Impactsuspect » 2010 » Dezember
Dez
22
2010
0

FROHES FEST EUCH ALLEN!

…bevor ich’s noch vergesse.

Written by Heiko C. in: Allgemein |
Dez
22
2010
3

Siegerehrung

Ein Häuschen am Meer, das wünscht sich doch jeder. Doch was ist, wenn es sich um ein Häuschen handelt, dass schon seit Jahren als Bauruine sein Dasein fristet? Dann wird das Haus am Meer für den Besitzer sehr schnell zu einer recht teuren Angelegenheit.
Bescheidener wohnt man in einem kleinen Kassenhäuschen, dem jemand eine Fensterscheibe eingeschlagen hat, doch kann dies auch nicht Ziel aller Wünsche sein.

Ein Häuschen am Meer bekommt der Gewinner des Freitagstexters in dieser Woche leider nicht, dafür einen wunderschönen güldenen Pokal, so wie diesen hier:

(Bzw. ein Bild von einem Pokal nämlich dieses hier)

Kommen wir nun zu den Teilnehmern:
Generell bedanke ich mich natürlich für alle Beiträge, die bei dem langweiligen Bild, dass ich per Zufall bestimmt habe, schon deutlich kreativer waren, als alles was mir dazu eingefallen wäre.

Nun aber an’s Eingemachte:
Den dritten Preis und einen metaphorischen feuchten Händedruck bekommt Nömix mit dem kurzen aber prägnanten Text „Bastlerhit“. Manchmal sind es eben die einfachen Dinge, die einem zum Schmunzeln bringen.

Den zweiten Preis muss Hubbie von Etoshas Pfanne bekommen für den schon etwas längeren Text „Überbrückungskreditzwischenfinanzierungsheim“. Ich oute mich hiermit als großer Fan von Bandwurmworten, linguistischen Komposita und Derivaten.

Der erste Preis muss an Pfefferoni mit „Jippie-ya-ya-jippi-jippi-yeah!“ gehen, wie ich ungern gestehe. Ich schaue eigentlich schon seit Jahren kein Fernsehen mehr, aber die onomatopoetische Verwortung des Jingles einer großen Baumarktkette, hat mich erstaunlicherweise am meisten zum Lachen gebracht.

So, dann wünsche ich nochmal „Frohe Weihnachten!“, „Guten Rutsch!“ und sonstige Grüße in die Runde, und bin schon gespannt wie ein Flitzebogen auf den Freitagstexter von Pfefferoni, der hoffentlich noch dieses Jahr stattfindet. 😀

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
17
2010
15

Freitagstexter

So. Nun ist es wieder soweit: Freitagstexter. Da ich am Mittwoch den Freitagstexter bei Zynaestesie gewonnen habe, darf ich ihn diese Woche ausrichten. Wie das ganze funktioniert könnt ihr hier nachlesen.
Grob zusammengefasst für die Lesefaulen unter euch: Ich poste Bild, ihr müsst das betexten, und zwar möglichst lustig, tiefsinnig, absurd oder abgefahren.
Am Mittwoch benenne ich dann einen Gewinner, der dann seinerseits den nächsten Freitagstexter ausrichtet.
Los gehts:

Dann frohes Texten!

P.S.: Wundert euch nicht, wenn eure Kommentare nicht gleich erscheinen, ich schalte die immer per Hand frei, daher kann es manchmal ein wenig dauern.

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
15
2010
1

Freitagstexter zum II.

Unglaublich aber wahr: Jetzt habe ich doch schon zum zweiten Mal den Freitagstexter gewonnen. Der Beweis findet sich hinter diesem Link (Zum Bild, um das es da ging, geht es hier entlang), der nächste Freitagstexter findet dann von übermorgen bis nächsten Mittwoch hier im Blog statt.

Wenn ihr nicht wisst, worum es beim Freitagstexter geht, erkläre ich es euch kurz noch einmal: Ich poste ein Foto, und ihr müsst dazu möglichst, lustige, absurde, künstlerisch wertvolle oder sonstwie bemerkenswerte Unterschriften, Dialoge, Gedichte oder sonst irgendwelche Texte erfinden.
Diese postet ihr dann unten in die Kommentare, jeder darf auch gerne verschiedene, und ich entscheide dann wer gewinnt.
Wer auch immer gewinnt, und ein Blog hat, der richtet dann den nächsten Freitagstexter aus, der am folgenden Freitag stattfindet.
Wer gewinnt und keinen Blog hat, der macht sich entweder schnell eines, oder schlägt einen kooperationsbereiten Blog vor, in dem der Freitagstexter dann weitergehen kann.

Und so weiter, bzw. wieder von vorne.

Also dann Freitag wieder hier, wo dann getextet wird! 😀

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
15
2010
0

Wie es dann wahrscheinlich doch im nächsten Jahr weitergeht….

So wie bisher.  Die Neuregelung des Jugend-Medien-Staats-Vertrags-Gedönses ist wohl vorerst doch vom Tisch, und als ob das nicht schon unglaublich wäre, verantwortlich dafür ist die CDU. Ausgerechnet. Die Dau-Partei!

Aber einem geschenkten Maul schaut man nicht in die kariösen Kalkstummellöcher, also mag ich mich erst einmal nicht beschweren.

Aber wenn die CDU gegen Zensurgesetze stimmt, dann bleibt irgendwie nichts mehr sicher. Vielleicht gründet schon morgen der Papst einen Swingerclub, oder Stephenie Meyer scheibt einen intelligenten Science-Fiction-Krimi!

Aber erst einmal ist die absurde Alterskennzeichnung vom Tisch.  (Wenn nicht noch Pferde vor der Apotheke kotzen, was schon vorgekommen sein soll.) Das muss gefeiert werden.

Dez
13
2010
5

Wie es im nächsten Jahr weiter geht…

Vermutlich werde ich ab Januar 2011 jeden Artikel mit „Liebe Nachtschwärmer,…“, „Freunde der Nacht…“ oder am besten gleich mit „Liebe Liebenden,…“ beginnen. Da es noch keine einfache und einheitlich filtersoftwarelesbare Methode zu geben scheint, meinen Blog sicherheitshalber als „Ab 18“ kennzuzeichnen und ich mir „technische Maßnamen“ nicht leisten kann, um „den Zugriff unter 18 jähriger“ zu verhindern, werde ich wohl vorerst ein WordPress-Plugin benutzen, das meinen Blog nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr verfügbar macht.
Ob ich hier einen separaten Tagesteil mit Zeichnungen vom lustigen Häschen Strabatzky und der Katze Martinek mache, weiß ich noch nicht. Keine Ahnung, ob das überhaupt geht.
Nach Einschätzung von Medienanwälten wird zwar nichts so heiß gegessen, wie es als Gesetz beschlossen wird, aber bis sich geklärt hat, was man in Zukunft überhaupt noch zensurfrei publizieren darf, gehe ich lieber auf Nummer sicher. …oder versuche es zumindest.

Leuten die nur tagsüber Zeit haben mich zu lesen, empfehle ich ab Januar bis auf weiteres den Feed zu abonnieren, oder jemanden zu engagieren, der die Blogartikel nachts als Webseite abspeichert. So dämlich, alles…

Bevor alles zum Wohle der Kinderchen zensiert wird, empfehle ich noch schnell dieses Video:

Ich merke grad, das ist so kurz vor Weihnachten vielleicht ein wenig harsch. Okay, dann hier noch was zum neutralisieren:

Dez
09
2010
0

Nochmal Lennon…

Heute vor dreißig Jahren ist er erschossen worden. Daher einfach mal dieses Netzfunstück:

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Lustiges | Schlagwörter:
Dez
03
2010
0

Komm mit, ins Chancenwunderland…

Ach was sind sie nicht herrlich, unsere Regierungsparteien. Immer wenn man denkt, nun sei endgültig der Meeresboden des Niveaus erreicht und die könnten gar keinen größeren Unsinn mehr reden, packt irgendjemand in der CDU oder FDP einen neuartigen Tiefseebohrturm des Unsinns aus. (Die CSU läuft da meines Erachtens schon seit Strauß außer Konkurrenz.)

Man kann froh sein, dass verbaler Dünnpfiff nicht – wie etwa Erdöl – unkontrolliert in die Umwelt schwallern kann, obwohl ein Guido Westerwelle oder eine Frau von der Leyen schon ziemlich nahe an solch ein Szenario herankommen.

Erinnert ihr euch noch an den „Rechtsfreien Raum“? Diese allwettertaugliche Floskel in Sachen Netzpolitik, mit der schon seit den 90ern alle möglichen Politiker versuchen uns IT-Kompetenz vorzugaukeln?

Im letzten Jahr ist der politischen Kaste wohl dann auch aufgefallen, dass diese Floskel eventuell ein klein wenig zu oft Verwendung fand.

Ein Begriff wie „Terror“ gewinnt ja an Bedeutung, je öfter man ihn benutzt, aber „Rechtsfreier Raum“ ist leider emotional wenig beladen und klingt daher immer hohl.

Jeder zweite Politiker oder Netzkritiker erfand im Laufe des letzten Jahres also seine eigene Abwandlung dieser Phrase. Damit ihr inflationärer Gebrauch nicht so auffiel. Da wurde auch aus „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein“ schon mal die Mär vom Internet als „rechtsfreiem Chaosraum“ oder das Internet wurde gar als „See der Gesetzlosen“ tituliert.

Dann wurde es irgendwann recht still um diese vermaledeite Phrase, weil die Bundestagswahl vorbei war, und die neue Regierung keinen Bock mehr auf Netzpolitik hatte.

Nun gibt Christian Lindner von der FDP etwas über das Internet zum Besten, und wenn man sich folgenden Satz auf den Augen zergehen lässt, ahnt man wie schwer es Herrn Lindner gefallen sein muss, den Satz mit diesem Raum, der rechtsfrei ist, auszusparen.

Unter anderem (LINK) sagt er folgendes:

Der Generalsekretär bekräftigte: „Das Internet darf kein Feld sein, wo es anarchische Strukturen gibt.“ Notwendig seien „klare Regeln“, wo es „sehr dominante, monopolartig auftretende kommerzielle Anbieter“ gebe.

Aus dem Raum, dem Meer, dem Netz namens Inter wird nun plötzlich ein Feld. Man könnte annehmen, dass Herr Lindner zu viel Farmville gespielt hat, und das Netz daher für ein „Feld“ hält.
Meiner Meinung nach ist „Feld“ ein noch dümmerer Ausdruck als „Raum“ und wo „See der Gesetzlosen“ ja noch irgendwie eine poetische Qualität hatte, klingt „Feld mit anarchischen Strukturen“ nur so als hätte da jemand einen Thesaurus zum Frühstück gehabt.
Im letzten Jahr hätte ich ihm noch den Rechtsfreien Raum der Woche für so eine Sprachvergewaltigung verliehen, aber das ist mir einfach zu viel Arbeit geworden.
Auch interessant, dass sich ausgerechnet jemand von der Unternehmer- und „Bürgerrechts-“ Partei FDP für weniger Freiheit und eine reguliertere Wirtschaft im Internet ausspricht, aber dass bei Parteien drin ist was drauf steht, gibt es ja sowieso seit Jahrzehnten schon nicht mehr.

Na ja, soviel zu dieser Phrase.
Derweil macht auch unser geliebter Sonnenschein von Bundeskanzlerin von sich reden.
Wie man hier (LINK) lesen kann, „attackiert“ Frau Merkel die Grünen und wirft ihnen vor, eine „Dagegen-Partei“ zu sein.
Erst einmal habe ich Schwierigkeiten mir Frau Merkel dabei vorzustellen wie sie jemanden attackiert. Ich muss da spontan an alte Klamauk-Klamotten mit Didi Hallervorden denken, in denen es immer zu herrlich verrückten Handgemengen kam, wenn ich „Merkel“ und „Attacke“ in einem Satz lese.
Aber diese Formulierung ist ja nicht Frau Merkels Schuld, sondern die desjenigen, der sich die Überschrift der Meldung ausgedacht hat.
Frau Merkel hingegen hat gemerkt, dass die Grünen häufig mal gegen etwas sind, dass die CDU oder auch die FDP fordert.
So sind die Grünen – zumindest prinzipiell – gegen Atomstrom, Castortransporte, CCS, Kohlekraftwerke und so einiges mehr.
Aber es ist ja immer auch eine Sache der Perspektive. Man könnte es auch so ausdrücken, dass die Grünen für Umweltschutz sind, für erneuerbare Energien und für den Atomausstieg.
Und wie beknackt ist es eigentlich einer Oppositionspartei vorzuwerfen, sie sei gegen etwas, was die Regierungspartei beschließt? Muss die Opposition nicht eine andere Meinung vertreten als die Regierung, damit man noch von Demokratie sprechen kann?

Und jetzt schlägt auch noch die wahlkampfwettererprobte Frau Ursula „Zensursula“ von der Leyen, die ja mittlerweile Arbeitsministerin ist, in die gleiche Kerbe.
Wie die Welt (LINK) berichtet, warb sie im Bundestag für die Unterstützung der Opposition bei der neuen Hartz-Reform.

„Ich lade Sie ein, den Weg der Chancen mitzugehen und nicht auf dem Holzweg der Ablehnung zu bleiben“

Mir fehlen die Worte. Ein Zustand, den ich mir auch an allen hier genannten Politikern wünsche.

Warum macht die CDU nicht gleich ein Gesetz, indem die Opposition dazu verpflichtet wird, Gesetzesvorhaben der Regierung zuzustimmen?
Zuzutrauen wäre es denen. Ebenso, dass sie dann wegen eben dieses Gesetzes vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, sobald sie selbst mal wieder in der Opposition sind.

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Dez
22
2010
0

FROHES FEST EUCH ALLEN!

…bevor ich’s noch vergesse.

Written by Heiko C. in: Allgemein |
Dez
22
2010
3

Siegerehrung

Ein Häuschen am Meer, das wünscht sich doch jeder. Doch was ist, wenn es sich um ein Häuschen handelt, dass schon seit Jahren als Bauruine sein Dasein fristet? Dann wird das Haus am Meer für den Besitzer sehr schnell zu einer recht teuren Angelegenheit.
Bescheidener wohnt man in einem kleinen Kassenhäuschen, dem jemand eine Fensterscheibe eingeschlagen hat, doch kann dies auch nicht Ziel aller Wünsche sein.

Ein Häuschen am Meer bekommt der Gewinner des Freitagstexters in dieser Woche leider nicht, dafür einen wunderschönen güldenen Pokal, so wie diesen hier:

(Bzw. ein Bild von einem Pokal nämlich dieses hier)

Kommen wir nun zu den Teilnehmern:
Generell bedanke ich mich natürlich für alle Beiträge, die bei dem langweiligen Bild, dass ich per Zufall bestimmt habe, schon deutlich kreativer waren, als alles was mir dazu eingefallen wäre.

Nun aber an’s Eingemachte:
Den dritten Preis und einen metaphorischen feuchten Händedruck bekommt Nömix mit dem kurzen aber prägnanten Text „Bastlerhit“. Manchmal sind es eben die einfachen Dinge, die einem zum Schmunzeln bringen.

Den zweiten Preis muss Hubbie von Etoshas Pfanne bekommen für den schon etwas längeren Text „Überbrückungskreditzwischenfinanzierungsheim“. Ich oute mich hiermit als großer Fan von Bandwurmworten, linguistischen Komposita und Derivaten.

