Jan
23
2010

Zeitreisen sind anstrengend…

…für einen Autor, oder den, der es werden will. Selbst die besten Beispiele für Zeitreisen aus z.B. der Filmgeschichte haben mit diversen Haken und Ösen zu kämpfen, uns sind im Grunde genommen immer irgendwo unlogisch.

Folgender Text mag milde Spoiler zu folgenden Filmen enthalten: „Terminator“, „die Zeitmaschine“, „Der letzte Countdown“, „Zurück in die Zukunft“(gesamte Trilogie) und „Donnie Darko“. Wer diese Filme noch nicht gesehen hat, dem würde ich aber sowieso empfehlen, das schleunigst nachzuholen.

Das Hauptproblem dabei, eine Glaubwürdige Zeitreisegeschichte zu schreiben ist, wie man mit den beiden bekannteren Zeit-Paradoxa umzugehen weiß. In der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie etwa, wird von diesen immer behauptet, sie zerstören das Universum, auf der anderen Seite passieren seltsame Dinge, wenn vergangene Ereignisse dort verändert werden. „Zurück in die Zukunft“ ist eine tolle Filmreihe, der erste der Filme wird sogar als Paradebeispiel an Filmhochschulen benutzt, wie man es machen sollte. Leider ist die gesamte Zeitreiselogik in den Filmen alles andere als „in sich schlüssig“, und schon gar nicht aus einem Guss.
Warum das so ist, darauf will ich hier nicht näher eingehen, nur so viel: Im Verlauf des ersten Filmes alleine verschwinden erst Martys Geschwister auf seinem Familienfoto halb bis ganz, dann verschwindet er gegen Ende des Filmes selbst teilweise.
Hat er jedoch die Vergangenheit so verändert, dass er selbst nie geboren würde, hätte dies für ihn selbst in der Vergangenheit entweder keine Auswirkung, oder er würde sofort ganz verschwinden. Ereignisse in der Vergangenheit, die dazu führen, dass seine Hand durchsichtig wird, sind undenkbar. Der Dramaturgie Willen hat man es nun aber so gemacht, wie man es gemacht hat, und selbst ich kann mit der fehlerhaften Zeitreiselogik der Saga leben.

Was ist nun aber mit den Paradoxa?

Da haben wir einmal das Großvaterparadoxon.
Dieses besagt, dass ich eine Zeitmaschine baue, in die Vergangenheit zu einem Zeitpunkt reise wo mein Großvater meine Großmutter noch nie getroffen hatte, und ihn umbringe. So kann ich nie geboren werden, keine Zeitmaschine bauen, nicht zurück reisen, und ihn nicht umbringen, wodurch ich wieder geboren werde, eine Zeitmaschine bauen und ihn umbringen kann. Ihr seht das Problem.
In vielen Zeitreisegeschichten ist es so, dass man durch Verwicklungen in der Vergangenheit zwar seinen eigentlichen Großvater umbringt, dann selbst aber -unwissend- mit seiner eigenen Großmutter anbandelt, und so sein eigener Großvater wird. Das ist storytechnisch vielleicht spannend, aber was die Zeitreiselogik angeht allenfalls ein fauler Kompromiss.
Die – aus meiner Sicht – schlüssigere Lösung wäre es, von Anfang an mit der Vielweltentheorie zu arbeiten. Ich reise in die Vergangenheit, ändere sie alleine schon dadurch, wodurch sich dann eine alternative Zeitlinie bildet, die neben der Zeitlinie existiert, von der ich komme. Selbst wenn ich in der neuen Zeitlinie also meinen Großvater umbringe, bleibt meine eigene Zeitlinie samt meiner subjektiven Vergangenheit bestehen, und ich verschwinde nicht.
Reise ich in der neuen Zeitlinie allerdings wieder in die Gegenwart, ist es eine Gegenwart in der es mich selbst und meine Familie so nie gegeban hat. Aus Sicht des Zeitreisenden ist dies wohl in den meisten Fällen weniger wünschenswert.
Geht man nur von einer Zeitline aus, die unveränderlich ist, und in der alle eventuellen Zeitreisen bereits von Anfang an „eingeplant“ sind, muss man auf die „Ich bin mein eigener Großvater“-Lösung zurückgreifen, weil man sonst in oben erwähnte nicht aufzulösende Endlosschleife gerät.
Reist jemand zurück in die Vergangenheit, und wird zu seinem eigenen Großvater, weil er mit seiner Oma koitiert, als sie noch jung war, dann haben wir jedoch schon das nächste Paradoxon:

Das Informationsparadoxon, dass die meisten Schwierigkeiten macht, weil man es leicht mal übersieht, wenn man eine Geschichte schreibt.
Als Beispiel: Ich bekomme Besuch von mir aus der Zukunft, und Zukunfts-Heiko erklärt mir, wie ich ganz einfach eine Zeitmaschine aus einem Blatt Papier, 3 Zwiebeln und einem Teebeutel bauen kann. Dann verschwindet Zukunfts-Heiko wieder.
Ich baue besagte Zeitmaschine und reise in die Vergangenheit um mir die Pläne zu geben. Und so weiter. Eine schöne Zeitschleife, die in sich schlüssig zu sein scheint, entsteht.
Doch wer hat die Zeitmaschine erfunden? Wo kommt der Bauplan her? Irgendjemand muss doch auf die Idee gekommen sein, oder?
Hier offenbar nicht. Die Zeitmaschinen-Idee hat hier keinen Anfang, sie ist einfach in der Zeitschleife vorhanden, ohne dass sie jemand wirklich erfunden hat. So ist es zumindest, wenn wir eine einzige und unveränderliche Zeitlinie annehmen.
In der Vielweltentheorie wäre es so, dass ein paralleler Heiko in der „Ursprungszeitlinie“ einmal die Zeitmaschine erfunden hat, und zurückgereist ist, um sie seinem vergangenen Ich zu geben. Vielleicht um früher über die Zeitmaschine zu verfügen. Der vergangene Heiko hätte jetzt nun die freie Wahl ob er seinerseits zurückreist, um sich die Zeitmaschinenenpläne zu geben, oder nicht. Vielleicht bildet sich sowas ähnliches wie eine Zeitschleife. Eventuell eine Zeitspirale, die sich seitwärts durch unzählige alternative Universen bohrt, bis sie schließlich kollabiert, weil irgendein Heiko keine Lust mehr hat, einem vergangenen Ich die Pläne zu geben.

Wie wir sehen ist mit beiden Paradoxa in der Vielweltentheorie einfach umzugehen. Alleine schon weil es keine Paradoxa sind, wenn es parallele Welten gibt, und diese durch jede Zeitreise geschaffen werden. Ich tendiere daher dazu, in Geschichten eben dieses Modell zu verwenden.
In dem Modell mit der einen unveränderlichen Zeitlinie, sind beide Paradoxa jedoch scheinbar nicht lösbar. Das Großvaterparadoxon kann gar nicht stattfinden, und beim Informationsparadoxon (bzw. in der speziellen Form: das Großmutterparadoxon) erscheinen plötzlich Ideen ohne Ursprung.

Manchmal erfordern Geschichten jedoch sowohl das Vorhandensein einer Zeitschleife, vielleicht sogar eines Informationsparadoxons im Rahmen einer unveränderlichen Zeitlinie. Als Beispiele vielleicht die Geschichte in der ein Bibelforscher in die Vergangenheit reist um Jesus zu treffen, dort feststellt, dass der Jesus den er findet ein geistig Behinderter ist, und dann im Laufe der Handlung unfreiwillig selbst zu dem Jesus wird, den wir aus der Bibel kennen.
Fragt mich nicht, wer die Geschichte geschrieben hat, oder wie sie heißt, aber die hab ich mal irgendwo gelesen. Ähnliches gabs auch von Anthony Burgress mit Shakespeare, wenn ich mich recht erinnere.
Solche Geschichten leben ja davon, dass der Zeitreisende die Gegenwart, die er sein leben lang kannte, durch seinen Aufenthalt in der Vergangenheit erst zu dem macht, was sie ist. Und hier kommen Informationen aus dem Nichts. Wenn ich Shakespeares Werke auswendig kenne, kann ich sie ihm in der Vergangenheit natürlich diktieren, aber wer hat sie dann erdacht?

Man nenne mir nur ein Beispiel aus der Filmgeschichte, wo Zeitreisen mit „unveränderlicher Zeitlinie“ auch nur ansatzweise logisch dargestellt sind.
– „Zurück in die Zukunft“? Großvaterparadoxon und im Laufe der Trilogie etliche Informationsparadoxa.

– „Terminator“ Ebenso. Beide Sorten Paradoxa. Das Lustige ist: Im ersten Teil wären die Paradoxa wenigstens konsequent zum Ende gedacht, wenn nicht vom abwesenden John Connor und Teil 2, 3 und 4 drauf bestanden würde, dass die Zukunft änderbar ist.

– „Die Zeitmaschine“(original) Hier werden jegliche Paradoxa umschifft, weil der Protagonist so weit in die Zukunft reist, dass eine Auswirkung auf die Zeitlinie – sollten seine Reisen eine haben – nicht sichtbar sind. Dafür ergibt die Art und Weise des Zeitreisens hier keinen rechten Sinn.
Die Zeitmaschine „bewegt“ sich einfach schneller durch die Zeit, so dass der Zeitreisende in seinem temporalen Schlitten raus schauen kann, und die Welt sieht, wie sie vorgespult wird.
Warum das keinen Sinn ergibt?
Weil zu verschiedenen Zeitpunkten mehrere Versionen seiner Zeitmaschine in Zeit und Raum den selben Platz einnehmen, was unmöglich sein sollte.
Als Beispiel: Erst reist der Zeitreisende ins Jahr 30.000 n Chr., und zwar vom Jahr 1900 aus. Dabei durchquert er unter anderem den 5. Mai 2005, 19 Uhr 26. Reist er später zurück, ohne seine Zeitmaschine zu bewegen, dann durchquert er auf der Rückreise den gleichen 5 Mai 2005, 19 Uhr 26, während er am gleichen Platz steht. Was passiert dann? Sollte der Platz nicht schon voll sein? Und was ist, wenn er nun, nachdem er ein paar Bücher eingepackt hat, wieder in die Zukunft reist, und wieder den gleichen Zeitpunkt passiert? Das wäre dann nämlich schon der dritte Zeitreisende samt Zeitmaschine übereinander. Wie viele passen übereinander? Seht ihr? Das ergibt keinen Sinn.

Dann gibt es natürlich noch andere Filme, die keinen der obigen Wege einschlagen, und von Anfang bis Ende entweder Kraut und Rüben sind, was Zeitreisemodelle angeht, oder so kryptisch sind, dass man alles rein interpretieren kann.
Beispiele für ersteres wären „Time Guardian“, „Austin Powers“ oder „Bill und Ted’s verrückte Reise in die Zeit“, und für letzteres „Donnie Darko“. Bei beiden Kategorien wüsste ich nicht einmal, wo ich anfangen sollte, wenn ich da nach Paradoxa suchen sollte. Aber bei Klamauk wie „Austin Powers“ oder „Bill und Ted“ sollte man da sowieso nicht zu pingelig sein, und „Donnie Darko“ möchte ja eben grad‘ geheimnisvoll und kryptisch sein, da passt das auch.

Wenn ich in einen Zeitreisefilm gehe, dann möchte ich aber nunmal gerne wissen, was die logischen Gesetze für die Zeitreisen sind. Kann man die Vergangenheit der Zeitlinie ändern, ohne seine eigene subjektive Vergangenheit zu ändern? Zeitschleifen oder Zeitspiralen? Großvater- oder Großmutterparadoxon? Sind Paradoxa überhaupt möglich, oder nicht?
Ich bin dafür, dass man Aufkleber auf die Filmplakate klebt, damit ich vor dem Film weiß, womit ich es zu tun habe. Noch lieber wäre mir allerdings ein Zeitreisefilm, der sich entscheiden kann ob er multiple Zeitlinien oder nur eine einzige unveränderliche hat, der weiß, wann er ein Paradoxon einbaut, und was daraus folgt, und der trotzdem einen spannenden Plot hat.

Oft werden die Zeitreisen ja auch nur als Spannungselement in die Handlung eingebaut. „Terminator“ wäre zum Beispiel auch ohne Zeitreisen möglich, dann ginge der Plot aber so: „Killer will Frau aus politischen Gründen umbringen, Soldat will sie davor retten.“
Macht nicht viel her, der Terminator ohne Zeitreisen, oder? (Anm.: Ich finde Terminator natürlich trotzdem klasse)

In „Die Zeitmaschine“ geht es zwar vordergründig um Zeitreisen, diese dienen jedoch nur, um das Gedankenexperiment von den Morlock und den Eloi. das in erster Linie ein soziologisches ist, in die Handlung einzubetten. Statt sich einer Zeitreise zu bedienen, hätte Wells auch wie vor ihm Jonathan Swift in „Gullivers Reisen“, den Protagonisten auf einer unbekannten Insel stranden lassen, auf der nun zufällig Eloi und Morlocks leben. An der Handlung hätte das wenig geändert.

Im Film „Der letzte Countdown“ geht es um einen Flugzeugträger der aus den 80er Jahren, der durch ein unerklärliches Wetterphänomen in der Zeit vor dem Angriff auf Pearl Harbour landet. In dem Film geht es also um „Zeitreisen“, doch die Protagonisten greifen nicht wirklich in die Vergangenheit ein, und gerade als sie sich dazu durchgerungen haben, die Japaner abzufangen, und Pearl Harbour zu verhindern, schmeisst sie das Wetterphänomen wieder in ihre Gegenwart.
Hier geht es also eher um die moralische Entscheidung, ob man die Vergangenheit ändern darf. Ich hätte es interessanter gefunden, wenn die Vergangenheit tatsächlich geändert worden wäre, und was für Auswirkungen das gehabt hätte.

In „Zurück in die Zukunft“ ist der Angelpunkt des Plots hingegen nicht ohne Zeitreisen möglich. In dieser Trilogie geht es um Zeitreisen, und die „Zeitreiselogik“, die man verwendet wird sogar mehrmals in den Filmen – sich teilweise widersprechend – erklärt, weil man die Handlung nicht verstehen kann, wenn man nicht über die Zeitreiselogik Bescheid weiß.
Schade nur, dass die in „Zurück in die Zukunft“ verwendete Zeitreiselogik von vorn bis hinten nicht zusammenpasst.
Trotzdem, hier geht es nicht nur um Zeitreisen, hier ändern die Protagonisten tatsächlich mehrmals – um nicht zu sagen: am laufenden Band – die Vergangenheit, und erleben die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.
Meiner Meinung nach – und trotz aller logischer Schwächen – ist diese Filmreihe mit Abstand das beste, was es bis heute an Zeitreisefilmen gibt; weder sind die Zeitreisen nur austauschbare „Plot-Device“, noch scheut man sich hier ernsthaft, die Zeitmaschine einzusetzen. Im Gegenteil: Ich hab so den Eindruck, in der Trilogie werden etliche Gedankenexperimente zuende gedacht.

Ach ja:  Wer Vorschläge für bessere oder logischere Zeitreisefilme hat, die ich hier nicht genannt habe: Immer her damit.

Ach, was: Egal ob logisch oder nicht, ich will sowieso alle Zeitreisefilme sehen, also auch her mit euren Vorschlägen für vielleicht nicht so gute Zeitreisefilme. ^^

Written by Heiko C. in: Bücher,Esoterisches,Filme,Technisches | Schlagwörter:

8 Comments »

  • Hallo, das ist seit langem das beste was ich über Zeitreisen gelesen habe. Sehr bündig und erfrischend geschrieben, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
    Ich selbst favorisiere die „unendliche Zeitlinien“ Theorie, alles andere wäre ein Fiasko und wie oben beschrieben immer mit vielen Fragen versehen. Die Meta Universentheorie löst auf einen Schlag alle Probleme. Nur sind eigentlich damit auch Zeitreisen „ad absurdum“ geführt. Können im Metauniversum richtige Zeitreisen funktionieren? ich glaube nicht, der Zeitreisende würde sofort bei seiner Ankunft die Zeitlinie kontaminieren und diese „abspalten“. Eine Rückkehr in die Zukunft ist gänzlich unmöglich, deswegen halte ich Zeitreisen für unmöglich!
    Übrigens hat vor einiger Zeit ein angeblicher Zeitreisender das Internet „verrückt“ gemacht. In aller Kürze, für alle die Ihn nicht kennen. Der Typ (Ardon Krep) hat in diversen Internetforen ein paar Vorhersagen für die Zukunft getroffen. Nur kurz, er hat folgende Ereignisse vorhergesagt:

    -den Tsunamie in Asien 2002 hat er Monatsgenau vorhergesagt
    -den Tod von Michael Jackson hat er mit einem Jahr „Toleranz“ vorhergesagt,

    Er hat noch viele weitere Vorhersagen getroffen, hoffen wir das sie nie eintreffen…

    Tupolew

    Comment | 23. Januar 2010
  • Heiko C.

    Hallo, danke für die netten Worte. Schön, dass sich einer meldet, der diesem Artikel folgen kann. 😉
    Die Materie ist aber auch verdammt schwer zu erklären.

    Was die „wahren Zeitreisen“ angeht, muss ich jedoch widersprechen. Ich finde nur die Zeitreisen sind „wahre Zeitreisen“, die es möglich machen, die Vergangenheit zu ändern.
    Wennn ich mit einer Zeitmaschine die Zeitline nicht ändern, und nicht in die Geschehnisse der Vergangenheit eingreifen könnte, wozu bräuchte ich dann überhaupt eine Zeitmaschine? Wär‘ doch dann irgendwie nicht wirklich nützlich, das Ding, oder?
    Von diesem Ardon Krep hatte ich vorher noch nicht gehört, hab mal jetzt aber nach dem ein wenig gegoogelt. Ist eine interessante Geschichte, ich kann mir aber wirklich nicht vorstellen, dass der echt ist. Diese „Abweichung“ von 2% (2% von was eigentlich?) bei den „Vorraussagen“, die er gemacht hat, erscheinen mir da ein bisschen zu gelegen zu kommen.
    Und wenn er beim Tsunami richtig lag, und bei Michael Jackson, so hat er sich doch bei anderen Dingen grundlegend geirrt, wie ich das gelesen habe, obwohl er diese zukünftigen Ereignisse sehr schwammig formuliert hat. Und richtig „geraten“, was Todesfälle, Wirtschaftskrisen oder auch Katastrophen angeht haben schon viele Menschen. Dafür braucht man keine Zeitreisen.

    Möchte mir jemand beweisen, dass er aus der Zukunft kommt, dann sage er mir bitte die Lottozahlen für die nächsten drei Wochen. Wenn die stimmen, dann glaub ich ihm. 😉

    Comment | 24. Januar 2010
  • Stimmt vollkommen!

    Die Multiversentheorie führt Zeitreisen ad absurdum. Es gibt keine Zeitreisenden, denn es ist tatsächlich nicht möglich „die eigene“ Zeitlinie zu ändern. Jedenfalls mit dem jetzigen technischem Verständnis.
    Zum Thema Ardon Krep, tatsächlich ist er ein richtiges Phänomen des Internets. Leute die ihn nicht aus der damaligen Zeit kannten und die Sache nur oberflächlich beleuchten, kommen sehr schwer klar mit ihm. Allerdings hatte der vermeintliche Zeitreisende auch direkten Kontakt zu Leuten, seine „Sprache“ war schon irre. Übrigens kam der Zeitreisende mehrfach zu uns, der zweite Ardon Krep war definitiv ein Fake! Bei dem ersten wäre ich mir nicht so sicher.

    Ich habe mir jetzt Deine Seite mal zu den Favoriten genommen, nette Diskussion…

    Schönen Sonntag,

    Tupolew

    Comment | 24. Januar 2010
  • Heiko C.

    Ich verstehe nicht, warum du das nicht für „wahre Zeitreisen“ hältst?! Ob der Zeitreisende streng genommen wieder in seinem Heimatuniversum landet, ist doch im Endeffekt nur eine semantische Kleinigkeit.
    Auch in „Zurück in die Zukunft“ schafft Marty am laufenden Band parallele Welten, diese sind jedoch – zumindest am Ende eines jeden Filmes – immer noch ähnlich genug, um für ihn als prinzipiell seine eigene durchzugehen.

    Ach ja, wenn du einen Link zum ganzen Interview mit dem ersten Ardon Krepp hast, das würde mich mal interessieren. Das könnte ich hier im Blog mal analysieren. ^^

    Comment | 24. Januar 2010
  • […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Heiko C., Heiko C. erwähnt. Heiko C. sagte: Im Blog: "Zeitreisen sind anstrengend…" angewandtes Kausalitätsgeschwurbel http://tinyurl.com/ye8ufdd #Zeitreisen #Paradoxa […]

    Pingback | 26. Januar 2010
  • order_by_rand

    Da hast du ja eines meiner Lieblingsthemen erwischt. Sehr schön.

    Hier gibt es einen schönen Film dazu:
    „Hitec: Zeitreisen – Ein Menschheitstraum“
    http://video.google.com/videoplay?docid=-6896101748661253282

    Comment | 26. Januar 2010
  • Endlich konnte ich den Sieger im Umgang mit Zeitparadoxa ermitteln – der Pokal geht (Überraschung!) an Star Trek, genauer, an – Tusch! – Captain Janeway. Ihre Antwort (in der Voyager-Folge mit dem bezeichnenden Titel „Timeless“) auf die Frage, wie man es erklären soll, wie man sich eine Nachricht aus der Zukunft schicken kann, die genau durch diese Nachricht gar nicht stattgefunden hat bzw. haben wird, lautet bestechend simpel:

    Es gar nicht erst versuchen.

    Applaus!!! STANDING OVATIONS!!! 😀

    Comment | 19. Januar 2011
  • Heiko C.

    Das nennt man wohl „lazy writing“. :-\ Aber andererseits macht es Doctor Who auch nicht anders: „People assume that time is a strict progression of cause to effect, but *actually* from a non-linear, non-subjective viewpoint – it’s more like a big ball of wibbly wobbly… time-y wimey… stuff.“ 😀

    Comment | 29. Januar 2011

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