Impactsuspect » Dahmke kann auch woanders.
Aug
28
2009

Dahmke kann auch woanders.

Tja, tja, tja. In den Medien ist es ja relativ ruhig geworden, was die Pläne eines Endlagers in Schleswig-Holstein für den Klimakiller CO2 angeht. Die Montagsdemonstrationen in Nordfriesland finden zwar weiterhin statt, mittlerweile auch in Husum. Bisher war es im Süden Nordfrieslands ja ziemlich still.
Na, jedenfalls gibt es jetzt Ärger in Eggebek. Da wollte ein Professor aus Kiel, der bei unzähligen „Informationsverantstaltungen“ schon den Fürsprecher von CCS und RWE gespielt hat, scheinbar in seinem eigenen Vorgarten ein kleines Forschungsprojekt im Zuge der CCS-Forschung starten.
Wie nicht anders zu erwarten stießen diese Pläne auf heftigsten Widerstand seitens der dortigen Bevölkerung, was Herrn Dahmke ärgerte. Nachzulesen ist das ganze bei Shz.de leider nicht mehr online, da der Artikel schon zu alt ist.


Woran dank RWE in Norddeutschland viele bei „CCS“ denken müssen

„Professor Dahmke wird sich in Reaktion auf den völlig unangemessenen Umgang mit diesem Thema aus Eggebek zurückziehen und die Untersuchungen außerhalb Schleswig-Holsteins vornehmen“, kündigte die Kieler Uni an.

Tja, das ist ja irgendwie so formuliert, als wäre es etwas, dass den Bewohnern Schleswig-Holsteins leid tun sollte. Ich denke mal, dass das wohl nur auf einen Prozentsatz der Bevölkerung in den betreffenden Gebieten zutrifft, den man nur unter dem Mikroskop erkennen könnte.

Scheinbar hat auch der gestoppte Feldversuch mit den Plänen RWEs nichts zu tun, jedenfalls liest es sich so.

Als das Projekt des Kieler Geologen Andreas Dahmke in Eggebek bekannt wurde, kam in der Öffentlichkeit sofort heftiger Widerstand auf, weil das Forschungsvorhaben unmittelbar mit hochumstrittenen Plänen für unterirdische CO2-Lager im Norden Schleswig-Holsteins in Verbindung gebracht wurde.

Kann man es der Bevölkerung wirklich verdenken, diese beiden Projekte in Verbindung zu bringen, wenn Herr Dahmke doch so eine prominente und (bei der Bevölkerung unbeliebte) Rolle gespielt hat?

Anm: Ich musste leider einige der oben stehenden Links löschen, da die Artikel, zu denen sie führten mittlerweile verschwunden sind. Einzig die Taz hat scheinbar über die CCS-Proteste berichtet und gleichzeitig online ein Archiv, das was taugt.

Für viele wäre Andras Dahmke mittlerweile sicher schon ein rotes Tuch, wenn er auch nur einen Einkaufswagen durch Eggebek schieben würde. CCS-Versuche in der „RWE-Endlager-Zielregion“ zu machen, und sich dann über Widerstand zu wundern, ist dann schon irgendwie niedlich.
Aber zum Glück hat er ja nun Konsequenzen gezogen, und macht seine Versuche woanders. In Eggebek wird ihn sicherlich keiner vermissen.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Politisches | Schlagwörter: ,

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Dahmke kann auch woanders.

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Na, jedenfalls gibt es jetzt Ärger in Eggebek. Da wollte ein Professor aus Kiel, der bei unzähligen „Informationsverantstaltungen“ schon den Fürsprecher von CCS und RWE gespielt hat, scheinbar in seinem eigenen Vorgarten ein kleines Forschungsprojekt im Zuge der CCS-Forschung starten.
Wie nicht anders zu erwarten stießen diese Pläne auf heftigsten Widerstand seitens der dortigen Bevölkerung, was Herrn Dahmke ärgerte. Nachzulesen ist das ganze bei Shz.de leider nicht mehr online, da der Artikel schon zu alt ist.


Woran dank RWE in Norddeutschland viele bei „CCS“ denken müssen

„Professor Dahmke wird sich in Reaktion auf den völlig unangemessenen Umgang mit diesem Thema aus Eggebek zurückziehen und die Untersuchungen außerhalb Schleswig-Holsteins vornehmen“, kündigte die Kieler Uni an.

Tja, das ist ja irgendwie so formuliert, als wäre es etwas, dass den Bewohnern Schleswig-Holsteins leid tun sollte. Ich denke mal, dass das wohl nur auf einen Prozentsatz der Bevölkerung in den betreffenden Gebieten zutrifft, den man nur unter dem Mikroskop erkennen könnte.

Scheinbar hat auch der gestoppte Feldversuch mit den Plänen RWEs nichts zu tun, jedenfalls liest es sich so.

Als das Projekt des Kieler Geologen Andreas Dahmke in Eggebek bekannt wurde, kam in der Öffentlichkeit sofort heftiger Widerstand auf, weil das Forschungsvorhaben unmittelbar mit hochumstrittenen Plänen für unterirdische CO2-Lager im Norden Schleswig-Holsteins in Verbindung gebracht wurde.

Kann man es der Bevölkerung wirklich verdenken, diese beiden Projekte in Verbindung zu bringen, wenn Herr Dahmke doch so eine prominente und (bei der Bevölkerung unbeliebte) Rolle gespielt hat?

Anm: Ich musste leider einige der oben stehenden Links löschen, da die Artikel, zu denen sie führten mittlerweile verschwunden sind. Einzig die Taz hat scheinbar über die CCS-Proteste berichtet und gleichzeitig online ein Archiv, das was taugt.

Für viele wäre Andras Dahmke mittlerweile sicher schon ein rotes Tuch, wenn er auch nur einen Einkaufswagen durch Eggebek schieben würde. CCS-Versuche in der „RWE-Endlager-Zielregion“ zu machen, und sich dann über Widerstand zu wundern, ist dann schon irgendwie niedlich.
Aber zum Glück hat er ja nun Konsequenzen gezogen, und macht seine Versuche woanders. In Eggebek wird ihn sicherlich keiner vermissen.

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