Der erste Preis muss an Pfefferoni mit „Jippie-ya-ya-jippi-jippi-yeah!“ gehen, wie ich ungern gestehe. Ich schaue eigentlich schon seit Jahren kein Fernsehen mehr, aber die onomatopoetische Verwortung des Jingles einer großen Baumarktkette, hat mich erstaunlicherweise am meisten zum Lachen gebracht.

So, dann wünsche ich nochmal „Frohe Weihnachten!“, „Guten Rutsch!“ und sonstige Grüße in die Runde, und bin schon gespannt wie ein Flitzebogen auf den Freitagstexter von Pfefferoni, der hoffentlich noch dieses Jahr stattfindet. 😀

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
17
2010
15

Freitagstexter

So. Nun ist es wieder soweit: Freitagstexter. Da ich am Mittwoch den Freitagstexter bei Zynaestesie gewonnen habe, darf ich ihn diese Woche ausrichten. Wie das ganze funktioniert könnt ihr hier nachlesen.
Grob zusammengefasst für die Lesefaulen unter euch: Ich poste Bild, ihr müsst das betexten, und zwar möglichst lustig, tiefsinnig, absurd oder abgefahren.
Am Mittwoch benenne ich dann einen Gewinner, der dann seinerseits den nächsten Freitagstexter ausrichtet.
Los gehts:

Dann frohes Texten!

P.S.: Wundert euch nicht, wenn eure Kommentare nicht gleich erscheinen, ich schalte die immer per Hand frei, daher kann es manchmal ein wenig dauern.

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
15
2010
1

Freitagstexter zum II.

Unglaublich aber wahr: Jetzt habe ich doch schon zum zweiten Mal den Freitagstexter gewonnen. Der Beweis findet sich hinter diesem Link (Zum Bild, um das es da ging, geht es hier entlang), der nächste Freitagstexter findet dann von übermorgen bis nächsten Mittwoch hier im Blog statt.

Wenn ihr nicht wisst, worum es beim Freitagstexter geht, erkläre ich es euch kurz noch einmal: Ich poste ein Foto, und ihr müsst dazu möglichst, lustige, absurde, künstlerisch wertvolle oder sonstwie bemerkenswerte Unterschriften, Dialoge, Gedichte oder sonst irgendwelche Texte erfinden.
Diese postet ihr dann unten in die Kommentare, jeder darf auch gerne verschiedene, und ich entscheide dann wer gewinnt.
Wer auch immer gewinnt, und ein Blog hat, der richtet dann den nächsten Freitagstexter aus, der am folgenden Freitag stattfindet.
Wer gewinnt und keinen Blog hat, der macht sich entweder schnell eines, oder schlägt einen kooperationsbereiten Blog vor, in dem der Freitagstexter dann weitergehen kann.

Und so weiter, bzw. wieder von vorne.

Also dann Freitag wieder hier, wo dann getextet wird! 😀

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
15
2010
0

Wie es dann wahrscheinlich doch im nächsten Jahr weitergeht….

So wie bisher.  Die Neuregelung des Jugend-Medien-Staats-Vertrags-Gedönses ist wohl vorerst doch vom Tisch, und als ob das nicht schon unglaublich wäre, verantwortlich dafür ist die CDU. Ausgerechnet. Die Dau-Partei!

Aber einem geschenkten Maul schaut man nicht in die kariösen Kalkstummellöcher, also mag ich mich erst einmal nicht beschweren.

Aber wenn die CDU gegen Zensurgesetze stimmt, dann bleibt irgendwie nichts mehr sicher. Vielleicht gründet schon morgen der Papst einen Swingerclub, oder Stephenie Meyer scheibt einen intelligenten Science-Fiction-Krimi!

Aber erst einmal ist die absurde Alterskennzeichnung vom Tisch.  (Wenn nicht noch Pferde vor der Apotheke kotzen, was schon vorgekommen sein soll.) Das muss gefeiert werden.

Dez
13
2010
5

Wie es im nächsten Jahr weiter geht…

Vermutlich werde ich ab Januar 2011 jeden Artikel mit „Liebe Nachtschwärmer,…“, „Freunde der Nacht…“ oder am besten gleich mit „Liebe Liebenden,…“ beginnen. Da es noch keine einfache und einheitlich filtersoftwarelesbare Methode zu geben scheint, meinen Blog sicherheitshalber als „Ab 18“ kennzuzeichnen und ich mir „technische Maßnamen“ nicht leisten kann, um „den Zugriff unter 18 jähriger“ zu verhindern, werde ich wohl vorerst ein WordPress-Plugin benutzen, das meinen Blog nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr verfügbar macht.
Ob ich hier einen separaten Tagesteil mit Zeichnungen vom lustigen Häschen Strabatzky und der Katze Martinek mache, weiß ich noch nicht. Keine Ahnung, ob das überhaupt geht.
Nach Einschätzung von Medienanwälten wird zwar nichts so heiß gegessen, wie es als Gesetz beschlossen wird, aber bis sich geklärt hat, was man in Zukunft überhaupt noch zensurfrei publizieren darf, gehe ich lieber auf Nummer sicher. …oder versuche es zumindest.

Leuten die nur tagsüber Zeit haben mich zu lesen, empfehle ich ab Januar bis auf weiteres den Feed zu abonnieren, oder jemanden zu engagieren, der die Blogartikel nachts als Webseite abspeichert. So dämlich, alles…

Bevor alles zum Wohle der Kinderchen zensiert wird, empfehle ich noch schnell dieses Video:

Ich merke grad, das ist so kurz vor Weihnachten vielleicht ein wenig harsch. Okay, dann hier noch was zum neutralisieren:

Dez
09
2010
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Nochmal Lennon…

Heute vor dreißig Jahren ist er erschossen worden. Daher einfach mal dieses Netzfunstück:

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Lustiges | Schlagwörter:
Dez
03
2010
0

Komm mit, ins Chancenwunderland…

Ach was sind sie nicht herrlich, unsere Regierungsparteien. Immer wenn man denkt, nun sei endgültig der Meeresboden des Niveaus erreicht und die könnten gar keinen größeren Unsinn mehr reden, packt irgendjemand in der CDU oder FDP einen neuartigen Tiefseebohrturm des Unsinns aus. (Die CSU läuft da meines Erachtens schon seit Strauß außer Konkurrenz.)

Man kann froh sein, dass verbaler Dünnpfiff nicht – wie etwa Erdöl – unkontrolliert in die Umwelt schwallern kann, obwohl ein Guido Westerwelle oder eine Frau von der Leyen schon ziemlich nahe an solch ein Szenario herankommen.

Erinnert ihr euch noch an den „Rechtsfreien Raum“? Diese allwettertaugliche Floskel in Sachen Netzpolitik, mit der schon seit den 90ern alle möglichen Politiker versuchen uns IT-Kompetenz vorzugaukeln?

Im letzten Jahr ist der politischen Kaste wohl dann auch aufgefallen, dass diese Floskel eventuell ein klein wenig zu oft Verwendung fand.

Ein Begriff wie „Terror“ gewinnt ja an Bedeutung, je öfter man ihn benutzt, aber „Rechtsfreier Raum“ ist leider emotional wenig beladen und klingt daher immer hohl.

Jeder zweite Politiker oder Netzkritiker erfand im Laufe des letzten Jahres also seine eigene Abwandlung dieser Phrase. Damit ihr inflationärer Gebrauch nicht so auffiel. Da wurde auch aus „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein“ schon mal die Mär vom Internet als „rechtsfreiem Chaosraum“ oder das Internet wurde gar als „See der Gesetzlosen“ tituliert.

Dann wurde es irgendwann recht still um diese vermaledeite Phrase, weil die Bundestagswahl vorbei war, und die neue Regierung keinen Bock mehr auf Netzpolitik hatte.

Nun gibt Christian Lindner von der FDP etwas über das Internet zum Besten, und wenn man sich folgenden Satz auf den Augen zergehen lässt, ahnt man wie schwer es Herrn Lindner gefallen sein muss, den Satz mit diesem Raum, der rechtsfrei ist, auszusparen.

