Impactsuspect » 2009 » Februar » 09
Feb
09
2009
0

Bei der Geburt getrennt

Es gibt Dinge, die verwechselt man immer, obwohl sie gar nicht so scheußlich viel miteinander zu tun haben.
Zum Beispiel ist es in aller Welt schon seit Jahrzehnten sehr beliebt „George Orwell“ und „Orson Wells“ zu verwechseln. Warum? Nun, nicht dass die Namen ähnlich klingen würden, aber in beiden ist ein „Or“ und ein „Well“, und das reicht offenbar schon die beiden zu verwechseln.
Nochmal zum Aufschreiben: „George Orwell“ ist der dysutopische Schriftsteller von dem unter anderem „Farm der Tiere“ und „1984“ stammen. Wer letzteren Roman nicht kennt: Lesen! Sofort. Film kucken reicht nicht. (Kucken mit K am Anfang, weil regional und norddeutsch, und der Duden erlaubt es)
1984 ist alleine schon eine Lese wert weil sich George Orwell entweder daran totgeschrieben hat, oder weil das Schreiben von 1984 ihn noch am Leben hielt, bis es beendet war. Man merkt es dem Buch an, wenn es auch gerne mal einen schlechten Ruf bei Literaturwissenschaftlern hat.
Wo war ich eigentlich? Ja, genau. Orson Wells. Das ist der Mensch, der zum Beispiel Filme wie „Citizen Kane“ gedreht, und mit einem Hörspiel zu „H.G. Wells“ „Krieg der Welten“ eine Massenpanik auslöste.
Okay, die beiden also bitte nicht mehr verwechseln.
Was gibts da noch? Aus irgendeinem Grund habe ich zum Beispiel auch immer zwei Bands verwechselt, und zwar „Life of Agony“ und „Type o Negative“. Musikalisch mag ich beide nicht, aber ähnlich klingt ihre Musik nun auch nicht wirklich.
Warum ich sie immer verwechsle liegt ganz einfach daran, dass beide die gleichen Vokale haben, und man in der Disko nur „..ei.. o.. Ä..O..I“ hört. Da ich die Musik wie gesagt selbst nicht höre, sind mir die beiden Bands immer nur in Diskos begegnet. Also kein Wunder, dass ich die verwechsle.
Besagte Bands sind allerdings auch aus anderer Hinsicht bemerkenswert. Es ist lustig mitanzusehen, wie jemand, der kein Englisch kann und nicht weiß wie die Bands geschrieben werden dem DJ in der Disse einen Wunschzettel schreibt. Da kommt dann gerne etwas wie „Laif off Egonie“ bei raus. …bzw. „Teip Oh Negativ“

Written by Heiko C. in: Bücher,Linguistisches | Schlagwörter: ,

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Bei der Geburt getrennt

Es gibt Dinge, die verwechselt man immer, obwohl sie gar nicht so scheußlich viel miteinander zu tun haben.
Zum Beispiel ist es in aller Welt schon seit Jahrzehnten sehr beliebt „George Orwell“ und „Orson Wells“ zu verwechseln. Warum? Nun, nicht dass die Namen ähnlich klingen würden, aber in beiden ist ein „Or“ und ein „Well“, und das reicht offenbar schon die beiden zu verwechseln.
Nochmal zum Aufschreiben: „George Orwell“ ist der dysutopische Schriftsteller von dem unter anderem „Farm der Tiere“ und „1984“ stammen. Wer letzteren Roman nicht kennt: Lesen! Sofort. Film kucken reicht nicht. (Kucken mit K am Anfang, weil regional und norddeutsch, und der Duden erlaubt es)
1984 ist alleine schon eine Lese wert weil sich George Orwell entweder daran totgeschrieben hat, oder weil das Schreiben von 1984 ihn noch am Leben hielt, bis es beendet war. Man merkt es dem Buch an, wenn es auch gerne mal einen schlechten Ruf bei Literaturwissenschaftlern hat.
Wo war ich eigentlich? Ja, genau. Orson Wells. Das ist der Mensch, der zum Beispiel Filme wie „Citizen Kane“ gedreht, und mit einem Hörspiel zu „H.G. Wells“ „Krieg der Welten“ eine Massenpanik auslöste.
Okay, die beiden also bitte nicht mehr verwechseln.
Was gibts da noch? Aus irgendeinem Grund habe ich zum Beispiel auch immer zwei Bands verwechselt, und zwar „Life of Agony“ und „Type o Negative“. Musikalisch mag ich beide nicht, aber ähnlich klingt ihre Musik nun auch nicht wirklich.
Warum ich sie immer verwechsle liegt ganz einfach daran, dass beide die gleichen Vokale haben, und man in der Disko nur „..ei.. o.. Ä..O..I“ hört. Da ich die Musik wie gesagt selbst nicht höre, sind mir die beiden Bands immer nur in Diskos begegnet. Also kein Wunder, dass ich die verwechsle.
Besagte Bands sind allerdings auch aus anderer Hinsicht bemerkenswert. Es ist lustig mitanzusehen, wie jemand, der kein Englisch kann und nicht weiß wie die Bands geschrieben werden dem DJ in der Disse einen Wunschzettel schreibt. Da kommt dann gerne etwas wie „Laif off Egonie“ bei raus. …bzw. „Teip Oh Negativ“

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