Impactsuspect » 2010 » Juli » 20
Jul
20
2010
1

Rabenvögel – An den merkwürdigsten Stellen: Strandkrähen

Wie ich schon berichtet habe, machen Krähen dann doch lieber einen großen Bogen um Möven, da letztere größer, stärker und boshafter sind.
Heute war ich jedoch an einem Ort, den man eigentlich eher zum Möventerritorium zählen dürfte, nämlich am Westerländer Strand:

Zwischen den schier unzähligen Strandkörben scheint sich jedoch eine kleine Nische für Krähenvögel aufgetan zu haben. Vielleicht weil die sonst so dreisten Möven doch lieber einen Bogen um all zu große Menschengruppen machen.
Möven haben zwar ein Gespür dafür, wann man im Sturzflug vom Himmel sausen kann, um sich der Pommestüte eines kleinen Kindes zu bemächtigen, aber sie sind auch schlau genug, gleich wieder gen Himmel zu starten.
Krähen hingegen sind oft auch zufrieden mit dem, was Menschen sowieso fallen lassen. Kein Grund zum Stress also, und kein Grund, wie ein Verbrecher seinen Beutezug zu planen.

In aller Seelenruhe schreitet die Krähe zwischen den verwaisten Strandkörben umher. Es ist erst kurz nach neun Uhr morgens. Es sind zwar schon Menschen am Strand, aber noch ist es leer genug, dass das Tier sich nicht bedroht fühlt.
Die leeren Strandkörbe stehen ja auch in der letzten Reihe, die Menschen halten sich jedoch näher am Wasser auf.

Man sieht: Die Krähe ist sich nicht zu schade, im Sand herumzuwühlen. Hier hat sie jedoch nichts gefunden.

Endlich: Der Lohn nach etwa 10 Minuten des herumsuchens und pickens. Die Krähe hat etwas essbares gefunden, und verspeist es sogleich.
Danach hat sich die Krähe noch etwa 5 Minuten am Strand aufgehalten, und ist dann über die Dünen gen Stadt verschwunden. Vermutlich hat sie sich den Strand ergiebiger vorgestellt.

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter: , ,

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Rabenvögel – An den merkwürdigsten Stellen: Strandkrähen

Wie ich schon berichtet habe, machen Krähen dann doch lieber einen großen Bogen um Möven, da letztere größer, stärker und boshafter sind.
Heute war ich jedoch an einem Ort, den man eigentlich eher zum Möventerritorium zählen dürfte, nämlich am Westerländer Strand:

Zwischen den schier unzähligen Strandkörben scheint sich jedoch eine kleine Nische für Krähenvögel aufgetan zu haben. Vielleicht weil die sonst so dreisten Möven doch lieber einen Bogen um all zu große Menschengruppen machen.
Möven haben zwar ein Gespür dafür, wann man im Sturzflug vom Himmel sausen kann, um sich der Pommestüte eines kleinen Kindes zu bemächtigen, aber sie sind auch schlau genug, gleich wieder gen Himmel zu starten.
Krähen hingegen sind oft auch zufrieden mit dem, was Menschen sowieso fallen lassen. Kein Grund zum Stress also, und kein Grund, wie ein Verbrecher seinen Beutezug zu planen.

In aller Seelenruhe schreitet die Krähe zwischen den verwaisten Strandkörben umher. Es ist erst kurz nach neun Uhr morgens. Es sind zwar schon Menschen am Strand, aber noch ist es leer genug, dass das Tier sich nicht bedroht fühlt.
Die leeren Strandkörbe stehen ja auch in der letzten Reihe, die Menschen halten sich jedoch näher am Wasser auf.

Man sieht: Die Krähe ist sich nicht zu schade, im Sand herumzuwühlen. Hier hat sie jedoch nichts gefunden.

Endlich: Der Lohn nach etwa 10 Minuten des herumsuchens und pickens. Die Krähe hat etwas essbares gefunden, und verspeist es sogleich.
Danach hat sich die Krähe noch etwa 5 Minuten am Strand aufgehalten, und ist dann über die Dünen gen Stadt verschwunden. Vermutlich hat sie sich den Strand ergiebiger vorgestellt.

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