Impactsuspect » 2010 » März » 05
Mrz
05
2010
1

Erfindungen, die die Welt mal brauchen würden könnte…

Im Laufe meiner vielen, vielen Jahre als Mensch, sind mir immer wieder Ideen für Erfindungen gekommen, die unser Leben sehr viel angenehmer machen könnten. Die, an die ich mich noch erinnern kann, will ich hier einmal kurz vorstellen – wobei ich in Einzelfällen nicht weiß, ob die Erfindungen schon realisiert sind:

1. Unterwasserfahrrad

Warum? Ganz einfach: Warum sollte man ausgerechnet unter Wasser zu Fuß gehen, nur weil man sich kein U-Boot leisten kann? Ausserdem sind U-Boote nicht umweltfreundlich.
Ein Unterwasserfahrrad schließt die Lücke zwischen submarienen Fußgängern und U-Bootfahrern schließen, und vielleicht käme man zu Stoßzeiten mit einem Unterwasserfahrrad sogar schneller zum Ziel als mit einem U-Boot. Man denke nur an die Staus.
Was? Unter Wasser gibt es keine Staus? Warum sagt man dann „Stausee“?

2. Goethebier

Diese Idee kam mir zu Gymnasialzeiten. Ich hatte den Leistungskurs Deutsch belegt, und ein ganzes Langes Halbjahr hatten wir den Schwerpunkt Goethe. Wir haben da nicht nur Sachen von ihm gelesen, wie „die Leiden des jungen Werther“ oder die unsäglich langweiligen „Wahlverwandtschaften“, sondern auch jede seiner Beziehungen analysieren müssen. Egal ob Christiane Vulpius, Frederike von Dingsbums oder Schiller.
Irgendwann gingen mir Goethe, sein Werk und sein Leben so auf den Senkel, dass ich mir nach Abschluß der Prüfungen wünschte, es gäbe ein Bier, mit dem man sich gezielt Erinnerungen wegsaufen kann. Wenn schon Komasaufen mit Blackout und Erinnerungslücken, dann könnten letztere wenigstens auch Dinge betreffen, die man gerne vergessen möchte, beispielsweise was Goethe für Emotionen hatte, als er „Wanderers Nachtlied“ schrieb.
Sollte das Goethebier – das einzeln speziell nach den Wünschen des Kunden spezielle Erinnerungen vernichtet – jemals in Serienreife gehen, wünsche ich mir die Premiere desselben in Auerbachs Keller in Leipzig.
Sollte man dort Goethe vollständig vergessen haben, dann funktioniert es auch wirklich.

3. Mashuppisator:

Die Idee hatte ich lange, bevor irgendjemand überhaupt das erste Mal an Bastard-Pop oder Mashups gedacht hat. Vielleicht war Run-DMCs „Walk this way“ schon draußen, aber ansonsten waren zu der Zeit gebräuchliche Computer noch Brotkästen mit Tasten, die man an den Fernseher anschließen konnte.
Die Idee des Mashuppisators ist folgende:
Der Mashuppisator ist ein klobiger schwarzer Kasten, der Ähnlichkeit mit einem Videorecorder hat. Man steckt zwei beliebige Vertreter eines bestimmten Mediums in den Mashuppisator, und der berechnet dann eine perfekte Mischung aus den beiden Dingen.
So könnte man zwei Lieder reingeben, und würde dann eine Mischung aus beiden bekommen. Ebenso wäre es dem Mashuppisator möglich, zwei Filme miteinander zu mischen. Das Gerät hätte verschiedene Regler, um das Mischungsverhältnis genau einzustellen.
Bei einer Mischung aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Star Wars“ wären unendliche Abstufungen zwischen einfachen Anpassungen wie „Star Wars, bloss Charles Bronson spielt Han Solo“ und einer perfekten Mischung aus beiden Filmen möglich.
Es wäre alleine schon interessant Sachen zu Mischen, die überhaupt GAR nicht zusammenpassen – „Apocalypse Now“ und „Sissy“ zum Beispiel – und sich diese dann in fröhlicher Runde anzuschauen – eventuell bei einer Runde Goethebier.
Besonders gelungene Mischungen würde der Mashuppisator dann auf Verlangen auch auf VHS oder BETAMAX aufnehmen, damit man sie sich mehrmals ansehen kann.
Lustig ist eine Kombination aus Goethebier und Mashuppisator: Man mischt zwei Filme, trinkt sich diese beiden Filme weg, schaut in beliebiger Reihenfolge die beiden Originale und die Mischung, und muss dann raten, welches die Mischung ist. Dank Goethebier lässt sich dieses Spiel beliebig oft wiederholen.

4. Entgottschalker

Der Entgottschalker ist ein Zusatzgerät für den Fernseher, das bestimmte Promis, Politiker oder Schauspieler aus dem Fernsehprogramm in Echtzeit rausrechnet. Im Prinzip funktioniert es wie ein Werbeblocker, nur dass eben keine Werbung geblockt wird, sondern bestimmte Personen aus dem Programm entfernt werden.
Wäre es nicht schön einmal Nachrichten zu sehen, ohne dass der Westerwelle einen durch den Bildschirm angrinst?
Und wäre es nicht auch mal eine Abwechslung „Markus Lanz“ zu sehen, ohne den Bosbach? Oder besser noch gleich ohne den Lanz? Ebenso könnte man all die Promiluder ab dem Zeitpunkt rausblocken, zu dem man sie das erste Mal sieht.

Update: Auch den Entgottschalker kann man prima mit dem Goethebier kombinieren. So kann man zuerst seinen Entgottschalker auf beispielsweise die Filterung von „Kader Loth“ einstellen, und sich dann jegliche Erinnerung, die erst zur Entgottschalkung dieser Person geführt haben wegsaufen.
Das wäre dann für den Anwender so, als hätte es Kader Loth nie gegeben.
Wenn man das bei genug unschönen Promis macht, würde man sich wundern, warum andere immer über das Fernsehprogramm lästern. Wenn man selbst Mittags RTL einschaltet, sieht man doch nur Aufnahmen von leeren Räumen. 😉

Written by Heiko C. in: Lustiges,Technisches |

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Erfindungen, die die Welt mal brauchen würden könnte…

Im Laufe meiner vielen, vielen Jahre als Mensch, sind mir immer wieder Ideen für Erfindungen gekommen, die unser Leben sehr viel angenehmer machen könnten. Die, an die ich mich noch erinnern kann, will ich hier einmal kurz vorstellen – wobei ich in Einzelfällen nicht weiß, ob die Erfindungen schon realisiert sind:

1. Unterwasserfahrrad

Warum? Ganz einfach: Warum sollte man ausgerechnet unter Wasser zu Fuß gehen, nur weil man sich kein U-Boot leisten kann? Ausserdem sind U-Boote nicht umweltfreundlich.
Ein Unterwasserfahrrad schließt die Lücke zwischen submarienen Fußgängern und U-Bootfahrern schließen, und vielleicht käme man zu Stoßzeiten mit einem Unterwasserfahrrad sogar schneller zum Ziel als mit einem U-Boot. Man denke nur an die Staus.
Was? Unter Wasser gibt es keine Staus? Warum sagt man dann „Stausee“?

2. Goethebier

Diese Idee kam mir zu Gymnasialzeiten. Ich hatte den Leistungskurs Deutsch belegt, und ein ganzes Langes Halbjahr hatten wir den Schwerpunkt Goethe. Wir haben da nicht nur Sachen von ihm gelesen, wie „die Leiden des jungen Werther“ oder die unsäglich langweiligen „Wahlverwandtschaften“, sondern auch jede seiner Beziehungen analysieren müssen. Egal ob Christiane Vulpius, Frederike von Dingsbums oder Schiller.
Irgendwann gingen mir Goethe, sein Werk und sein Leben so auf den Senkel, dass ich mir nach Abschluß der Prüfungen wünschte, es gäbe ein Bier, mit dem man sich gezielt Erinnerungen wegsaufen kann. Wenn schon Komasaufen mit Blackout und Erinnerungslücken, dann könnten letztere wenigstens auch Dinge betreffen, die man gerne vergessen möchte, beispielsweise was Goethe für Emotionen hatte, als er „Wanderers Nachtlied“ schrieb.
Sollte das Goethebier – das einzeln speziell nach den Wünschen des Kunden spezielle Erinnerungen vernichtet – jemals in Serienreife gehen, wünsche ich mir die Premiere desselben in Auerbachs Keller in Leipzig.
Sollte man dort Goethe vollständig vergessen haben, dann funktioniert es auch wirklich.

3. Mashuppisator:

Die Idee hatte ich lange, bevor irgendjemand überhaupt das erste Mal an Bastard-Pop oder Mashups gedacht hat. Vielleicht war Run-DMCs „Walk this way“ schon draußen, aber ansonsten waren zu der Zeit gebräuchliche Computer noch Brotkästen mit Tasten, die man an den Fernseher anschließen konnte.
Die Idee des Mashuppisators ist folgende:
Der Mashuppisator ist ein klobiger schwarzer Kasten, der Ähnlichkeit mit einem Videorecorder hat. Man steckt zwei beliebige Vertreter eines bestimmten Mediums in den Mashuppisator, und der berechnet dann eine perfekte Mischung aus den beiden Dingen.
So könnte man zwei Lieder reingeben, und würde dann eine Mischung aus beiden bekommen. Ebenso wäre es dem Mashuppisator möglich, zwei Filme miteinander zu mischen. Das Gerät hätte verschiedene Regler, um das Mischungsverhältnis genau einzustellen.
Bei einer Mischung aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Star Wars“ wären unendliche Abstufungen zwischen einfachen Anpassungen wie „Star Wars, bloss Charles Bronson spielt Han Solo“ und einer perfekten Mischung aus beiden Filmen möglich.
Es wäre alleine schon interessant Sachen zu Mischen, die überhaupt GAR nicht zusammenpassen – „Apocalypse Now“ und „Sissy“ zum Beispiel – und sich diese dann in fröhlicher Runde anzuschauen – eventuell bei einer Runde Goethebier.
Besonders gelungene Mischungen würde der Mashuppisator dann auf Verlangen auch auf VHS oder BETAMAX aufnehmen, damit man sie sich mehrmals ansehen kann.
Lustig ist eine Kombination aus Goethebier und Mashuppisator: Man mischt zwei Filme, trinkt sich diese beiden Filme weg, schaut in beliebiger Reihenfolge die beiden Originale und die Mischung, und muss dann raten, welches die Mischung ist. Dank Goethebier lässt sich dieses Spiel beliebig oft wiederholen.

4. Entgottschalker

Der Entgottschalker ist ein Zusatzgerät für den Fernseher, das bestimmte Promis, Politiker oder Schauspieler aus dem Fernsehprogramm in Echtzeit rausrechnet. Im Prinzip funktioniert es wie ein Werbeblocker, nur dass eben keine Werbung geblockt wird, sondern bestimmte Personen aus dem Programm entfernt werden.
Wäre es nicht schön einmal Nachrichten zu sehen, ohne dass der Westerwelle einen durch den Bildschirm angrinst?
Und wäre es nicht auch mal eine Abwechslung „Markus Lanz“ zu sehen, ohne den Bosbach? Oder besser noch gleich ohne den Lanz? Ebenso könnte man all die Promiluder ab dem Zeitpunkt rausblocken, zu dem man sie das erste Mal sieht.

Update: Auch den Entgottschalker kann man prima mit dem Goethebier kombinieren. So kann man zuerst seinen Entgottschalker auf beispielsweise die Filterung von „Kader Loth“ einstellen, und sich dann jegliche Erinnerung, die erst zur Entgottschalkung dieser Person geführt haben wegsaufen.
Das wäre dann für den Anwender so, als hätte es Kader Loth nie gegeben.
Wenn man das bei genug unschönen Promis macht, würde man sich wundern, warum andere immer über das Fernsehprogramm lästern. Wenn man selbst Mittags RTL einschaltet, sieht man doch nur Aufnahmen von leeren Räumen. 😉

Written by Heiko C. in: Lustiges,Technisches |