Jan
05
2010

Das dumme an Zahlen: Man kann sie vergleichen.

Ein netter Link für euch, über den ich bei Twitter gestolpert bin. Da sieht man verschiedene Kostenfaktoren mal grafisch anschaulich aufbereitet:

http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/the-billion-dollar-gram/

Dass man mit den Bestechungsgeldern, die in Russland fließen locker einen Menschen zum Mars schicken könnte, lässt einen schon kopfschüttelnd zurück. Das Geld, das weltweit für Werbung ausgegeben wird, würde da sogar fast zweimal reichen, ebenso das Geld, das im Markt mit illegalen Drogen fließt.

Wenn man sich aber mal das „Worst Case Szenario“ der US-Finanzkrise anschaut, und dann mal mit dem relativ kleinen Betrag vergleicht, der reicht um alle Kinder der Welt (!) ein Jahr (!!) zu ernähren, dann möchte man nur noch kotzen.
Wie oft passt das kleine Rechteck in das große? Vielleicht 50/60 mal? Das hieße, dass man alle Kinder der Welt knapp EIN LEBEN LANG mit den Mitteln ernähren könnte, die wohl im Laufe der nächsten Zeit fließen, um das marode Finanzsystem der USA künstlich am Leben zu erhalten.

Und die Ausgaben im Irak-Krieg? Da möchte man gar nicht dran denken.
Erstaunlich auch, dass weltweit ebenso viel für Grußkarten und Yoga zusammen ausgegeben wird, wie für die Rettung des Amazonas. Irgendwie stimmen da doch die Prioritäten nicht wirklich oder?

Der Etat den die OPEC für die Folgen des Klimawandels bereitstellt, wirken neben den riesigen Gewinnen der OPEC einfach nur noch wie der sarkastische Stinkefinger, den die Ölmultis dem Rest der Welt zeigen.

Witzig auch, das Googles Rechteck fast schon so groß ist, dass man glauben mag, die könnten sich schon einen kleinen Krieg leisten, oder gegen China wettrüsten.

Was ist das bloß für eine Welt, in der Werte so saudumm verteilt werden?

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