Aug
01
2010

Deutlich genervt klingende Schilder

…und dann gibt es noch die Schilder, die klingen, als würden sie ein und die selbe Botschaft schon seit Jahrzehnten verkünden – und wahrscheinlich tun sie es sogar – und dabei sogar eventuell aufkeimende Widerworte bearbeiten:

Zuerst brüllt einen das Schild mit Unterstützung eines Piktogramms an, man solle ja die Ausfahrt freihalten. Hier zeigt sich dem Betrachter schon, wie viel Kummer dieses Schild schon gewohnt ist.
Was mit Parksündern passiert wird in kleinerer Normalschrift eher genervt heruntergebetet, wie eine Floskel, die man täglich benutzt.
Die Bestätigung des Verbotes auch an Sonn- und Feiertagen ist nicht nur kursiv, sondern auch gleich in größerer Schrift gedruckt, so als würde es den Betrachter anschreien, sich bloß keine Hoffnungen zu machen.

Dieses Schild ist so effektiv – aber auch unhöflich – dass ein nebenstehendes, höflicheres Schild, sich genötigt sah, das Parkverbot einzuschränken:

„Hört nicht auf ihn! Er ist immer so. Mein Kollege da ist ziemlich genervt. Postfahrzeuge dürfen hier natürlich parken, wo kämen wir denn da hin?“, raunt einem dieses Schild zwischen den Zeilen verschwörerisch zu. Die ganze Szene wirkt wie ein klassisches Guter-Cop/Böser-Cop Szenario.

Written by Heiko C. in: Friesisches,Gesellschaftliches | Schlagwörter:

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