakate kamen. Zuerst fing es mit den „Wir lehnen ein CO2-Endlager ab!“ Plakaten an. Auf eines der CDU-Gegen-Endlager-Bitte-RWE-seid-doch-so-lieb-und-zieht-den-Antrag-zurück-Plakat hat sich dann der Unmut eines namenlosen Nordfriesen entladen, der mit Edding den Spruch „Und stirbt mir noch die letzte Kuh, ich wähle weiter CDU“ auf ein Plakat hinzufügte.
Ich bin aber zuversichtlich, dass die Polizei diesen Terroristen erwischt, denn es geschah im Videoüberwachten Bereich von Leck. Und genau dazu haben die ja die Kameras aufgehangen, damit die Wahlplakate der CDU nicht beschädigt werden, oder?
Na ja, das nächste was in Leck folgte waren die Plakate mit dem Bundestagsabgeordneten „Ingbert Liebing“. Geschätzte 50 Gesichter desselben zieren nun alleine die Lecker Hauptstraße. Teilweise hängt Herr Liebing 3 mal übereinander, ich fragte mich da schon, ob das nicht ein wenig übertrieben ist.
Ich meine sicher, an seiner Stelle würd‘ ich auch wollen, dass mein Name richtig geschrieben wird, aber gleich so viele Plakate? Ob das was nützt?
Na ja, dann folgten einige weitere CDU Plakate aus der „Wir haben die Kraft“-Serie. Unter anderem eine 4 Meter hohe Zensursula an der Aubrücke. Diese wurde jedoch recht schnell, ebenso wie ein anderes großformatiges Plakat der SPD, Opfer eines Graffitti-Anschlags. Zensursula hat man dann mit der Merkel übertapeziert, und statt dem SPD-Plakat der Marke „Generationen haben sich lieb“ prangt jetzt ein Steinmeier auf der Plakatwand.
Recht früh begann ich mich zwei Dinge zu fragen:
1. Wo sind die anderen Parteien?
2. Was ist denn jetzt eigentlich mit der Landtagswahl, die bei uns ja nun doch auf den gleichen Tag fällt, wie die Bundestagswahl? Warum kein Peter Harry?

Nun, warum kein Peter Harry ist klar: Der hat sich ja nun irgendwie ziemlich blamiert.
Als Stichworte sind da nur mal die HSH-Nordbank zu nennen, wo der Peter Harry Carstensen nach Gutsherrenart ordentlich was Geld reingetan hat, was aber leider alles versickert ist.
Oder Krümmel: Zwei Jahre lang wegen Reperaturen nicht am Netz, dann ist alles wieder heile, und geht nach zwei Wochen dann wieder endgültig kaputt.
Oder die Sache mit dem CO2-Endlager. Erst ist er dafür, dann spricht er sich von der Bürgerinitiative kalt erwischt dagegen aus, nur dass sein Staatssekretär danach noch ganz anders geredet hat.
Oder zu guter letzt die vorgezogene Neuwahl. Es kommt nicht nur mir so vor, als wolle der Peter Harry nach der Bundestagswahl gleich für das CO2-Endlager sein, und nicht erst wenn im Mai 2010 regulär die Landtagswahl gewesen ist.

Alles gute Gründe für Peter Harry sich nicht auf ein Plakat zu trauen, denn all das verbindet man in Schleswig-Holstein untrennbar mit ihm. Dann besser alleine mit den Abgeordneten in spe auf Bundesebene Werbung machen, oder?

Pustekuchen!

Erst tauchten die ersten Peter-Harry-Plakate klammheimlich zwischen den Ingbert Liebings auf Sylt auf, nun haben wir auch zumindest eines in Leck.

Das tollste hab ich aber in Bredstedt um den Kreisverkehr gesehen:

Um den Kreisverkehr herum stehen nämlich strategisch verteilt 3 von den Riesenplakatwänden. Auf einem ist Zensursula mit „Starke Familien“, auf einem zweiten Karl-Theodor mit „Wirtschaft mit Vernunft“ und auf dem dritten, wo bisher ein paar Wochen Herr Schäuble mit „Sicherheit und Freiheit“ hing, prangt nun in Überlebensgröße dass nette Gesicht von Herrn Carstensen. Fröhlich grinst er einen an, so wie man ihn kennt. Mit Leuten kann er ja gut. Gerade mit denen auf dem Land. Immerhin kann er platt.

Und was für einen Spruch hat der Peter Harry auf seinem Monsterplakat stehen? „Keine andere Wahl als Neuwahl“, oder etwas in der Art.  Genau bekomm ich’s nicht mehr zusammen, aber wenn ich das nächste Mal dran vorbeifahre, schau ich’s mir nochmal genau an.

„Keine andere Wahl“… klingt das nur in meinen Ohren wie der schwache Versuch sich zu entschuldigen? Warum lässt er nicht gleich „Herrje, ich Dummerchen… aber ihr kennt mich ja! Neuwahl!“ auf die Plakate drucken.

Mannomann… Ich hoffe sowas wird am Wahlabend nicht auch noch belohnt.

Sep
05
2009
1

Mistundverflucht!

Vor ein paar Tagen saß ich morgens im Zug von Niebüll nach Westerland, und mit mir im Zug war ein Ruhestörer.
Da ich sonst gerne noch eine dreiviertel Stunde im Zug penne, ist mir das besonders aufgefallen. Auch wenn ich sonst ebenfalls gerne mal Probleme mit dem Schlafen habe, weil ich etwa hinter irgendwelchen Frauen sitze, die schon so früh am Morgen eine laut lachende Kaffeegesellschaft feiern, war es diesmal doch um ein Stück bemerkenswerter.

mistund

Es handelte sich um einen Mann etwa Mitte dreißig. Er trug eine Schirmmütze und schob ein Fahrrad. Zuerst wollte er mit seinem Drahtesel in ein normales Abteil, hatte dann jedoch ein Einsehen, und blieb statt dessen zwischen den Abteilen bei der Türe stehen.
Etwa 5 Minuten verhielt er sich ruhig, dann fing er an herumzubrüllen.

„Achtung! Achtung! Alle müssen das Schiff verlassen! -Ach das ist ja gar kein Schiff, ich bin ja nur dämlich. Bin ich dämlich, oder herrlich?“

Alles vorgetragen im Tonfall eines Ausbilders in einem Bootcamp der US-Marines.
Natürlich antwortete keiner, alleine schon wegen der sprichwörtlichen Zurückhaltung der Nordfriesen, und nicht zuletzt, weil sich keiner angesprochen fühlte.
Der Ruhestörer schien sich ähnliche Gedanken zu machen, und brüllte:

„Ja, jetzt reden sie platt, die Fischköppe! Aber ich kann auch bairisch! …Grüß Gott! öhm… Servus!“

Noch immer keine Erwiderung, warum auch? Wer sich von solch ungezielten verbalen Splittergranaten beleidigen lässt, der hat wohl seinen Morgenkaffee nicht vertragen.
Ich dachte mir derweil, dass der Mann bestimmt an dem Tourette-Syndrom leide, und sein Tick ihn dazu zwinge zusammenhangloses Zeug zu brüllen.
Na ja, etwas später ging es dann weiter im Programm:

„Ihr könnt ja noch nichtmal putzen. AAber Geldverdienen wollt ihr!“

Aha. Jetzt wurde mir auch klar, an welche Zielgruppe das Gebrabbel ging. Weiter hinten im Abteil saß nämlich eine Putzkolonne, die sich nett mit einigen Handwerkern unterhielt. Eine ähnliche Kaffeegesellschaft, wie ich sie oben erwähnt habe. Diese ließ sich jedoch auch nicht wirklich stören, sondern redete munter, wenn auch etwas leiser, weiter.

„Den Neandertaler hat’s nie gegeben, aber ihr wohnt ja auch in einer Höhle!“

Da wurde es dann offenbar einem der Handwerker zu dumm. Mit einem leisen „So jetzt reicht’s aber!“ stand er auf.
„Mach keinen Scheiß!“, sagte eine der Putzfrauen. „Nachher ist der krank!“
„Ist mir schnuppe, ob der krank ist!“, erwiderte der Handwerker und schritt aus dem Abteil auf den Radfahrer zu.
„Du hältst jetzt sofort die Klappe, sonst gibt’s was auf’s Maul!“, forderte er den Ruhestörer auf.
Der antwortete ein wenig kleinlaut: „Scheiße, scheiße, Schnauze!“
„Ja, genau! Klappe, sonst Beule!“, bestätigte der Handwerker wieder, und ging wieder an seinen Platz, auf den er sich wütend murmelnd setzte.
Ab dann war Ruhe. Also doch kein Tourettesyndrom. Meines Wissens lässt das den Tick nicht bei Gewaltandrohung verstummen.
Stellt sich die Frage, warum dieser Mann den Drang verspürte früh morgens den Zug zusammenzubrüllen und sinnlos und unzusammenhängend Leute zu beleidigen.
Ging es ihm einfach nur um die Aufmerksamkeit? Hat seine Freundin oder sein Freund ihn verlassen? Ist er am Ende gar von einer Sylter Reinigungskraft verlassen worden? Oder was?
Es wird wohl immer ein Rätsel bleiben.
Ich hätte den Ruhestörer ja fragen können, aber als ich auf dem Bahnsteig an ihm vorbeikam, unterhielt sich schon ein Polizist mit ihm.

Written by Heiko C. in: Friesisches,Gesellschaftliches,Psychologisches | Schlagwörter:

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Mrz
03
2010
2

Lecker Bilder

Hab mal mit der neuen Kamera ein paar Fotos in Leck gemacht:


Hier sieht man, wo der ganze Schnee hingekommen ist…


Hier nochmal der aktuelle Zustand meines „Blogbaumes“


Bushaltestelle…


…und ein neues Videoüberwachungsschild, das ich heute erst entdeckt hab.

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Feb
10
2010
2

Immer und immer wieder Schnee…

Kaum taut es ein wenig, und man denkt schon, dass die Riesenberge von Schnee, die momentan ein Parken am Strassenrand effektiv verhindern, endlich verschwinden, schneit es am nächsten Tag schon wieder. Irgendwie ist das echt nervig, so langsam. Haben wir dieses Jahr tatsächlich den ganzen kalendarischen Winter hindurch auch Winterwetter?

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Feb
02
2010
3

…und es hört nicht auf zu schneien.

Gegen ein bisschen Winter, der den Namen auch verdient, ist ja nichts einzuwenden, aber so langsam formt sich das Ganze doch zu einem mittelschweren Ärgernis aus. Jetzt liegt hier oben schon seit mehr als einem Monat alles voll Schnee, manchmal taut es zwar auch, aber nur, damit der plattgetretene Schneematsch wieder friert, und Neuschnee obendrauf kommt.
Den Namen „Schneechaos“ würde ich zwar noch immer nicht verwenden – der wäre wohl angebrachter, wenn der Schnee der letzten Wochen auf einmal runtergekommen wäre – aber ein „Schneeärgernis“ haben wir immerhin schonmal.

Selbst diesem Schneemann ist es eindeutig zu kalt. Würde er sonst so grimm dreinschauen?

Hier oben in Nordfriesland haben wir normalerweise eher mildes Wetter, und dass es hier über einen so langen Zeitraum am Stück so kalt ist, liegt wohl an einer sogenannten „Freak-Strömung“ im Golfstrom, der normalerweise bei uns Meer und somit auch Luft aufheizt, und der momentan leider in Grönland ankommt, und nicht hier.
Heute gabs dann auch tatsächlich einen längeren Stromausfall. Sowas passiert hier auf dem Land schon ab und zu, normalerweise aber eher, weil irgendein Landwirt beim Ausweichen des Gegenverkehrs auf einer Landstrasse einen der Verteilerkästen mit seinem Traktor umgefahren hat.
Und Stromausfälle sind im Winter besonders nervig: Fallen doch nicht nur alle elekrischen Geräte aus, an die man dabei so zuerst denkt, sondern eben auch so sachen wie die Heizung, und zu guter Letzt kann einem auch noch das Wasser in der Solaranlage einfrieren, was diese somit ruiniert.

Zu Weihnachten ist sowas ja hübsch…

Heute ist zum Glück nichts dergleichen passiert, weil der Strom recht schnell wieder da war, und es nicht so kalt war, dass alles binnen einer Stunde auskühlen konnte.
Als die Lichter ausgingen, war jedoch mein erster sardonischer Gedanke, dass vielleicht jetzt die Erdölvorräte der Welt erschöpft sind.
Ich hoffe wenn es mal tatsächlich soweit ist, merken die Energiekonzerne das nicht erst, wenn das Licht ausgeht.

Die Arbeit auf Sylt könnte auch effektiver vonstatten gehen. Da nur die Strassen geräumt sind, und vielerorten die Parkplätze eben nicht, darf man wenn man einen solchen verlassen will, mit Sicherheit erst einmal schneeschüppen.

Viel Spass beim Losfahren!

Schön, dass wir weiße Weihnachten hatten, das Wetter jetzt grad ist nicht so schön.
Aber irgendwas ist ja immer.

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Jan
20
2010
0

Weils am Ende wieder keiner glauben will…

Es ist nicht nur immernoch untypisch saukalt da draußen, nein sogar das Meer friert fröhlich vor sich hin.

Hier am Hörnumer Hafen auf Sylt:

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter: ,
Jan
19
2010
2

Ein Baum im Wandel der Zeiten

Auch wenn’s mir langsam langweilig wird, und der beste Teil immer durch mein Geschreibsel verdeckt wird, so mag ich doch mein Bloghintergrundbild.
Besonders den toten Baum, der wohl die meiste Zeit nicht zu sehen ist, es sei denn, ich schreibe sehr wenig, was eher selten vorkommt, da ich – bei Lichte betrachtet – zu Bandwurmsätzen wie diesem hier neige.

In alten Fotos meiner Eltern habe ich tatsächlich nun eine ältere Version meines Hintergrundmotivs gefunden, wenn auch aus einer etwas anderen Perspektive – und mit Schafen – fotografiert. Auf diesem Bild ist der arme Baum noch am Leben:

Hier nochmal im Vergleich alle drei Bäume im Ausschnitt:


Da lebt er noch…


Da isser schon tot, wegen Borkenkäfern oder Ulmenkrankheit oder weißichwas…


Und so sieht das ganze im Schnee aus.

Bemerkenswert auch, wie viel mehr Wasser die Au offenbar früher führte. Ich erinnere mich: Als ich klein war, konnte man noch drin baden, heute ist sie eher flach. Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil ich selbst nicht unerheblich größer geworden bin.

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Jan
06
2010
4

Wo ein nordfriesischer Superbösewicht wohnen würde…

Als ich heute am Kurzentrum vorbei kam, und zufällig meine Kamera dabeihatte, ist mir das erstaunliche architektonische Konglomerat aufgefallen, dass das Schwimmbad „Sylter Welle“ mit dem nebenstehenden – meiner Meinung nach unglücklich benamten – „Syltness Center“ abgibt.
Und nein, ich werde leider nicht bezahlt, dafür, dass ich die beiden erwähne. Zumindest bisher nicht. Wenn mich jemand dafür bezahlen möchte, kann er mir gerne eine Email schicken.

Aber genug davon.
Beide Gebäude sehen jedenfalls so aus, als würden sie viel besser auf eine Geheimversteck-Vulkaninsel in der Südsee passen, und als ob in ihnen eine geheime Geheimorganisation irgendwelche dunklen Machenschaften vorantreibt.


Auf diesem Foto ist der Eingang des Schwimmbads zu sehen, man achte auf die verschiedenen Stile; Teile wirken verspielt, andere nüchtern, wieder andere eher futuristisch. Dieser Stilmisch findet sich oft auch bei den Zentralbasen von genialen Verbrechergenies in Filmen.

