Impactsuspect » Den Protest einschlafen lassen….
Jul
10
2009

Den Protest einschlafen lassen….

Während es über anderen möglichen CO2-Endlagerstätten immer noch heiß her geht, ist es in Schleswig Holstein vorerst verdächtig ruhig geworden.

Carbon::dioxide by ~yosei666 on deviantART

Nun bitte ich mich nicht mißzuverstehen: Auf dem Weg zur Arbeit komme ich immer noch an mindestens 20 Anti-Endlager-Plakaten vorbei, sogar an zwei riesigen Transparenten, und die Montagsdemos nehmen hier auch eher zu als ab. Aber in der Zeitung wird generell weniger drüber geschrieben als noch vor ein paar Wochen, und die Landesregierung scheint sich nicht mehr so wirklich zu interessieren, was die Bürger hier denken.

Wenn wir diesen Artikel beim SHZ lesen, der netterweise noch immer online ist, dann sehen wir auch warum. Der Artikel dreht sich um eine Informationsveranstaltung zu der auch Vertreter der Bundes- und Landesregierung auf Ministerebene eingeladen wurden. Irgendwie kam von der CDU keiner, und im Text ist zu lesen warum:

Er hatte sich vergebens um Vertreter von der landes- oder bundespolitischen Ebene aus den Reihen der CDU bemüht.

„Im übrigen sollte man die Sache einschlafen lassen“

Ach ja, der Artikel ist übrigens mit „Politische Schwergewichte vermisst“ überschrieben. Spielt da etwa der SHZ auf den nicht unerheblichen Körperumfang unseres Landesvaters an? Böse, böse!
Aber na ja, zurück zum Thema.
„Einschlafen lassen“ will man die Sache also. Damit sich niemand mehr an Peter Harrys Versprechen erinnert, dass der Scheiß hier nicht kommt? Wird nicht passieren. Damit man die RWE-Sprengmeister auf sein Land lässt? Wird auch nicht passieren.
Politiker mögen meinen, dass der Wähler sich nur bis zur letzten Bundestagswahl erinnert, doch die Wahrheit ist, dass das eher für Politiker zu gelten scheint. Da werden Versprechen gemacht, rumlaviert, gedruckst und vermieden, nur damit jede Erinnerung daran nach der nächsten Wahl komplett getilgt zu sein scheint.
Wir werden uns erinnern, keine Sorge.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: , , ,

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Nun bitte ich mich nicht mißzuverstehen: Auf dem Weg zur Arbeit komme ich immer noch an mindestens 20 Anti-Endlager-Plakaten vorbei, sogar an zwei riesigen Transparenten, und die Montagsdemos nehmen hier auch eher zu als ab. Aber in der Zeitung wird generell weniger drüber geschrieben als noch vor ein paar Wochen, und die Landesregierung scheint sich nicht mehr so wirklich zu interessieren, was die Bürger hier denken.

Wenn wir diesen Artikel beim SHZ lesen, der netterweise noch immer online ist, dann sehen wir auch warum. Der Artikel dreht sich um eine Informationsveranstaltung zu der auch Vertreter der Bundes- und Landesregierung auf Ministerebene eingeladen wurden. Irgendwie kam von der CDU keiner, und im Text ist zu lesen warum:

Er hatte sich vergebens um Vertreter von der landes- oder bundespolitischen Ebene aus den Reihen der CDU bemüht.

„Im übrigen sollte man die Sache einschlafen lassen“

Ach ja, der Artikel ist übrigens mit „Politische Schwergewichte vermisst“ überschrieben. Spielt da etwa der SHZ auf den nicht unerheblichen Körperumfang unseres Landesvaters an? Böse, böse!
Aber na ja, zurück zum Thema.
„Einschlafen lassen“ will man die Sache also. Damit sich niemand mehr an Peter Harrys Versprechen erinnert, dass der Scheiß hier nicht kommt? Wird nicht passieren. Damit man die RWE-Sprengmeister auf sein Land lässt? Wird auch nicht passieren.
Politiker mögen meinen, dass der Wähler sich nur bis zur letzten Bundestagswahl erinnert, doch die Wahrheit ist, dass das eher für Politiker zu gelten scheint. Da werden Versprechen gemacht, rumlaviert, gedruckst und vermieden, nur damit jede Erinnerung daran nach der nächsten Wahl komplett getilgt zu sein scheint.
Wir werden uns erinnern, keine Sorge.

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