Impactsuspect » Beklopptes
Mai
30
2010
3

Tipps für Zeitreisende (in Star Trek)

1.) Fragen Sie die Einheimischen NIEMALS nach dem aktuellen Jahr. Das kann nur strunzendämlich wirken.

2.) Wollen Sie das Jahr herausfinden, sehen Sie in einer Zeitung nach. Finden Sie keine, sind Sie in der Zukunft.

3.) Kleiden Sie sich in Sternenflottenuniformen. Man wird diese für Pyjamas halten, aber Sie keinesfalls für einen Trekkie.

4.) Keine Panik, wenn sie in den 60ern landen. Die Leute da sind so zugedröhnt, dass noch nicht einmal Aliens sie großartig alarmieren. (gilt auch für Stargate)

4.) Vorsicht vor unbeabsichtigten Zeitreisen! Diese führen zu 90% zu gefährlichen Wendepunkten in der Geschichte.

5.) Halten Sie sich aus den Geschehnissen heraus. Sie würden nur alles durcheinanderbringen.

6.) Wenn Sie die Dinge hingegen schon durcheinander gebracht haben, können Sie ebensogut auch ordentlich auf die Kacke hauen.

7.) Ändern Sie etwas in der Vergangenheit, können ihre Freunde in der Zukunft die Auswirkungen beobachten.

8.) Stirbt eine historische Größe, nehmen Sie umgehend ihren Platz ein, um die Zeitlinie zu retten.

9.) Die historische Persönlichkeit wird Ihnen durch eine Besonderheit des Raumzeitkontinuums ähnlich sehen.

10.) Die veränderte Zeitlinie lässt sich oft mit nur wenigen gezielten Handgriffen 100%ig wieder herstellen lassen.

(wird vielleicht noch ausgebaut)

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gesellschaftliches,Psychologisches | Schlagwörter: ,
Mai
21
2010
--

GroKo in NRW – Die gute Seite

Tja, der Wähler hat sich entschieden. SPD und CDU interpretieren es anscheinend als hätte der Wähler die Große Koalition gewählt, die ja schon im Bund so einen überragenden Erfolg hatte.
Aber auch, wenn man eine Regierung in NRW, die von Rüttgers und Kraft geführt wird, ablehnt, so hat eine Große Koalition dort auch immerhin eine gute Seite.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Mai
17
2010
5

The Good News

Schön, wenn es auch endlich mal positive Neuigkeiten zur Ölpest im Golf von Mexiko gibt, oder? Es folgt eine gute Nachricht, auf die die Welt gewartet hat:

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Gruseliges | Schlagwörter: , ,
Mai
13
2010
1

Griechenland-Überschuldungs-Nothilfe-Cartoon

Nachdem ich ein wenig was gelesen habe und nun glaube, ein wenig zu verstehen, was da überhaupt abgeht mit Griechenland und dem Finanzsektor und so weiter und dem Euro und so…

…na ja, um es kurz zu machen präsentiere ich hier den ultimativen Griechenland-Cartoon:

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gesellschaftliches,Gruseliges,Lustiges | Schlagwörter: ,
Mai
09
2010
3

Leistungsschutzrecht für alle!!!

Bald kommt vielleicht das neue, tolle Leistungsschutzrecht für Verleger, dass das Kopieren, Zitieren, Erwähnen und Diskutieren von Presseerzeugnissen vermutlich entweder verboten oder kostenpflichtig macht.
Hat man in seiner Saftpressfirma einen Computer im Büro, wird dieses Gesetz dann einfach mal annehmen, dass man an diesem gewerblich Kopien von Online-Presseerzeugnissen herstellt, und man muss kräftig Löhnen. So – oder so ähnlich, ich bin kein Anwalt – schreibt jedenfalls Thomas Stadler vom Blog Internet-Law.

Das gute an der Sache ist, wie man in einem Tweet des bloggenden Anwalts nachlesen kann, dass auch Blogger ja quasi Verleger seien, und somit auch die Texte von Bloggern geschützt sind, durch diesen Leistungsschutz. Kopiert, nachmacht oder verfälscht also jemand einen meiner Texte, dann muss er auch zahlen. An mich. Wohlmöglich wird sogar reichen, wenn Textfragmente kopiert werden, was mich natürlich besonders frohlocken lässt.

Um vorzubeugen, dass irgendwelchen Holzmedien-Journalisten am Ende irgendwelche Schlagzeilen vorher einfallen, die auch von mir stammen könnten, will ich hier ein paar naheliegende Schlagzeilen, die in der Zukunft vielleicht einmal so eintreten werden, veröffentlichen, damit ich später dann von Zeitungen, welche diese meine  Schlagzeilen gewerblich kopieren, Geld kassieren kann. Gnihi!

Los gehts:

  • Weihnachten 2010 – Weiße Weihnachten!
  • Weihnachten 2010 – Diesmal kein Schnee!
  • Muttertag 2011 – Mutti, du bist die beste!
  • Blutige Proteste in Berlin – Kabinett flieht in Panik
  • Soziale Unruhen in Berlin – HartzIV Empfänger beißt Aussenminister Ohr ab!
  • Soziale Unruhen in Berlin – Außenminister beißt HartzIV-Empfänger!
  • Prozess gegen Ohrbeißer: Mehrjährige Haftstrafe
  • Prozess gegen Ohrbeißer: Nur Geldstrafe
  • Prozess gegen Ohrbeißer: Freispruch in allen Punkten
  • Gregor Gysi neuer Alterspräsident des Bundestages
  • Friedenseinsatz im Iran: Friedensminister zu Guttenberg hilft den verstrahlten Bombenopfern
  • Fußtrittpolizist in allen Punkten freigesprochen
  • 1FC St. Pauli wird Deutscher Meister
  • Überraschend: Westerwelle tritt zurück – Parteizentrale geschockt
  • Erwartet: Westerwelle tritt zurück – Parteizentrale feiert
  • Westerwelle tritt zurück – Der Parteizentrale ist es egal
  • Merkel gibt okay für 34 neue Kernkraftwerke in Wuppertal
  • Sturmflut! – Sylt bricht in zwei Teile
  • USA pleite – Deutschland bietet Billiardenhilfen an
  • USA pleite – Geplante Billiardenhilfe grundgesetzwidrig
  • Bundesregierung verbietet Salz – großer Schritt im Kampf gegen Bluthochdruck
  • Verfassungsgericht urteilt: Salzverbot in jetziger Form grundgesetzwidrig
  • CSU schafft 5%-Hürde nicht
  • FDP schafft 5%-Hürde nicht
  • SPD vermisst. Wer hat sie gesehen?
  • Afrikanische Bischöfin wird erste schwarze Päpstin! – Afrika ist Papst!
  • FDP-Zahngoldaffäre weitet sich aus – Basis ist für Rücktritt Hermann Otto Solms
  • Monarchisten auf dem Vormarsch – Königreich Bayern sagt sich von EU los
Mai
03
2010
3

Schlaumeier-Schilder

Wir haben also nun bereits seltsam formulierte Verbotsschilder, Doppelbindungsschilder, Schilder mit verschiedenen Graden von Exklusivität und sehr höfliche Schilder kennengelernt.
Neulich ist mir aber eine weitere Sorte Schild aufgefallen: Die Schlaumeierschilder, die in Fachkreisen auch Paradoxienauslöser oder Roboterkiller genannt werden.

Während es sich bei Doppelbindungsschildern um zwei verschiedene Schilder handelt, die einander entgegengesetzte Weisungen enthalten, widerspricht sich ein echter Roboterkiller selbst, oder zumindest in Kombination mit einer allgemeinen Weisung außerhalb des Schildes.

Folgendes Schild markiert z. B. den Eingang zur Westerländer Fußgängerzone:

Dieses Schild enthält folgende Aussagen:

– Vernünftige fahren in diesem Bereich nicht Rad
– Wer hier Radfahren will, oder wer anstalten dazu macht, dem ist es verboten.

Außerdem impliziert das Schild auch noch folgende, weitere Aussagen:

– Wer in diesem Bereich Rad fahren will, oder dazu Anstalten macht ist unvernünftig
– Vernünftigen ist es nicht verboten hier Rad zu fahren. (Es ist ja nur allen anderen verboten)

Steht man nioht unter dem Zwang Rad fahren zu wollen, ist dieses Schild eher harmlos, wenn auch seltsam formuliert.
Dann gilt:

Ich will hier nicht Rad fahren, also bin ich vernünftig. Somit ist es mir zwar nicht verboten Rad zu fahren, aber ich würde es trotzdem nie tun.

Problematisch wird es, wenn man an sich gerne Radfahren möchte, es aber nicht tut, weil man vernünftig ist.
Dann würde gelten:

Ich will hier zwar Rad fahren, mache es aber nicht, weil ich vernünftig bin. Immerhin ist dies eine Fußgängerzone.
Da ich das – vernüftiger Weise – erkannt habe, verliert das Verbot nicht Rad zu fahren für mich an Gültigkeit, weil das Verbot ja nicht für Vernünftige gilt.
Ich will also losradeln, als ich merke, dass allein die Ausführung einer Radfahrhandlung dafür sorgen würde, dass ich in die Gruppe der „Unvernünftigen“ umgestuft werde, womit mir das radfahren wieder verboten ist.

Als Mensch hat man nun drei Optionen:

1.) Ich setze mich über das Verbot hinweg, und stecke weg, dass das Schild mich schon vorauseilend als „unvernünftig“ beschimpft hat, und nun auch noch im Recht ist.

2.) Ich halte mich an das Verbot, weil ich nicht will, dass das schnippische Schild mich für unvernünftig hält.

Oder 3.) Ich setze mich über das Verbot des Schildes alleine schon deswegen hinweg, weil es alle Betrachter quasi als „potentielle Unvernünftige“ bezeichnet, und ich mir als chronischer Querulant von Schildern keine Beleidigungen an den Kopf werfen lasse, und seien sie noch so potentiell!
Das Fahren meines Zweirades nutze ich somit als Weg, dem blasierten Schild zu zeigen, wo der Hammer hängt!! Das hat es nun davon, das blöde Schild!!! Ist in der Schule bestimmt immer verprügelt worden!!!! Viva la Revolucion!!!!!!

Ich weiß ja nicht, wie es dem geneigten Leser geht, aber bei „Fahrad fahren verboten!“ oder „Bitte absteigen!“ hätte ich mir diese Gedanken nicht gemacht.
Dieses Schild kommt aber wie ein Schlaumeier daher, und kategoriesiert seine Betrachter schon im Vorraus. Das macht das Schild höchst unsympathisch, wie ich finde.

Warum aber nennt man diese Schilder auch Roboterkiller?
Ganz einfach: Auch wenn man nicht glaubt, dass es einmal positronische Roboter geben wird, die nach Asimovs drei Gesetzen funktionieren, ist eines klar:
Das zweite Asimovsche Robotergesetz wird auch in der wirklichen Welt für humanoide Roboter gelten. Grob zusammengefasst lautet es:

Ein Roboter soll den Befehlen von Menschen gehorchen.

Ist ja klar, dass das gilt. Auf seine Weise gehorcht schließlich auch ein Toaster oder ein Videorecorder den Befehlen von Menschen, soweit er dazu fähig ist.
Technologie soll ja machen was man ihr sagt. Ansonsten hätte schon längst jemand einen Videorecorder erfunden, der statt der programmierten Sendungen zufällige andere aufnimmt.
Obwohl dies in Einzelfällen vorgekommen sein mag, war dies doch in keinem Fall die Intention der Entwickler des Gerätes.
Macht ein humanoider Roboter also nicht, was man sagt – wozu bräuchte man ihn dann? Eben.

Sie geben ihrer VCP3409-Einheit also folgenden Befehl:

„Bring dieses Päckchen bitte zu der und der Adresse. Fahr mit dem Rad, und bitte auf dem schnellsten Weg, es ist dringend.“

Der Android fährt mit seinem titanverstärkten Drahtesel also los, freudig zu dienen, bis er an obiges Schild kommt.
Das Schild enthält ein Verbot. Ein Verbot ist im Grunde genommen ein negativer Befehl, den der Roboter befolgen muss, weil das Schild von Menschen aufgestellt wurde.
Selbst wenn der Roboter zu dem Schluß käme, dass dieses Verbot nicht von „seinem Menschen“ (sprich Besitzer) ausgesprochen wurde, so ist ihm doch klar, dass es ein offizielles Schild ist, welches auch Menschen beachten müssen. Somit muss er es erst recht beachten.
VCP3409 steigt also ab, und will das Rad schieben. In dem Moment bemerkt er, dass er zu der Gruppe der Vernünftigen gehört, für die das Verbot nicht gilt. Also steigt er wieder auf, fährt einen Zentimeter, bis er merkt, dass er wieder zu den Unvernünftigen gehört, für die das Verbot gilt. Also steigt er wieder ab, merkt, dass er vernünftig ist, und steigt wieder auf, und so weiter…

Da es in dem dringlich vorgebrachten Befehl seines Besitzers keine Einschränkung für Fußgängerzonen gibt, gilt noch immer die Weisung mit dem Rad zum Ort der Ablieferung des Päckchens zu fahren.
Diese Weisung wird immer nur dann ausser Kraft gesetzt, wenn der Roboter tatsächlich Anstalten macht zu radeln. Ist er im Begriff nicht zu radeln, erscheint es ihm aber ohne weiteres möglich zu radeln.

Das Resultat:
Der arme VCP3409, der nur seinem Besitzer dienen wollte, ist in einer unauflöslichen Logikschleife gefangen.
Schon etwa 3 Sekunden, nachdem er den Text des Schildes gelesen hat, wird er aufhören sich für Menschen sichtbar zu bewegen, und nach gut einer dreiviertel Stunde ist sein Positronengehirn hoffnungslos überhitzt. Es kann nicht wieder hergestellt werden.
Je nachdem, um welchen Typ Gehirn es sich handelt, beginnt selbiges nach etwa einer Stunde deutlich sichbar zu schmoren, und wenn sich nach 16 Stunden noch immer niemand um den armen Roboter gekümmert hat, ist es sogar möglich, dass er explodiert. (Wenn seine Fusionsleiter schlecht gearbeitet sind)

Um sich dieses Phänomen zunutze zu machen, haben antipositronische Terrorgruppen solche Schilder schon gezielt eingesetzt, um Anschläge auf Roboter zu verüben.
Dabei wurden gezielt „Roboterkiller“ so formuliert, dass sie noch nichteinmal der vorherigen Aufforderung Rad zu fahren bedürfen:

Apr
20
2010
1

Erstaunliche 360°-Wende bei der CDU

Gott sei Dank alles nur Satire, so dreist kann doch keiner sein, oder?

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Politisches | Schlagwörter: , , , ,
Apr
12
2010
5

minzöl, Minzöl, MINZÖÖÖL!!!!1elf

Da ich in den letzten Tagen ein wenig erkältet war, habe ich auch auf ein altes Hausmittel zurückgegriffen, um die Nase frei zu machen.
Minzöl nämlich.
Minzöl wird von vielen Firmen verkauft und unter diesem und jenem Namen vertrieben.

Das, welches ich zufällig gekauft hatte war „Japanisches Heilpflanzenöl“. Man sollte also meinen, es sei mit dem Extrakt von vielen verschiedenen Heilpflanzen hergestellt, das Etikett sagt aber etwas anderes:

100% Minzöl. Also handelt es sich bei den „japanischen Heilpflanzen“ um Minze. Aha. Aber wenigstens zu 100%. Wenigstens ist nichts anderes drin.

Dreht man das Fläschchen um, findet man die inhaltsliste des Produktes vor. Dort steht:

Zusammensetzung: 100% Minzöl

Aha. Stand das nicht schon vorn drauf? Aber lesen wir weiter. Direkt unter der Inhaltsliste befindet sich ein weiterer Hinweis:

Enthält Minzöl.

Fassen wir zusammen: 2 Mal 100 Prozent Minzöl, und der Hinweis, dass Minzöl enthalten ist.
Sind das irgendwelche schwachsinnigen EU-Vorgaben, die so eine Beschriftung erfordern? Muss man drei mal das gleiche auf ein simples Fläschchen mit Minzöl schreiben? Oder wie kommt das zustande?

Lustig auch der Hinweis unten auf der Flasche, die Packungsbeilage zu beachten. Wahrscheinlich steht da drin „Kann Spuren von Minzöl enthalten“ oder so.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Linguistisches | Schlagwörter:
Apr
11
2010
3

„Armut“ ist das neue „Freizeit“

Zweieinhalb Monate ist es ja schon her, dass unsere Arbeitsministerin die Umbenennung von HartzIV forderte, weil das Wort „sehr negativ besetzt“ sei. Nachzulesen gibt es ihre Forderung hier beim Focus: „Von der Leyen fordert Umbenennung“
Wie es aussehen könnte, wenn HartzIV tatsächlich in etwas weniger negativ besetztes umbenannt würde, habe ich mal grafisch darzustellen versucht:

Apr
01
2010
3

Spam, Spam, Spam, Beans, Steak, Eggs and Spam

Ich hab heute mal wieder einen witzigen Spam Kommentar erhalten.

Hi there I’m Veronica and I’ve been reading the forum for a while now and I thought it was that I said Hello and introduced myself. I’m 22 and run a penis enlargement company with my brother and live in sunny San Diego, California with my 3 wonderful kids. I love climbing and badminton but hate mushrooms…and I guess that’s all you need to know! 😀

Wo fang ich an? Erstens mal scheinen all die Spam-Kommentare, die ich hier bekomme, diese Seite für ein Forum zu halten. Das alleine lässt es sehr fraglich erscheinen, dass tatsächlich jemand auf sowas reinfallen würde.
Dann sind die meisten Spam-Kommentare auf Englisch, was weiter ihre Glaubwürdigkeit zerstört. Nicht, dass ich nicht einen Artikel in englischer Sprache hätte, aber es ist eben nur einer, und alle anderen Artikel, und die ganzen Kommentare sind alle auf deutsch.

Dann die 22jährige Veronica, die mit ihrem Bruder eine „Penisvergrößerungsfirma“ betreibt. Was ist eine „Penisvergrößerungsfirma“? Lässt man sowas nicht eher in einer Klinik machen? Oder ist es im sonnigen San Diego üblich, dass man seinen kurzen Penis – einem kaputten Auto gleich – in eine Werkstatt trägt, und richten lässt?

Den besonderen, menschelnden Touch machen bei diesem Spam-Kommentar aber Veronicas private Informationen aus: Sie hat im zarten Alter von 22 schon drei Kinder, mag Klettern und Badminton, hasst aber Pilze.
Wenn ich in einer Penisvergößerungswerkstatt arbeiten würde, hätte ich wohl auch eine Aversion gegen phallusartige Gewächse, in so fern ist das schon sinnig. Aber Klettern und Badminton?
Man klettert vornehmlich auf Berge. Freeclimber auch gerne mal auf Hochhäuser. Beide Arten von Erhebungen könnte man als phallusartig wahrnehmen, wo liegt also die Logik darin, sie als Hobbies aufzuführen? So ein Spam-Kommentar sollte doch aus einem Guss wirken, um Leute zu überzeugen, dass es sich um einen validen Kommentar handelt. Oder redet sich Veronica etwa ein, dass Berge und Hochhäuser eher weiblichen Brüsten ähnlich sehen, als dem männlichen Geschlechtsteil? Man weiß es nicht.
Und Badminton? Wurde dieser Kommentar von einer speziellen Software erstellt, die zufällige Hobbies, Kinderzahlen und Vornamen einsetzt?

Und wer fällt auf sowas rein?

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten | Schlagwörter:

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Mai
30
2010
3

Tipps für Zeitreisende (in Star Trek)

1.) Fragen Sie die Einheimischen NIEMALS nach dem aktuellen Jahr. Das kann nur strunzendämlich wirken.

2.) Wollen Sie das Jahr herausfinden, sehen Sie in einer Zeitung nach. Finden Sie keine, sind Sie in der Zukunft.

3.) Kleiden Sie sich in Sternenflottenuniformen. Man wird diese für Pyjamas halten, aber Sie keinesfalls für einen Trekkie.

4.) Keine Panik, wenn sie in den 60ern landen. Die Leute da sind so zugedröhnt, dass noch nicht einmal Aliens sie großartig alarmieren. (gilt auch für Stargate)

4.) Vorsicht vor unbeabsichtigten Zeitreisen! Diese führen zu 90% zu gefährlichen Wendepunkten in der Geschichte.

5.) Halten Sie sich aus den Geschehnissen heraus. Sie würden nur alles durcheinanderbringen.

6.) Wenn Sie die Dinge hingegen schon durcheinander gebracht haben, können Sie ebensogut auch ordentlich auf die Kacke hauen.

7.) Ändern Sie etwas in der Vergangenheit, können ihre Freunde in der Zukunft die Auswirkungen beobachten.

8.) Stirbt eine historische Größe, nehmen Sie umgehend ihren Platz ein, um die Zeitlinie zu retten.

9.) Die historische Persönlichkeit wird Ihnen durch eine Besonderheit des Raumzeitkontinuums ähnlich sehen.

10.) Die veränderte Zeitlinie lässt sich oft mit nur wenigen gezielten Handgriffen 100%ig wieder herstellen lassen.

(wird vielleicht noch ausgebaut)

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Mai
21
2010
--

GroKo in NRW – Die gute Seite

Tja, der Wähler hat sich entschieden. SPD und CDU interpretieren es anscheinend als hätte der Wähler die Große Koalition gewählt, die ja schon im Bund so einen überragenden Erfolg hatte.
Aber auch, wenn man eine Regierung in NRW, die von Rüttgers und Kraft geführt wird, ablehnt, so hat eine Große Koalition dort auch immerhin eine gute Seite.

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Mai
17
2010
5

The Good News

Schön, wenn es auch endlich mal positive Neuigkeiten zur Ölpest im Golf von Mexiko gibt, oder? Es folgt eine gute Nachricht, auf die die Welt gewartet hat:

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Gruseliges | Schlagwörter: , ,
Mai
13
2010
1

Griechenland-Überschuldungs-Nothilfe-Cartoon

Nachdem ich ein wenig was gelesen habe und nun glaube, ein wenig zu verstehen, was da überhaupt abgeht mit Griechenland und dem Finanzsektor und so weiter und dem Euro und so…

…na ja, um es kurz zu machen präsentiere ich hier den ultimativen Griechenland-Cartoon:

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gesellschaftliches,Gruseliges,Lustiges | Schlagwörter: ,
Mai
09
2010
3

Leistungsschutzrecht für alle!!!

Bald kommt vielleicht das neue, tolle Leistungsschutzrecht für Verleger, dass das Kopieren, Zitieren, Erwähnen und Diskutieren von Presseerzeugnissen vermutlich entweder verboten oder kostenpflichtig macht.
Hat man in seiner Saftpressfirma einen Computer im Büro, wird dieses Gesetz dann einfach mal annehmen, dass man an diesem gewerblich Kopien von Online-Presseerzeugnissen herstellt, und man muss kräftig Löhnen. So – oder so ähnlich, ich bin kein Anwalt – schreibt jedenfalls Thomas Stadler vom Blog Internet-Law.

Das gute an der Sache ist, wie man in einem Tweet des bloggenden Anwalts nachlesen kann, dass auch Blogger ja quasi Verleger seien, und somit auch die Texte von Bloggern geschützt sind, durch diesen Leistungsschutz. Kopiert, nachmacht oder verfälscht also jemand einen meiner Texte, dann muss er auch zahlen. An mich. Wohlmöglich wird sogar reichen, wenn Textfragmente kopiert werden, was mich natürlich besonders frohlocken lässt.

Um vorzubeugen, dass irgendwelchen Holzmedien-Journalisten am Ende irgendwelche Schlagzeilen vorher einfallen, die auch von mir stammen könnten, will ich hier ein paar naheliegende Schlagzeilen, die in der Zukunft vielleicht einmal so eintreten werden, veröffentlichen, damit ich später dann von Zeitungen, welche diese meine  Schlagzeilen gewerblich kopieren, Geld kassieren kann. Gnihi!

Los gehts:

  • Weihnachten 2010 – Weiße Weihnachten!
  • Weihnachten 2010 – Diesmal kein Schnee!
  • Muttertag 2011 – Mutti, du bist die beste!
  • Blutige Proteste in Berlin – Kabinett flieht in Panik
  • Soziale Unruhen in Berlin – HartzIV Empfänger beißt Aussenminister Ohr ab!
  • Soziale Unruhen in Berlin – Außenminister beißt HartzIV-Empfänger!
  • Prozess gegen Ohrbeißer: Mehrjährige Haftstrafe
  • Prozess gegen Ohrbeißer: Nur Geldstrafe
  • Prozess gegen Ohrbeißer: Freispruch in allen Punkten
  • Gregor Gysi neuer Alterspräsident des Bundestages
  • Friedenseinsatz im Iran: Friedensminister zu Guttenberg hilft den verstrahlten Bombenopfern
  • Fußtrittpolizist in allen Punkten freigesprochen
  • 1FC St. Pauli wird Deutscher Meister
  • Überraschend: Westerwelle tritt zurück – Parteizentrale geschockt
  • Erwartet: Westerwelle tritt zurück – Parteizentrale feiert
  • Westerwelle tritt zurück – Der Parteizentrale ist es egal
  • Merkel gibt okay für 34 neue Kernkraftwerke in Wuppertal
  • Sturmflut! – Sylt bricht in zwei Teile
  • USA pleite – Deutschland bietet Billiardenhilfen an
  • USA pleite – Geplante Billiardenhilfe grundgesetzwidrig
  • Bundesregierung verbietet Salz – großer Schritt im Kampf gegen Bluthochdruck
  • Verfassungsgericht urteilt: Salzverbot in jetziger Form grundgesetzwidrig
  • CSU schafft 5%-Hürde nicht
  • FDP schafft 5%-Hürde nicht
  • SPD vermisst. Wer hat sie gesehen?
  • Afrikanische Bischöfin wird erste schwarze Päpstin! – Afrika ist Papst!
  • FDP-Zahngoldaffäre weitet sich aus – Basis ist für Rücktritt Hermann Otto Solms
  • Monarchisten auf dem Vormarsch – Königreich Bayern sagt sich von EU los
Mai
03
2010
3

Schlaumeier-Schilder

Wir haben also nun bereits seltsam formulierte Verbotsschilder, Doppelbindungsschilder, Schilder mit verschiedenen Graden von Exklusivität und sehr höfliche Schilder kennengelernt.
Neulich ist mir aber eine weitere Sorte Schild aufgefallen: Die Schlaumeierschilder, die in Fachkreisen auch Paradoxienauslöser oder Roboterkiller genannt werden.

Während es sich bei Doppelbindungsschildern um zwei verschiedene Schilder handelt, die einander entgegengesetzte Weisungen enthalten, widerspricht sich ein echter Roboterkiller selbst, oder zumindest in Kombination mit einer allgemeinen Weisung außerhalb des Schildes.

Folgendes Schild markiert z. B. den Eingang zur Westerländer Fußgängerzone:

Dieses Schild enthält folgende Aussagen:

– Vernünftige fahren in diesem Bereich nicht Rad
– Wer hier Radfahren will, oder wer anstalten dazu macht, dem ist es verboten.

Außerdem impliziert das Schild auch noch folgende, weitere Aussagen:

– Wer in diesem Bereich Rad fahren will, oder dazu Anstalten macht ist unvernünftig
– Vernünftigen ist es nicht verboten hier Rad zu fahren. (Es ist ja nur allen anderen verboten)

Steht man nioht unter dem Zwang Rad fahren zu wollen, ist dieses Schild eher harmlos, wenn auch seltsam formuliert.
Dann gilt:

Ich will hier nicht Rad fahren, also bin ich vernünftig. Somit ist es mir zwar nicht verboten Rad zu fahren, aber ich würde es trotzdem nie tun.

Problematisch wird es, wenn man an sich gerne Radfahren möchte, es aber nicht tut, weil man vernünftig ist.
Dann würde gelten:

Ich will hier zwar Rad fahren, mache es aber nicht, weil ich vernünftig bin. Immerhin ist dies eine Fußgängerzone.
Da ich das – vernüftiger Weise – erkannt habe, verliert das Verbot nicht Rad zu fahren für mich an Gültigkeit, weil das Verbot ja nicht für Vernünftige gilt.
Ich will also losradeln, als ich merke, dass allein die Ausführung einer Radfahrhandlung dafür sorgen würde, dass ich in die Gruppe der „Unvernünftigen“ umgestuft werde, womit mir das radfahren wieder verboten ist.

Als Mensch hat man nun drei Optionen:

1.) Ich setze mich über das Verbot hinweg, und stecke weg, dass das Schild mich schon vorauseilend als „unvernünftig“ beschimpft hat, und nun auch noch im Recht ist.

2.) Ich halte mich an das Verbot, weil ich nicht will, dass das schnippische Schild mich für unvernünftig hält.

