Mrz
30
2010

Der Bechdel-Test, und warum einfach manchmal eben zu einfach ist.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich gerne schreibe. Und gerne auch viel. Zwar ist noch keiner meiner Texte über das Internet hinaus veröffentlicht worden – die Schülerzeitung damals mal außen vor gelassen – aber ich hab nicht nur die Festplatte voller moosbewachsener Romananfänge, ich hab auch schon zwei Romane und eine Kurzgeschichte zuende geschrieben.
Den besseren der beiden Romane sogar innerhalb eines Monats zum NaNoWriMo, was mich immer noch überrascht.
Ich bin auch immer offen für Tipps, Konzepte und Anregungen, um meine Geschichten besser oder interessanter zu machen. So fand ich diesen Leitfaden (squidoo.com) zur Verwendung von homosexuellen Charakteren in Geschichten echt nützlich, bin dankbar, dass ich die klischeehaften Stereotypen nun kenne, die es zu vermeiden gilt, und werde bei meinem nächsten größeren Projekt auch einige der Anregungen umsetzen.
Ich bin mir zwar nicht sicher, wie gut das gelingen wird, aber Versuch macht klug, wie man so sagt.

Nun hab ich gestern vom Bechdel-Test erfahren. (Sorry, aber es gibt keinen Eintrag in der Deutschen Wikipedia, aber ich hab’s auch auf diesem Blog hier gelesen: Drop the thought)

Der Test stammt aus einem Comic-Strip. Eine weibliche Person in diesem Comic stellt folgende Regeln auf, um zu testen, ob sie sich einen Film überhaupt erst anschaut:

1. Es kommen mindestens zwei Frauen in ihm vor

2. Die beiden reden miteinander…

3. …und zwar über etwas anderes als einen Mann.

Durchaus verständliche Sichtweise, denn ich schau mir ja auch nur Filme an, in denen nur Frauen tragende Rollen spielen, wenn ich dazu genötigt werde. Mit „Grüne Tomaten“ und den Ya-Ya-Schwestern kann man mich jagen. Allerdings stellen sich mir da ein paar spitzfindige Fragen:

– Was, wenn in dem Film die zwei einzigen Frauen Lesben sind, die sich genau 1 x unterhalten, und es in dem Gespräch um eine Frau geht, wie es bei heterosexuellen Frauen um einen Mann gehen würde?

– Was ist, wenn der einzige Akteur in dem Film eine Frau ist? (gegebenenfalls vielleicht umgeben von Robotern oder geschlechtslosen Ausserirdischen)

– Was ist mit Teenie-Filmen, in denen zwar genug junge Frauen mitspielen, sich auch unterhalten, auch nicht nur über Männer, aber sich konstant nur anzicken?

Irgendwie ist die Regel zu einfach gefasst. An beiden Enden hat man Graubereiche, positiv wie negativ.

Ich will den Rahmen mal von Filmen auf Filme und Serien erweitern, weil ich mich bei recht vielen Filmen ehrlich gesagt nicht erinnern kann, ob die Voraussetzungen für ein Bestehen des Bechdel-Tests gegeben sind.

Positivbeispiele:
Bewegte Bilder, die den Bechdeltest bestehen, aber irgendwie trotzdem panne sind:

Positivbeispiel #1: Xena
In Xena gibt es nicht nur zwei Frauen, sondern die sind auch noch die Hauptfiguren. Und die unterhalten sich stets und ständig. Auch über andere Dinge als Männer. Ist die vornehmliche Zielgruppe für Xena weiblich? Irgendwie fällt es mir schwer, das zu glauben, noch halte ich die Serie insgesamt für besonders feministisch. Eher im Gegenteil. Wer eine andere Meinung hat, ich lasse mich gern eines besseren belehren.


xena lol by ~rosemaryjayne on deviantART

Positivbeispiel #2: Cleopatra 2525
Es handelt sich hierbei um eine kurzlebige Serie von Sam Raimi, dem wir auch schon Xena zu verdanken haben. Sie ist meines Wissens nie im deutschen Fernsehen gelaufen, es gibt sie aber auf DVD zu kaufen, und zwar für echt günstig. Mit anderen Worten: die Serie wird nicht nur bei Amazon verramscht.
Die Serie ist echt trashig, und kaum auszuhalten, wenn sie nicht so absurd wäre. Ich selbst hab sie geschaut, nachdem mir die Weisheitszähne gezogen wurden, und ich mit Kieferschmerzen halb betäubt zuhause im Bett lag.
Worum es bei Cleopatra 2525 geht: Eine Stripperin aus dem LA der 90er Jahre will sich die Brüste vergrößern lassen, doch etwas geht schief, und sie wird cryogenisch eingefroren. Im Jahr 2525 entdecken sie zufällig zwei Widerstandskämpferrinnen, die auf der postapokalyptischen Erde gegen böse Maschinen kämpfen. Sie tauen die Stripperin (Cleopatra) auf, und nehmen sie in ihr Team auf. Dann erleben die drei fantastische Abenteuer, und kämpfen im Laufe von zwei Staffeln gegen die bösen Maschinen. Die drei Hauptfiguren laufen in der ganzen Serie in nichts anderem rum als einer Art futuristischem Bikini-Outfit, die Sprüche sind hart an der Schmerzgrenze – oder darüber hinaus, wie manche meinen würden, und Cleopatra lässt keine Gelegenheit aus, für die gute Sache auch ihre Strippertalente zu verwenden.
Hier gibt es jede Menge Frauen, die über alles MÖGLICHE reden, auch über Männer, aber eben nicht nur. Klarer Fall, dass Cleopatra 2525 den Bechdel-Test besteht.
Für Frauen? Echt? Ich als Mann fass‘ mir da ja schon vier Mal pro Sekunde beim Kucken an den Kopf und ich bin Kummer gewohnt, was bewegte Bilder – speziell Serien – angeht.


Cleopatra 2525 by *Slayer730 on deviantART

Positivbeispiel #3: Showgirls
Jede Menge Frauen drin, die sich nicht nur über Männer unterhalten, sondern auch über Brüste und wie man richtig strippt. Die haben allesamt noch weniger an, als der weibliche Cast von Xena oder Cleopatra 2525. Ich muss gestehen, dass ich diesen Film aufgrund seiner schon sprichwörtlichen Grottigkeit nie gesehen habe, aber der erste Teil einer grandiosen Videoreview findet sich bei ThatGuywiththeGlasses.com.

Negativbeispiele:
Bewegte Bilder, die den Test nicht bestehen, aber irgendwie doch ziemlich gut sind.
Ursprünglich wollte ich hier auch „Star Wars“ und „Indiana Jones“ anbringen, aber wenn ich’s recht überlege, kann ich verstehen, dass Frauen sich für sowas nicht interessieren, auch wenn ich es schade finde. Ebenso fallen ja auch Meilensteine der Filmgeschichte wie „2001 – Odysee im Weltraum“ und „Zwei glorreiche Halunken“ ganz raus, weil man die Frauen in diesen Filmen nun wirklich mit der Lupe suchen muss.
Aber ein Beispiel hab ich doch, wo es schade ist, dass der Film gemieden wird, nur weil er den Bechdel-Test nicht besteht:

Negativbeispiel #1: Chasing Amy
Meiner Meinung nach immer noch der beste Kevin Smith Film. Obwohl Ben Afflec mitspielt. Ein Film über einen Mann, der sich in eine Lesbe verliebt, die sein bester Freund nicht ausstehen kann, und der dann mit ihrer Vergangenheit nicht klarkommt.
Ein unglaublich emotionaler, doch trotzdem lustiger Film, der an manchen Stellen auch schon mal auf die Tränendrüse drückt. Ein Film, den ich in meiner privaten Kategorisierung als „Frauenfilm“ bezeichnen würde, der „sich trotzdem anzusehen lohnt“. In diesem Film reden zwar Frauen miteinander, aber die Frauen, die man mit Namen kennt, reden ausschließlich über Männer, wenn ich mich recht erinnere. Fällt also klar aus dem Raster. Oder handelt es sich hier um ein „Beziehungsdrama für den modernen Mann“? ich bin verwirrt.

