Impactsuspect » 2010 » März » 28
Mrz
28
2010
1

Das „Trololo“-Phänomen

Vielleicht kennt ihr schon das Trololo-Phänomen, auch „russian Rickroll“ genannt.
Es handelt sich um das Video der Gesangsdarbietung eines russischen Sängers aus den 60ern, die ohne Text auskommt. Statt dessen singt der Sänger zu schmissiger 60s Musik onomatopoetische Geräusche.

Auf das Video wird unter falscher Linkbeschriftung verlinkt, um Leute drauf zu locken, wie man es auch schon von Rickroll her kennt.

Das Video hier ist gemeint:

Während ja Rick Astley mitterweile eher genervt reagiert, wird er auf das Rickroll-Phänomen angesprochen, reagiert der Sänger des Trololo-clips bemerkenswert fröhlich und geschmeichelt.

Auch die vielen Parodien seines über 40 Jahre alten Clips findet er weniger eine Parodie, als er in ihnen vielmehr „Leute, die Liebe geben“ sieht. 🙂

Aber seht selbst:

Und der Trololomann, der im richtigen Leben Edward Hill heißt, hat recht: Wenn einem im Internetzeitalter, wo jede Information in Sekundenschnelle sofort verfügbar ist, einem so viele Menschen so viel Zeit schenken, und sogar Antwortvideos produzieren, dann ist das im Prinzip das größte Kompliment, was einem Künstler gemacht werden kann.

In der heutigen Zeit, in dem die von Andy Warhol postulierten 15 Minuten Berühmtheit für jedermann schon Realität geworden sind, kann man sich nur wünschen auf diese Weise im Gespräch zu bleiben.

Mehr zu dem russian Rickroll-Phänomen und den russischen Sänger Edward Hill findet ihr hier bei Know your meme.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gesellschaftliches,Lustiges,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: ,

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Das „Trololo“-Phänomen

Vielleicht kennt ihr schon das Trololo-Phänomen, auch „russian Rickroll“ genannt.
Es handelt sich um das Video der Gesangsdarbietung eines russischen Sängers aus den 60ern, die ohne Text auskommt. Statt dessen singt der Sänger zu schmissiger 60s Musik onomatopoetische Geräusche.

Auf das Video wird unter falscher Linkbeschriftung verlinkt, um Leute drauf zu locken, wie man es auch schon von Rickroll her kennt.

Das Video hier ist gemeint:

Während ja Rick Astley mitterweile eher genervt reagiert, wird er auf das Rickroll-Phänomen angesprochen, reagiert der Sänger des Trololo-clips bemerkenswert fröhlich und geschmeichelt.

Auch die vielen Parodien seines über 40 Jahre alten Clips findet er weniger eine Parodie, als er in ihnen vielmehr „Leute, die Liebe geben“ sieht. 🙂

Aber seht selbst:

Und der Trololomann, der im richtigen Leben Edward Hill heißt, hat recht: Wenn einem im Internetzeitalter, wo jede Information in Sekundenschnelle sofort verfügbar ist, einem so viele Menschen so viel Zeit schenken, und sogar Antwortvideos produzieren, dann ist das im Prinzip das größte Kompliment, was einem Künstler gemacht werden kann.

In der heutigen Zeit, in dem die von Andy Warhol postulierten 15 Minuten Berühmtheit für jedermann schon Realität geworden sind, kann man sich nur wünschen auf diese Weise im Gespräch zu bleiben.

Mehr zu dem russian Rickroll-Phänomen und den russischen Sänger Edward Hill findet ihr hier bei Know your meme.

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