Impactsuspect » 2008 » November
Nov
06
2008
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Subkulturentango

Tja, was waren es nicht herrliche Zeiten, als es das Domino noch gab?
Der Zugereiste oder aussernordfriesische Leser dieses Blogs mag sich fragen, was denn das Domino ist.
Um es in einfachen Worten zu erklären – was an sich nicht geht – war das Domino eine berühmt berüchtigte Dorfdisco in einem Ort nahe meiner Heimatstadt.
Den Titel Dorfdisco hat das Domino an Freitagen und Samstagen auch wohl verdient. An Samstagen kam jeder dorthin, und an Freitagen tanzten aufgemotzte 14jährige mit Plateauschuhen zu den neuen Hits des neuen Deutschen Dancefloors.
Also warum waren es herrliche Zeiten? Dorfdissen gibts doch überall, wo sich am Wochenende Minderjährige und Handballclubs treffen.

Nun, es gab ja auch den Donnerstag. Der Donnerstag war der Tag für die Subkulturen. Und zwar nicht jede Woche im Monat für eine andere, sondern immer jeden Donnerstag für alle. Eine einzigartige Mischung aus Grufties, Punks, Metallern und anderen Chaoten traf sich jeden Donnerstag friedlich zum abhotten.

Von 1994 bis 1998 war ich fast jeden Donnerstag da, dann ging ich weg um zu studieren, und war nur noch in den Semesterferien da. Als ich dann wieder kam, war das Domino nicht mehr was es war, aus Gründen die zu dämlich und kompliziert sind, als dass ich sie hier näher erläutern möchte.

Seit dieser Zeit gehe ich seltener in Discos. Und wenn ich gehe, findet sich nie diese eigenwillige Mischung, die ich langsam immer mehr vermisse.
Der beste Tipp war bisher das Komplex, immer Donnerstags in Flensburg, zum Thema Stromgitarre. Doch gibts da eigentlich hauptsächlich Metal. Zwar wird dort auch gerne Indypop gespielt, aber irgendwie fehlt was.

Letzten Freitag war ich dann, zum ersten Mal, im Ela. Wie jeden ersten Freitag im Monat war da auch dieses Mal Gothic das beherrschende Thema. Ein paar mal konnte ich tanzen, aber die meiste Zeit lief Musik, die ich eher grenzwertig finde.
Die Atmosphäre war allerdings ziemlich entspannt, und ein paar nette Leute habe ich da auch getroffen.
Aber irgendwie ist das nicht das gleiche.

Mal sehen, wenn ich mich dann irgendwann auch noch mal unter die Punks und anderen Chaoten gemischt habe, sage ich bescheid.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , , ,
Nov
02
2008
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The Yes Album

Eines meiner liebsten Alben von Yes, dass ich mir noch in Leipzig gekauft habe. Als ich es neulich auf meinen MP3 Player geladen und gehört habe, ist mir speziell bei „Starship Trooper“ ein seltsames Klicken aufgefallen, dass gerade an den leisen instrumentalen Stellen später im Stück sehr nervig ist.
Ich dachte: „Nun, Heiko, vielleicht hast du ja damals die MP3s falsch von der CD konvertiert, oder so.“ Also habe ich es heute nochmal gemacht. Mit höchster Qualität. Ergebnis: Gleiches Klickgeräusch im Hintergrund. Gerade laut genug um zu nerven.
Bei meiner Suche nach einer Lösung des Problems, oder wenigstens einer Erklärung, z. B. „Soll so.“ oder „Scheiß Aufnahme.“ habe ich Google bemüht.
Des Rätsels Lösung habe ich nicht gefunden, allerdings bin ich hier: http://www.icompositions.com/music/song.php?sid=75663 über eine Coverversion gestolpert, die kaum vom Original zu unterscheiden ist. (Vom Gesang mal abgesehen, der bemüht ist ähnlich zu klingen, aber mehr auch nicht)
Na, jedenfalls habe ich mir die Version mal angehört, und siehe da: Hier gibts kein Klicken. Scheint also entweder nicht zum Lied zu gehören, oder es fiel dem Interpreten des Covers nicht auf. Bei Amazon hab ich die CD jetzt mal rausgesucht, mittlerweile gibt es sie ein zweites Mal remastert, und mit zwei zusätzlichen Tracks, die auf meiner nicht drauf sind. Soll ich einen Neukauf erwägen? Hm… Ich weiß nicht. Ich denke das Dingen kommt erst mal auf meine Wunschliste.

Nachtrag: 22.01.2009 15:27:
Ich hab jetzt tatsächlich eine Version von Starship Trooper gefunden, ohne Klicken, aber trotzdem von Yes. Wisst ihr wo? Bei MYSPACE!! Auf der Myspaceseite von Yes – scheinbar der offiziellen – steht der Track ohne Klicken. Also ist vermutlich mein remastertes „the Yes Album“-Album nicht so gut remastert wie man es sich wünschen würde. Die Frage ist, ob das Klicken auf dem neuen „the Yes Album“-Album tatsächlich nicht da ist. Sonst sitze ich am Ende mit zwei klickenden Starship Troopers…

Written by Heiko C. in: Kurzrezensionen | Schlagwörter:

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Nov
06
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Tja, was waren es nicht herrliche Zeiten, als es das Domino noch gab?
Der Zugereiste oder aussernordfriesische Leser dieses Blogs mag sich fragen, was denn das Domino ist.
Um es in einfachen Worten zu erklären – was an sich nicht geht – war das Domino eine berühmt berüchtigte Dorfdisco in einem Ort nahe meiner Heimatstadt.
Den Titel Dorfdisco hat das Domino an Freitagen und Samstagen auch wohl verdient. An Samstagen kam jeder dorthin, und an Freitagen tanzten aufgemotzte 14jährige mit Plateauschuhen zu den neuen Hits des neuen Deutschen Dancefloors.
Also warum waren es herrliche Zeiten? Dorfdissen gibts doch überall, wo sich am Wochenende Minderjährige und Handballclubs treffen.

Nun, es gab ja auch den Donnerstag. Der Donnerstag war der Tag für die Subkulturen. Und zwar nicht jede Woche im Monat für eine andere, sondern immer jeden Donnerstag für alle. Eine einzigartige Mischung aus Grufties, Punks, Metallern und anderen Chaoten traf sich jeden Donnerstag friedlich zum abhotten.

Von 1994 bis 1998 war ich fast jeden Donnerstag da, dann ging ich weg um zu studieren, und war nur noch in den Semesterferien da. Als ich dann wieder kam, war das Domino nicht mehr was es war, aus Gründen die zu dämlich und kompliziert sind, als dass ich sie hier näher erläutern möchte.

Seit dieser Zeit gehe ich seltener in Discos. Und wenn ich gehe, findet sich nie diese eigenwillige Mischung, die ich langsam immer mehr vermisse.
Der beste Tipp war bisher das Komplex, immer Donnerstags in Flensburg, zum Thema Stromgitarre. Doch gibts da eigentlich hauptsächlich Metal. Zwar wird dort auch gerne Indypop gespielt, aber irgendwie fehlt was.

Letzten Freitag war ich dann, zum ersten Mal, im Ela. Wie jeden ersten Freitag im Monat war da auch dieses Mal Gothic das beherrschende Thema. Ein paar mal konnte ich tanzen, aber die meiste Zeit lief Musik, die ich eher grenzwertig finde.
Die Atmosphäre war allerdings ziemlich entspannt, und ein paar nette Leute habe ich da auch getroffen.
Aber irgendwie ist das nicht das gleiche.

Mal sehen, wenn ich mich dann irgendwann auch noch mal unter die Punks und anderen Chaoten gemischt habe, sage ich bescheid.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , , ,
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The Yes Album

Eines meiner liebsten Alben von Yes, dass ich mir noch in Leipzig gekauft habe. Als ich es neulich auf meinen MP3 Player geladen und gehört habe, ist mir speziell bei „Starship Trooper“ ein seltsames Klicken aufgefallen, dass gerade an den leisen instrumentalen Stellen später im Stück sehr nervig ist.
Ich dachte: „Nun, Heiko, vielleicht hast du ja damals die MP3s falsch von der CD konvertiert, oder so.“ Also habe ich es heute nochmal gemacht. Mit höchster Qualität. Ergebnis: Gleiches Klickgeräusch im Hintergrund. Gerade laut genug um zu nerven.
Bei meiner Suche nach einer Lösung des Problems, oder wenigstens einer Erklärung, z. B. „Soll so.“ oder „Scheiß Aufnahme.“ habe ich Google bemüht.
Des Rätsels Lösung habe ich nicht gefunden, allerdings bin ich hier: http://www.icompositions.com/music/song.php?sid=75663 über eine Coverversion gestolpert, die kaum vom Original zu unterscheiden ist. (Vom Gesang mal abgesehen, der bemüht ist ähnlich zu klingen, aber mehr auch nicht)
Na, jedenfalls habe ich mir die Version mal angehört, und siehe da: Hier gibts kein Klicken. Scheint also entweder nicht zum Lied zu gehören, oder es fiel dem Interpreten des Covers nicht auf. Bei Amazon hab ich die CD jetzt mal rausgesucht, mittlerweile gibt es sie ein zweites Mal remastert, und mit zwei zusätzlichen Tracks, die auf meiner nicht drauf sind. Soll ich einen Neukauf erwägen? Hm… Ich weiß nicht. Ich denke das Dingen kommt erst mal auf meine Wunschliste.

Nachtrag: 22.01.2009 15:27:
Ich hab jetzt tatsächlich eine Version von Starship Trooper gefunden, ohne Klicken, aber trotzdem von Yes. Wisst ihr wo? Bei MYSPACE!! Auf der Myspaceseite von Yes – scheinbar der offiziellen – steht der Track ohne Klicken. Also ist vermutlich mein remastertes „the Yes Album“-Album nicht so gut remastert wie man es sich wünschen würde. Die Frage ist, ob das Klicken auf dem neuen „the Yes Album“-Album tatsächlich nicht da ist. Sonst sitze ich am Ende mit zwei klickenden Starship Troopers…

Written by Heiko C. in: Kurzrezensionen | Schlagwörter: