Impactsuspect » 2010 » April » 27
Apr
27
2010
2

Das ist dein Cartoon. Und das ist dein Cartoon mit Zensur.

Irgendwie ist heute mein Video-Einbindetag, hier im Blog. Sorry, ist keine Absicht.

Was so Zensur mit Kreativität angeht, kann man sehr schön an Betty Boop sehen. Bis 1934 genossen die Macher vollkommene kreative Freiheit, danach durften bestimmte Inhalte im Kino nicht mehr gezeigt werden.
Kann man alles in der deutschen Wikipedia nachlesen Link! Oder etwas ausführlicher in der englischen Wikipedia: Link!

Als kleine Demonstration hier ein Betty-Boop-Cartoon vor der Zensur, gefolgt von einem nach der Zensur. Ich finde es nicht schwer zu entscheiden, welcher mir besser gefällt.

The old man of the Mountain (1933)

House Cleaning Blues (1937)

Während man sich bei den Cartoons vor 1934 ständig fragt, was man da eigentlich schaut, so abgedreht ist das alles, gibt es nach 1934 nur noch relativ langweilige Cartoons, denen der anarchische Charme so ganz und gar abgeht. Das hat dann letztendlich wohl auch die Serie gekillt. Schade eigentlich.

Written by Heiko C. in: Filme,Gesellschaftliches | Schlagwörter:
Apr
27
2010
--

Alle Düsen stehen still, wenn Islands Vulkan es will!

Wie diese ominöse Vulkanaschewolke den Flugverkehr beeinflusst hat, und wie es nun schon wieder am Himmel aussieht, kann man eindrucksvoll in folgendem zeitgerafften Video sehen.
Wahnsinn! Wird doch wohl endlich mal Zeit für unterirdische Personen- und Frachtrohrpost. Das CO², das Dank Vulkan nicht durch den Flugverkehr in Europa in die Atmosphäre gelangt ist, ist übrigens ein Vielfaches dessen, was der Vulkan selbst in die Luft gepumpt hat.

Airspace Rebooted from ItoWorld on Vimeo.

Gefunden hier beim Travelblogger: LINK!

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Technisches | Schlagwörter:
Apr
27
2010
4

Peter Harry wird CO²-Endlager irgendwie nicht los…

Am 21. April 2010 war der Ministerpräsident Peter Harry Carstensen in Niebüll zum Bürgergespräch. Natürlich kam er auch um das Thema CO²-Endlager wieder nicht herum, dass hier oben die Leute – trotz Beschwichtigungen von allen Seiten – noch immer beschäftigt.
Das Nordfriesland Tageblatt hat am Freitag drüber berichtet und noch findet man den gleichen Artikel online unter http://www.shz.de/artikel/article//viele-fragen-und-zwei-offene-ohren.html?cHash=4f108a7ade&no_cache=1&sword_list[0]=viele&sword_list[1]=fragen&sword_list[2]=offene&sword_list[3]=ohren. (SHZ-Artikel werden ja scheinbar gerne mal irgendwann eingemottet, für den Fall hebe ich einfach mal den Artikel auf Papier auf. 🙂 )

Was nun im NFT zu dem Gespräch des Ministerpräsidenten mit den Vertretern der Gemeinden und der Bürgerinitiative zu steht, liest sich so:

Am Thema CO2 führt kein Weg vorbei. Eine Handvoll Endlager-Gegner erwartete den Ministerpräsidenten auf dem Gelände der Bildungs- und Arbeitswerkstatt (BAW) Südtondern. Nach einem kurzen Schnack nahm Peter Harry Carstensen sichtlich vergnügt die nächste Aufgabe in Angriff: Mit zwei Schnitten durchtrennte er das Band am Eingang zur neuen Theater- und Montagehalle des BAW.

Also mich hätte ja interessiert, was dieser „kurze Schnack“ beinhaltet, nicht nur, dass er vor irgendetwas anderem passiert ist. Schade, dass die Tageszeitung mit einem Quasimonopol hier oben nicht darüber berichtet.

Aber auch nicht so schlimm, denn immerhin gibt es ja Youtube, wo der gesamte CO²-Endlager-relevante Teil des Bürgergesprächs mit dem Ministerpräsidenten schon online steht:

Vielen Dank für’s Filmen und Hochladen an Klaus Günther. 🙂

Interessant, die Gründe die Peter Harry Carstensen vermutet, dafür dass RWE den Antrag noch nicht zurückgezogen hat: Wegen dem Aktienrecht! Dann ist ja alles klar!
Und beruhigend auch, dass der Ministerpräsident nicht denkt, dass das CO² – welches nie nicht verpresst wird, hier oben – das Wasser verschmutzen wird, und selbst wenn, man das dann reinigen kann.
Ansonsten wäre das Thema eigentlich tot hier oben, und wir sollten endlich Wissenschaftler auf unser Land lassen, damit die in der Erde rumbohren können.

Aber na ja… Wir werden sehen. Sonderlich beruhigt fühle ich mich jedoch nicht unbedingt.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: , ,

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Apr
27
2010
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Das ist dein Cartoon. Und das ist dein Cartoon mit Zensur.

Irgendwie ist heute mein Video-Einbindetag, hier im Blog. Sorry, ist keine Absicht.

Was so Zensur mit Kreativität angeht, kann man sehr schön an Betty Boop sehen. Bis 1934 genossen die Macher vollkommene kreative Freiheit, danach durften bestimmte Inhalte im Kino nicht mehr gezeigt werden.
Kann man alles in der deutschen Wikipedia nachlesen Link! Oder etwas ausführlicher in der englischen Wikipedia: Link!

Als kleine Demonstration hier ein Betty-Boop-Cartoon vor der Zensur, gefolgt von einem nach der Zensur. Ich finde es nicht schwer zu entscheiden, welcher mir besser gefällt.

The old man of the Mountain (1933)

House Cleaning Blues (1937)

Während man sich bei den Cartoons vor 1934 ständig fragt, was man da eigentlich schaut, so abgedreht ist das alles, gibt es nach 1934 nur noch relativ langweilige Cartoons, denen der anarchische Charme so ganz und gar abgeht. Das hat dann letztendlich wohl auch die Serie gekillt. Schade eigentlich.

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Apr
27
2010
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Alle Düsen stehen still, wenn Islands Vulkan es will!

Wie diese ominöse Vulkanaschewolke den Flugverkehr beeinflusst hat, und wie es nun schon wieder am Himmel aussieht, kann man eindrucksvoll in folgendem zeitgerafften Video sehen.
Wahnsinn! Wird doch wohl endlich mal Zeit für unterirdische Personen- und Frachtrohrpost. Das CO², das Dank Vulkan nicht durch den Flugverkehr in Europa in die Atmosphäre gelangt ist, ist übrigens ein Vielfaches dessen, was der Vulkan selbst in die Luft gepumpt hat.

Airspace Rebooted from ItoWorld on Vimeo.

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Apr
27
2010
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Peter Harry wird CO²-Endlager irgendwie nicht los…

Am 21. April 2010 war der Ministerpräsident Peter Harry Carstensen in Niebüll zum Bürgergespräch. Natürlich kam er auch um das Thema CO²-Endlager wieder nicht herum, dass hier oben die Leute – trotz Beschwichtigungen von allen Seiten – noch immer beschäftigt.
Das Nordfriesland Tageblatt hat am Freitag drüber berichtet und noch findet man den gleichen Artikel online unter http://www.shz.de/artikel/article//viele-fragen-und-zwei-offene-ohren.html?cHash=4f108a7ade&no_cache=1&sword_list[0]=viele&sword_list[1]=fragen&sword_list[2]=offene&sword_list[3]=ohren. (SHZ-Artikel werden ja scheinbar gerne mal irgendwann eingemottet, für den Fall hebe ich einfach mal den Artikel auf Papier auf. 🙂 )

Was nun im NFT zu dem Gespräch des Ministerpräsidenten mit den Vertretern der Gemeinden und der Bürgerinitiative zu steht, liest sich so:

Am Thema CO2 führt kein Weg vorbei. Eine Handvoll Endlager-Gegner erwartete den Ministerpräsidenten auf dem Gelände der Bildungs- und Arbeitswerkstatt (BAW) Südtondern. Nach einem kurzen Schnack nahm Peter Harry Carstensen sichtlich vergnügt die nächste Aufgabe in Angriff: Mit zwei Schnitten durchtrennte er das Band am Eingang zur neuen Theater- und Montagehalle des BAW.

Also mich hätte ja interessiert, was dieser „kurze Schnack“ beinhaltet, nicht nur, dass er vor irgendetwas anderem passiert ist. Schade, dass die Tageszeitung mit einem Quasimonopol hier oben nicht darüber berichtet.

Aber auch nicht so schlimm, denn immerhin gibt es ja Youtube, wo der gesamte CO²-Endlager-relevante Teil des Bürgergesprächs mit dem Ministerpräsidenten schon online steht:

Vielen Dank für’s Filmen und Hochladen an Klaus Günther. 🙂

Interessant, die Gründe die Peter Harry Carstensen vermutet, dafür dass RWE den Antrag noch nicht zurückgezogen hat: Wegen dem Aktienrecht! Dann ist ja alles klar!
Und beruhigend auch, dass der Ministerpräsident nicht denkt, dass das CO² – welches nie nicht verpresst wird, hier oben – das Wasser verschmutzen wird, und selbst wenn, man das dann reinigen kann.
Ansonsten wäre das Thema eigentlich tot hier oben, und wir sollten endlich Wissenschaftler auf unser Land lassen, damit die in der Erde rumbohren können.

Aber na ja… Wir werden sehen. Sonderlich beruhigt fühle ich mich jedoch nicht unbedingt.

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