Wenn wir die zu testende Fiktion weiter spannen, und auch literarische Werke mit einbezieht, fällt noch mehr unter den Tisch: „Die Schatzinsel“ und „Moby Dick“ kann die bechdeltestende Frau von Welt schon mal ganz vergessen. Ebenso „Frankenstein“, wenn ich mich nicht irre, obwohl das sogar von ’ner Frau geschrieben wurde. Bram Stokers im Kontext seiner Zeit pornographischer Roman „Dracula“ besteht den Test jedoch. Was ist mit Jane Austen? Da sind zwar jede Menge Frauen drin – sogar bekleidet – aber reden die nicht ständig über irgendwelche Männer da?
Und je weiter wir in der Zeit zurückgehen, desto weniger kann frau lesen. Im Niebelungenlied zicken sich – soweit ich mich nur erinnere – Brunhild und Krimhild nur ständig wegen Siegfried an, und im ältesten erhaltenen literarischen Werk der Menschheit, dem knapp 5000 Jahre alten Gilgamesh Epos, muss man auch wieder lange suchen, bis man vielleicht eine vereinzelte Frau findet.

Der Test selbst ist also in vielen Einzelfällen zu einfach gestrickt, auch wenn er gut dazu dienen mag, über den Daumen zu peilen, was für Frauen möglicherweise interessant ist. Die Abwesenheit von Frauen in Geschichten generell zieht sich jedoch tatsächlich als roter Faden durch die gesamte Literaturgeschichte. Oft gibt es unter den Hauptfiguren einer beliebigen Handlung nur eine Frau – quasi die Quotenfrau. Das wird ebenfalls von der bezaubernden Lindsay Ellis, die auch schon Showgirls auseinandergenommen hat, in einem Video namens „The Smufette Principle“ erklärt.

Warum ist das so? Ich hab keine Ahnung. Ich finde es erstaunlich, wie einem sowas als Mann gar nicht auffällt, bis man mit der Nase drauf gestoßen wird. Ich werde in meiner nächsten größeren Geschichte aber auf jeden Fall auch zwei Frauen einbauen, die sich über irgendwas anderes als einen Mann unterhalten.
…vielleicht über Fußball. Ich weiß noch nicht.

Written by Heiko C. in: Bücher,Filme,Gesellschaftliches | Schlagwörter: ,

9 Comments »

  • Bist du jetzt arg enttäuscht, wenn ich dir sage, in meinem Bücher-/DVD-Regal würde mit Ausnahme von „Eiskalte Engel“ kein Buch/DVD den Bechdel-Test bestehen?!

    Mit weiblichen Gruße

    PS: Indiana Jones steht übrigens auch im DVD-Regal und Star Wars hab ich noch auf VHS genau wie Star Trek und ….

    Comment | 30. März 2010
  • Heiko C.

    Ich? Enttäuscht? Nein. Ich hab‘ den Test ja nicht erfunden. Ich sag‘ ja bloss, dass ich’s verstehen kann, wenn manche Frauen nichts mit indiana Jones oder Star Wars anfangen können. Ich sag ja nicht, dass es das auch in allen Fällen so ist, und so sein muss. Wäre ja albern. ;o)

    Comment | 30. März 2010
  • Hmm. Wusste gar nicht, dass es diesen Test gibt. Habe Dykes to watch out for aber auch nicht gelesen.

    Aus Erfahrungen mit meiner Süßen kann ich die Abneigung gegen Indy und Star Wars tatsächlich bestätigen. Wir mögen aber beide auch Filme, die den Bechdel- Test nicht bestehen würden. Oder Romane. Dass der Test subjektiv ist, scheint klar zu sein. Ich glaube ebenfalls nicht, dass man ihn zu ernst nehmen sollte oder dass vielen Frauen geholfen wäre, wenn sie diese Kriterien anlegen. So wie auch andere Kriterien oft Mist sind. („Frauenromane“, „Frauenthemen“, „Frauenbrowser“, was weiß ich)

    Klar ist, dass viele Frauenfiguren, sowohl in Romanen als auch in Filmen nicht halb so differenziert gestaltet sind, wie Männer. (Klar ist aber auch, dass viele männliche Heroen im Film und – mit Abstrichen auch im Roman, ebenfalls erschreckend eindimensional sind.)