Unter anderem (LINK) sagt er folgendes:

Der Generalsekretär bekräftigte: „Das Internet darf kein Feld sein, wo es anarchische Strukturen gibt.“ Notwendig seien „klare Regeln“, wo es „sehr dominante, monopolartig auftretende kommerzielle Anbieter“ gebe.

Aus dem Raum, dem Meer, dem Netz namens Inter wird nun plötzlich ein Feld. Man könnte annehmen, dass Herr Lindner zu viel Farmville gespielt hat, und das Netz daher für ein „Feld“ hält.
Meiner Meinung nach ist „Feld“ ein noch dümmerer Ausdruck als „Raum“ und wo „See der Gesetzlosen“ ja noch irgendwie eine poetische Qualität hatte, klingt „Feld mit anarchischen Strukturen“ nur so als hätte da jemand einen Thesaurus zum Frühstück gehabt.
Im letzten Jahr hätte ich ihm noch den Rechtsfreien Raum der Woche für so eine Sprachvergewaltigung verliehen, aber das ist mir einfach zu viel Arbeit geworden.
Auch interessant, dass sich ausgerechnet jemand von der Unternehmer- und „Bürgerrechts-“ Partei FDP für weniger Freiheit und eine reguliertere Wirtschaft im Internet ausspricht, aber dass bei Parteien drin ist was drauf steht, gibt es ja sowieso seit Jahrzehnten schon nicht mehr.

Na ja, soviel zu dieser Phrase.
Derweil macht auch unser geliebter Sonnenschein von Bundeskanzlerin von sich reden.
Wie man hier (LINK) lesen kann, „attackiert“ Frau Merkel die Grünen und wirft ihnen vor, eine „Dagegen-Partei“ zu sein.
Erst einmal habe ich Schwierigkeiten mir Frau Merkel dabei vorzustellen wie sie jemanden attackiert. Ich muss da spontan an alte Klamauk-Klamotten mit Didi Hallervorden denken, in denen es immer zu herrlich verrückten Handgemengen kam, wenn ich „Merkel“ und „Attacke“ in einem Satz lese.
Aber diese Formulierung ist ja nicht Frau Merkels Schuld, sondern die desjenigen, der sich die Überschrift der Meldung ausgedacht hat.
Frau Merkel hingegen hat gemerkt, dass die Grünen häufig mal gegen etwas sind, dass die CDU oder auch die FDP fordert.
So sind die Grünen – zumindest prinzipiell – gegen Atomstrom, Castortransporte, CCS, Kohlekraftwerke und so einiges mehr.
Aber es ist ja immer auch eine Sache der Perspektive. Man könnte es auch so ausdrücken, dass die Grünen für Umweltschutz sind, für erneuerbare Energien und für den Atomausstieg.
Und wie beknackt ist es eigentlich einer Oppositionspartei vorzuwerfen, sie sei gegen etwas, was die Regierungspartei beschließt? Muss die Opposition nicht eine andere Meinung vertreten als die Regierung, damit man noch von Demokratie sprechen kann?

Und jetzt schlägt auch noch die wahlkampfwettererprobte Frau Ursula „Zensursula“ von der Leyen, die ja mittlerweile Arbeitsministerin ist, in die gleiche Kerbe.
Wie die Welt (LINK) berichtet, warb sie im Bundestag für die Unterstützung der Opposition bei der neuen Hartz-Reform.

„Ich lade Sie ein, den Weg der Chancen mitzugehen und nicht auf dem Holzweg der Ablehnung zu bleiben“

Mir fehlen die Worte. Ein Zustand, den ich mir auch an allen hier genannten Politikern wünsche.

Warum macht die CDU nicht gleich ein Gesetz, indem die Opposition dazu verpflichtet wird, Gesetzesvorhaben der Regierung zuzustimmen?
Zuzutrauen wäre es denen. Ebenso, dass sie dann wegen eben dieses Gesetzes vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, sobald sie selbst mal wieder in der Opposition sind.