Impactsuspect » 2009 » Dezember
Dez
24
2009
--

Frohes Fest!

Und so. Erstaunlicherweise mal sogar weiße Weihnachten. Und da reden alle von Treibhauseffekt.

Und an alle 1337: Froh3 W18N!

Written by Heiko C. in: Allgemein |
Dez
18
2009
2

Dänisch für Anfänger: Julenisser

„Jul“ ist ja das dänische Wort für Weihnachten, und anders als in südlicheren europäischen Ländern gibt es in Dänemark nicht nur den Weihnachtsmann, der die Geschenke bringt, sondern auch die lustigen, kleinen, gnomenhaften Julenisser, eine Art Meinzelmännchen Heinzelmännchen, die dem Weihnachtsmann hilfreich zur Seite stehen, ganz ähnlich wie die Weihnachtselfen in den vereinigten Staaten.
Was wenige wissen: Es gibt noch andere, weniger bekannte Nisser in der dänischen Folklore.

Neben den Diakonisser, die vorwiegend in Kirchen zu finden sind, und sich von liegengebliebenen Oblaten und Meßwein ernähren, gibt es natürlich auch noch die „Geheimnisser“, die sich von verschwundenen Socken und Verschwörungstheorien ernähren.
Außerdem gibt es die in Strafvollzugsanstalten lebenden „Gefängnisser“.

Written by Heiko C. in: Linguistisches,Lustiges | Schlagwörter: , ,
Dez
18
2009
3

Das Nostalgie-Pink-Floyd-Bilderrätsel Teil 20

Ein klein wenig bilingual, dieses Rätsel, aber dafür umso einfacher:

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
16
2009
1

Der Rechtsfreie Raum – Preisträger November 2009

Trotzdem es ein klein wenig ruhig geworden ist, im netzpolitischen Tollhaus von Politik und Medien, ist es immerhin nicht ganz still geworden. Wöchentlich reicht es nicht mehr, um den Rechtsfreien Raum zu verleihen, aber in einem Monat kommt immer noch ein wenig zusammen.
Und was mussten wir uns diesen Sommer nicht alles schon anhören, bzw. durchlesen: Das Internet war unzählige Male ein „rechtsfreier Raum“, dank den Grünen wurde auch vor dem „bürgerrechtsfreien Raum“ gewarnt, und nicht zuletzt auch von der FDP vor dem „urheberrechtsfreien Raum“.

Während die Ex-Familienministerin von der Leyen sehr kreativ mit dieser unserer meistgehassten Phrase umging, und Stilblüten wie „moralfreier Raum“ und „rechtsfreier Chaosraum“ schuf, wähnte sich der Ex-Innenminister Schäuble am sichersten mit dem Bewährten, und baute die originale Phrase vom „rechtsfreien Raum“ in möglichst jede Wahlkampfveranstaltung ein.
Für manche wurde das Internet sogar zur „See der Gesetzlosigkeit“, eine Konstruktion, für deren Schaffung man schon sehr viel Fantasie und Kreativität benötigt.

Auch der neue Preisträger hat diese Phrase ein wenig abgewandelt. Vermutlich damit’s nicht langweilig wird, oder weil allen so langsam der „rechtsfreie Raum“ zu den Ohren herauskommt.
Die Rede ist natürlich von Jörg Ziercke, seines Zeichens Präsident des BKA. Es schuf unlängst, wie bei heise nachzulesen ist, den wunderbaren Phrasenmischling „Das Internet darf kein verfolgungsfreier Raum sein“.

Obwohl Ziercke sich in der Struktur streng an das Original der Phrase hält, fügt er in der Benutzung eine eigene Note hinzu: aus „rechtsfrei“ wird „verfolgungsfrei„.
FDP und Grüne spezifizieren in ihren Phrasenbastarden nur das Recht, dass ihrer Ansicht nach bald im Raum Internet vermisst wird (Bürgerrecht / Urheberrecht). Auch Frau von der Leyen schraubt nur ein wenig an der Bedeutung herum, wenn sie neue Phrasenkinder erschafft. „Rechtsfreier Chaosraum“ ist an sich – in der Gedankenwelt unserer Politiker – ja schon eine Tautologie. Ein Raum ohne Recht ist ein Chaos. Von einem „rechtsfreien Chaosraum“ zu sprechen ist also, als würde man von einem „in der Farbe sehr hellen, weißen, Schimmel“ sprechen.
Auch der „moralfreie Raum“ ist nicht so grundverschieden vom „rechtsfreien Raum„, wie man auf den ersten Blick denken möchte: Was ist „Moral“ denn anderes als ein System von Regeln, ganz ähnlich dem Recht?