    Mit ausdifferenzierten, glaubwürdigen Frauen wäre sicher sowohl Männern als auch Frauen geholfen und die sind seltener als Männerfiguren. Was nicht ganz unverständlich ist, wenn man sich vor Augen führt, wer Romane geschrieben hat, die auch veröffentlicht wurden (das beantwortet sicher in gewissem Maße deine Frage, warum es so wenig Frauen in Romanen gab und warum sich das zu verstärken scheint, je weiter man in der Zeit zurück geht- Frauen hatten einfach keine Chance, veröffentlicht zu werden, noch früher hat man ihnen wohl den „Genius“ abgesprochen, der nötig gewesen wäre, um Literatur zu „schaffen“. Teils waren sie aus damaliger Sicht vielleicht auch einfach nichts, worüber es sich zu schreiben lohnte.) Im Bürgertum haben Männer ihren Frauen übrigens „Leselisten“ oder netter: Vorschläge unterbreitet, um sie zu „bilden“ und es gab eine rege Diskussion darüber, WIE schädlich der Konsum romantischer, also minderwertiger, Romane für die Seele von Frauen wäre. Es wurde sogar der Begriff der „Lesesucht“ benutzt, der angewandt wurde, wenn Frau sich in romantischer oder abenteuerlicher (amouröser) Literatur das anlas, was sie im täglichen Leben allzu oft vermisste. (Die Bindung von Frauen ans Heim ist ja eine relativ neue Vorstellung, die sich erst ergab, als Frau nicht mehr gebraucht wurde, um zum Lebensunterhalt beizutragen. Als man noch ein Feld bestellte, um irgendwie über die Runden zu kommen, war es selbstverständlich, dass Frauen und auch Kinder dabei das Ihrige taten. Und das hieß nicht weniger arbeiten, sondern ordentlich zupacken.)

    Spannende Frauenfiguren sind sicher EIN Aspekt, der Frauen ansprechen könnte. Meine Süße spielt beispielsweise ungern Rollenspiel, in denen sie einen Kerl spielen muss. Da scheint die Identifikation zu fehlen, auch weil Kerle in Spielen oft klischeehaft gezeichnet werden. Sie mag es, wenn sie weibliche Charaktere spielen kann, genauer: Für meine Freundin ist das sogar ein entscheidendes Kriterium. Verallgemeinern kann man das wohl nicht, wie so oft. Meine Freundin hat Kriterien, Bechdel hat Kriterien. Beide treffen auf Einzelfälle zu. Warum sich um Bechdels Kriterien so ein „Kult“ rankt, weiß ich nicht. In gewisser Weise mag das aber daran liegen, dass sie einen Finger in eine eigentlich ganz offensichtliche Wunde legt: Eben das Fehlen starker Frauenfiguren.

    Warum das Männern so oft nicht auffällt? Nun, sie kennen es ja nicht anders. Männer werden wohl eher schlecht auf Probleme bezüglich eines Geschlechts vorbereitet und im täglichen Leben treffen sie auf wenige Probleme, die sich nicht einfach lösen ließen. Im Berufsleben wird Mann nur selten Probleme aufgrund seines Geschlechts erleben. Im privaten Bereich vielleicht, aber da gibt es ja gesellschaftlich anerkannte Strategien: Frauen sind komisch. Frauen kann man nicht verstehen. Die sind halt so. Das entbindet natürlich von der Pflicht, sich tiefgehend mit dem Thema auseinander zu setzen. Wenn sie mal wieder meckert, versteht sie halt nicht, kann nicht verstehen, ist komisch oder hat ihre Tage. So kommt man ehrlicherweise ganz gut durch ein Männerleben und man wird nie schräg angeschaut. Das passiert eher, wenn man sich Mühe gibt, zu VERSTEHEN, sich mit anderen Sichtweisen auseinander zu setzen. Frauen werden ja auch noch oft genug so erzogen, dass sie irgendwann zurückstecken und eben nicht konsequent Wert darauf legen, dass man sie ernst nimmt und zu verstehen versucht.

    Geschlechterstereotype betreffen alle Geschlechter („beide“ ist wohl die verbreitetere Sicht, daher wahrscheinlich relevanter). Sie führen bei beiden Geschlechtern zu Schwierigkeiten. Auch Mann sieht sich ja vor Probleme gestellt, will er die klassischen Stereotypen aufweichen. Ein Mann der lieber den Haushalt schmeißen will statt arbeiten zu gehen und Geld zu verdienen? Ein Mann, der ihr nicht eine Karriere ermöglichen, sondern vorrangig Zeit mit dem eigenen Kind verbringen will? Da steht mann schnell unter Faulheitsverdacht. Und selbst wenn nicht, ergibt sich immer noch das Problem, das BEIDE gern daheim bleiben würden. Die Mehrheit entscheidet sich dann für die klassische Rollenverteilung. Die ist risikofreier, macht ja jeder so.

    Um mal wieder den Bogen zu deinem Text und dem Bechdel- Test zu kriegen: Feminismus und (noch dringender) Gender Studies sind genau deshalb so wichtig, weil wir alle unter Stereotypen leiden. Oft genug sind wir gar nicht in der Lage, vernünftig darüber nachzudenken und zu reden, weil uns schlicht Wissen fehlt. Wir alle profitieren davon, uns mit dem Thema zu beschäftigen. Wir alle profitieren davon, Stereotype zu hinterfragen oder gar zu überwinden. Erst dann sind wir wirklich freier. Der Bechdel- Test ist mangelhaft. Scheinbar vermag er es aber, Menschen für ein wichtiges Thema (das Fehlen von Frauen in Literatur und Film) zu interessieren und zu sensibilisieren. Insofern hat er ja bereits was erreicht. Das Ende der Entwicklung hin zu mehr Geschlechterfreiheit kann er natürlich nicht sein.

    Comment | 31. März 2010
  • Heiko C.

    Wow. Das ist mal ein Kommentar. Das ist ja fast schon ein Gastbeitrag. ^^
    Ich persönlich hab beim Schreiben gerne Schwierigkeiten Frauen glaubhaft darzustellen. Die Dynamik in einem Gespräch zwischen Frauen ist da noch ein erhöhter Schwierigkeitsgrad. Viele, denen es ähnlich geht wie mir, greifen da offenbar auf die bekannten Klischees zurück: Rumgezicke wegen eines Mannes.

    Comment | 31. März 2010
  • Aus meiner Erfahrung beim Schreiben heraus ist es recht sinnvoll, keinen Unterschied zu machen. Ein spannender Charakter ist ein spannender Charakter. Ich lege meinen Charakteren also einfach spannende Gedanken in den Kopf, definiere falls nötig, ihr Geschlecht und in der Regel werden sie als glaubwürdig anerkannt.

    Mir ist tatsächlich noch nie aufgefallen, dass ein Geschlecht schwieriger zu schreiben wäre. Wobei ich bei kürzeren Texte auch oft genug kein Geschlecht definiert habe, wie mir grade auffällt.

    Comment | 31. März 2010
  • Heiko C.

    Ich muss einfach mal bei einer meiner Geschichten aus nem Mann ne Frau machen, und sehen ob’s wirklich das gleiche ist. Vielleicht mach ich mir das echt zu kompliziert. :-/

    Comment | 31. März 2010
  • Einen Versuch wär es wert. Man merkt ja selbst, obs passt. Ab und an kann man ja durchaus erlernte Verhaltensweisen einfließen lassen, um Glaubwürdigkeit billig zu erzeugen. Aber andere Gedanken dürften recht unnötig sein. Handeln mag unterschiedlich sein, je nach Situation.

    Comment | 31. März 2010
  • Ich habe mal in einer Fanfiction-Kurzgeschichte eine (wohl schon angerissene aber nicht ausformulierte) Conina (T. Pratchett) als Hauptdarstellerin benutzt und sie einfach wie einen Mann behandelt plus dem kleinen Extra an Schnippigkeit und Intuition. Das hat zwar funktioniert und die Mädels überzeugt, aber es fehlte noch einiges.
    Anders war es bei meiner letzten Kurzgeschichte, die ich nach der Lebendstudie meiner Mitbewohnerin und Ihrem Alter Ego als Zwergin verfasst habe. Die stieß auf erstaunten Äußerungen der Mädels, die sie kennen.
    Frauen ticken doch meist sehr anders, sind emotionaler, würden Dinge fertig bringen, an die kein Mann denken würde. Addiert zum Mann noch sozialeres Denken und Intuition, ein wenig querdenkerische Pfiffigkeit und ein paar total emotionale, unrationale Taten und es wird ein starker weiblicher Hauptcharakter. Achja, so als Tipp: Frauen suchen meist die Schuld an allem – teils völlig unrational – bei sich, machen sich um wirklich alles Gedanken und leiden chronisch unter einer verschieden starken Unsicherheit betreffend ihres Aussehens, ihrer Wirkung auf andere und ihren Fähigkeiten. Und sie wollen quasi immer die Bestätigung, etwas supergut gemacht zu haben. Sicher gibt es da auch rühmliche Ausnahmen. ^^

    Comment | 1. April 2010
  • Zum Bechdel-Test: Blödsinn hoch 23!

    Comment | 1. April 2010

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