Impactsuspect » 2010 » Januar » 25
Jan
25
2010
11

Einfach zu herrlich: Englisch wird die Arbeitssprache…

Sagt der Oettinger aus dem Freistaat Bayern aus Baden-Würtemberg, wo man alles kann – außer Hochdeutsch,  und macht’s schon mal vor:

Hello english reading visitors! Watch this video! It’s in english! 😀

Da ist ja der Übersetzer von neulich geradezu ein Sprachtalent, und Westerwelle könnte einen Lehrstuhl für Anglistik übernehmen.

Nee, tut mir leid, ich liege so am Boden vor Lachen und Fassungslosigkeit… Mir fällt dazu sonst nichts mehr ein…

…ich scheue mich sogar ein wenig, das in die Kategorie „Linguistisches“ abzulegen, denn mit Sprache hat das nun wirklich nicht mehr viel zu tun. Der Oettinger spricht ja Englisch, wie der Brüderle Deutsch

___Nachtrag, 2 Stunden später___

10 Spitzen auf die ich zuerst nicht gekommen bin, weil ich zu sehr mit Lachen beschäftigt war, die aber naheliegend sind:

  1. Nur eine Verschwörung, um Westerwelle als Aussenminister gut aussehen zu lassen.
  2. Ist das ansteckend?
  3. Wenn das schon alle Englischkenntnisse sind, die wir in Zukunft brauchen, können wir uns ja beruhigt zurücklehnen.
  4. Wir könn‘ alles außer: Hochdeutsch, Englisch, Politik, Rhetorik, Phonetik, Satzbau…
  5. Oettingers Beitrag dazu, dass sich im vereinten Europa niemand mehr vor den Deutschen fürchtet.
  6. The body of Christ compells you! The body of Christ compells you!!!
  7. Vielleicht sollte das ja auch Französisch sein ?!
  8. Warum erwähnt er immer Umbrella? Hat man ihn von Raccoon City aus bestochen?
  9. Ich schlage hiermit Herrn Oettinger vor für den Posten des EU-Kommissars für In-fremden-Zungen-sprechen
  10. Mit dem deutschen Akzent, den der Oettinger da hat, ist er für die Rolle des nächsten Bond-Bösewichts eindeutig überqualifiziert.

____Nachtrag 1 Tag später____

Das geht ja mittlerweile echt schnell mit dem Feedback in den alten Medien. Wo die Zensursuladebatte es erst nach Wochen in die alten Medien geschafft hat, ist Oettinger jetzt schon mit seinem Youtubevideo im Handelsblatt. ^^

____Nachtrag 2 Tage später____

Auf den Naheliegensten bin ich natürlich erst jetzt gekommen:
Oettinger sagt: „Englisch wird Arbeitssprache“? Was sagt eigentlich Westerwelle dazu? Es ist doch Deutschland hier! *Badumm-Tsching!*

Written by Heiko C. in: Gruseliges,Linguistisches,Lustiges | Schlagwörter: , , ,
Jan
25
2010
4

Freibier?

Jetzt finde ich meine Überschriften von vor Monaten schon in der Zeit?!

Im August hatte ich ja mehrmals über die grandiosen Mondlandungspläne der CDU gebloggt. Den ersten Artikel nannte ich „To the Moon, Angela!“ und den zweiten und dritten dann „Merkelchens Mondfahrt I und II“.
Nun muss ich entdecken, als ich so nach mir selbst und meinem Blog googele, dass eine Frau Thea Dorn in einem Artikel/Kanzlerinnen-Interview aus der Zeit vom 31.12.2009 dieselbe Überschrift, nämlich „Merkelchens Mondfahrt“ verwendet hat.
Na ja, obwohl das Wortspiel nicht wirklich naheliegend ist, werd‘ ich im Zweifel einfach mal annehmen, dass in diesem Fall Frau Dorn einfach den gleichen Gedanken hatte wie ich.


Link!


Screenshot dieser Seite bei der Zeit

Da hat Frau Dorn aber Glück, dass ich mir diese Wortfolge nicht hab als „Überschriftenmarke“ schützen lassen, denn selbst sowas kann man bestimmt in Deutschland. Da hätte ich sie jetzt lustig abmahnen können. Ob eine kurze Wortfolge wie „Merkelchens Mondfahrt“ als Wortschöpfung nicht sowieso meinem Urheberrecht unterliegen könnte, auch das kann man in Deutschland nur mit dem Gang vor die Gerichte klären.
Leider hab ich keine Berge von Geld, die ich aus dem Fenster in die Hände der Rechtsmaschinerie werfen kann und will, also werden wir es wohl nie erfahren. Ausserdem bin ich ein netter Mensch, und gönne der Zeit als Vertreterin eines sterbenden Mediums den leihweisen Gebrauch dieser einen Überschrift – unabhängig von der Rechtslage, wie auch immer die aussehen mag – obwohl ich speziell diese Überschrift als redaktionellen Inhalt mit großem Aufwand und finanziellen Einbußen erdacht habe. Was für finanzielle Einbußen? Ich hab nebenbei Erdnüsse gegessen. Die musste ich erst kaufen.
Im Gegenzug fände ich es fair, wenn ich dafür auch NIEMALS von der Zeit oder ihren Mitarbeitern abgemahnt werde.

Als Trost für den ungerechten Umstand, dass Frau Dorn von der Zeit für den Artikel samt Überschrift wohl bezahlt wird, und ich nicht für die meinen, kann ich mir nur was darauf einbilden, dass die fragliche Überschrift viel besser zu meinem Geschreibsel passt, als zu dem von Frau Dorn.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Lustiges,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,

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Sagt der Oettinger aus dem Freistaat Bayern aus Baden-Würtemberg, wo man alles kann – außer Hochdeutsch,  und macht’s schon mal vor:

Hello english reading visitors! Watch this video! It’s in english! 😀

Da ist ja der Übersetzer von neulich geradezu ein Sprachtalent, und Westerwelle könnte einen Lehrstuhl für Anglistik übernehmen.

Nee, tut mir leid, ich liege so am Boden vor Lachen und Fassungslosigkeit… Mir fällt dazu sonst nichts mehr ein…

…ich scheue mich sogar ein wenig, das in die Kategorie „Linguistisches“ abzulegen, denn mit Sprache hat das nun wirklich nicht mehr viel zu tun. Der Oettinger spricht ja Englisch, wie der Brüderle Deutsch

___Nachtrag, 2 Stunden später___

10 Spitzen auf die ich zuerst nicht gekommen bin, weil ich zu sehr mit Lachen beschäftigt war, die aber naheliegend sind:

  1. Nur eine Verschwörung, um Westerwelle als Aussenminister gut aussehen zu lassen.
  2. Ist das ansteckend?
  3. Wenn das schon alle Englischkenntnisse sind, die wir in Zukunft brauchen, können wir uns ja beruhigt zurücklehnen.
  4. Wir könn‘ alles außer: Hochdeutsch, Englisch, Politik, Rhetorik, Phonetik, Satzbau…
  5. Oettingers Beitrag dazu, dass sich im vereinten Europa niemand mehr vor den Deutschen fürchtet.
  6. The body of Christ compells you! The body of Christ compells you!!!
  7. Vielleicht sollte das ja auch Französisch sein ?!
  8. Warum erwähnt er immer Umbrella? Hat man ihn von Raccoon City aus bestochen?
  9. Ich schlage hiermit Herrn Oettinger vor für den Posten des EU-Kommissars für In-fremden-Zungen-sprechen
  10. Mit dem deutschen Akzent, den der Oettinger da hat, ist er für die Rolle des nächsten Bond-Bösewichts eindeutig überqualifiziert.

____Nachtrag 1 Tag später____

Das geht ja mittlerweile echt schnell mit dem Feedback in den alten Medien. Wo die Zensursuladebatte es erst nach Wochen in die alten Medien geschafft hat, ist Oettinger jetzt schon mit seinem Youtubevideo im Handelsblatt. ^^

____Nachtrag 2 Tage später____

Auf den Naheliegensten bin ich natürlich erst jetzt gekommen:
Oettinger sagt: „Englisch wird Arbeitssprache“? Was sagt eigentlich Westerwelle dazu? Es ist doch Deutschland hier! *Badumm-Tsching!*

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Freibier?

Jetzt finde ich meine Überschriften von vor Monaten schon in der Zeit?!

Im August hatte ich ja mehrmals über die grandiosen Mondlandungspläne der CDU gebloggt. Den ersten Artikel nannte ich „To the Moon, Angela!“ und den zweiten und dritten dann „Merkelchens Mondfahrt I und II“.
Nun muss ich entdecken, als ich so nach mir selbst und meinem Blog googele, dass eine Frau Thea Dorn in einem Artikel/Kanzlerinnen-Interview aus der Zeit vom 31.12.2009 dieselbe Überschrift, nämlich „Merkelchens Mondfahrt“ verwendet hat.
Na ja, obwohl das Wortspiel nicht wirklich naheliegend ist, werd‘ ich im Zweifel einfach mal annehmen, dass in diesem Fall Frau Dorn einfach den gleichen Gedanken hatte wie ich.


Link!


Screenshot dieser Seite bei der Zeit

Da hat Frau Dorn aber Glück, dass ich mir diese Wortfolge nicht hab als „Überschriftenmarke“ schützen lassen, denn selbst sowas kann man bestimmt in Deutschland. Da hätte ich sie jetzt lustig abmahnen können. Ob eine kurze Wortfolge wie „Merkelchens Mondfahrt“ als Wortschöpfung nicht sowieso meinem Urheberrecht unterliegen könnte, auch das kann man in Deutschland nur mit dem Gang vor die Gerichte klären.
Leider hab ich keine Berge von Geld, die ich aus dem Fenster in die Hände der Rechtsmaschinerie werfen kann und will, also werden wir es wohl nie erfahren. Ausserdem bin ich ein netter Mensch, und gönne der Zeit als Vertreterin eines sterbenden Mediums den leihweisen Gebrauch dieser einen Überschrift – unabhängig von der Rechtslage, wie auch immer die aussehen mag – obwohl ich speziell diese Überschrift als redaktionellen Inhalt mit großem Aufwand und finanziellen Einbußen erdacht habe. Was für finanzielle Einbußen? Ich hab nebenbei Erdnüsse gegessen. Die musste ich erst kaufen.
Im Gegenzug fände ich es fair, wenn ich dafür auch NIEMALS von der Zeit oder ihren Mitarbeitern abgemahnt werde.

Als Trost für den ungerechten Umstand, dass Frau Dorn von der Zeit für den Artikel samt Überschrift wohl bezahlt wird, und ich nicht für die meinen, kann ich mir nur was darauf einbilden, dass die fragliche Überschrift viel besser zu meinem Geschreibsel passt, als zu dem von Frau Dorn.

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