Auch die „See der Gesetzlosigkeit“ ist im Grunde genommen das gleiche in seegrün. Eine „See“ ist im Grunde genommen ein Raum – bloss eben mit Wasser. Und die Gesetzlosigkeit ist rechtsfrei. Also auch hier bleibt man semantisch im Grunde beim Alten.

Der „verfolgungsfreie Raum“ des Herrn Ziercke ist allerdings etwas anderes, etwas neues. Als Kopf einer Strafverfolgungsbehörde weiß Herr Ziercke, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Immerhin gelten die Gesetze ja auch im Internet. Sein Problem mit dem Internet ist ein anderes: Wenn da alle sich unterhalten können, ohne dass man wo abhören kann, dann können die ja auch verbotene Sachen planen.
Zugegeben er formuliert es etwas anders, aber genau das ist im Grunde genommen, was er am Internet auszusetzen hat, daher auch die weise Wortwahl: „verfolgungsfreier Raum“.

Applaus Herrn Ziercke! Er hat sich den ersten Rechtsfreien Raum des Monats verdient!

Dez
16
2009
--
Dez
15
2009
5

Das Nostalgie-Pink-Floyd-Bilderrätsel Teil 19

Wieder ein Album:

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
12
2009
--

Horrorfilme, Remakes und lesbische Lebensweise

Ich kam mit ein paar Freunden neulich wieder dazu einen Klassiker des Horrorfilm zu schauen. Es handelt sich um „The Haunting“, eine Adaption des Romans „The Haunting of Hill House“ in der Version von Ray Wise aus dem Jahre 1963. Auf Deutsch heißt der Film „Bis das Blut gefriert“.

Das wohl letzte Mal davor hatte ich den Film gesehen, als ich so 14 war, und damals fand ich ihn wirklich gruselig, trotz – oder gerade weil – er sehr sparsam mit visuellen Effekten umgeht. Ähnlich wie „Blairwitch Projekt“ – den man nun mögen kann, oder auch nicht – oder jüngst „Paranormal Activity“ legt auch „The Haunting“ ein größeres Gewicht auf die Glaubwürdigkeit der Charaktere, als auf möglichst grausame Darstellung von Monstren, Spuk oder Verstümmelung. Aus heutiger Sicht mag man den Film daher vielleicht als „zahmen Gruselfilm“ bezeichnen, lässt man sich jedoch auf die grimme Atmosphäre ein, hält er immer noch den einen oder anderen Schrecken für den Betrachter bereit.

Hier eine Kurzzusammenfassung des Plots, wer den Film lieber erst sehen will, der soll mal woanders hinlesen. SPOILERALARM!!!! …sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

Irgendwo in Neuengland gibt es eine alte Villa namens „Hill House“. Im Laufe der Jahre sind dort zahlreiche Bewohner ums Leben gekommen, zuletzt die Tochter des Erbauers, die ihr ganzes Leben lang ihr Kinderzimmer nicht verlassen hat, und schließlich als greise Frau in ihrem Bett starb, weil ihre Zugehfrau sich statt aufzupassen auf dem Balkon lieber mit einem Mann vergnügt hat.
Die Zugehfrau erbt ungerechterweise den alten Kasten, und erhängt sich schließlich in der Bibliothek des Hauses. Seitdem heißt es, in dem Haus spuke es.
Ein Parapsychologe (Dr. Markway) will es dann irgendwann genau wissen, und mietet das Haus von der Besitzerin, um die Spukereignisse zu dokumentieren. Die Besitzerin warnt, dass das Haus nur Ärger mache, und schickt ihren dandyhaften Neffen Luke mit, um bei den Experimenten zu helfen.
Als Menschen, die schon mal übersinnliche Erfahrungen gemacht haben werden auch noch die telepathisch begabte Thea und die perspektivlose Eleanore eingeladen.
Alle werden sie von der Haushälterin begrüßt, die ein wenig an Frau Blücher aus Frankenstein Junior erinnert, und mehrmals darauf hinweist, dass sie nachts nicht im Haus ist, und keiner hört, wenn wer schreit. In der ersten Nacht hören Thea und Eleanor ein unheimliches gleichmäßiges Klopfen, dass durch das Haus zu wandern scheint. Zudem ist noch ein seltsames Schnüffeln zu hören.
Beide geraten in Panik, bis das Klopfen abrupt aufhört. Sie öffnen schließlich die Tür um nachzusehen, was los war, und treffen auf Luke und Dr. Markway, die sich im Garten herumgetrieben haben, um einen Hund zu suchen.
Immer mehr merkwürdige Ereignisse finden statt, so findet sich eine merkwürdige Schrift an der Wand, Eleanor hört es des Nachts wieder Klopfen und andere Geräusche, und verliert langsam den Verstand. Am Ende ist sie davon überzeugt, dass das Haus sie selbst will, und ist in geistig derart desolater Verfassung, dass sie das sogar gut findet.
Im ganzen Film finden sich nur wenige wirkliche Ereignisse, die sich nicht auf die Einbildung der schwachen Psyche von Eleanor zurückführen lassen. Einmal die Klopfgeräusche des nachts, die Thea immerhin das erste mal auch hört und später dann eine Tür, die sich nach innen biegt, als wäre sie aus Gummi, ein Ereignis, dass alle 4 sehen. Bis zu letzteren Ereignis könnte man auf die Idee kommen, in dem Haus spuke es garnicht. Auch der Bodycount ist hier für das Genre eher zurückhaltend: In der gesamten Haupthandlung stirbt nur ein Mensch.

1999 kam dann ein Remake, dass ebenfalls „The Haunting“ hieß, diesmal auf Deutsch „Das Geisterschloss“. Als erster Unterschied zum Original fällt auf, dass hier keineswegs mit Effekten und kreativen Todesfällen gespart wurde. Hier sieht man durchsichtige Geister alà Ghostbusters, dort wird Owen Wilson der Kopf abgesäbelt. Auch die Vorgeschichte des Hauses ist um ein gutes geschüttelt Maß spektakulärer als im Original. Wo 1963 der Erbauer des Hauses nur ein wenig exzentrisch war, hat er im Remake im überdimenionalen Kamin des Hauses Kinder verbrannt.
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich vom Remake – gelinde gesagt – enttäuscht war, wenn auch nicht überrascht.
Noch etwas, dass mir aufgefallen ist, als ich den Film dann irgendwann auf Video gesehen habe: Die hier von Cathrine Zeta Jones gespielte Thea scheint im Remake lesbisch zu sein. Das spielt im Rest des Filmes kaum eine Rolle, und gerade deshalb hat mich das ein wenig überrascht, … bis ich dann mal wieder das Original sah.

Damals ist es mir nie aufgefallen, denn im Grunde ist es recht subtil gemacht, aber Thea ist auch schon im Original scheinbar lesbisch, und zudem in Eleanor zumindest verknallt. In der ersten Nacht nutzt sie den Moment der Erleichterung nachdem das Geklopfe aufgehört hat, um Eleanor mitzuteilen, dass sie sich „nach Wärme“ sehnt, wenn sie mit solchen Schreckmomenten konfrontiert ist – während die beiden noch Arm in Arm zusammen im Bett liegen. Später reagiert sich mit einem belustigten „Nein!“ auf die Frage, ob sie verheiratet sei, als sei dies die dämlichste Frage, die man ihr überhaupt je gestellt habe, und den ganzen Film über wird sie nicht müde zu betonen, dass Dr. Markway kein Interesse an Eleanor hat, die bis über beide Ohren in ihn verknallt ist.
Außerdem scheint Theas Körpersprache und Verhalten stets und ständig darauf hinzudeuten, dass sie Eleanor aus vollen Rohren anbaggert.
Eleanor merkt zuerst nicht, dass Thea ein romantisches Interesse an ihr hat, und als sie es dann merkt, reagiert sie offen feindselig. Das gipfelt dann schließlich darin, dass sie Thea wutschnaubend vor die Füße wirft, dass sie „widernatürlich“ sei, was Thea zusehends sehr verletzt.

Nun kann man dies alles auch anders deuten. Das „widernatürlich“ könnte ebensogut auf Theas telepathische Begabung zurückzuführen sein, welche allerdings keine allzu große Rolle im Rest des Filmes spielt. All die anderen Anzeichen kann man leicht übersehen, doch ist es in alten Filmen üblich gewesen, Homosexualität nur sehr subtil darzustellen, weil eine von der Kirche aufgezwungene Selbstzensur die Thematisierung selbiger in Hollywoodfilmen strikt verboten hat. Allein die Zweideutigkeit genannter Szenen würde ich also eindeutig nennen, gerade auch wenn man sich das Resümee von Regisseur Robert Wise ansieht. Seine Filme sind gerne mal unter der Oberfläche gesellschaftskritisch, auch wenn sie oberflächlich als Horror- oder Science-Fiction-Filme daherspazieren. Zu nennen sei da nur „Der Tag an dem die Erde stillstand“, ein SF-Film, der im Grunde eine bitterböse Gesellschaftskritik ist, oder „House on Telegraph Hill“, ein Psychothriller, der fast nebenbei das Grauen des Holocaust aufgreift.
Schade, dass im Remake von „The Haunting“ so wenig Gesellschaftskritik übriggeblieben ist. Wieder ein Remake, dass um die tiefere Bedeutung erleichtert wurde, wie so viele von Filmen aus der Zeit.

Written by Heiko C. in: Filme,Gesellschaftliches,Gruseliges,Psychologisches | Schlagwörter: , ,
Dez
12
2009
7

Das Nostalgie-Pink-Floyd-Bilderrätsel Teil 18

Es handelt sich heute wieder um ein Album:

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
12
2009
1

Native American myths – cold ones – vampires!!!

Hello zere! Today is english speaking day! On english speaking days I will translate each one of my most popular articles into ze language of english, to introduce zem to a worldwide audience.
This way I will achieve ze world domination. Har Har.

And now to my most viewed article „Indianische Legenden – Kalte Wesen – Vampire“ but translated into english:

Every day some people stumble across my blog, searching for „cold ones“, „native american legends vampires“, „vapire the cold one“ or, or, or. That is of course connected to the hype of those unspeakable vampire-books by Susanne Meier Stephanie Meyer or the movie adaptations of those.
Since all those seekers in the digital desert – who appear to come mostly from lower saxony – only find my two rants (both in german) of the first two twilight books, and may be dissapointed of that, I just type this article now as a peace offering.

Update1: Maybe here you will find what you were searching for. I have searched some native american legends for vampires: LINK (in german)

Vampires (in german) are incredibly cool. Terrifying cool. Even terrifying and cool. And for the sake of peace „beautiful and/but dangerous“, as Susanne Meier Stephanie Meyer gets not tired to state in her books. But not if they glitter. If those bastards think they have to feed of our blood, they should at least have the courtesy to turn to ashes in the sunlight. Everything else is ridiculous and stupid and not cool at all.

But as said, this is a peace offering. Here some pictures of vampires:

Update2: Wellywell, the pictiures I had linked here disappeared from deviant art, as it seems. Maybe because this article generated too much traffic? Who knows.
Well, then I have to draw some myself. Might take a while.

Update3: Here my first own vampire picture:


skating nosferatu

Update4: And another one:

jolly emo-vampire

Update3: Maybe here is a site that might interest you as well: www.kaltewesen.de 😉

Update4: And another little clue for you: Since books and movie as well are in english language, you might find the site Bella is searching the interwebs for – if existing – most likely better, if you search for „cold ones native american legends“ or „cold ones indian legends“.
I hope that helps. If anyone ever finds those bastards of websites featured in the movie, I would be delighted to know about them.
Thanks.

Written by Heiko C. in: Bücher,English speaking day,Filme | Schlagwörter: , ,
Dez
11
2009
1

Die Wahl zum Rechtsfreien Raum des Monats November

„Ich liebe Abgabetermine. Ich liebe das zischende Geräusch, das sie machen, wenn sie verstreichen.“
Douglas Adams

So mit reichlicher Verspätung will ich nun mal zusammenfassen, welche Kandidaten sich diesen Monat angesammelt haben.

1. Herr Uhl natürlich. Der hat zwar schon den 18. RRW gewonnen, aber der war ja im November, also wird er hier nochmal nominiert. Für sein „obrigkeitsstaatliches“ Geschwurbel hat er das auch verdient, wie ich denke.

2. Der BKA-Chef Jörg Zierke fordert eine „klare rechtliche Regelung“ um nun auch noch VoIP abhören zu dürfen, und spricht vom Internet als „verfolgungsfreiem Raum“.

3. Jasper von Altenbockum für seinen Kommentar bei FAZ.net mit dem Titel: „World Wide Wirrwarr“, indem er diese Phrase in Reinform benutzt. Dafür hat er bei Netzpolitik immerhin schon den „rechtsfreien Raum des Tages“ bekommen. Wusste gar nicht, dass der jetzt tageweise verliehen wird, dann kann ich mich ja eigentlich zur Ruhe setzten. 😉 (Link Netzpolitik)

Abstimmung wie immer hier in den Kommentaren (wenn ihr anonym bleiben wollt: Emailadressen werden nicht angezeigt) oder wie immer auch wieder im Petitionsforum.

Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben Kandidaten herauszusuchen. Die Abstimmung läuft bis 15.11.09. Viel Spass!

Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes

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Dez
24
2009
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Frohes Fest!

Und so. Erstaunlicherweise mal sogar weiße Weihnachten. Und da reden alle von Treibhauseffekt.

Und an alle 1337: Froh3 W18N!

Written by Heiko C. in: Allgemein |
Dez
18
2009
2

Dänisch für Anfänger: Julenisser

„Jul“ ist ja das dänische Wort für Weihnachten, und anders als in südlicheren europäischen Ländern gibt es in Dänemark nicht nur den Weihnachtsmann, der die Geschenke bringt, sondern auch die lustigen, kleinen, gnomenhaften Julenisser, eine Art Meinzelmännchen Heinzelmännchen, die dem Weihnachtsmann hilfreich zur Seite stehen, ganz ähnlich wie die Weihnachtselfen in den vereinigten Staaten.
Was wenige wissen: Es gibt noch andere, weniger bekannte Nisser in der dänischen Folklore.

Neben den Diakonisser, die vorwiegend in Kirchen zu finden sind, und sich von liegengebliebenen Oblaten und Meßwein ernähren, gibt es natürlich auch noch die „Geheimnisser“, die sich von verschwundenen Socken und Verschwörungstheorien ernähren.
Außerdem gibt es die in Strafvollzugsanstalten lebenden „Gefängnisser“.

Written by Heiko C. in: Linguistisches,Lustiges | Schlagwörter: , ,
Dez
18
2009
3

Das Nostalgie-Pink-Floyd-Bilderrätsel Teil 20

Ein klein wenig bilingual, dieses Rätsel, aber dafür umso einfacher:

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
16
2009
1

Der Rechtsfreie Raum – Preisträger November 2009

Trotzdem es ein klein wenig ruhig geworden ist, im netzpolitischen Tollhaus von Politik und Medien, ist es immerhin nicht ganz still geworden. Wöchentlich reicht es nicht mehr, um den Rechtsfreien Raum zu verleihen, aber in einem Monat kommt immer noch ein wenig zusammen.
Und was mussten wir uns diesen Sommer nicht alles schon anhören, bzw. durchlesen: Das Internet war unzählige Male ein „rechtsfreier Raum“, dank den Grünen wurde auch vor dem „bürgerrechtsfreien Raum“ gewarnt, und nicht zuletzt auch von der FDP vor dem „urheberrechtsfreien Raum“.

Während die Ex-Familienministerin von der Leyen sehr kreativ mit dieser unserer meistgehassten Phrase umging, und Stilblüten wie „moralfreier Raum“ und „rechtsfreier Chaosraum“ schuf, wähnte sich der Ex-Innenminister Schäuble am sichersten mit dem Bewährten, und baute die originale Phrase vom „rechtsfreien Raum“ in möglichst jede Wahlkampfveranstaltung ein.
Für manche wurde das Internet sogar zur „See der Gesetzlosigkeit“, eine Konstruktion, für deren Schaffung man schon sehr viel Fantasie und Kreativität benötigt.

Auch der neue Preisträger hat diese Phrase ein wenig abgewandelt. Vermutlich damit’s nicht langweilig wird, oder weil allen so langsam der „rechtsfreie Raum“ zu den Ohren herauskommt.
Die Rede ist natürlich von Jörg Ziercke, seines Zeichens Präsident des BKA. Es schuf unlängst, wie bei heise nachzulesen ist, den wunderbaren Phrasenmischling „Das Internet darf kein verfolgungsfreier Raum sein“.

Obwohl Ziercke sich in der Struktur streng an das Original der Phrase hält, fügt er in der Benutzung eine eigene Note hinzu: aus „rechtsfrei“ wird „verfolgungsfrei„.
FDP und Grüne spezifizieren in ihren Phrasenbastarden nur das Recht, dass ihrer Ansicht nach bald im Raum Internet vermisst wird (Bürgerrecht / Urheberrecht). Auch Frau von der Leyen schraubt nur ein wenig an der Bedeutung herum, wenn sie neue Phrasenkinder erschafft. „Rechtsfreier Chaosraum“ ist an sich – in der Gedankenwelt unserer Politiker – ja schon eine Tautologie. Ein Raum ohne Recht ist ein Chaos. Von einem „rechtsfreien Chaosraum“ zu sprechen ist also, als würde man von einem „in der Farbe sehr hellen, weißen, Schimmel“ sprechen.
Auch der „moralfreie Raum“ ist nicht so grundverschieden vom „rechtsfreien Raum„, wie man auf den ersten Blick denken möchte: Was ist „Moral“ denn anderes als ein System von Regeln, ganz ähnlich dem Recht?

Auch die „See der Gesetzlosigkeit“ ist im Grunde genommen das gleiche in seegrün. Eine „See“ ist im Grunde genommen ein Raum – bloss eben mit Wasser. Und die Gesetzlosigkeit ist rechtsfrei. Also auch hier bleibt man semantisch im Grunde beim Alten.

Der „verfolgungsfreie Raum“ des Herrn Ziercke ist allerdings etwas anderes, etwas neues. Als Kopf einer Strafverfolgungsbehörde weiß Herr Ziercke, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Immerhin gelten die Gesetze ja auch im Internet. Sein Problem mit dem Internet ist ein anderes: Wenn da alle sich unterhalten können, ohne dass man wo abhören kann, dann können die ja auch verbotene Sachen planen.
Zugegeben er formuliert es etwas anders, aber genau das ist im Grunde genommen, was er am Internet auszusetzen hat, daher auch die weise Wortwahl: „verfolgungsfreier Raum“.

Applaus Herrn Ziercke! Er hat sich den ersten Rechtsfreien Raum des Monats verdient!

Dez
16
2009
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Netzpolitik im Wandel der Zeiten – Was ist euch lieber?

Dez
15
2009
5

Das Nostalgie-Pink-Floyd-Bilderrätsel Teil 19

Wieder ein Album:

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
12
2009
--

Horrorfilme, Remakes und lesbische Lebensweise

Ich kam mit ein paar Freunden neulich wieder dazu einen Klassiker des Horrorfilm zu schauen. Es handelt sich um „The Haunting“, eine Adaption des Romans „The Haunting of Hill House“ in der Version von Ray Wise aus dem Jahre 1963. Auf Deutsch heißt der Film „Bis das Blut gefriert“.

Das wohl letzte Mal davor hatte ich den Film gesehen, als ich so 14 war, und damals fand ich ihn wirklich gruselig, trotz – oder gerade weil – er sehr sparsam mit visuellen Effekten umgeht. Ähnlich wie „Blairwitch Projekt“ – den man nun mögen kann, oder auch nicht – oder jüngst „Paranormal Activity“ legt auch „The Haunting“ ein größeres Gewicht auf die Glaubwürdigkeit der Charaktere, als auf möglichst grausame Darstellung von Monstren, Spuk oder Verstümmelung. Aus heutiger Sicht mag man den Film daher vielleicht als „zahmen Gruselfilm“ bezeichnen, lässt man sich jedoch auf die grimme Atmosphäre ein, hält er immer noch den einen oder anderen Schrecken für den Betrachter bereit.

Hier eine Kurzzusammenfassung des Plots, wer den Film lieber erst sehen will, der soll mal woanders hinlesen. SPOILERALARM!!!! …sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

Irgendwo in Neuengland gibt es eine alte Villa namens „Hill House“. Im Laufe der Jahre sind dort zahlreiche Bewohner ums Leben gekommen, zuletzt die Tochter des Erbauers, die ihr ganzes Leben lang ihr Kinderzimmer nicht verlassen hat, und schließlich als greise Frau in ihrem Bett starb, weil ihre Zugehfrau sich statt aufzupassen auf dem Balkon lieber mit einem Mann vergnügt hat.
Die Zugehfrau erbt ungerechterweise den alten Kasten, und erhängt sich schließlich in der Bibliothek des Hauses. Seitdem heißt es, in dem Haus spuke es.
Ein Parapsychologe (Dr. Markway) will es dann irgendwann genau wissen, und mietet das Haus von der Besitzerin, um die Spukereignisse zu dokumentieren. Die Besitzerin warnt, dass das Haus nur Ärger mache, und schickt ihren dandyhaften Neffen Luke mit, um bei den Experimenten zu helfen.
Als Menschen, die schon mal übersinnliche Erfahrungen gemacht haben werden auch noch die telepathisch begabte Thea und die perspektivlose Eleanore eingeladen.
Alle werden sie von der Haushälterin begrüßt, die ein wenig an Frau Blücher aus Frankenstein Junior erinnert, und mehrmals darauf hinweist, dass sie nachts nicht im Haus ist, und keiner hört, wenn wer schreit. In der ersten Nacht hören Thea und Eleanor ein unheimliches gleichmäßiges Klopfen, dass durch das Haus zu wandern scheint. Zudem ist noch ein seltsames Schnüffeln zu hören.
Beide geraten in Panik, bis das Klopfen abrupt aufhört. Sie öffnen schließlich die Tür um nachzusehen, was los war, und treffen auf Luke und Dr. Markway, die sich im Garten herumgetrieben haben, um einen Hund zu suchen.
Immer mehr merkwürdige Ereignisse finden statt, so findet sich eine merkwürdige Schrift an der Wand, Eleanor hört es des Nachts wieder Klopfen und andere Geräusche, und verliert langsam den Verstand. Am Ende ist sie davon überzeugt, dass das Haus sie selbst will, und ist in geistig derart desolater Verfassung, dass sie das sogar gut findet.
Im ganzen Film finden sich nur wenige wirkliche Ereignisse, die sich nicht auf die Einbildung der schwachen Psyche von Eleanor zurückführen lassen. Einmal die Klopfgeräusche des nachts, die Thea immerhin das erste mal auch hört und später dann eine Tür, die sich nach innen biegt, als wäre sie aus Gummi, ein Ereignis, dass alle 4 sehen. Bis zu letzteren Ereignis könnte man auf die Idee kommen, in dem Haus spuke es garnicht. Auch der Bodycount ist hier für das Genre eher zurückhaltend: In der gesamten Haupthandlung stirbt nur ein Mensch.

