Impactsuspect » 2009 » August » 31
Aug
31
2009
--

Verleihung des 10. Rechtsfreien Raumes der Woche und des SUPER-Rechtsfreien Raumes

Ursula, Zensursula, Widdewiddewitt-Juchheirassa!

Der sicherste Ort der Welt

Tja, das hat man nun davon.
Will man eine Abstimmung für die Verleihung eines Negativpreises machen, in einer Umgebung in der sich allerlei Natzaffine tummeln, dann muss man nicht lange raten, wer den Preis gewinnt.
Zumindest solange Ursula von der Leyen zur Wahl steht.
Mit fast der absoluten Mehrheit der Stimmen hat unsere mehr oder eher weniger kompetente Familienministerin den ersten SUPER-Rechtsfreien Raum der Woche gewonnen.

Hat sie ihn verdient? Ich weiß nicht. Sicher hat Frau von der Leyen sich schon seit Monaten die Zeit damit vertrieben irgendwelchen hanebüchenen Unsinn zur Netzpolitik in Deutschland beizusteuern. Sie hat unter anderem die Internetzensur auf den Weg gebracht, auch wenn ihr Kollege zu Guttenberg da ruck-zuck das zugehörige Gesetz erst einmal verzögert hat. Sie hat Indien beleidigt, die Erfindung der Nettiquette für sich beansprucht und wirft auch schon seit Monaten allen Widerlegungen zum Trotze immer wieder mit den gleichen falschen Zahlen um sich.

Aber darum geht es beim Rechtsfreien Raum der Woche ja eigentlich gar nicht, und schon gar nicht beim SUPER-Rechtsfreien Raum.
Wenn ich mir die Verwendung dieser Phrase bei unserer ministerialen Ameisenkönigin, die um jeden Preis den Staat bemuttern will, mal näher ansehe, dann hat sie ihre Thesen über das „Internet als rechtsfreiem Raum“ eigentlich immer nur widerholt. Und das oft genug Wort für Wort. Das ist irgendwie nicht nur ziemlich dreist, sondern auch noch ziemlich einfallslos.

Wenn Alec Baldwinn einen Oscar gewönne für die Hauptrolle in einer Verfilmung von „Tod eines Handlungsreisenden“, dann kann er ja auch nicht im darauffolgenden Jahr erwarten, mit einem Remake des gleichen Filmes noch einmal einen Oscar zu gewinnen.

Frau von der Leyen gelingt dieses Kunststück, obwohl Heinrich Wefing zum Beispiel viel einfallsreicher diese Phrase eingesetzt hat. Auch der Herr Güldner von den Bremer Grünen hat sich kreativer um Kopf und Kragen geredet. Frau von der Leyen kann man hingegen in letzter Zeit nur „zu Gute“ schreiben, die wundervolle, anarchisch-blödsinnige Kreation vom „rechtsfreien Chaosraum“ erfunden zu haben.

Aber na ja, die Abstimmung war demokratisch, und Frau von der Leyen hat gewonnen. Sei es ihr gegönnt.
Ich hoffe nur, dass sie jetzt nicht jede Woche gewinnt, bis sie nach der Bundestagswahl verdient in der Versenkung verschwindet, aus der sie nach der letzten Wahl aufgetaucht ist.

Written by Heiko C. in: Rechtsfreier Raum der Woche | Schlagwörter:

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Aug
31
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Ursula, Zensursula, Widdewiddewitt-Juchheirassa!

Der sicherste Ort der Welt

Tja, das hat man nun davon.
Will man eine Abstimmung für die Verleihung eines Negativpreises machen, in einer Umgebung in der sich allerlei Natzaffine tummeln, dann muss man nicht lange raten, wer den Preis gewinnt.
Zumindest solange Ursula von der Leyen zur Wahl steht.
Mit fast der absoluten Mehrheit der Stimmen hat unsere mehr oder eher weniger kompetente Familienministerin den ersten SUPER-Rechtsfreien Raum der Woche gewonnen.

Hat sie ihn verdient? Ich weiß nicht. Sicher hat Frau von der Leyen sich schon seit Monaten die Zeit damit vertrieben irgendwelchen hanebüchenen Unsinn zur Netzpolitik in Deutschland beizusteuern. Sie hat unter anderem die Internetzensur auf den Weg gebracht, auch wenn ihr Kollege zu Guttenberg da ruck-zuck das zugehörige Gesetz erst einmal verzögert hat. Sie hat Indien beleidigt, die Erfindung der Nettiquette für sich beansprucht und wirft auch schon seit Monaten allen Widerlegungen zum Trotze immer wieder mit den gleichen falschen Zahlen um sich.

Aber darum geht es beim Rechtsfreien Raum der Woche ja eigentlich gar nicht, und schon gar nicht beim SUPER-Rechtsfreien Raum.
Wenn ich mir die Verwendung dieser Phrase bei unserer ministerialen Ameisenkönigin, die um jeden Preis den Staat bemuttern will, mal näher ansehe, dann hat sie ihre Thesen über das „Internet als rechtsfreiem Raum“ eigentlich immer nur widerholt. Und das oft genug Wort für Wort. Das ist irgendwie nicht nur ziemlich dreist, sondern auch noch ziemlich einfallslos.

Wenn Alec Baldwinn einen Oscar gewönne für die Hauptrolle in einer Verfilmung von „Tod eines Handlungsreisenden“, dann kann er ja auch nicht im darauffolgenden Jahr erwarten, mit einem Remake des gleichen Filmes noch einmal einen Oscar zu gewinnen.

Frau von der Leyen gelingt dieses Kunststück, obwohl Heinrich Wefing zum Beispiel viel einfallsreicher diese Phrase eingesetzt hat. Auch der Herr Güldner von den Bremer Grünen hat sich kreativer um Kopf und Kragen geredet. Frau von der Leyen kann man hingegen in letzter Zeit nur „zu Gute“ schreiben, die wundervolle, anarchisch-blödsinnige Kreation vom „rechtsfreien Chaosraum“ erfunden zu haben.

Aber na ja, die Abstimmung war demokratisch, und Frau von der Leyen hat gewonnen. Sei es ihr gegönnt.
Ich hoffe nur, dass sie jetzt nicht jede Woche gewinnt, bis sie nach der Bundestagswahl verdient in der Versenkung verschwindet, aus der sie nach der letzten Wahl aufgetaucht ist.

Written by Heiko C. in: Rechtsfreier Raum der Woche | Schlagwörter: