Impactsuspect » Mann-O-meter, und da soll man jetzt den Überblick behalten…
Mai
19
2009

Mann-O-meter, und da soll man jetzt den Überblick behalten…

Frau Familienministerin Ursula von der Leyen will dem BKA die Vollmacht geben im Netz zu sperren, was das BKA sperren will, ohne das wer kontrollieren kann, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Ist zwar gut gemeint, gegen Kinderpornos und so, bloss bringts nichts. Immerhin kann man jetzt schon solche Seiten löschen lassen, da die so gut wie überall verboten sind, und man ja offenbar weiß, wo die sind. Also nur eine Luftnummer, die allerdings eine bedenkliche Zensurstruktur im Internet vorbereiten könnte. Vielleicht auch nur ein Wahlkampfmanöver.

F. Heine startet eine Onlinepetiton gegen diese geplante undurchsichtige Sperrung.

Sehr schnell unterschreiben sehr viele diese Petition gegen Sperrung, und die Politik will erstmal nicht wahr haben, dass sie sich eigentlich nun ernsthaft mit dem Thema beschäftigen muss.

Frau Familienministerin Ursula von der Leyen und Herr zu Guttenberg sagen ein paar grob mißverständliche Sachen, und alle regen sich auf. Speziell weil von ihr alle Internetnutzer, und von ihm alle Mitzeichner der Petition irhetorisch n die Nähe der Kinderpornographen gerückt werden. Mittlerweile geht es etwas langsamer mit den Petitionsunterschriften voran, aber es geht stetig weiter.

Kinderhilfe will in Stadien Unterschriften für Frau von der Leyen ihr Gesetz sammeln, und drückt sich noch mißverständlicher und ärgerlicher aus.

Eltern in der IT-Branche unterstützen die Petition gegen das neue Gesetz, ebenso Menschen, die selbst mal missbraucht worden sind. Letztere werfen Frau von der Leyen vor, sie zu instrumentalisieren.

Kinderhilfe Wikipediaartikel wird von irgendjemandem „geschönt“. Grob vereinfacht wird alle Kritik an der Kinderhilfe entfernt, und statt dessen jede Menge Bla eingefügt.
Diese Änderung wird jedoch schnell erkannt, und rückgängig gemacht.

Kinderhilfe scheint vor einiger Zeit schon aus dem Spendenrat ausgeschlossen worden zu sein, und generell scheinen sie und ihre Motive umstritten zu sein. Die versuchte Änderung des Wikieintrags macht das noch mal so richtig bekannt.

Kinderhilfe behauptet Gegner der des Sperrengesetzes seien „gegen eine Sperrung von kinderpornographischen Inhalten“- das die Gegner des Gesetzes sogar für die Löschung solcher Inhalte ist, wird verschwiegen.

Kinderhilfe wird gehackt.

Kinderhilfe ist nun wieder da, und beschwert sich über eine Schmutzkampagne gegen sie. Ausserdem kommt sie mit einer Umfrage an, nach der 92 % der Deutschen für diese Internetsperren sind.
Die Unterstützer der Onlinepetition seien eine „gut organisierte Lobby, die nicht die Mehrheit der Bundesbürger wiederspiegelt“.

Blah!

Ich frage mich wie viele Leute die in der Umfrage befragt haben? Waren es mehr als 86296? So viele Mitzeichner hat die Petition nämlich gerade. Und fragen ob und wie suggestiv die Fragestellung war, darf man ja wohl auch, oder?

Trotzdem wird sich die Politik mit der Petition befassen müssen, immerhin haben diese nun schon fast zwei Mal so viele Leute unterschrieben, wie dafür nötig ist.

Und eine Petition ist noch was anderes als eine Umfrage. In der Umfrage wurden 100 bis eventuell 4000 Leute nach ihrer Meinung befragt, die aus Ja oder Nein bestehen kann. Im vorliegenden Fall waren es 1000 Leute, die an zwei Tagen per Telefon befragt wurden. Sie konnten für „Dafür“ oder „Dagegen“ stimmen.
In der Onlinepetition haben nun mehr als 1% aller Deutschen mit Namen und Adresse für ein Thema (bzw. gegen ein Gesetz) unterschrieben, das war ihnen sogar so wichtig aus dem Sessel und in die Puschen zu kommen.
Trotzdem wird mit allen populistischen Winkelzügen versucht bei der Masse diese Sperren beliebt zu machen. Anstatt mal die Seiten zu löschen. Man bekommt wirklich den Eindruck, es gehe gar nicht um die Kinder in dem Gesetzesvorschlag.

Dann nennt die Kinderhilfe die Unterstützer der Petition „Internetliebhaber“! Hallo! Das Internet ist bereits heute für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Struktur in Deutschland unverzichtbar!
Vielleicht hätte es in den ausgehenden 80ern noch einen gewissen Sinn gehabt, aber das Wort „Internetliebhaber“ ist heute ungefähr genauso absurd wie „Strassenliebhaber“ oder „Telefonliebhaber“.

Nochmal zur Dimap Umfrage: Ich habe sie jetzt gefunden bei Dimap selbst, und wie nicht anders zu erwarten, ist sie so formuliert, dass sie in Hinblick auf die Petition kaum aussagekräftig ist.

So lautet die erste Frage, die 92 % mit „Dafür.“ beantworten:
„Die Bundesregierung plant ein Gesetz zur Sperrung von kinderpornographischen Inhalten. Kritiker befürchten eine Zensur und bezweifeln die Wirksamkeit solcher Sperren. Befürworter betonen dagegen, dass solche Sperren eine sinnvolle und wirksame Maßnahme im Kampf gegen die Verbreitung solcher Bilder sind.“

Kritiker befürchten und zweifeln. Befürworter betonen. Weil die Befürworter wissen, dass sie recht haben? Wer keine Ahnung von der Materie hat, wie die meisten wohl, wird hier eindeutig subtil beeinflusst.
Das beste kommt aber noch:
„Sind sie für ein Gesetz zur Sperrung kinderpornographischer Seiten im Internet, oder dagegen?“

Wenn die Frage so gestellt wird, bin sogar ich dafür. Für EIN Gesetz, meinetwegen. Aber eben nicht für dieses. Diese Umfrage behandelt also gar nicht das aktuelle Gesetz der Frau von der Leyen mit seinen verfassungsrechtlichen Luftlöchern, sondern fragt hypothetisch, ob so ein Gesetz – irgendso ein Gesetz – zur Sperrung von Kinderpornographie her soll.
Irgendwie ist hier das Thema verfehlt, oder? Mich als Auftraggeber für die Umfrage würde das ja ärgern.

Okay, der zweite Teil der Umfrage lautet:
„Was für ein Internet bevorzugen Sie? Eines das völlig frei ist von staatlicher Kontrolle – und damit zum Beispiel kinderpornographische Darstellungen enthält – oder eines, in dem vom Staat bestimmte strafbare Inhalte auch kontrolliert und gesperrt werden können?“

Hier wird entgegen den Tatsachen suggeriert, denn strafbare Inhalte können nämlich bereits kontrolliert und sogar gelöscht werden. Allem anderen voran die Kinderpornographie, da die so gut wie überall verboten ist, zumindest jedoch in den Staaten wo die ganzen Server stehen. Die Frage gibt also die Alternative „So wie jetzt, also staatlich kontrolliert.“ oder „Jeder darf reinstellen was er will.“ Auch da wäre ich mit der Mehrheit, da ich ja gerade will, dass das Netz so bleibt wie es ist.
Ist diese merkwürdige Fragestellung, die so subtil am Thema vorbeigeht Absicht? Ein Schelm der böses dabei denkt.

Bessere Fragestellungen, die mehr Licht in die Angelegenheit gebracht hätten wären gewesen:
„Soll die Sperrung von internetseiten nur mit richterlichem Beschluss erfolgen können?“
„Soll der Zugang zu kinderpornographischen Inhalten nur ein wenig erschwert werden, oder sollen diese Inhalte gelöscht und deren Urheber strafrechtlich belangt werden?“

Oder wenn man so manipulativ fragt wie andere:

„Soll in Deutschland eine Zensur eingeführt werden, bei der niemand die Zensoren kontrolliert?“

Schön ist auch, dass in den Dimap Umfragen jeweils nur zwei Antworten vorgegeben zu seien scheinen. WIllkommen in Black&White-Land, wo man noch klar zwischen gut und böse unterscheiden kann. Einer pluralistischen Gesellschaft Rechnung tragen ist aber was anderes.
Ach ja, wenn einer von euch 1000 Öcken einem guten Zweck zukommen lassen kann, dann kann er ja eine der Alternativfragen bei Forsa in Auftrag geben. Die bieten relativ preiswert Umfragen an wie die von Dimap.

Nachtrag: Natürlich sind 80.000 nicht mehr als 1% der Deutschen. Vielmehr sind es mehr als 1 Promille. Aber, im Gegensatz zu manchen Politikern, hab ich kein Problem damit, Fehler einzugestehen. Auch nicht in einem Wahljahr.
Wir haben 82.099.232 Einwohner. (Quelle Wikipedia. Und das, obwohl ich dachte es wären nur noch 60 Millionen. Da hab ich wohl die Auswirkungen der Familienpolitik von Frau von der Leyen überschätzt) Die Petition haben jetzt 87.028 Leute unterschrieben. Das sind 1,06 Promille.
Aber, wenn mir das Gleichnis erlaubt ist, mit 1,06 Promille sollte man auch nicht mehr fahren. Schon gar nicht, wenn alle Experten davon abraten.

Noch ein Nachtrag (20.5.09): Wie ich jetzt gelesen habe, bin ich wohl nicht als einziger auf die Idee gekommen, dass man ja eine Gegenumfrage machen könnte. Heise Online zufolge hat Christian Bahls vom Verein Missbrauchsopfer gegen Internetsperren (MOGIS) ebenfalls eine Umfrage bei dimap in Auftrag gegeben, bei der genau das Gegenteil herauskam. ^^

Keine Kommentare »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL

Leave a comment

Keine Kommentare »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL

Leave a comment

Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes

Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes

Mai
19
2009

Mann-O-meter, und da soll man jetzt den Überblick behalten…

Frau Familienministerin Ursula von der Leyen will dem BKA die Vollmacht geben im Netz zu sperren, was das BKA sperren will, ohne das wer kontrollieren kann, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Ist zwar gut gemeint, gegen Kinderpornos und so, bloss bringts nichts. Immerhin kann man jetzt schon solche Seiten löschen lassen, da die so gut wie überall verboten sind, und man ja offenbar weiß, wo die sind. Also nur eine Luftnummer, die allerdings eine bedenkliche Zensurstruktur im Internet vorbereiten könnte. Vielleicht auch nur ein Wahlkampfmanöver.

F. Heine startet eine Onlinepetiton gegen diese geplante undurchsichtige Sperrung.

Sehr schnell unterschreiben sehr viele diese Petition gegen Sperrung, und die Politik will erstmal nicht wahr haben, dass sie sich eigentlich nun ernsthaft mit dem Thema beschäftigen muss.

Frau Familienministerin Ursula von der Leyen und Herr zu Guttenberg sagen ein paar grob mißverständliche Sachen, und alle regen sich auf. Speziell weil von ihr alle Internetnutzer, und von ihm alle Mitzeichner der Petition irhetorisch n die Nähe der Kinderpornographen gerückt werden. Mittlerweile geht es etwas langsamer mit den Petitionsunterschriften voran, aber es geht stetig weiter.

Kinderhilfe will in Stadien Unterschriften für Frau von der Leyen ihr Gesetz sammeln, und drückt sich noch mißverständlicher und ärgerlicher aus.

Eltern in der IT-Branche unterstützen die Petition gegen das neue Gesetz, ebenso Menschen, die selbst mal missbraucht worden sind. Letztere werfen Frau von der Leyen vor, sie zu instrumentalisieren.

Kinderhilfe Wikipediaartikel wird von irgendjemandem „geschönt“. Grob vereinfacht wird alle Kritik an der Kinderhilfe entfernt, und statt dessen jede Menge Bla eingefügt.
Diese Änderung wird jedoch schnell erkannt, und rückgängig gemacht.

Kinderhilfe scheint vor einiger Zeit schon aus dem Spendenrat ausgeschlossen worden zu sein, und generell scheinen sie und ihre Motive umstritten zu sein. Die versuchte Änderung des Wikieintrags macht das noch mal so richtig bekannt.

Kinderhilfe behauptet Gegner der des Sperrengesetzes seien „gegen eine Sperrung von kinderpornographischen Inhalten“- das die Gegner des Gesetzes sogar für die Löschung solcher Inhalte ist, wird verschwiegen.

Kinderhilfe wird gehackt.

Kinderhilfe ist nun wieder da, und beschwert sich über eine Schmutzkampagne gegen sie. Ausserdem kommt sie mit einer Umfrage an, nach der 92 % der Deutschen für diese Internetsperren sind.
Die Unterstützer der Onlinepetition seien eine „gut organisierte Lobby, die nicht die Mehrheit der Bundesbürger wiederspiegelt“.

Blah!

Ich frage mich wie viele Leute die in der Umfrage befragt haben? Waren es mehr als 86296? So viele Mitzeichner hat die Petition nämlich gerade. Und fragen ob und wie suggestiv die Fragestellung war, darf man ja wohl auch, oder?

Trotzdem wird sich die Politik mit der Petition befassen müssen, immerhin haben diese nun schon fast zwei Mal so viele Leute unterschrieben, wie dafür nötig ist.

Und eine Petition ist noch was anderes als eine Umfrage. In der Umfrage wurden 100 bis eventuell 4000 Leute nach ihrer Meinung befragt, die aus Ja oder Nein bestehen kann. Im vorliegenden Fall waren es 1000 Leute, die an zwei Tagen per Telefon befragt wurden. Sie konnten für „Dafür“ oder „Dagegen“ stimmen.
In der Onlinepetition haben nun mehr als 1% aller Deutschen mit Namen und Adresse für ein Thema (bzw. gegen ein Gesetz) unterschrieben, das war ihnen sogar so wichtig aus dem Sessel und in die Puschen zu kommen.
Trotzdem wird mit allen populistischen Winkelzügen versucht bei der Masse diese Sperren beliebt zu machen. Anstatt mal die Seiten zu löschen. Man bekommt wirklich den Eindruck, es gehe gar nicht um die Kinder in dem Gesetzesvorschlag.

Dann nennt die Kinderhilfe die Unterstützer der Petition „Internetliebhaber“! Hallo! Das Internet ist bereits heute für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Struktur in Deutschland unverzichtbar!
Vielleicht hätte es in den ausgehenden 80ern noch einen gewissen Sinn gehabt, aber das Wort „Internetliebhaber“ ist heute ungefähr genauso absurd wie „Strassenliebhaber“ oder „Telefonliebhaber“.

Nochmal zur Dimap Umfrage: Ich habe sie jetzt gefunden bei Dimap selbst, und wie nicht anders zu erwarten, ist sie so formuliert, dass sie in Hinblick auf die Petition kaum aussagekräftig ist.

So lautet die erste Frage, die 92 % mit „Dafür.“ beantworten:
„Die Bundesregierung plant ein Gesetz zur Sperrung von kinderpornographischen Inhalten. Kritiker befürchten eine Zensur und bezweifeln die Wirksamkeit solcher Sperren. Befürworter betonen dagegen, dass solche Sperren eine sinnvolle und wirksame Maßnahme im Kampf gegen die Verbreitung solcher Bilder sind.“

Kritiker befürchten und zweifeln. Befürworter betonen. Weil die Befürworter wissen, dass sie recht haben? Wer keine Ahnung von der Materie hat, wie die meisten wohl, wird hier eindeutig subtil beeinflusst.
Das beste kommt aber noch:
„Sind sie für ein Gesetz zur Sperrung kinderpornographischer Seiten im Internet, oder dagegen?“

Wenn die Frage so gestellt wird, bin sogar ich dafür. Für EIN Gesetz, meinetwegen. Aber eben nicht für dieses. Diese Umfrage behandelt also gar nicht das aktuelle Gesetz der Frau von der Leyen mit seinen verfassungsrechtlichen Luftlöchern, sondern fragt hypothetisch, ob so ein Gesetz – irgendso ein Gesetz – zur Sperrung von Kinderpornographie her soll.
Irgendwie ist hier das Thema verfehlt, oder? Mich als Auftraggeber für die Umfrage würde das ja ärgern.

Okay, der zweite Teil der Umfrage lautet:
„Was für ein Internet bevorzugen Sie? Eines das völlig frei ist von staatlicher Kontrolle – und damit zum Beispiel kinderpornographische Darstellungen enthält – oder eines, in dem vom Staat bestimmte strafbare Inhalte auch kontrolliert und gesperrt werden können?“

Hier wird entgegen den Tatsachen suggeriert, denn strafbare Inhalte können nämlich bereits kontrolliert und sogar gelöscht werden. Allem anderen voran die Kinderpornographie, da die so gut wie überall verboten ist, zumindest jedoch in den Staaten wo die ganzen Server stehen. Die Frage gibt also die Alternative „So wie jetzt, also staatlich kontrolliert.“ oder „Jeder darf reinstellen was er will.“ Auch da wäre ich mit der Mehrheit, da ich ja gerade will, dass das Netz so bleibt wie es ist.
Ist diese merkwürdige Fragestellung, die so subtil am Thema vorbeigeht Absicht? Ein Schelm der böses dabei denkt.

Bessere Fragestellungen, die mehr Licht in die Angelegenheit gebracht hätten wären gewesen:
„Soll die Sperrung von internetseiten nur mit richterlichem Beschluss erfolgen können?“
„Soll der Zugang zu kinderpornographischen Inhalten nur ein wenig erschwert werden, oder sollen diese Inhalte gelöscht und deren Urheber strafrechtlich belangt werden?“

Oder wenn man so manipulativ fragt wie andere:

„Soll in Deutschland eine Zensur eingeführt werden, bei der niemand die Zensoren kontrolliert?“

Schön ist auch, dass in den Dimap Umfragen jeweils nur zwei Antworten vorgegeben zu seien scheinen. WIllkommen in Black&White-Land, wo man noch klar zwischen gut und böse unterscheiden kann. Einer pluralistischen Gesellschaft Rechnung tragen ist aber was anderes.
Ach ja, wenn einer von euch 1000 Öcken einem guten Zweck zukommen lassen kann, dann kann er ja eine der Alternativfragen bei Forsa in Auftrag geben. Die bieten relativ preiswert Umfragen an wie die von Dimap.

Nachtrag: Natürlich sind 80.000 nicht mehr als 1% der Deutschen. Vielmehr sind es mehr als 1 Promille. Aber, im Gegensatz zu manchen Politikern, hab ich kein Problem damit, Fehler einzugestehen. Auch nicht in einem Wahljahr.
Wir haben 82.099.232 Einwohner. (Quelle Wikipedia. Und das, obwohl ich dachte es wären nur noch 60 Millionen. Da hab ich wohl die Auswirkungen der Familienpolitik von Frau von der Leyen überschätzt) Die Petition haben jetzt 87.028 Leute unterschrieben. Das sind 1,06 Promille.
Aber, wenn mir das Gleichnis erlaubt ist, mit 1,06 Promille sollte man auch nicht mehr fahren. Schon gar nicht, wenn alle Experten davon abraten.

Noch ein Nachtrag (20.5.09): Wie ich jetzt gelesen habe, bin ich wohl nicht als einziger auf die Idee gekommen, dass man ja eine Gegenumfrage machen könnte. Heise Online zufolge hat Christian Bahls vom Verein Missbrauchsopfer gegen Internetsperren (MOGIS) ebenfalls eine Umfrage bei dimap in Auftrag gegeben, bei der genau das Gegenteil herauskam. ^^

Keine Kommentare »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL

Leave a comment

Keine Kommentare »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL

Leave a comment