Oder 3.) Ich setze mich über das Verbot des Schildes alleine schon deswegen hinweg, weil es alle Betrachter quasi als „potentielle Unvernünftige“ bezeichnet, und ich mir als chronischer Querulant von Schildern keine Beleidigungen an den Kopf werfen lasse, und seien sie noch so potentiell!
Das Fahren meines Zweirades nutze ich somit als Weg, dem blasierten Schild zu zeigen, wo der Hammer hängt!! Das hat es nun davon, das blöde Schild!!! Ist in der Schule bestimmt immer verprügelt worden!!!! Viva la Revolucion!!!!!!

Ich weiß ja nicht, wie es dem geneigten Leser geht, aber bei „Fahrad fahren verboten!“ oder „Bitte absteigen!“ hätte ich mir diese Gedanken nicht gemacht.
Dieses Schild kommt aber wie ein Schlaumeier daher, und kategoriesiert seine Betrachter schon im Vorraus. Das macht das Schild höchst unsympathisch, wie ich finde.

Warum aber nennt man diese Schilder auch Roboterkiller?
Ganz einfach: Auch wenn man nicht glaubt, dass es einmal positronische Roboter geben wird, die nach Asimovs drei Gesetzen funktionieren, ist eines klar:
Das zweite Asimovsche Robotergesetz wird auch in der wirklichen Welt für humanoide Roboter gelten. Grob zusammengefasst lautet es:

Ein Roboter soll den Befehlen von Menschen gehorchen.

Ist ja klar, dass das gilt. Auf seine Weise gehorcht schließlich auch ein Toaster oder ein Videorecorder den Befehlen von Menschen, soweit er dazu fähig ist.
Technologie soll ja machen was man ihr sagt. Ansonsten hätte schon längst jemand einen Videorecorder erfunden, der statt der programmierten Sendungen zufällige andere aufnimmt.
Obwohl dies in Einzelfällen vorgekommen sein mag, war dies doch in keinem Fall die Intention der Entwickler des Gerätes.
Macht ein humanoider Roboter also nicht, was man sagt – wozu bräuchte man ihn dann? Eben.

Sie geben ihrer VCP3409-Einheit also folgenden Befehl:

„Bring dieses Päckchen bitte zu der und der Adresse. Fahr mit dem Rad, und bitte auf dem schnellsten Weg, es ist dringend.“

Der Android fährt mit seinem titanverstärkten Drahtesel also los, freudig zu dienen, bis er an obiges Schild kommt.
Das Schild enthält ein Verbot. Ein Verbot ist im Grunde genommen ein negativer Befehl, den der Roboter befolgen muss, weil das Schild von Menschen aufgestellt wurde.
Selbst wenn der Roboter zu dem Schluß käme, dass dieses Verbot nicht von „seinem Menschen“ (sprich Besitzer) ausgesprochen wurde, so ist ihm doch klar, dass es ein offizielles Schild ist, welches auch Menschen beachten müssen. Somit muss er es erst recht beachten.
VCP3409 steigt also ab, und will das Rad schieben. In dem Moment bemerkt er, dass er zu der Gruppe der Vernünftigen gehört, für die das Verbot nicht gilt. Also steigt er wieder auf, fährt einen Zentimeter, bis er merkt, dass er wieder zu den Unvernünftigen gehört, für die das Verbot gilt. Also steigt er wieder ab, merkt, dass er vernünftig ist, und steigt wieder auf, und so weiter…

Da es in dem dringlich vorgebrachten Befehl seines Besitzers keine Einschränkung für Fußgängerzonen gibt, gilt noch immer die Weisung mit dem Rad zum Ort der Ablieferung des Päckchens zu fahren.
Diese Weisung wird immer nur dann ausser Kraft gesetzt, wenn der Roboter tatsächlich Anstalten macht zu radeln. Ist er im Begriff nicht zu radeln, erscheint es ihm aber ohne weiteres möglich zu radeln.

Das Resultat:
Der arme VCP3409, der nur seinem Besitzer dienen wollte, ist in einer unauflöslichen Logikschleife gefangen.
Schon etwa 3 Sekunden, nachdem er den Text des Schildes gelesen hat, wird er aufhören sich für Menschen sichtbar zu bewegen, und nach gut einer dreiviertel Stunde ist sein Positronengehirn hoffnungslos überhitzt. Es kann nicht wieder hergestellt werden.
Je nachdem, um welchen Typ Gehirn es sich handelt, beginnt selbiges nach etwa einer Stunde deutlich sichbar zu schmoren, und wenn sich nach 16 Stunden noch immer niemand um den armen Roboter gekümmert hat, ist es sogar möglich, dass er explodiert. (Wenn seine Fusionsleiter schlecht gearbeitet sind)

Um sich dieses Phänomen zunutze zu machen, haben antipositronische Terrorgruppen solche Schilder schon gezielt eingesetzt, um Anschläge auf Roboter zu verüben.
Dabei wurden gezielt „Roboterkiller“ so formuliert, dass sie noch nichteinmal der vorherigen Aufforderung Rad zu fahren bedürfen:

Apr
20
2010
1

Erstaunliche 360°-Wende bei der CDU

Gott sei Dank alles nur Satire, so dreist kann doch keiner sein, oder?