Bei diesem Bild bitte ich auf die bunkerartige Konstruktion links zu achten, die durch die halb-eingegrabene rechte Hälfte des Gebäudes nur verstärkt wird. Fehlen eigentlich nur noch Atomraketen, die oben herausragen.

Weiter die Strasse runter geht es weiter mit dem „Syltness Center“ (wer hielt den Namen für eine pfiffige Idee?). Dieses wirkt gerade in Schnee und Eis wie die moderne Form einer mittelalterlichen Festung. Der Teil auf den der Pfeil zeigt könnte der Bergfried sein.
Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass dort drinnen uniform gekleidete Schergen des wahnsinnigen Masterminds scheinbar sinnlose Tätigkeiten vollführen.

Hier nochmal ein besserer Blick auf das „Syltness Center“ (nein, mit dem Namen werd‘ ich nicht warm).

Wer sich jetzt noch ein paar mehr Informationen zu den Freizeitangeboten der beiden Einrichtungen erwartet hat, den muss ich enttäuschen. Im „Syltness Center“ war ich noch nie, und seitdem ich in den frühen Neunzigern das letzte Mal in der Sylter Welle war, haben die bestimmt schon mal umgebaut, also kann ich dazu nicht viel sagen, außer dass ich die „Sylter Welle“ mit 17 Mark Eintritt damals recht teuer fand.

Written by Heiko C. in: Friesisches,Lustiges | Schlagwörter:
Jan
04
2010
0

Noch ein paar winterliche Impressionen

Einmal der Sonnenuntergang im Watt vom Hindenburgdamm aus….

Und mein Bloghintergrundbild, wenn es verschneit ist…

Ein besonders schönes Detail finde ich den zugeschneiten Mülleimer:

Written by Heiko C. in: Friesisches |
Jan
02
2010
2

Weils am Ende wieder keiner glauben will…

Schon wieder Schnee auf Sylt. Hier in Rantum:

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Sep
11
2009
0

Psychologie der Wahlplakate 09 – PHC? Ist das giftig?

So, nun sind sie endlich alle draußen: Die Wahlplakate.
CDU und SSW waren die ersten die Wahlplakate bei uns in der Gegend aufgehangen haben, wobei pro SSW-Plakat gefühlte 20.000 CDU-Plakate kamen. Zuerst fing es mit den „Wir lehnen ein CO2-Endlager ab!“ Plakaten an. Auf eines der CDU-Gegen-Endlager-Bitte-RWE-seid-doch-so-lieb-und-zieht-den-Antrag-zurück-Plakat hat sich dann der Unmut eines namenlosen Nordfriesen entladen, der mit Edding den Spruch „Und stirbt mir noch die letzte Kuh, ich wähle weiter CDU“ auf ein Plakat hinzufügte.
Ich bin aber zuversichtlich, dass die Polizei diesen Terroristen erwischt, denn es geschah im Videoüberwachten Bereich von Leck. Und genau dazu haben die ja die Kameras aufgehangen, damit die Wahlplakate der CDU nicht beschädigt werden, oder?
Na ja, das nächste was in Leck folgte waren die Plakate mit dem Bundestagsabgeordneten „Ingbert Liebing“. Geschätzte 50 Gesichter desselben zieren nun alleine die Lecker Hauptstraße. Teilweise hängt Herr Liebing 3 mal übereinander, ich fragte mich da schon, ob das nicht ein wenig übertrieben ist.
Ich meine sicher, an seiner Stelle würd‘ ich auch wollen, dass mein Name richtig geschrieben wird, aber gleich so viele Plakate? Ob das was nützt?
Na ja, dann folgten einige weitere CDU Plakate aus der „Wir haben die Kraft“-Serie. Unter anderem eine 4 Meter hohe Zensursula an der Aubrücke. Diese wurde jedoch recht schnell, ebenso wie ein anderes großformatiges Plakat der SPD, Opfer eines Graffitti-Anschlags. Zensursula hat man dann mit der Merkel übertapeziert, und statt dem SPD-Plakat der Marke „Generationen haben sich lieb“ prangt jetzt ein Steinmeier auf der Plakatwand.
Recht früh begann ich mich zwei Dinge zu fragen:
1. Wo sind die anderen Parteien?
2. Was ist denn jetzt eigentlich mit der Landtagswahl, die bei uns ja nun doch auf den gleichen Tag fällt, wie die Bundestagswahl? Warum kein Peter Harry?

Nun, warum kein Peter Harry ist klar: Der hat sich ja nun irgendwie ziemlich blamiert.
Als Stichworte sind da nur mal die HSH-Nordbank zu nennen, wo der Peter Harry Carstensen nach Gutsherrenart ordentlich was Geld reingetan hat, was aber leider alles versickert ist.
Oder Krümmel: Zwei Jahre lang wegen Reperaturen nicht am Netz, dann ist alles wieder heile, und geht nach zwei Wochen dann wieder endgültig kaputt.
Oder die Sache mit dem CO2-Endlager. Erst ist er dafür, dann spricht er sich von der Bürgerinitiative kalt erwischt dagegen aus, nur dass sein Staatssekretär danach noch ganz anders geredet hat.
Oder zu guter letzt die vorgezogene Neuwahl. Es kommt nicht nur mir so vor, als wolle der Peter Harry nach der Bundestagswahl gleich für das CO2-Endlager sein, und nicht erst wenn im Mai 2010 regulär die Landtagswahl gewesen ist.

Alles gute Gründe für Peter Harry sich nicht auf ein Plakat zu trauen, denn all das verbindet man in Schleswig-Holstein untrennbar mit ihm. Dann besser alleine mit den Abgeordneten in spe auf Bundesebene Werbung machen, oder?

Pustekuchen!

Erst tauchten die ersten Peter-Harry-Plakate klammheimlich zwischen den Ingbert Liebings auf Sylt auf, nun haben wir auch zumindest eines in Leck.

Das tollste hab ich aber in Bredstedt um den Kreisverkehr gesehen:

Um den Kreisverkehr herum stehen nämlich strategisch verteilt 3 von den Riesenplakatwänden. Auf einem ist Zensursula mit „Starke Familien“, auf einem zweiten Karl-Theodor mit „Wirtschaft mit Vernunft“ und auf dem dritten, wo bisher ein paar Wochen Herr Schäuble mit „Sicherheit und Freiheit“ hing, prangt nun in Überlebensgröße dass nette Gesicht von Herrn Carstensen. Fröhlich grinst er einen an, so wie man ihn kennt. Mit Leuten kann er ja gut. Gerade mit denen auf dem Land. Immerhin kann er platt.

Und was für einen Spruch hat der Peter Harry auf seinem Monsterplakat stehen? „Keine andere Wahl als Neuwahl“, oder etwas in der Art.  Genau bekomm ich’s nicht mehr zusammen, aber wenn ich das nächste Mal dran vorbeifahre, schau ich’s mir nochmal genau an.

„Keine andere Wahl“… klingt das nur in meinen Ohren wie der schwache Versuch sich zu entschuldigen? Warum lässt er nicht gleich „Herrje, ich Dummerchen… aber ihr kennt mich ja! Neuwahl!“ auf die Plakate drucken.

Mannomann… Ich hoffe sowas wird am Wahlabend nicht auch noch belohnt.

Sep
05
2009
1

Mistundverflucht!

