Impactsuspect » 2009 » Juni » 08
Jun
08
2009
--

Es geht wie immer nur um Kohle.

Man könnte ja direkt von Goldgräbermentalität sprechen, wenn es nicht das genaue Gegenteil wäre. Unsere geschätzten Volksvertreter im Landtag wollen nun scheinbar doch dulden, dass unsere schöne Geest mit Dreck aus Kohlekraftwerken ganz Europas vollgepumpt wird – wenn sie nur ordentlich Geld dafür sehen.
Es erinnert einen leicht an die eine Folge von Southpark, in der Kenny alle möglichen ekligen Sachen für Geld macht, um schließlich durch eine besonders eklige Sache am Ende der Folge zu sterben.
Pecuniae non olet. Das mag zutreffen, wenn es um zahlpflichtige Toiletten geht, aber hier stinkt das Geld dann doch gewaltig.

„Wenn wir die Akzeptanz an den Speicherorten vergrößern wollen, muss deutlich werden, dass die Bevölkerung direkt profitiert. Da werden wir entsprechende Wege finden müssen“

… sagt man in Berlin offenbar zu dem Thema. Selbst wenn die geforderten 5 Euro pro eingelagerter Tonne direkt an mich gehen würden, würde ich das Vorhaben ablehnen. Von allem Geld der Welt kann ich mir die Schönheit der Gegend in der ich wohne nicht anderswo kaufen, und schon gar nicht von einem Handgeld der Energiekonzerne.
Macht sowas bei euch in Hürth oder Essen! Wir sehen nicht ein euren Dreck zu fressen! Wenn die Bundesregierung den Energiekonzernen endlich mal auf’s Auge drücken würde die Netzeinspeisung hier zu verbessern und die Netze auszubauen, dann bräuchten wir ja noch nichtmal deren dreckige Kohle-, Öl- und Atomenergie! Aber nein, man sitzt ja auf der Kohle und den Kraftwerken, und will nunmal Geld dafür sehen. Umwelt ist egal. Geld stinkt nicht.
Dass sich nun die Energiekonzerne als „arme Opfer“ aufspielen, von denen man auch noch Geld dafür will, dass sie etwas grob fahrlässiges und klimatechnisch verhängnisvolles machen, dass ist wirklich der Gipfel des Zynismus. Vorläufig jedenfalls.

Wir warten mit angehaltenem Atem. Wir üben nämlich schon mal.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Friesisches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: ,

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Jun
08
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Es geht wie immer nur um Kohle.

Man könnte ja direkt von Goldgräbermentalität sprechen, wenn es nicht das genaue Gegenteil wäre. Unsere geschätzten Volksvertreter im Landtag wollen nun scheinbar doch dulden, dass unsere schöne Geest mit Dreck aus Kohlekraftwerken ganz Europas vollgepumpt wird – wenn sie nur ordentlich Geld dafür sehen.
Es erinnert einen leicht an die eine Folge von Southpark, in der Kenny alle möglichen ekligen Sachen für Geld macht, um schließlich durch eine besonders eklige Sache am Ende der Folge zu sterben.
Pecuniae non olet. Das mag zutreffen, wenn es um zahlpflichtige Toiletten geht, aber hier stinkt das Geld dann doch gewaltig.

„Wenn wir die Akzeptanz an den Speicherorten vergrößern wollen, muss deutlich werden, dass die Bevölkerung direkt profitiert. Da werden wir entsprechende Wege finden müssen“

… sagt man in Berlin offenbar zu dem Thema. Selbst wenn die geforderten 5 Euro pro eingelagerter Tonne direkt an mich gehen würden, würde ich das Vorhaben ablehnen. Von allem Geld der Welt kann ich mir die Schönheit der Gegend in der ich wohne nicht anderswo kaufen, und schon gar nicht von einem Handgeld der Energiekonzerne.
Macht sowas bei euch in Hürth oder Essen! Wir sehen nicht ein euren Dreck zu fressen! Wenn die Bundesregierung den Energiekonzernen endlich mal auf’s Auge drücken würde die Netzeinspeisung hier zu verbessern und die Netze auszubauen, dann bräuchten wir ja noch nichtmal deren dreckige Kohle-, Öl- und Atomenergie! Aber nein, man sitzt ja auf der Kohle und den Kraftwerken, und will nunmal Geld dafür sehen. Umwelt ist egal. Geld stinkt nicht.
Dass sich nun die Energiekonzerne als „arme Opfer“ aufspielen, von denen man auch noch Geld dafür will, dass sie etwas grob fahrlässiges und klimatechnisch verhängnisvolles machen, dass ist wirklich der Gipfel des Zynismus. Vorläufig jedenfalls.

Wir warten mit angehaltenem Atem. Wir üben nämlich schon mal.

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