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Apr
12
2010
5

minzöl, Minzöl, MINZÖÖÖL!!!!1elf

Da ich in den letzten Tagen ein wenig erkältet war, habe ich auch auf ein altes Hausmittel zurückgegriffen, um die Nase frei zu machen.
Minzöl nämlich.
Minzöl wird von vielen Firmen verkauft und unter diesem und jenem Namen vertrieben.

Das, welches ich zufällig gekauft hatte war „Japanisches Heilpflanzenöl“. Man sollte also meinen, es sei mit dem Extrakt von vielen verschiedenen Heilpflanzen hergestellt, das Etikett sagt aber etwas anderes:

100% Minzöl. Also handelt es sich bei den „japanischen Heilpflanzen“ um Minze. Aha. Aber wenigstens zu 100%. Wenigstens ist nichts anderes drin.

Dreht man das Fläschchen um, findet man die inhaltsliste des Produktes vor. Dort steht:

Zusammensetzung: 100% Minzöl

Aha. Stand das nicht schon vorn drauf? Aber lesen wir weiter. Direkt unter der Inhaltsliste befindet sich ein weiterer Hinweis:

Enthält Minzöl.

Fassen wir zusammen: 2 Mal 100 Prozent Minzöl, und der Hinweis, dass Minzöl enthalten ist.
Sind das irgendwelche schwachsinnigen EU-Vorgaben, die so eine Beschriftung erfordern? Muss man drei mal das gleiche auf ein simples Fläschchen mit Minzöl schreiben? Oder wie kommt das zustande?

Lustig auch der Hinweis unten auf der Flasche, die Packungsbeilage zu beachten. Wahrscheinlich steht da drin „Kann Spuren von Minzöl enthalten“ oder so.

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Apr
11
2010
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„Armut“ ist das neue „Freizeit“

Zweieinhalb Monate ist es ja schon her, dass unsere Arbeitsministerin die Umbenennung von HartzIV forderte, weil das Wort „sehr negativ besetzt“ sei. Nachzulesen gibt es ihre Forderung hier beim Focus: „Von der Leyen fordert Umbenennung“
Wie es aussehen könnte, wenn HartzIV tatsächlich in etwas weniger negativ besetztes umbenannt würde, habe ich mal grafisch darzustellen versucht:

Apr
01
2010
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Spam, Spam, Spam, Beans, Steak, Eggs and Spam

Ich hab heute mal wieder einen witzigen Spam Kommentar erhalten.

Hi there I’m Veronica and I’ve been reading the forum for a while now and I thought it was that I said Hello and introduced myself. I’m 22 and run a penis enlargement company with my brother and live in sunny San Diego, California with my 3 wonderful kids. I love climbing and badminton but hate mushrooms…and I guess that’s all you need to know! 😀

Wo fang ich an? Erstens mal scheinen all die Spam-Kommentare, die ich hier bekomme, diese Seite für ein Forum zu halten. Das alleine lässt es sehr fraglich erscheinen, dass tatsächlich jemand auf sowas reinfallen würde.
Dann sind die meisten Spam-Kommentare auf Englisch, was weiter ihre Glaubwürdigkeit zerstört. Nicht, dass ich nicht einen Artikel in englischer Sprache hätte, aber es ist eben nur einer, und alle anderen Artikel, und die ganzen Kommentare sind alle auf deutsch.

Dann die 22jährige Veronica, die mit ihrem Bruder eine „Penisvergrößerungsfirma“ betreibt. Was ist eine „Penisvergrößerungsfirma“? Lässt man sowas nicht eher in einer Klinik machen? Oder ist es im sonnigen San Diego üblich, dass man seinen kurzen Penis – einem kaputten Auto gleich – in eine Werkstatt trägt, und richten lässt?

Den besonderen, menschelnden Touch machen bei diesem Spam-Kommentar aber Veronicas private Informationen aus: Sie hat im zarten Alter von 22 schon drei Kinder, mag Klettern und Badminton, hasst aber Pilze.
Wenn ich in einer Penisvergößerungswerkstatt arbeiten würde, hätte ich wohl auch eine Aversion gegen phallusartige Gewächse, in so fern ist das schon sinnig. Aber Klettern und Badminton?
Man klettert vornehmlich auf Berge. Freeclimber auch gerne mal auf Hochhäuser. Beide Arten von Erhebungen könnte man als phallusartig wahrnehmen, wo liegt also die Logik darin, sie als Hobbies aufzuführen? So ein Spam-Kommentar sollte doch aus einem Guss wirken, um Leute zu überzeugen, dass es sich um einen validen Kommentar handelt. Oder redet sich Veronica etwa ein, dass Berge und Hochhäuser eher weiblichen Brüsten ähnlich sehen, als dem männlichen Geschlechtsteil? Man weiß es nicht.
Und Badminton? Wurde dieser Kommentar von einer speziellen Software erstellt, die zufällige Hobbies, Kinderzahlen und Vornamen einsetzt?

Und wer fällt auf sowas rein?

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten | Schlagwörter: