Impactsuspect » Mehr Spass mit Google: hessische Pornogoogler
Jul
10
2009

Mehr Spass mit Google: hessische Pornogoogler

Es ist schon lustig, wenn man Google-Trends ein wenig nach Suchbegriffen durchsucht. So zum Beispiel beim Suchbegriff „porno“.
Da sieht man, dass die meisten Porno-Suchanfragen bei Google in Deutschland aus Hessen kommen. Frankfurt am Main tut sich hier als Spitzenreiter unter den deutschen Städten hervor. Wer diesen Blog kennt, weiß dass mir dumme Polemik total fern liegt, aber die Frage ist angebracht, ob das vielleicht damit zu tun hat, dass Frankfurt auch die Deutsche Hauptstadt des in der Wirtschaftskrise vielgescholtenen Finanzwesens ist. Wahrscheinlich nur ein Zufall.
Auf dem zweiten Platz stehen bei den pornogoogelnden Bundesländern Mecklemburg-Vorpommern, und bei den Städten Oldenburg. Seltsam.

„Impactsuspect“ ist übrigens kein Google-Trend. Obwohl dieses Wort das Suchwort ist, was am meisten auf diesen Blog führt, suchen insgesamt wohl zu wenige danach. Schade. Da muss ich wohl noch an der Suchmaschinenoptimierung arbeiten. Andere Suchworte, die auf diesen Blog führen, sind jedoch Trends. So gibt es zwar auch keinen Trend für „Glitzervampir“, aber „kalte Wesen“ ist aufgeführt.
Dort sind Hamburg und Niedersachsen die Spitzenreiter. Hier gibt es wohl viele Twilight-Fans.

Wenn man sich die Entwicklung des Suchwortes „Endlager“ in Deutschland ansieht, stellt man fest, dass nach diesem Begriff bis Mitte Mai kaum gegoogelt wurde, die Suche dann aber rasant anstieg. Zwar gibt es einen kleinen Einbruch Mitte Juni, aber nach Endlager wird immer noch gegoogelt. Witzigerweise hauptsächlich in Schleswig-Holstein. Die anderen CO2-Endlager bedrohten Gebiete tauchen in der Statistik nur unter ferner liefen auf. Benutzt man in McPomm ne andere Suchmaschine? Bei den Städten ist hier – auch nicht verwunderlich – Flensburg beispiellos weit vorn.

Setzen wir „porno“ und „endlager“ in eine vergleichende Statistik, sehen wir dass der Suchbegriff „Endlager“ kaum eine Rolle zu spielen scheint.

Setzen wir „Endlager“, „Zensursula“ und „kalte Wesen“ ein, dann scheinen sich in Deutschland genau so viele Menschen für Endlager zu interessieren, wie für Twilight. Zensursula toppt beide souverän.

Setzt man drei der kontroversesten deutschen Politiker ein, sieht man, dass Dieter Wiefelspütz wohl erst seit Mitte April an der Optimierung seines Namens als Suchbegriff arbeitet.

Was soll das alles bedeuten? Ich weiß es nicht. Google-Trends ist aber ein tolles Spielzeug.

2 Comments

  • Cyrus McDugan

    Bis zur Krise prostituierten sich die Banker an der Börse, nach der Krise… nee, das kommt nicht hin. Nochmal.
    Bis zur Krise waren Aktienkurse der Hardcore der Bänker, nach der Krise… nee, wieder nicht.
    Bis zur Krise waren Banker so gestresst, dass selbst die blaue Pille nicht mehr half, nach der Krise haben sie endlich wieder… nee. Ich geb’s auf.

    Comment | 10. Juli 2009
  • […] Netzsperren, Zensursula und Politik allgemein WinFuture.de: Netzsperren-Petition: Heine zieht positive Bilanz ksta.de: Außer Kontrolle Tutsie.de: Internetsperren für Kinderpornos als erster Schritt zur vollständigen Zensur? HT4U: Werden die Netzsperren auch auf andere Gebiete ausgeweitet? heise online: Netzgemeinde wirft Ursula von der Leyen Ignoranz vor The Inquirer: Kinderporno-Diskussion und kein Ende: »Von der Leyen bewegt sich keinen Millimeter« blogs.taz.de: Über die Pornographie in Indien (Update) – Kommentar: Diesmal hat Frau Zypries sich im Ton vergriffen und Indien als ein Land ohne Regeln gegen Kinderpornografie bezeichnet. Hier ein kommetar dazu. Sehr peinlich für eine Justizministerin – aber da übertrumpfen sich die herrschenden Politiker in letzter Zeit ja dauernd gegenseitig. ThoSch Blog: Lügt Frau von der Leyen? heise online: Juristen melden schwere Bedenken gegen Web-Sperren an Nachtwächter-blah: Tja, Zensursula… F!XMBR: Deutschlands Blogs – Hand in Hand mit Zensursula Grunzgesetz: Technischer Ansatz bei Internetsperren fehlerhaft ZachSeinBlog: Internetsperren: Schäuble dreht auf Wutblog der C64 Generation: …und Danke für den Fisch botnetz.com: Trauer um das Freie Internet Deutschlands Mein Politik-Blog: Die Zensursula-Debatte hat sich erledigt Impactsuspect: Mehr Spass mit Google: hessische Pornogoogler […]

    Pingback | 11. Juli 2009

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  • Cyrus McDugan

    Bis zur Krise prostituierten sich die Banker an der Börse, nach der Krise… nee, das kommt nicht hin. Nochmal.
    Bis zur Krise waren Aktienkurse der Hardcore der Bänker, nach der Krise… nee, wieder nicht.
    Bis zur Krise waren Banker so gestresst, dass selbst die blaue Pille nicht mehr half, nach der Krise haben sie endlich wieder… nee. Ich geb’s auf.

    Comment | 10. Juli 2009
  • […] Netzsperren, Zensursula und Politik allgemein WinFuture.de: Netzsperren-Petition: Heine zieht positive Bilanz ksta.de: Außer Kontrolle Tutsie.de: Internetsperren für Kinderpornos als erster Schritt zur vollständigen Zensur? HT4U: Werden die Netzsperren auch auf andere Gebiete ausgeweitet? heise online: Netzgemeinde wirft Ursula von der Leyen Ignoranz vor The Inquirer: Kinderporno-Diskussion und kein Ende: »Von der Leyen bewegt sich keinen Millimeter« blogs.taz.de: Über die Pornographie in Indien (Update) – Kommentar: Diesmal hat Frau Zypries sich im Ton vergriffen und Indien als ein Land ohne Regeln gegen Kinderpornografie bezeichnet. Hier ein kommetar dazu. Sehr peinlich für eine Justizministerin – aber da übertrumpfen sich die herrschenden Politiker in letzter Zeit ja dauernd gegenseitig. ThoSch Blog: Lügt Frau von der Leyen? heise online: Juristen melden schwere Bedenken gegen Web-Sperren an Nachtwächter-blah: Tja, Zensursula… F!XMBR: Deutschlands Blogs – Hand in Hand mit Zensursula Grunzgesetz: Technischer Ansatz bei Internetsperren fehlerhaft ZachSeinBlog: Internetsperren: Schäuble dreht auf Wutblog der C64 Generation: …und Danke für den Fisch botnetz.com: Trauer um das Freie Internet Deutschlands Mein Politik-Blog: Die Zensursula-Debatte hat sich erledigt Impactsuspect: Mehr Spass mit Google: hessische Pornogoogler […]

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Da sieht man, dass die meisten Porno-Suchanfragen bei Google in Deutschland aus Hessen kommen. Frankfurt am Main tut sich hier als Spitzenreiter unter den deutschen Städten hervor. Wer diesen Blog kennt, weiß dass mir dumme Polemik total fern liegt, aber die Frage ist angebracht, ob das vielleicht damit zu tun hat, dass Frankfurt auch die Deutsche Hauptstadt des in der Wirtschaftskrise vielgescholtenen Finanzwesens ist. Wahrscheinlich nur ein Zufall.
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„Impactsuspect“ ist übrigens kein Google-Trend. Obwohl dieses Wort das Suchwort ist, was am meisten auf diesen Blog führt, suchen insgesamt wohl zu wenige danach. Schade. Da muss ich wohl noch an der Suchmaschinenoptimierung arbeiten. Andere Suchworte, die auf diesen Blog führen, sind jedoch Trends. So gibt es zwar auch keinen Trend für „Glitzervampir“, aber „kalte Wesen“ ist aufgeführt.
Dort sind Hamburg und Niedersachsen die Spitzenreiter. Hier gibt es wohl viele Twilight-Fans.

Wenn man sich die Entwicklung des Suchwortes „Endlager“ in Deutschland ansieht, stellt man fest, dass nach diesem Begriff bis Mitte Mai kaum gegoogelt wurde, die Suche dann aber rasant anstieg. Zwar gibt es einen kleinen Einbruch Mitte Juni, aber nach Endlager wird immer noch gegoogelt. Witzigerweise hauptsächlich in Schleswig-Holstein. Die anderen CO2-Endlager bedrohten Gebiete tauchen in der Statistik nur unter ferner liefen auf. Benutzt man in McPomm ne andere Suchmaschine? Bei den Städten ist hier – auch nicht verwunderlich – Flensburg beispiellos weit vorn.

Setzen wir „porno“ und „endlager“ in eine vergleichende Statistik, sehen wir dass der Suchbegriff „Endlager“ kaum eine Rolle zu spielen scheint.

Setzen wir „Endlager“, „Zensursula“ und „kalte Wesen“ ein, dann scheinen sich in Deutschland genau so viele Menschen für Endlager zu interessieren, wie für Twilight. Zensursula toppt beide souverän.

Setzt man drei der kontroversesten deutschen Politiker ein, sieht man, dass Dieter Wiefelspütz wohl erst seit Mitte April an der Optimierung seines Namens als Suchbegriff arbeitet.

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