Mrz
20
2010
3

Columbo goes far east

Eine Folge Columbo, zusammengefasst in Haikus:

Psychater ist bös‘
Schläft mit seiner Patientin
Bringt ihren Mann um

Schläge auf der Couch
Schürhaken auf den Kopf. PENG!
Ihr Mann ist jetzt tot

Eilig aus dem Haus
Den Blinden fast umgefahr’n
Der Blindenhund bellt

Der Mord wird gedeckt
Patientin erzählt Lügen
Dem Mörder wegen

Der Columbo raucht
eine braune Zigarre
In ’nem Krankenhaus

Mörder pumpt Drogen
In Geliebte rein, wegen
Lügendetektor!

Mörder hypnoti
siert Geliebte damit sie
sich umbringen tut.

Geliebte ist tot
Columbo konnte nichts tun
Kraniche fliegen

Der Mann im Trenchcoat
Hat noch eines vergessen
Den Mörder nervt dies

Columbo wird laut
Schreit Sprechstundenhilfe an
verunsichert sie

Columbo hat’s raus
Der Mörder wird unruhig
Verhafte ihn schon!

Und falls jetzt jemand denkt, dass Haikus eigentlich nur auf Japanisch einen Sinn ergeben, so mag er recht haben.

Written by Heiko C. in: Filme,Kurzrezensionen | Schlagwörter:
Mrz
19
2010
3

Extreme Twilight-Acting Method

Wer sich schon immer gewundert hat, was das gewisse je ne sais quoi, der Schauspielkunst von Kirsten Kristen Steward, dem Star der Twilight Reihe, sein könnte, dem wird ebendies in folgendem Video enthüllt:

Genau! Sie macht irgendwas mit den Lippen, und das stets und ständig.

Irgendwie muss ich dran denken, wie Bellas und Edward Ehe irgendwann später mal aussieht, sagen wir, wenn die beiden irgendwo sitzen, in der Woche in der Edward gerade pensioniert wurde, und Bella nun zuhause nervt:

Edward: (schaut als müsse er aufs Klo)

Bella: Hör‘ auf damit!

Edward: Womit?

Bella: Mit deinem Tick!

Edward. Was für einem Tick?

Bella: Immer kuckst du so, als müsstest du aufs Klo!

Edward: Das ist kein Tick, das ist eine liebenswerte Eigenart! (kuckt als müsste er aufs Klo)

Bella: Da! Du machst es schon wieder!

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Filme | Schlagwörter: , ,
Feb
25
2010
0

Selektive Wahrnehmung im alten Griechenland

Heute kam „Atlantis, der verlorene Kontinent“ auf DVD mit der Post, und wo ich den Filmklassiker von George Pal gerade wieder mal sehe, fällt mir auf, wie merkwürdig Hollywoodfilme doch das alte Griechenland darstellen.

Der folgende Text mag Spoiler für einen Film enthalten, der ein halbes Jahrhundert alt ist: Im Film geht es grob darum, dass ein junger Fischer aus dem antiken Griechenland beim Fischen im Mittelmeer eine bewusstlose junge Frau auf einem Floß findet.
Als diese gerettet dann wieder das Bewusstsein erlangt, bittet sie den Fischer, sie zurück nach Atlantis zu bringen, wo sie eine Prinzessin sei. Der Fischer bringt sie dann nach Atlantis, wo er sofort zum Dank versklavt wird, ein Krieg gegen alle Nichtatlanter geplant wird und noch allerlei andere Dinge passieren, bis Atlantis am Ende des Films dann im Meer versinkt.

Feb
15
2010
8

Werwölfe!!!

Ich bin vorgestern zu „Wolfman“ im Kino gewesen. Eigentlich hatte ich mir ja wohlmöglich mal wieder einen guten Werwolffilm erhofft, der letzte – „American Werewolf“ – ist ja nun schon fast 30 Jahre her.

Aber nein, das wäre ja auch zu schön gewesen. Wolfman war – in einem Wort ausgedrückt – langweilig.

Der folgende Text enthält Spoiler – immer vorausgesetzt, dass ein so langweiliger Film überhaupt gespoilt werden kann.

*

Der Film spielt irgendwann im Jahre Viktorianisch-Schießmichtot, und ein Schauspieler reist zu dem Anwesen seiner Eltern, weil sein Bruder tot ist. Zuhause findet er dann seinen Vater und die Freundin seines verstorbenen Bruders, und verspricht herauszufinden, wer seinen Bruder umgebracht hat.
Bei den Ermittlungen wird er in einem Zigeunerlager von einem Werwolf angefallen, und fängt nun immer vollmonds an, sich auch in einen zu verwandeln, und Leute umzubringen.

Written by Heiko C. in: Filme,Kurzrezensionen | Schlagwörter:
Jan
23
2010
8

Zeitreisen sind anstrengend…

…für einen Autor, oder den, der es werden will. Selbst die besten Beispiele für Zeitreisen aus z.B. der Filmgeschichte haben mit diversen Haken und Ösen zu kämpfen, uns sind im Grunde genommen immer irgendwo unlogisch.

Folgender Text mag milde Spoiler zu folgenden Filmen enthalten: „Terminator“, „die Zeitmaschine“, „Der letzte Countdown“, „Zurück in die Zukunft“(gesamte Trilogie) und „Donnie Darko“. Wer diese Filme noch nicht gesehen hat, dem würde ich aber sowieso empfehlen, das schleunigst nachzuholen.

Written by Heiko C. in: Bücher,Esoterisches,Filme,Technisches | Schlagwörter:
Jan
23
2010
2

Biss zur Öffnung des Höllenschlunds…

Einfach herrlich: Was würde Buffy tun, wenn sie Edward „Michschnitte“ Cullen von Twilight an der Backe hätte:

Gefunden im Genderblog.

Ich meine, das ist ja natürlich Geschmacksache, aber da zeigt sich für mich zumindest, wie gut Buffy im Vergleich zu Twilight doch war. Sicher, die Stories bei Buffy neigten dazu sich allesamt etwas sehr ähnlich zu sein, aber die Charaktere kommen bei Buffy nachvollziehbarer, intelligenter und weniger stereotypisch rüber.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Filme,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,
Jan
20
2010
9

Schlumpfkatzhontas

Kaum ein Film hat die Öffentlichkeit schon im Vorfeld so polarisiert, wie James Camerons Science-Fiction-Öko-Drama „Avatar“. Und auch jetzt, nachdem ihn wohl schon jeder im Kino gesehen hat, der ihn im Kino sehen wollte,  gehen die Diskussionen noch weiter.  Die einen können sich noch nicht entscheiden, ob sie die tolle neue 3D-Technologie nun gut finden, und die anderen werfen dem Film – nicht ganz unbegründet – vor, dass es sich nur um einen Abklatsch von „Pocahontas“, „Ferngully“ oder „Der mit dem Wolf tanzt“ handelt.
Ich hab den Film mittlerweile in 3D gesehen, die Optik war tatsächlich atemberaubend, und die Handlung war okay, wenn auch schon nicht so besonders neu.
Den Film in eine Schublade mit dem unterirdisch schlechten „Ferngully“ zu stecken ist meines Erachtens nach eine Beleidigung, im Grunde genommen ist der Film was Handlung und Schauspielerei angeht auch nicht wirklich schlechter als Kevin Costners Indianerepos.

Written by Heiko C. in: Filme,Kurzrezensionen,Politisches | Schlagwörter:
Dez
12
2009
0

Horrorfilme, Remakes und lesbische Lebensweise

Ich kam mit ein paar Freunden neulich wieder dazu einen Klassiker des Horrorfilm zu schauen. Es handelt sich um „The Haunting“, eine Adaption des Romans „The Haunting of Hill House“ in der Version von Ray Wise aus dem Jahre 1963. Auf Deutsch heißt der Film „Bis das Blut gefriert“.

Das wohl letzte Mal davor hatte ich den Film gesehen, als ich so 14 war, und damals fand ich ihn wirklich gruselig, trotz – oder gerade weil – er sehr sparsam mit visuellen Effekten umgeht. Ähnlich wie „Blairwitch Projekt“ – den man nun mögen kann, oder auch nicht – oder jüngst „Paranormal Activity“ legt auch „The Haunting“ ein größeres Gewicht auf die Glaubwürdigkeit der Charaktere, als auf möglichst grausame Darstellung von Monstren, Spuk oder Verstümmelung. Aus heutiger Sicht mag man den Film daher vielleicht als „zahmen Gruselfilm“ bezeichnen, lässt man sich jedoch auf die grimme Atmosphäre ein, hält er immer noch den einen oder anderen Schrecken für den Betrachter bereit.

Written by Heiko C. in: Filme,Gesellschaftliches,Gruseliges,Psychologisches | Schlagwörter: , ,
Dez
12
2009
1

Native American myths – cold ones – vampires!!!

Hello zere! Today is english speaking day! On english speaking days I will translate each one of my most popular articles into ze language of english, to introduce zem to a worldwide audience.
This way I will achieve ze world domination. Har Har.

And now to my most viewed article „Indianische Legenden – Kalte Wesen – Vampire“ but translated into english:

Every day some people stumble across my blog, searching for „cold ones“, „native american legends vampires“, „vapire the cold one“ or, or, or. That is of course connected to the hype of those unspeakable vampire-books by Susanne Meier Stephanie Meyer or the movie adaptations of those.
Since all those seekers in the digital desert – who appear to come mostly from lower saxony – only find my two rants (both in german) of the first two twilight books, and may be dissapointed of that, I just type this article now as a peace offering.

Written by Heiko C. in: Bücher,English speaking day,Filme | Schlagwörter: , ,
Nov
13
2009
12

Giraffen und Nashörner

Der schlimmste Roland Emmerich aller Zeiten ist immer der gerade neueste.

Mit der Erwartung, dass dies auch bei „2012“ zutrifft, dem neuesten Blockbuster aus der Filmeschmiede des schwäbischen Turnschuhträgers, bin ich dann gestern auch im Kino gewesen.

Möglicherweise das Sequel zu 2012: Planet der Giraffen

Sicher, bisweilen gab es Ausnahmen von der Regel: Zwar war „Godzilla“ schlimmer und blöder als „Independence Day“, dafür schien „The Day after Tomorrow“ aber wieder nicht ganz so schlimm zu sein, wie „Godzilla“. Und bis auf das schmalzige Ende war „Independence Day“ um einiges besser als der vorher erschienene Emmerichfilm „Stargate“.
Aber im Großen und Ganzen ist dennoch erkennbar, dass Emmerich bei seinen Filmen immer mehr Wert auf die Effekte zu legen scheint, und immer weniger Wert darauf, eine anständige Handlung, und glaubwürdige Protagonisten hinzubekommen.
Recht oft greift er auf eben die gleichen Archetypen bei seinen Handlungsträgern zurück. Im Mittelpunkt der Erzählung steht oft ein hellhäutiger Bücherwurm (gerne mit Brille), der Familienprobleme hat, und im Laufe der Handlung immer fast im Alleingang mal die Welt, mal seine Familie oder auch irgendwas anderes rettet.
Die Antagonisten sind meist irgendwelche pragmatischen Real-Politiker, die zynische und menschenverachtende Befehle geben, oder durch ihre Kriegslüsternheit die Kacke erst zum dampfen bringen.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Filme,Kurzrezensionen | Schlagwörter: , ,

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