Impactsuspect » Freibier?
Jan
25
2010

Freibier?

Jetzt finde ich meine Überschriften von vor Monaten schon in der Zeit?!

Im August hatte ich ja mehrmals über die grandiosen Mondlandungspläne der CDU gebloggt. Den ersten Artikel nannte ich „To the Moon, Angela!“ und den zweiten und dritten dann „Merkelchens Mondfahrt I und II“.
Nun muss ich entdecken, als ich so nach mir selbst und meinem Blog googele, dass eine Frau Thea Dorn in einem Artikel/Kanzlerinnen-Interview aus der Zeit vom 31.12.2009 dieselbe Überschrift, nämlich „Merkelchens Mondfahrt“ verwendet hat.
Na ja, obwohl das Wortspiel nicht wirklich naheliegend ist, werd‘ ich im Zweifel einfach mal annehmen, dass in diesem Fall Frau Dorn einfach den gleichen Gedanken hatte wie ich.


Link!


Screenshot dieser Seite bei der Zeit

Da hat Frau Dorn aber Glück, dass ich mir diese Wortfolge nicht hab als „Überschriftenmarke“ schützen lassen, denn selbst sowas kann man bestimmt in Deutschland. Da hätte ich sie jetzt lustig abmahnen können. Ob eine kurze Wortfolge wie „Merkelchens Mondfahrt“ als Wortschöpfung nicht sowieso meinem Urheberrecht unterliegen könnte, auch das kann man in Deutschland nur mit dem Gang vor die Gerichte klären.
Leider hab ich keine Berge von Geld, die ich aus dem Fenster in die Hände der Rechtsmaschinerie werfen kann und will, also werden wir es wohl nie erfahren. Ausserdem bin ich ein netter Mensch, und gönne der Zeit als Vertreterin eines sterbenden Mediums den leihweisen Gebrauch dieser einen Überschrift – unabhängig von der Rechtslage, wie auch immer die aussehen mag – obwohl ich speziell diese Überschrift als redaktionellen Inhalt mit großem Aufwand und finanziellen Einbußen erdacht habe. Was für finanzielle Einbußen? Ich hab nebenbei Erdnüsse gegessen. Die musste ich erst kaufen.
Im Gegenzug fände ich es fair, wenn ich dafür auch NIEMALS von der Zeit oder ihren Mitarbeitern abgemahnt werde.

Als Trost für den ungerechten Umstand, dass Frau Dorn von der Zeit für den Artikel samt Überschrift wohl bezahlt wird, und ich nicht für die meinen, kann ich mir nur was darauf einbilden, dass die fragliche Überschrift viel besser zu meinem Geschreibsel passt, als zu dem von Frau Dorn.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Lustiges,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,

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Im August hatte ich ja mehrmals über die grandiosen Mondlandungspläne der CDU gebloggt. Den ersten Artikel nannte ich „To the Moon, Angela!“ und den zweiten und dritten dann „Merkelchens Mondfahrt I und II“.
Nun muss ich entdecken, als ich so nach mir selbst und meinem Blog googele, dass eine Frau Thea Dorn in einem Artikel/Kanzlerinnen-Interview aus der Zeit vom 31.12.2009 dieselbe Überschrift, nämlich „Merkelchens Mondfahrt“ verwendet hat.
Na ja, obwohl das Wortspiel nicht wirklich naheliegend ist, werd‘ ich im Zweifel einfach mal annehmen, dass in diesem Fall Frau Dorn einfach den gleichen Gedanken hatte wie ich.


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Da hat Frau Dorn aber Glück, dass ich mir diese Wortfolge nicht hab als „Überschriftenmarke“ schützen lassen, denn selbst sowas kann man bestimmt in Deutschland. Da hätte ich sie jetzt lustig abmahnen können. Ob eine kurze Wortfolge wie „Merkelchens Mondfahrt“ als Wortschöpfung nicht sowieso meinem Urheberrecht unterliegen könnte, auch das kann man in Deutschland nur mit dem Gang vor die Gerichte klären.
Leider hab ich keine Berge von Geld, die ich aus dem Fenster in die Hände der Rechtsmaschinerie werfen kann und will, also werden wir es wohl nie erfahren. Ausserdem bin ich ein netter Mensch, und gönne der Zeit als Vertreterin eines sterbenden Mediums den leihweisen Gebrauch dieser einen Überschrift – unabhängig von der Rechtslage, wie auch immer die aussehen mag – obwohl ich speziell diese Überschrift als redaktionellen Inhalt mit großem Aufwand und finanziellen Einbußen erdacht habe. Was für finanzielle Einbußen? Ich hab nebenbei Erdnüsse gegessen. Die musste ich erst kaufen.
Im Gegenzug fände ich es fair, wenn ich dafür auch NIEMALS von der Zeit oder ihren Mitarbeitern abgemahnt werde.

Als Trost für den ungerechten Umstand, dass Frau Dorn von der Zeit für den Artikel samt Überschrift wohl bezahlt wird, und ich nicht für die meinen, kann ich mir nur was darauf einbilden, dass die fragliche Überschrift viel besser zu meinem Geschreibsel passt, als zu dem von Frau Dorn.

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