Jun
26
2009
1

„Ich hau ein Loch in unser Internet…

…ich weiß es ist nicht gut. Scheiß drauf, solang es Spass macht!“

Ich wollte es ja erst nicht glauben, aber die Pläne der CDU in Sachen Netzpolitik scheinen darauf abzuzielen uns schlimmer als China zu machen. Der ganze Schwachsinn der letzten Tage ist ein Hinweis darauf, aber was ZDnet da im Wahlprogramm der CDU gefunden hat, setzt dem Fass die Krone auf. Wovon lebt das Internet? Von Verknüpfungen bzw. Links. Keine Verknüpfungen, kein Netz. Ist ja irgendwie logisch. Nun soll es jedoch nach Willen der CDU bald bezahlpflichtig werden Links zu setzen.

Irgendwie erinnert mich die Einstellung, die da in der CDU in Bezug auf neue Medien gepflegt wird, an die meiner seligen Oma. Ich kann mich noch gut erinnern, wie sie damals immer gesagt hat, wenn ein neues technisches Gerät ins Haus kam – z. B. der erste Videorecorder – dass sie irgendwann noch mal einen Vorschlaghammer nimmt, und „das alles“ kurz und klein schlägt.
Bei meiner Oma verzeihlich, weil sie 1918 geboren wurde, und ihr erstes Jahrzehnt noch auf einem Bauernhof ohne elektrisch Licht und Telefon zubrachte. Allerdings hat meine Oma auch nie tatsächlich den Vorschlaghammer in die Hand genommen, und auf den Videorecorder eingeschlagen.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: , ,
Jun
26
2009
0

Die Generation dazwischen

Okay, in letzter Zeit ist ja immer die Rede von den „digital Natives“ und den digitalen Einwanderern, die das Internet ausdrucken, und ihre liebe Mühe haben sich mit dem – eigentlich gar nicht mehr so neuen – Medium Computer und dem Internet sinnvoll auseinanderzusetzen. Ich persönlich fühle mich den digitalen Eingeborenen zwar näher, aber schlußendlich gehöre ich wohl zu keiner der Gruppen wirklich. Ich gehöre eher zu der Gruppe Menschen, die mit der digitalen Welt zusammen groß geworden sind.
Als ich etwa 7 Jahre alt war, hat mein Vater, der schon immer Interesse für neue Technologien gezeigt hat, den ersten Computer in unser Haus gebracht. Das war ein SVI 328. Der hatte damals noch 32 KB Ram, wenn das einem was sagt, dass ist halb so viel wie ein C64. Das Ding konnte 16 Farben darstellen, und der gesamte Computer war damals noch in der Tastatur untergebracht.
Wir hatten für den Cartriges mit einigen Spielen drauf, die allesamt heute keinen mehr vor dem Ofen hervorholen würden, aber damals waren die bunt und toll. Es war ein Zaxxon-ähnliches Ballerspiel dabei, und ein Spiel bei dem man in der draufsicht einen von zwei Panzern steuern konnte, mit dem Ziel den anderen abzuballern.
Da machte ich dann auch meine ersten Erfahrungen mit dem Programmieren. In Basic. Eines meiner ersten Programme wird so ausgesehen haben:

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter:

Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes

Better Tag Cloud