1999 kam dann ein Remake, dass ebenfalls „The Haunting“ hieß, diesmal auf Deutsch „Das Geisterschloss“. Als erster Unterschied zum Original fällt auf, dass hier keineswegs mit Effekten und kreativen Todesfällen gespart wurde. Hier sieht man durchsichtige Geister alà Ghostbusters, dort wird Owen Wilson der Kopf abgesäbelt. Auch die Vorgeschichte des Hauses ist um ein gutes geschüttelt Maß spektakulärer als im Original. Wo 1963 der Erbauer des Hauses nur ein wenig exzentrisch war, hat er im Remake im überdimenionalen Kamin des Hauses Kinder verbrannt.
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich vom Remake – gelinde gesagt – enttäuscht war, wenn auch nicht überrascht.
Noch etwas, dass mir aufgefallen ist, als ich den Film dann irgendwann auf Video gesehen habe: Die hier von Cathrine Zeta Jones gespielte Thea scheint im Remake lesbisch zu sein. Das spielt im Rest des Filmes kaum eine Rolle, und gerade deshalb hat mich das ein wenig überrascht, … bis ich dann mal wieder das Original sah.

Damals ist es mir nie aufgefallen, denn im Grunde ist es recht subtil gemacht, aber Thea ist auch schon im Original scheinbar lesbisch, und zudem in Eleanor zumindest verknallt. In der ersten Nacht nutzt sie den Moment der Erleichterung nachdem das Geklopfe aufgehört hat, um Eleanor mitzuteilen, dass sie sich „nach Wärme“ sehnt, wenn sie mit solchen Schreckmomenten konfrontiert ist – während die beiden noch Arm in Arm zusammen im Bett liegen. Später reagiert sich mit einem belustigten „Nein!“ auf die Frage, ob sie verheiratet sei, als sei dies die dämlichste Frage, die man ihr überhaupt je gestellt habe, und den ganzen Film über wird sie nicht müde zu betonen, dass Dr. Markway kein Interesse an Eleanor hat, die bis über beide Ohren in ihn verknallt ist.
Außerdem scheint Theas Körpersprache und Verhalten stets und ständig darauf hinzudeuten, dass sie Eleanor aus vollen Rohren anbaggert.
Eleanor merkt zuerst nicht, dass Thea ein romantisches Interesse an ihr hat, und als sie es dann merkt, reagiert sie offen feindselig. Das gipfelt dann schließlich darin, dass sie Thea wutschnaubend vor die Füße wirft, dass sie „widernatürlich“ sei, was Thea zusehends sehr verletzt.

Nun kann man dies alles auch anders deuten. Das „widernatürlich“ könnte ebensogut auf Theas telepathische Begabung zurückzuführen sein, welche allerdings keine allzu große Rolle im Rest des Filmes spielt. All die anderen Anzeichen kann man leicht übersehen, doch ist es in alten Filmen üblich gewesen, Homosexualität nur sehr subtil darzustellen, weil eine von der Kirche aufgezwungene Selbstzensur die Thematisierung selbiger in Hollywoodfilmen strikt verboten hat. Allein die Zweideutigkeit genannter Szenen würde ich also eindeutig nennen, gerade auch wenn man sich das Resümee von Regisseur Robert Wise ansieht. Seine Filme sind gerne mal unter der Oberfläche gesellschaftskritisch, auch wenn sie oberflächlich als Horror- oder Science-Fiction-Filme daherspazieren. Zu nennen sei da nur „Der Tag an dem die Erde stillstand“, ein SF-Film, der im Grunde eine bitterböse Gesellschaftskritik ist, oder „House on Telegraph Hill“, ein Psychothriller, der fast nebenbei das Grauen des Holocaust aufgreift.
Schade, dass im Remake von „The Haunting“ so wenig Gesellschaftskritik übriggeblieben ist. Wieder ein Remake, dass um die tiefere Bedeutung erleichtert wurde, wie so viele von Filmen aus der Zeit.

Written by Heiko C. in: Filme,Gesellschaftliches,Gruseliges,Psychologisches | Schlagwörter: , ,
Dez
12
2009
7

Das Nostalgie-Pink-Floyd-Bilderrätsel Teil 18

Es handelt sich heute wieder um ein Album:

Written by Heiko C. in: Spass und Spiel | Schlagwörter:
Dez
12
2009
1

Native American myths – cold ones – vampires!!!

Hello zere! Today is english speaking day! On english speaking days I will translate each one of my most popular articles into ze language of english, to introduce zem to a worldwide audience.
This way I will achieve ze world domination. Har Har.

And now to my most viewed article „Indianische Legenden – Kalte Wesen – Vampire“ but translated into english:

Every day some people stumble across my blog, searching for „cold ones“, „native american legends vampires“, „vapire the cold one“ or, or, or. That is of course connected to the hype of those unspeakable vampire-books by Susanne Meier Stephanie Meyer or the movie adaptations of those.
Since all those seekers in the digital desert – who appear to come mostly from lower saxony – only find my two rants (both in german) of the first two twilight books, and may be dissapointed of that, I just type this article now as a peace offering.

Update1: Maybe here you will find what you were searching for. I have searched some native american legends for vampires: LINK (in german)

Vampires (in german) are incredibly cool. Terrifying cool. Even terrifying and cool. And for the sake of peace „beautiful and/but dangerous“, as Susanne Meier Stephanie Meyer gets not tired to state in her books. But not if they glitter. If those bastards think they have to feed of our blood, they should at least have the courtesy to turn to ashes in the sunlight. Everything else is ridiculous and stupid and not cool at all.

But as said, this is a peace offering. Here some pictures of vampires:

Update2: Wellywell, the pictiures I had linked here disappeared from deviant art, as it seems. Maybe because this article generated too much traffic? Who knows.
Well, then I have to draw some myself. Might take a while.

Update3: Here my first own vampire picture:


skating nosferatu

Update4: And another one:

jolly emo-vampire

Update3: Maybe here is a site that might interest you as well: www.kaltewesen.de 😉

Update4: And another little clue for you: Since books and movie as well are in english language, you might find the site Bella is searching the interwebs for – if existing – most likely better, if you search for „cold ones native american legends“ or „cold ones indian legends“.
I hope that helps. If anyone ever finds those bastards of websites featured in the movie, I would be delighted to know about them.
Thanks.

Written by Heiko C. in: Bücher,English speaking day,Filme | Schlagwörter: , ,
Dez
11
2009
1

Die Wahl zum Rechtsfreien Raum des Monats November

„Ich liebe Abgabetermine. Ich liebe das zischende Geräusch, das sie machen, wenn sie verstreichen.“
Douglas Adams

So mit reichlicher Verspätung will ich nun mal zusammenfassen, welche Kandidaten sich diesen Monat angesammelt haben.

1. Herr Uhl natürlich. Der hat zwar schon den 18. RRW gewonnen, aber der war ja im November, also wird er hier nochmal nominiert. Für sein „obrigkeitsstaatliches“ Geschwurbel hat er das auch verdient, wie ich denke.

2. Der BKA-Chef Jörg Zierke fordert eine „klare rechtliche Regelung“ um nun auch noch VoIP abhören zu dürfen, und spricht vom Internet als „verfolgungsfreiem Raum“.

3. Jasper von Altenbockum für seinen Kommentar bei FAZ.net mit dem Titel: „World Wide Wirrwarr“, indem er diese Phrase in Reinform benutzt. Dafür hat er bei Netzpolitik immerhin schon den „rechtsfreien Raum des Tages“ bekommen. Wusste gar nicht, dass der jetzt tageweise verliehen wird, dann kann ich mich ja eigentlich zur Ruhe setzten. 😉 (Link Netzpolitik)

Abstimmung wie immer hier in den Kommentaren (wenn ihr anonym bleiben wollt: Emailadressen werden nicht angezeigt) oder wie immer auch wieder im Petitionsforum.

Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben Kandidaten herauszusuchen. Die Abstimmung läuft bis 15.11.09. Viel Spass!