Impactsuspect » 2009 » September » 11
Sep
11
2009
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Was kommt als nächstes? Kinderarbeit?

Ich hab ja schon mal kurz angerissen, dass die CDU und die FDP, sollte Schwarz-Geld Schwarz-Gelb tatsächlich gewählt werden, die Zwangsarbeit in Deutschland einführen will. Nicht wie heute, wo Hartz 4 Empfänger bereits 1 Euro Jobs anehmen können, die jedoch gemeinnützig sein sollen.
Nein, nach der Wahl sollen alle Hartz 4 Empfänger gesetzlich verpflichtet werden Arbeitsdienste anzunehmen. Sonst gibt’s gleich gar kein Geld mehr. Auch Gemeinnützigkeit soll dabei nicht mehr erforderlich sein. Nun ist auch klar, was die FDP mit „Arbeit muss sich wieder lohnen“ meint: „Wer nicht zwangsarbeitet, der verhungert halt. Ergo: Arbeit lohnt sich.“ Jedem rechtschaffenen Menschen sträuben sich hier alle Haare, wie seltsam das im Einzelfall auch aussehen mag. Doch es gibt ja leider heutzutage genug andere.

Wenn aber schon die Wiedereinführung der Sklaverei den wirtschaftsliberalen Wähler nicht schreckt, weil er als Gutverdiender ja nicht betroffen ist, so sollte doch der zu erwartende Preisverfall ihn schrecken. Die Preise in Deutschland würden ins Bodenlose fallen, gerade im Dienstleistungsgewerbe. Und wenn er dann meint „Nun, dann besorg ich mir halt selbst ein paar Sklaven vom Arbeitsamt!“, sollte er sich fragen wie hochwertig die Arbeit von Menschen wohl sein wird, die zu Hungerlöhnen dazu gezwungen werden zu arbeiten. Wenn man jemanden gegen seinen Willen dazu zwingt einem die Haare zu schneiden, sollte man schon mal darauf gefasst sein, die nächsten paar Wochen mit einer Scheißfrisur rumzulaufen.
Dass die ganze Chose grundgesetzwidrig ist, interssiert heute leider sowieso niemanden mehr.

Langsam wird immer klarer was Angela Merkel 2005 mit den Worten „Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und Soziale Marktwirtschaft in alle Ewigkeit“ meinte:

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , , ,
Sep
11
2009
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Psychologie der Wahlplakate 09 – PHC? Ist das giftig?

So, nun sind sie endlich alle draußen: Die Wahlplakate.
CDU und SSW waren die ersten die Wahlplakate bei uns in der Gegend aufgehangen haben, wobei pro SSW-Plakat gefühlte 20.000 CDU-Plakate kamen. Zuerst fing es mit den „Wir lehnen ein CO2-Endlager ab!“ Plakaten an. Auf eines der CDU-Gegen-Endlager-Bitte-RWE-seid-doch-so-lieb-und-zieht-den-Antrag-zurück-Plakat hat sich dann der Unmut eines namenlosen Nordfriesen entladen, der mit Edding den Spruch „Und stirbt mir noch die letzte Kuh, ich wähle weiter CDU“ auf ein Plakat hinzufügte.
Ich bin aber zuversichtlich, dass die Polizei diesen Terroristen erwischt, denn es geschah im Videoüberwachten Bereich von Leck. Und genau dazu haben die ja die Kameras aufgehangen, damit die Wahlplakate der CDU nicht beschädigt werden, oder?
Na ja, das nächste was in Leck folgte waren die Plakate mit dem Bundestagsabgeordneten „Ingbert Liebing“. Geschätzte 50 Gesichter desselben zieren nun alleine die Lecker Hauptstraße. Teilweise hängt Herr Liebing 3 mal übereinander, ich fragte mich da schon, ob das nicht ein wenig übertrieben ist.
Ich meine sicher, an seiner Stelle würd‘ ich auch wollen, dass mein Name richtig geschrieben wird, aber gleich so viele Plakate? Ob das was nützt?
Na ja, dann folgten einige weitere CDU Plakate aus der „Wir haben die Kraft“-Serie. Unter anderem eine 4 Meter hohe Zensursula an der Aubrücke. Diese wurde jedoch recht schnell, ebenso wie ein anderes großformatiges Plakat der SPD, Opfer eines Graffitti-Anschlags. Zensursula hat man dann mit der Merkel übertapeziert, und statt dem SPD-Plakat der Marke „Generationen haben sich lieb“ prangt jetzt ein Steinmeier auf der Plakatwand.
Recht früh begann ich mich zwei Dinge zu fragen:
1. Wo sind die anderen Parteien?
2. Was ist denn jetzt eigentlich mit der Landtagswahl, die bei uns ja nun doch auf den gleichen Tag fällt, wie die Bundestagswahl? Warum kein Peter Harry?

Nun, warum kein Peter Harry ist klar: Der hat sich ja nun irgendwie ziemlich blamiert.
Als Stichworte sind da nur mal die HSH-Nordbank zu nennen, wo der Peter Harry Carstensen nach Gutsherrenart ordentlich was Geld reingetan hat, was aber leider alles versickert ist.
Oder Krümmel: Zwei Jahre lang wegen Reperaturen nicht am Netz, dann ist alles wieder heile, und geht nach zwei Wochen dann wieder endgültig kaputt.
Oder die Sache mit dem CO2-Endlager. Erst ist er dafür, dann spricht er sich von der Bürgerinitiative kalt erwischt dagegen aus, nur dass sein Staatssekretär danach noch ganz anders geredet hat.
Oder zu guter letzt die vorgezogene Neuwahl. Es kommt nicht nur mir so vor, als wolle der Peter Harry nach der Bundestagswahl gleich für das CO2-Endlager sein, und nicht erst wenn im Mai 2010 regulär die Landtagswahl gewesen ist.

Alles gute Gründe für Peter Harry sich nicht auf ein Plakat zu trauen, denn all das verbindet man in Schleswig-Holstein untrennbar mit ihm. Dann besser alleine mit den Abgeordneten in spe auf Bundesebene Werbung machen, oder?

Pustekuchen!

Erst tauchten die ersten Peter-Harry-Plakate klammheimlich zwischen den Ingbert Liebings auf Sylt auf, nun haben wir auch zumindest eines in Leck.

Das tollste hab ich aber in Bredstedt um den Kreisverkehr gesehen:

Um den Kreisverkehr herum stehen nämlich strategisch verteilt 3 von den Riesenplakatwänden. Auf einem ist Zensursula mit „Starke Familien“, auf einem zweiten Karl-Theodor mit „Wirtschaft mit Vernunft“ und auf dem dritten, wo bisher ein paar Wochen Herr Schäuble mit „Sicherheit und Freiheit“ hing, prangt nun in Überlebensgröße dass nette Gesicht von Herrn Carstensen. Fröhlich grinst er einen an, so wie man ihn kennt. Mit Leuten kann er ja gut. Gerade mit denen auf dem Land. Immerhin kann er platt.

Und was für einen Spruch hat der Peter Harry auf seinem Monsterplakat stehen? „Keine andere Wahl als Neuwahl“, oder etwas in der Art.  Genau bekomm ich’s nicht mehr zusammen, aber wenn ich das nächste Mal dran vorbeifahre, schau ich’s mir nochmal genau an.

„Keine andere Wahl“… klingt das nur in meinen Ohren wie der schwache Versuch sich zu entschuldigen? Warum lässt er nicht gleich „Herrje, ich Dummerchen… aber ihr kennt mich ja! Neuwahl!“ auf die Plakate drucken.

Mannomann… Ich hoffe sowas wird am Wahlabend nicht auch noch belohnt.

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Ich hab ja schon mal kurz angerissen, dass die CDU und die FDP, sollte Schwarz-Geld Schwarz-Gelb tatsächlich gewählt werden, die Zwangsarbeit in Deutschland einführen will. Nicht wie heute, wo Hartz 4 Empfänger bereits 1 Euro Jobs anehmen können, die jedoch gemeinnützig sein sollen.
Nein, nach der Wahl sollen alle Hartz 4 Empfänger gesetzlich verpflichtet werden Arbeitsdienste anzunehmen. Sonst gibt’s gleich gar kein Geld mehr. Auch Gemeinnützigkeit soll dabei nicht mehr erforderlich sein. Nun ist auch klar, was die FDP mit „Arbeit muss sich wieder lohnen“ meint: „Wer nicht zwangsarbeitet, der verhungert halt. Ergo: Arbeit lohnt sich.“ Jedem rechtschaffenen Menschen sträuben sich hier alle Haare, wie seltsam das im Einzelfall auch aussehen mag. Doch es gibt ja leider heutzutage genug andere.

Wenn aber schon die Wiedereinführung der Sklaverei den wirtschaftsliberalen Wähler nicht schreckt, weil er als Gutverdiender ja nicht betroffen ist, so sollte doch der zu erwartende Preisverfall ihn schrecken. Die Preise in Deutschland würden ins Bodenlose fallen, gerade im Dienstleistungsgewerbe. Und wenn er dann meint „Nun, dann besorg ich mir halt selbst ein paar Sklaven vom Arbeitsamt!“, sollte er sich fragen wie hochwertig die Arbeit von Menschen wohl sein wird, die zu Hungerlöhnen dazu gezwungen werden zu arbeiten. Wenn man jemanden gegen seinen Willen dazu zwingt einem die Haare zu schneiden, sollte man schon mal darauf gefasst sein, die nächsten paar Wochen mit einer Scheißfrisur rumzulaufen.
Dass die ganze Chose grundgesetzwidrig ist, interssiert heute leider sowieso niemanden mehr.

Langsam wird immer klarer was Angela Merkel 2005 mit den Worten „Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und Soziale Marktwirtschaft in alle Ewigkeit“ meinte:

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Psychologie der Wahlplakate 09 – PHC? Ist das giftig?

So, nun sind sie endlich alle draußen: Die Wahlplakate.
CDU und SSW waren die ersten die Wahlplakate bei uns in der Gegend aufgehangen haben, wobei pro SSW-Plakat gefühlte 20.000 CDU-Plakate kamen. Zuerst fing es mit den „Wir lehnen ein CO2-Endlager ab!“ Plakaten an. Auf eines der CDU-Gegen-Endlager-Bitte-RWE-seid-doch-so-lieb-und-zieht-den-Antrag-zurück-Plakat hat sich dann der Unmut eines namenlosen Nordfriesen entladen, der mit Edding den Spruch „Und stirbt mir noch die letzte Kuh, ich wähle weiter CDU“ auf ein Plakat hinzufügte.
Ich bin aber zuversichtlich, dass die Polizei diesen Terroristen erwischt, denn es geschah im Videoüberwachten Bereich von Leck. Und genau dazu haben die ja die Kameras aufgehangen, damit die Wahlplakate der CDU nicht beschädigt werden, oder?
Na ja, das nächste was in Leck folgte waren die Plakate mit dem Bundestagsabgeordneten „Ingbert Liebing“. Geschätzte 50 Gesichter desselben zieren nun alleine die Lecker Hauptstraße. Teilweise hängt Herr Liebing 3 mal übereinander, ich fragte mich da schon, ob das nicht ein wenig übertrieben ist.
Ich meine sicher, an seiner Stelle würd‘ ich auch wollen, dass mein Name richtig geschrieben wird, aber gleich so viele Plakate? Ob das was nützt?
Na ja, dann folgten einige weitere CDU Plakate aus der „Wir haben die Kraft“-Serie. Unter anderem eine 4 Meter hohe Zensursula an der Aubrücke. Diese wurde jedoch recht schnell, ebenso wie ein anderes großformatiges Plakat der SPD, Opfer eines Graffitti-Anschlags. Zensursula hat man dann mit der Merkel übertapeziert, und statt dem SPD-Plakat der Marke „Generationen haben sich lieb“ prangt jetzt ein Steinmeier auf der Plakatwand.
Recht früh begann ich mich zwei Dinge zu fragen:
1. Wo sind die anderen Parteien?
2. Was ist denn jetzt eigentlich mit der Landtagswahl, die bei uns ja nun doch auf den gleichen Tag fällt, wie die Bundestagswahl? Warum kein Peter Harry?

Nun, warum kein Peter Harry ist klar: Der hat sich ja nun irgendwie ziemlich blamiert.
Als Stichworte sind da nur mal die HSH-Nordbank zu nennen, wo der Peter Harry Carstensen nach Gutsherrenart ordentlich was Geld reingetan hat, was aber leider alles versickert ist.
Oder Krümmel: Zwei Jahre lang wegen Reperaturen nicht am Netz, dann ist alles wieder heile, und geht nach zwei Wochen dann wieder endgültig kaputt.
Oder die Sache mit dem CO2-Endlager. Erst ist er dafür, dann spricht er sich von der Bürgerinitiative kalt erwischt dagegen aus, nur dass sein Staatssekretär danach noch ganz anders geredet hat.
Oder zu guter letzt die vorgezogene Neuwahl. Es kommt nicht nur mir so vor, als wolle der Peter Harry nach der Bundestagswahl gleich für das CO2-Endlager sein, und nicht erst wenn im Mai 2010 regulär die Landtagswahl gewesen ist.

Alles gute Gründe für Peter Harry sich nicht auf ein Plakat zu trauen, denn all das verbindet man in Schleswig-Holstein untrennbar mit ihm. Dann besser alleine mit den Abgeordneten in spe auf Bundesebene Werbung machen, oder?

Pustekuchen!

Erst tauchten die ersten Peter-Harry-Plakate klammheimlich zwischen den Ingbert Liebings auf Sylt auf, nun haben wir auch zumindest eines in Leck.

Das tollste hab ich aber in Bredstedt um den Kreisverkehr gesehen:

Um den Kreisverkehr herum stehen nämlich strategisch verteilt 3 von den Riesenplakatwänden. Auf einem ist Zensursula mit „Starke Familien“, auf einem zweiten Karl-Theodor mit „Wirtschaft mit Vernunft“ und auf dem dritten, wo bisher ein paar Wochen Herr Schäuble mit „Sicherheit und Freiheit“ hing, prangt nun in Überlebensgröße dass nette Gesicht von Herrn Carstensen. Fröhlich grinst er einen an, so wie man ihn kennt. Mit Leuten kann er ja gut. Gerade mit denen auf dem Land. Immerhin kann er platt.

Und was für einen Spruch hat der Peter Harry auf seinem Monsterplakat stehen? „Keine andere Wahl als Neuwahl“, oder etwas in der Art.  Genau bekomm ich’s nicht mehr zusammen, aber wenn ich das nächste Mal dran vorbeifahre, schau ich’s mir nochmal genau an.

„Keine andere Wahl“… klingt das nur in meinen Ohren wie der schwache Versuch sich zu entschuldigen? Warum lässt er nicht gleich „Herrje, ich Dummerchen… aber ihr kennt mich ja! Neuwahl!“ auf die Plakate drucken.

Mannomann… Ich hoffe sowas wird am Wahlabend nicht auch noch belohnt.