Jun
24
2009
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1984 – und warum das heute nicht mehr funktioniert

In George Orwells Roman 1984 wird ein beispielloser Überwachungsstaat geschildert, der wirklich jede Information kontrolliert. Das fängt mit der nahtlosen Zwei-Wege-Videoüberwachung aller Bürger an, und geht bis zu der Neuordnung und Simplifikation der Sprache, damit regimekritische Gedanken am Ende noch nicht einmal mehr gedacht werden können.

Neusprech haben unsere Politiker auch schon ganz gut drauf. Da wird aus verdachtsloser Überwachung der Onlineaktivitäten gerne mal die Vorrats- oder auch Massendatenspeicherung. Klingt ja auch gleich viel knackiger und harmloser. Aus Geheimzensur wird Zugangserschwerung und aus Unschuldigen werden „potentielle Gefährder“.

Auch die Presse haben unsere Volksvertreter ziemlich gut im Griff. Da ist dieser mit jenem bekannt oder verwandt, und kann schnell mal anrufen um einen Gefallen zu erbitten. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist einfach so.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: , , , ,
Jun
24
2009
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Zensurmusik

Tja, so ist es halt im Land der Dichter, und der Denker. Wenn irgendwas im argen liegt, dann wird getextet und komponiert. War schon beim Deutschlandlied nicht anders, und das ist heute unsere Hymne.

Hier Beispiele welche die aktuelle Zensur behandeln:

Zensi, Zensa Zensursula (Vorsicht! Sehr poppig und Ohrwurmgefahr!):

Und ein etwas rockigeres. Zensursula 2.0:

Written by Heiko C. in: Lustiges,Politisches | Schlagwörter:
Jun
24
2009
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Willkommen im Land, das Verrückte macht…

Da in unserem Lande hauptsächlich Juristen das Sagen haben, muss man sich auch nicht wundern, wenn diese sich dann als Lösung für jedes Problem einfach neue Gesetze ausdenken. Der letzte Freitag hat das eindrucksvoll gezeigt, und spätestens heute hätte ich gedacht, schon alles zu dem Thema hier geschrieben zu haben, was mich so bewegt, aber es kommt immer eben anders als man denkt.
Nachdem ich die Ankündigung aus dem geleakten Programm der CDU gelesen habe, in der Raubkopierern das Internet „gekappt“ werden soll, dachte ich, das müsse nun die häßliche Spitze des Eisberges sein.
Aber nein. Nun fordert irgendjemand von der CDU, von dem vorher noch nie wer gehört hat, dass Internetangebote künftig auch eine Jugendschutzkennzeichnung haben müssen. Wenn „Internetangebote“ etwas so greifbares wären wie beispielsweise DVDs, dann wäre das vielleicht sogar eine gute Idee. Sind sie aber nicht, in so fern ist auch die Idee irgendwie beknackt.
Ich kann zwar mein Blog hier nocheinmal durchschauen, und dann sagen, dass es ab… 12 Jahren wäre, oder so… Aber was soll das bringen? Vor allen Dingen: Wenn jeder seinen Kram selbst einschätzen muss, dann sehe ich schon eine ungeahnte Abmahn- und Klagewelle über das Land rollen, in denen geschäftstüchtige Anwälte einem nachweisen wollen, dass man seine „Angebote“ falsch gekennzeichnet hätte.
Eine Alternative bringt der CDUler auch gleich mit:

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