Vor ein paar Tagen saß ich morgens im Zug von Niebüll nach Westerland, und mit mir im Zug war ein Ruhestörer.
Da ich sonst gerne noch eine dreiviertel Stunde im Zug penne, ist mir das besonders aufgefallen. Auch wenn ich sonst ebenfalls gerne mal Probleme mit dem Schlafen habe, weil ich etwa hinter irgendwelchen Frauen sitze, die schon so früh am Morgen eine laut lachende Kaffeegesellschaft feiern, war es diesmal doch um ein Stück bemerkenswerter.

mistund

Es handelte sich um einen Mann etwa Mitte dreißig. Er trug eine Schirmmütze und schob ein Fahrrad. Zuerst wollte er mit seinem Drahtesel in ein normales Abteil, hatte dann jedoch ein Einsehen, und blieb statt dessen zwischen den Abteilen bei der Türe stehen.
Etwa 5 Minuten verhielt er sich ruhig, dann fing er an herumzubrüllen.

„Achtung! Achtung! Alle müssen das Schiff verlassen! -Ach das ist ja gar kein Schiff, ich bin ja nur dämlich. Bin ich dämlich, oder herrlich?“

Alles vorgetragen im Tonfall eines Ausbilders in einem Bootcamp der US-Marines.
Natürlich antwortete keiner, alleine schon wegen der sprichwörtlichen Zurückhaltung der Nordfriesen, und nicht zuletzt, weil sich keiner angesprochen fühlte.
Der Ruhestörer schien sich ähnliche Gedanken zu machen, und brüllte:

„Ja, jetzt reden sie platt, die Fischköppe! Aber ich kann auch bairisch! …Grüß Gott! öhm… Servus!“

Noch immer keine Erwiderung, warum auch? Wer sich von solch ungezielten verbalen Splittergranaten beleidigen lässt, der hat wohl seinen Morgenkaffee nicht vertragen.
Ich dachte mir derweil, dass der Mann bestimmt an dem Tourette-Syndrom leide, und sein Tick ihn dazu zwinge zusammenhangloses Zeug zu brüllen.
Na ja, etwas später ging es dann weiter im Programm:

„Ihr könnt ja noch nichtmal putzen. AAber Geldverdienen wollt ihr!“

Aha. Jetzt wurde mir auch klar, an welche Zielgruppe das Gebrabbel ging. Weiter hinten im Abteil saß nämlich eine Putzkolonne, die sich nett mit einigen Handwerkern unterhielt. Eine ähnliche Kaffeegesellschaft, wie ich sie oben erwähnt habe. Diese ließ sich jedoch auch nicht wirklich stören, sondern redete munter, wenn auch etwas leiser, weiter.

„Den Neandertaler hat’s nie gegeben, aber ihr wohnt ja auch in einer Höhle!“

Da wurde es dann offenbar einem der Handwerker zu dumm. Mit einem leisen „So jetzt reicht’s aber!“ stand er auf.
„Mach keinen Scheiß!“, sagte eine der Putzfrauen. „Nachher ist der krank!“
„Ist mir schnuppe, ob der krank ist!“, erwiderte der Handwerker und schritt aus dem Abteil auf den Radfahrer zu.
„Du hältst jetzt sofort die Klappe, sonst gibt’s was auf’s Maul!“, forderte er den Ruhestörer auf.
Der antwortete ein wenig kleinlaut: „Scheiße, scheiße, Schnauze!“
„Ja, genau! Klappe, sonst Beule!“, bestätigte der Handwerker wieder, und ging wieder an seinen Platz, auf den er sich wütend murmelnd setzte.
Ab dann war Ruhe. Also doch kein Tourettesyndrom. Meines Wissens lässt das den Tick nicht bei Gewaltandrohung verstummen.
Stellt sich die Frage, warum dieser Mann den Drang verspürte früh morgens den Zug zusammenzubrüllen und sinnlos und unzusammenhängend Leute zu beleidigen.
Ging es ihm einfach nur um die Aufmerksamkeit? Hat seine Freundin oder sein Freund ihn verlassen? Ist er am Ende gar von einer Sylter Reinigungskraft verlassen worden? Oder was?
Es wird wohl immer ein Rätsel bleiben.
Ich hätte den Ruhestörer ja fragen können, aber als ich auf dem Bahnsteig an ihm vorbeikam, unterhielt sich schon ein Polizist mit ihm.

Written by Heiko C. in: Friesisches,Gesellschaftliches,Psychologisches | Schlagwörter: