Impactsuspect » 2009 » Juni » 11
Jun
11
2009
--

Internetsperren für Killerspiele

Bevor noch das „Killerspielverbot“ oder die „Netzsperren gegen kinderpornografische Inhalte“ überhaupt durch den Bundestag sind, regt nun ein netter Vorksverteter von der CDU an, dass man doch auch Online-Killerspiele (wie dieses Wörld of Wohrkräft?) im Netz mit Sperren belegen könnte.
Sitzen die CDU-Abgeordneten den ganzen Tag zuhause, und kombinieren sinnlos Worte? So kommt es einem doch langsam vor, oder? Da scheint es dann auch nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis irgendeiner von der CDU „Kinderpornos für Rentenkürzungsdumping!“ fordert, weil sein Wahlkampf-Slogan-O-Mat das zufällig ausgespuckt hat. Wer wählt die eigentlich? Wie kann es sein, dass immerhin 16% der Wahlberechtigten bei der letzten Europawahl ihre Stimme für die CDU/CSU abgegeben hat.
16%? Ja, so viele sind es nur noch. Ich hab all die Nichtwähler berücksichtigt. Die haben ja schließlich auch nicht CDU gewählt. 16%… na ja, vielleicht bei den nächsten Bundestagswahlen. Geht bitte alle hin, ich will das noch erleben!

Jun
11
2009
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Wenn „Es gibt keine Alternative“ keiner mehr glaubt oder hören will…

…nimmt der deutsche Politiker von Weltrang gerne den Terminus „Zwischenlösung“ zur Hand. Zwischenlösung suggeriert auch, dass man selbst weiß, dass man Murx macht, aber es immerhin ja nicht dauerhaft sein soll.

Unsere Frau Kanzlerin Merkel, die schon immer eine Vorliebe für Wischi-Waschi-Ausdrücke hatte, hat es bei einer Kundgebung in Flensburg, zu der auch CO2-Endlager-Demonstranten zugegen waren, so ausgedrückt:

Den dutzenden Demonstranten gegen eine von einem Energieversorger geplante unterirdische Speicherung von Kohlendioxid im Kreis Nordfriesland dagegen brachte die Kanzlerin in ihrer gut halbstündigen Rede wenig Verständnis entgegen. „Es gibt gefährlichere Sachen auf der Welt“, betonte sie. Es könne kein Dauerzustand, aber eine Zwischenlösung sein.

Hier suggeriert „Zwischenlösung“ einen vorübergehenden Zustand. Ein vorübergehendes Endlager sozusagen. Das ist natürlich Blödsinn, wie auch Frau Merkel wissen wird. Wenn wir das Lager erst einmal an der Backe haben, dann bleibt es auch da, und wird befüllt, bis es voll ist. Das erklärt dann auch den Term „Zwischenlösung“. Also ist hier nicht eine Zwischenlösung für die Bürger gemeint, die auf dem Gas wohnen müssen, sondern für die Energiekonzerne. Für die ist es nur eine Zwischenlösung. Kann sich da unsereins was für kaufen? Nein.
Und dass es „gefährlichere Sachen auf der Welt“ gibt, als eine unkontrollierbare, hoch komprimierte, milliarden Tonnen schwere Masse an Klimakiller-Gas, das ist Ansichtssache. Für die Kanzlerin gibt es sicher gefährlicheres, denn die wohnt ja nicht drauf, sondern in Berlin. Für uns hier oben jedoch… Was sollte in unserer Idylle gefährlicher sein, mal weitere Fehlentscheidungen von Politikern in der Zukunft ausgenommen?

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Friesisches,Politisches | Schlagwörter: ,

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Jun
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Internetsperren für Killerspiele

Bevor noch das „Killerspielverbot“ oder die „Netzsperren gegen kinderpornografische Inhalte“ überhaupt durch den Bundestag sind, regt nun ein netter Vorksverteter von der CDU an, dass man doch auch Online-Killerspiele (wie dieses Wörld of Wohrkräft?) im Netz mit Sperren belegen könnte.
Sitzen die CDU-Abgeordneten den ganzen Tag zuhause, und kombinieren sinnlos Worte? So kommt es einem doch langsam vor, oder? Da scheint es dann auch nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis irgendeiner von der CDU „Kinderpornos für Rentenkürzungsdumping!“ fordert, weil sein Wahlkampf-Slogan-O-Mat das zufällig ausgespuckt hat. Wer wählt die eigentlich? Wie kann es sein, dass immerhin 16% der Wahlberechtigten bei der letzten Europawahl ihre Stimme für die CDU/CSU abgegeben hat.
16%? Ja, so viele sind es nur noch. Ich hab all die Nichtwähler berücksichtigt. Die haben ja schließlich auch nicht CDU gewählt. 16%… na ja, vielleicht bei den nächsten Bundestagswahlen. Geht bitte alle hin, ich will das noch erleben!

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Wenn „Es gibt keine Alternative“ keiner mehr glaubt oder hören will…

…nimmt der deutsche Politiker von Weltrang gerne den Terminus „Zwischenlösung“ zur Hand. Zwischenlösung suggeriert auch, dass man selbst weiß, dass man Murx macht, aber es immerhin ja nicht dauerhaft sein soll.

Unsere Frau Kanzlerin Merkel, die schon immer eine Vorliebe für Wischi-Waschi-Ausdrücke hatte, hat es bei einer Kundgebung in Flensburg, zu der auch CO2-Endlager-Demonstranten zugegen waren, so ausgedrückt:

Den dutzenden Demonstranten gegen eine von einem Energieversorger geplante unterirdische Speicherung von Kohlendioxid im Kreis Nordfriesland dagegen brachte die Kanzlerin in ihrer gut halbstündigen Rede wenig Verständnis entgegen. „Es gibt gefährlichere Sachen auf der Welt“, betonte sie. Es könne kein Dauerzustand, aber eine Zwischenlösung sein.

Hier suggeriert „Zwischenlösung“ einen vorübergehenden Zustand. Ein vorübergehendes Endlager sozusagen. Das ist natürlich Blödsinn, wie auch Frau Merkel wissen wird. Wenn wir das Lager erst einmal an der Backe haben, dann bleibt es auch da, und wird befüllt, bis es voll ist. Das erklärt dann auch den Term „Zwischenlösung“. Also ist hier nicht eine Zwischenlösung für die Bürger gemeint, die auf dem Gas wohnen müssen, sondern für die Energiekonzerne. Für die ist es nur eine Zwischenlösung. Kann sich da unsereins was für kaufen? Nein.
Und dass es „gefährlichere Sachen auf der Welt“ gibt, als eine unkontrollierbare, hoch komprimierte, milliarden Tonnen schwere Masse an Klimakiller-Gas, das ist Ansichtssache. Für die Kanzlerin gibt es sicher gefährlicheres, denn die wohnt ja nicht drauf, sondern in Berlin. Für uns hier oben jedoch… Was sollte in unserer Idylle gefährlicher sein, mal weitere Fehlentscheidungen von Politikern in der Zukunft ausgenommen?

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Friesisches,Politisches | Schlagwörter: ,