Impactsuspect » XV. Rechtsfreier Raum der Woche
Okt
12
2009

XV. Rechtsfreier Raum der Woche

Ja, nun ist es so weit, der 15 Rechtsfreie Raum der Woche, und der 2. Rechtsfreie Raum der Woche nach den Bundestagswahlen soll nun verliehen werden. Wer ist der Gewinner mit über 50% der Stimmen, sowohl hier als auch im Petitionsforum?

Folgender:


Buddha Bodo Hombach, einer der Eisheiligen der Deutschen Holzmedienszene

Bodo Hombach zeigt in seinem kleinen Verbalkunstwerk „Das Internetmanifest – eher eine Nebelkerze als ein Suchscheinwerfer“, das man noch so lange im Geschäft sein kann, und es doch schafft mit vielen Worten wenig Sinn zu transportieren. Aber vielleicht ist das eine ja auch die Voraussetzung für das andere?
In der Werbung und in der Politik werden ja oftmals Sätze nicht geschmiedet, um dem Zuhörer eine möglichst klare und präzise Faktenlage zu präsentieren, sondern um Gefühle auszulösen, deren Auslösung beim Rezipienten man für wünschenswert hält. Aus welchen schrägen Gründen auch immer.
Und wenn man nur auf den inneren Klang seiner Worte hört, und nicht versucht einen faktischen Sinn in ihnen zu finden, macht Bodo Hombach das in seinem Text sogar recht gut. Besser noch als seine Mitpreisträger Wefing oder Güldner es vermögen.
Güldner, der ja zugegeben hat „nur provozieren zu wollen“ springt dem Leser förmlich an die Gurgel, mit seinen Verbalattacken. Heinrich Wefing hingegen vertritt in seinen Wortkunstwerken eine elitäre „Ich-bin-sowieso-im-Recht“-Einstellung so vehement, dass er niemanden überzeugen kann, der nicht sowieso seiner Meinung ist.
Bodo Hombach stellt es geschickter an. Sein Text liest sich – vom Sinngehalt einmal abgesehen – wie ein freundliches aber enttäuschtes „Kommt, Jungs! Ihr wisst es doch besser!“
Man kann beim lesen förmlich vor seinem inneren Auge sehen, wie Onkel Hombach einen über seine Brille hinweg anschaut, und enttäuscht den Kopf schüttelt. „Von Euch hätte ich mehr erwartet.“, scheint er zu sagen, „Ich weiß, doch, dass ihr es besser könnt, Jungs!“
Aber nehmt nicht mein Wort für diesen Umstand, schaut euch folgende Beispiele an:

Ein neues Thema vagabundiert durch die Landschaft, und man darf sich fragen, warum es jetzt erst Bewegung auslöst.

So leitet Herr Hombach seinen Artikel über das Internet ein. Klingt sachlich? Ist es aber nicht, wobei die Tücke im Detail liegt. Das neue Thema vagabundiert. Vagabundieren ist kein sehr positiv besetzter Begriff, denn wie nennt man einen Vagabunden heute in der Vulgärprache? Einen Penner.
Der Penner, von dem Herr Homach hier spricht ist das Thema Internet. Es vagabundiert durch die Lande, und schnorrt – so könnte man schließen – sich bei der bodenständigen Deutschen Presse durch. Hast ‚de mal ne Mark? Fragt das Thema Internet heute die Bild, morgen die FAZ.
Kein Wunder, dass sich Herr Hombach wundert, warum erst jetzt „Leute“ gegen das Internet vorgehen.
Ihr mögt das kleinkariert finden, aber warum benutzt Herr Hombach denn das Wort „vagabundiert“ und nicht etwa z. B. das deutlich positiver besetzte Wort „strolcht“?

Neuere historische Forschung schreibt ausgerechnet den damaligen Freibeutern und Piraten zur See vorbildliche Organisationsstrukturen und ein sozial durchkomponiertes Regelwerk zu.

Diese Passage kommt aus dem Nichts und verschwindet dort auch gleich wieder. Man fragt sich was „Piraten zur See“ mit Internet und Medien zu tun haben. Spielt Herr Hombach hier auf die Piratenpartei an? Vermutlich, aber die hat weder was mit dem Internetmanifest zu tun, noch kommt sie als solche im genannten Text vor. Die obigen Zeilen sind schon die einzigen, die was mit Piraten welcher Art auch immer zu tun haben.

Deshalb zunächst einmal herzlichen Dank an die, die die Debatte aufnehmen und weiterführen, wie kontrovers auch immer. Denn es geht zunächst um nichts anderes als die Unterbrechung der Verdrängungsspirale („Das ist zu komplex, um erörtert zu werden“). […] In diesem Vakuum tut es geradezu wohl, wenn ein Disput entsteht, und es tut auch gar nicht weh, sich Widerspruch einzufangen. […]

Auch dies klingt wie die Worte eines gestrengen doch wohlmeinenden Vaters. „Es ist ja in Ordnung, wenn du andere Ansichten hast, aber wir müssen doch darüber reden können!“ Eine Stimme der Vernunft die den Dialog wünscht.
Es gibt auch Stellen in dem Text wo Herr Hombach den Sperrengegnern recht gibt, und ihnen ihre Ernsthaftigkeit bescheinigt:

Die bekannten Vordenker des Internets sind hier allerdings unverdächtig. Ihre Ablehnung der Sperrungsstrategie der Ministerin von der Leyen ist nicht Fundamentalopposition. Sie machen eigene Vorschläge zur wirksameren Bekämpfung. Massenhaft, ehrlich und konkret. Diese ernst zu nehmen ist sicher zielführend. Wie schön wäre es, den direkten Dialog mit denen aufnehmen zu können. Dolmetscher und Vermittler sind gefragt.

Auch das ist sehr schlau. Dann ist man erst mal gewillt dieser Stimme der Vernunft zu lauschen; vielleicht hat er ja was ganz schlaues zu sagen, der Bodo.
Und dann kommt sowas:

Neuerdings kann die Menschheit fast ihr gesamtes Wissen theoretisch an jedem Ort jedem zur Verfügung stellen. Quantensprünge, aber die moralischen Prinzipien des Zusammenlebens sind dadurch nicht außer Kraft gesetzt.

Niemand, der sich mit der Materie auskennt, verlangt oder erwartet auch nur, dass die moralischen Prinzipien des Zusammenlebens außer Kraft gesetzt werden. Außer vielleicht die üblichen Verdächtigen, die auch im Leben außerhalb des Internets solchen Prinzipien nicht folgen. Etwas anderes zu behaupten ist einfach ein Zeichen dafür, dass man nicht verstanden hat. Oder nicht verstehen will.

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

AAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHRG!!!!!! Diese Phrase, diese PhRAse!!! AAAAAAAHHHHRGRGRGRG!!! Womit sich dann bei mir spätestens jetzt der Gedanke verabschiedet hat, ich könnte hier einen neuen Blick auf die Sachlage bekommen.

Wenn dort Verbrechen geplant und durchgeführt werden, wenn skrupellose Drahtzieher das humane Genom der Gesellschaft attackieren, wenn vor allem auch schutzbedürftige Gruppen wie Kinder und Jugendliche den gemeinsten Gewaltphantasien ausgesetzt werden, dann ist die geforderte „unantastbare Freiheit“ purer Zynismus.

Humanes Genom der Gesellschaft? Was soll das sein? Und wer fordert „unantastbare Freiheit“? Das klingt jetzt fast wie etwas aus der Feder eines Heinrich Wefing. Fehlen nur noch „sinistre Ideologen des Internets“ – am besten mit dunkler Kapuze – oder etwas in der Art. Eine Enttäuschung, da der Text bisher so onkelhaft dahergekommen ist.

Ein Medium, das massenhaft Opfer produziert, hat seine universelle Freiheit längst aufgegeben.

Dieser Satz klingt solange logisch, bis man ihn genauer auf seinen Sinngehalt durchleuchtet.
Es besteht nämlich keine kausale Verbindung zwischen der Produktion massenhafter Opfer und der universellen Freiheit. Die BILD zum Beispiel darf in Deutschland schreiben was sie will, und wird allerhöchstens mal vom Presserat gerügt. Recht universell die Freiheit der Bild, oder? Wie man allerdings bei Günter Wallraff nachlesen kann, hat die Bild trotzdem massenhaft Opfer produziert.
Damit hätten wir schon den Satz des Herrn Hombach klar widerlegt. Aber auch das Internet ist nicht universell frei, noch war es das je. Auch dort gelten die Gesetze, auch dort werden Verbrechen verfolgt. Phishingseiten sind nach ein paar Stunden vom Netz, und man kann gar nicht so schnell „Polizeistaat“ brüllen, wie man heutzutage für jeden Unsinn abgemahnt wird.
In dem Kontext in dem der Satz gesetzt wurde, ist er also kompletter Unsinn.

Anarchie führt eben nicht zur herrschaftsfreien Gesellschaft, sondern zur Machtübernahme durch die Rücksichtslosen.

Das erleben wir tatsächlich gerade im Internet. „Der Rücksichtslose“ sind allerdings die Regierung und die Lobbyverbände, welche die Macht im Netz übernehmen wollen, um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Und wieder produziert deren universelle Freiheit massenhaft Opfer.

Es gehtz so weiter in der Repllik. Recht viel scheint so gut wie nichts mit dem Internetmanifest zu tun zu haben. Wer noch mehr darüber lesen will, warum der Text von Herrn Hombach Nonsens ist, kann das hier bei Thomas Krüwer tun.

Herrn Hombach, der ansonsten ein netter Mensch zu sein scheint, wünsche ich hiermit aber schonmal viel Spass mit seinem Preis!!

Gratuliere!!!

Written by Heiko C. in: Rechtsfreier Raum der Woche | Schlagwörter: , ,

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Ja, nun ist es so weit, der 15 Rechtsfreie Raum der Woche, und der 2. Rechtsfreie Raum der Woche nach den Bundestagswahlen soll nun verliehen werden. Wer ist der Gewinner mit über 50% der Stimmen, sowohl hier als auch im Petitionsforum?

Folgender:


Buddha Bodo Hombach, einer der Eisheiligen der Deutschen Holzmedienszene

Bodo Hombach zeigt in seinem kleinen Verbalkunstwerk „Das Internetmanifest – eher eine Nebelkerze als ein Suchscheinwerfer“, das man noch so lange im Geschäft sein kann, und es doch schafft mit vielen Worten wenig Sinn zu transportieren. Aber vielleicht ist das eine ja auch die Voraussetzung für das andere?
In der Werbung und in der Politik werden ja oftmals Sätze nicht geschmiedet, um dem Zuhörer eine möglichst klare und präzise Faktenlage zu präsentieren, sondern um Gefühle auszulösen, deren Auslösung beim Rezipienten man für wünschenswert hält. Aus welchen schrägen Gründen auch immer.
Und wenn man nur auf den inneren Klang seiner Worte hört, und nicht versucht einen faktischen Sinn in ihnen zu finden, macht Bodo Hombach das in seinem Text sogar recht gut. Besser noch als seine Mitpreisträger Wefing oder Güldner es vermögen.
Güldner, der ja zugegeben hat „nur provozieren zu wollen“ springt dem Leser förmlich an die Gurgel, mit seinen Verbalattacken. Heinrich Wefing hingegen vertritt in seinen Wortkunstwerken eine elitäre „Ich-bin-sowieso-im-Recht“-Einstellung so vehement, dass er niemanden überzeugen kann, der nicht sowieso seiner Meinung ist.
Bodo Hombach stellt es geschickter an. Sein Text liest sich – vom Sinngehalt einmal abgesehen – wie ein freundliches aber enttäuschtes „Kommt, Jungs! Ihr wisst es doch besser!“
Man kann beim lesen förmlich vor seinem inneren Auge sehen, wie Onkel Hombach einen über seine Brille hinweg anschaut, und enttäuscht den Kopf schüttelt. „Von Euch hätte ich mehr erwartet.“, scheint er zu sagen, „Ich weiß, doch, dass ihr es besser könnt, Jungs!“
Aber nehmt nicht mein Wort für diesen Umstand, schaut euch folgende Beispiele an:

Ein neues Thema vagabundiert durch die Landschaft, und man darf sich fragen, warum es jetzt erst Bewegung auslöst.

So leitet Herr Hombach seinen Artikel über das Internet ein. Klingt sachlich? Ist es aber nicht, wobei die Tücke im Detail liegt. Das neue Thema vagabundiert. Vagabundieren ist kein sehr positiv besetzter Begriff, denn wie nennt man einen Vagabunden heute in der Vulgärprache? Einen Penner.
Der Penner, von dem Herr Homach hier spricht ist das Thema Internet. Es vagabundiert durch die Lande, und schnorrt – so könnte man schließen – sich bei der bodenständigen Deutschen Presse durch. Hast ‚de mal ne Mark? Fragt das Thema Internet heute die Bild, morgen die FAZ.
Kein Wunder, dass sich Herr Hombach wundert, warum erst jetzt „Leute“ gegen das Internet vorgehen.
Ihr mögt das kleinkariert finden, aber warum benutzt Herr Hombach denn das Wort „vagabundiert“ und nicht etwa z. B. das deutlich positiver besetzte Wort „strolcht“?

Neuere historische Forschung schreibt ausgerechnet den damaligen Freibeutern und Piraten zur See vorbildliche Organisationsstrukturen und ein sozial durchkomponiertes Regelwerk zu.

Diese Passage kommt aus dem Nichts und verschwindet dort auch gleich wieder. Man fragt sich was „Piraten zur See“ mit Internet und Medien zu tun haben. Spielt Herr Hombach hier auf die Piratenpartei an? Vermutlich, aber die hat weder was mit dem Internetmanifest zu tun, noch kommt sie als solche im genannten Text vor. Die obigen Zeilen sind schon die einzigen, die was mit Piraten welcher Art auch immer zu tun haben.

Deshalb zunächst einmal herzlichen Dank an die, die die Debatte aufnehmen und weiterführen, wie kontrovers auch immer. Denn es geht zunächst um nichts anderes als die Unterbrechung der Verdrängungsspirale („Das ist zu komplex, um erörtert zu werden“). […] In diesem Vakuum tut es geradezu wohl, wenn ein Disput entsteht, und es tut auch gar nicht weh, sich Widerspruch einzufangen. […]

Auch dies klingt wie die Worte eines gestrengen doch wohlmeinenden Vaters. „Es ist ja in Ordnung, wenn du andere Ansichten hast, aber wir müssen doch darüber reden können!“ Eine Stimme der Vernunft die den Dialog wünscht.
Es gibt auch Stellen in dem Text wo Herr Hombach den Sperrengegnern recht gibt, und ihnen ihre Ernsthaftigkeit bescheinigt:

Die bekannten Vordenker des Internets sind hier allerdings unverdächtig. Ihre Ablehnung der Sperrungsstrategie der Ministerin von der Leyen ist nicht Fundamentalopposition. Sie machen eigene Vorschläge zur wirksameren Bekämpfung. Massenhaft, ehrlich und konkret. Diese ernst zu nehmen ist sicher zielführend. Wie schön wäre es, den direkten Dialog mit denen aufnehmen zu können. Dolmetscher und Vermittler sind gefragt.

Auch das ist sehr schlau. Dann ist man erst mal gewillt dieser Stimme der Vernunft zu lauschen; vielleicht hat er ja was ganz schlaues zu sagen, der Bodo.
Und dann kommt sowas:

Neuerdings kann die Menschheit fast ihr gesamtes Wissen theoretisch an jedem Ort jedem zur Verfügung stellen. Quantensprünge, aber die moralischen Prinzipien des Zusammenlebens sind dadurch nicht außer Kraft gesetzt.

Niemand, der sich mit der Materie auskennt, verlangt oder erwartet auch nur, dass die moralischen Prinzipien des Zusammenlebens außer Kraft gesetzt werden. Außer vielleicht die üblichen Verdächtigen, die auch im Leben außerhalb des Internets solchen Prinzipien nicht folgen. Etwas anderes zu behaupten ist einfach ein Zeichen dafür, dass man nicht verstanden hat. Oder nicht verstehen will.

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

AAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHRG!!!!!! Diese Phrase, diese PhRAse!!! AAAAAAAHHHHRGRGRGRG!!! Womit sich dann bei mir spätestens jetzt der Gedanke verabschiedet hat, ich könnte hier einen neuen Blick auf die Sachlage bekommen.

Wenn dort Verbrechen geplant und durchgeführt werden, wenn skrupellose Drahtzieher das humane Genom der Gesellschaft attackieren, wenn vor allem auch schutzbedürftige Gruppen wie Kinder und Jugendliche den gemeinsten Gewaltphantasien ausgesetzt werden, dann ist die geforderte „unantastbare Freiheit“ purer Zynismus.

Humanes Genom der Gesellschaft? Was soll das sein? Und wer fordert „unantastbare Freiheit“? Das klingt jetzt fast wie etwas aus der Feder eines Heinrich Wefing. Fehlen nur noch „sinistre Ideologen des Internets“ – am besten mit dunkler Kapuze – oder etwas in der Art. Eine Enttäuschung, da der Text bisher so onkelhaft dahergekommen ist.

Ein Medium, das massenhaft Opfer produziert, hat seine universelle Freiheit längst aufgegeben.

Dieser Satz klingt solange logisch, bis man ihn genauer auf seinen Sinngehalt durchleuchtet.
Es besteht nämlich keine kausale Verbindung zwischen der Produktion massenhafter Opfer und der universellen Freiheit. Die BILD zum Beispiel darf in Deutschland schreiben was sie will, und wird allerhöchstens mal vom Presserat gerügt. Recht universell die Freiheit der Bild, oder? Wie man allerdings bei Günter Wallraff nachlesen kann, hat die Bild trotzdem massenhaft Opfer produziert.
Damit hätten wir schon den Satz des Herrn Hombach klar widerlegt. Aber auch das Internet ist nicht universell frei, noch war es das je. Auch dort gelten die Gesetze, auch dort werden Verbrechen verfolgt. Phishingseiten sind nach ein paar Stunden vom Netz, und man kann gar nicht so schnell „Polizeistaat“ brüllen, wie man heutzutage für jeden Unsinn abgemahnt wird.
In dem Kontext in dem der Satz gesetzt wurde, ist er also kompletter Unsinn.

Anarchie führt eben nicht zur herrschaftsfreien Gesellschaft, sondern zur Machtübernahme durch die Rücksichtslosen.

Das erleben wir tatsächlich gerade im Internet. „Der Rücksichtslose“ sind allerdings die Regierung und die Lobbyverbände, welche die Macht im Netz übernehmen wollen, um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Und wieder produziert deren universelle Freiheit massenhaft Opfer.

Es gehtz so weiter in der Repllik. Recht viel scheint so gut wie nichts mit dem Internetmanifest zu tun zu haben. Wer noch mehr darüber lesen will, warum der Text von Herrn Hombach Nonsens ist, kann das hier bei Thomas Krüwer tun.

Herrn Hombach, der ansonsten ein netter Mensch zu sein scheint, wünsche ich hiermit aber schonmal viel Spass mit seinem Preis!!

Gratuliere!!!

Written by Heiko C. in: Rechtsfreier Raum der Woche | Schlagwörter: , ,

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