Mrz
26
2010

„Wag the dog“…

…hieß der Film, in dem ein Filmproduzent aus Hollywood für die Amerikanische Regierung einen eigentlich nichtexistenten Krieg inszenierte, um deren Wiederwahl sicherzustellen.

Dieser Krieg wurde komplett mit gefakten Einzelschicksalen, Kriegshelden und Weißnichtwas inszeniert, und die Bevölkerung hat’s nicht gemerkt.

Dass auch im wirklichen Leben zu ähnlichen Methoden gegriffen wird, zeigt ein neu geleaktes Dokument der CIA, in welchem Argumentationshilfen aufgeführt sind, welche die deutsche Öffentlichkeit zu Fans des Afghanistankrieges werden lassen soll.

Unter anderem wird empfohlen auf Obama zu verweisen, der in Deutschland ja beliebt ist, afghanische Frauen zu instrumentalisieren oder uns daran zu erinnern, dass wir auch im Kosovo schon mit von der Partie waren. So Zeug eben.

Schon ein wenig drüber geschrieben haben fefe und netzpolitik. Das betreffende Dokument – auf Englisch – findet ihr dort verlinkt.

Ich würd‘ ja gern noch mehr darüber schreiben, aber irgendwie wundert mich heutzutage gar nichts mehr.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gruseliges,Wahnhaftes | Schlagwörter:

1 Kommentar »

  • Ich bin ja eigentlich eher gespannt wie die das medial den Afghanen schmackhaft machen wollen. Alleine mit verstärktem Mohnanbau wird das wohl nicht gelingen.

    Comment | 26. März 2010

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