Impactsuspect » Computerspielen ist offenbar das neue Haschischrauchen…
Jan
02
2010

Computerspielen ist offenbar das neue Haschischrauchen…

…zumindest aus Sicht der vielgepriesenen deutschen Leitkultur. Da werden nicht nur gewohnheitsmäßig schon Lanparties verboten, weil „Killerspiele“ wie „Counterstrike“ oder „Hello Kitty Fun Land“ gespielt werden sollen, nein, auch wenn ein Gamerverein für den guten Zweck Spenden sammeln möchte, wollen die karitativen (Anm.: bin mir jetzt unsicher, aber Wikipedia schreibt auch Karitas mit K vorne.) Vereine lieber nicht in Verbindung mit dem durch massenhaften Pixelmord gesammelten Blutgeld der spielesüchtigen Killerspieler gebracht werden.

Dass dieser Fall im letzten Jahr, der Fall der SOS-Kinderdörfer, welche kein Geld von Gamern haben wollten, kein Einzelfall war, zeigt sich nun. Auch die Deutsche Krebshilfe will mit den computerspielenden Baldamokläufern nichts zu tun haben. (Korrektur: Das Geld nehmen sie natürlich trotzdem, in Verbindung wollen sie aber nicht gebracht werden.)

Wenn man jetzt noch an die „Spieleverbrennung“ des Aktionsbündnisses Winnenden denkt, und an die Forderung Becksteins Killerspiele mit Gefängnis zu bestrafen, ergibt sich ein unschönes Gesamtbild.

Ich fand den Namen der Seite „Stigma Videospiele“, die sich mit der Diskriminierung von Games und Gamern beschäftigt, bisher immer ein wenig überdramatisierend. Das hat sich nun geändert. Was kommt als nächstes? Gamer in kleine Lager sperren?

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , , ,

5 Comments »

  • Rey

    Große Lager! ; )

    Die Seite hieß ursprünglich „Killerspiele – Gegenseite“. Aus guten Gründen sollte das „Killerspiel“ jedoch nicht im Namen auftauchen und einen besseren Namen als „Stigma Videospiele“ hatte man nicht gefunden.

    Comment | 2. Januar 2010
  • Moin.

    Meine Fresse, was geht denn nun ab????
    Man verliert immer mehr die Achtung vor der deutschen Regierung und Bevölkerung!!! Scheiß Volk!!!

    Comment | 2. Januar 2010
  • noita

    Sorry das ich schon wieder klugscheiße….aber karitativ= caritativ…. Kommt von den bösen Katholiken….also von der bösen Caritas *fg*

    Comment | 2. Januar 2010
  • […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Heiko C., Dennis Schulz erwähnt. Dennis Schulz sagte: http://bit.ly/5q7Rc0 – Dann hat es die Deutsche #Krebshilfe nicht nötig! Tsss…. […]

    Pingback | 2. Januar 2010
  • Maschinist

    Ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen: Das Geld nimmt die Krebshilfe selbstverständlich gern, so weit gediehen ist die Moral dann doch nicht.

    Comment | 2. Januar 2010

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  • Rey

    Große Lager! ; )

    Die Seite hieß ursprünglich „Killerspiele – Gegenseite“. Aus guten Gründen sollte das „Killerspiel“ jedoch nicht im Namen auftauchen und einen besseren Namen als „Stigma Videospiele“ hatte man nicht gefunden.

    Comment | 2. Januar 2010
  • Moin.

    Meine Fresse, was geht denn nun ab????
    Man verliert immer mehr die Achtung vor der deutschen Regierung und Bevölkerung!!! Scheiß Volk!!!

    Comment | 2. Januar 2010
  • noita

    Sorry das ich schon wieder klugscheiße….aber karitativ= caritativ…. Kommt von den bösen Katholiken….also von der bösen Caritas *fg*

    Comment | 2. Januar 2010
  • […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Heiko C., Dennis Schulz erwähnt. Dennis Schulz sagte: http://bit.ly/5q7Rc0 – Dann hat es die Deutsche #Krebshilfe nicht nötig! Tsss…. […]

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  • Maschinist

    Ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen: Das Geld nimmt die Krebshilfe selbstverständlich gern, so weit gediehen ist die Moral dann doch nicht.

    Comment | 2. Januar 2010

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…zumindest aus Sicht der vielgepriesenen deutschen Leitkultur. Da werden nicht nur gewohnheitsmäßig schon Lanparties verboten, weil „Killerspiele“ wie „Counterstrike“ oder „Hello Kitty Fun Land“ gespielt werden sollen, nein, auch wenn ein Gamerverein für den guten Zweck Spenden sammeln möchte, wollen die karitativen (Anm.: bin mir jetzt unsicher, aber Wikipedia schreibt auch Karitas mit K vorne.) Vereine lieber nicht in Verbindung mit dem durch massenhaften Pixelmord gesammelten Blutgeld der spielesüchtigen Killerspieler gebracht werden.

Dass dieser Fall im letzten Jahr, der Fall der SOS-Kinderdörfer, welche kein Geld von Gamern haben wollten, kein Einzelfall war, zeigt sich nun. Auch die Deutsche Krebshilfe will mit den computerspielenden Baldamokläufern nichts zu tun haben. (Korrektur: Das Geld nehmen sie natürlich trotzdem, in Verbindung wollen sie aber nicht gebracht werden.)

Wenn man jetzt noch an die „Spieleverbrennung“ des Aktionsbündnisses Winnenden denkt, und an die Forderung Becksteins Killerspiele mit Gefängnis zu bestrafen, ergibt sich ein unschönes Gesamtbild.

Ich fand den Namen der Seite „Stigma Videospiele“, die sich mit der Diskriminierung von Games und Gamern beschäftigt, bisher immer ein wenig überdramatisierend. Das hat sich nun geändert. Was kommt als nächstes? Gamer in kleine Lager sperren?

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