Impactsuspect » 2008 » April
Apr
21
2008
--

Firefox-Netzsucht

Einige werden jetzt fragen: Wie kann ein Internet-Browser netzsüchtig sein? Is der nich dafür da, dass er am Netz ist?

Und ich antworte: Nun, schon. Aber wenn jedesmal, wenn ich den Browser starte erst mindestens ein Update für das eine oder andere Plugin installiert werden muss, dann wirds langsam nervig.
Einmal täglich zwei drei Plugins updaten gabs bei mir an einigen zusammenhängenden Tagen schon, auch wenn es bisher nie mehrere Updates gleicher Plugins an einem Tag waren.
Ich finde das nervig, jedenfalls.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Technisches | Schlagwörter:
Apr
21
2008
--

Der lachende BOFH

Was ich erlebt hab‘

das kann nur ich erleben.
*BOFH sei*
AAMOF im RL
soll es Viren geben.
*Welt bunt sei*
*Welt bunt sei*
*ROFL*

Denk‘ ich an WOW

dann IMHO auch an Delfin.
buffte einen N00b.
Aber als sie mich sah

die gosu Nachtelfin
rannte sie ihm fort. 4TW!
rannte sie ASAP fort!!!!!11elfelfhundertundelf
*ROFLMAOOO*

*LOL*

*LMAO*

*ROFLMFAO*

*ROFLMAOPIMPTIME*

*LOL*

AIS: *BOFH sei*

*LOL*

EOF

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Technisches | Schlagwörter: ,
Apr
13
2008
--

Odyssey 5

So, nachdem mir meine nette Schwester zu Weihnachten einen Gutschein bei Amazon geschenkt hat, dachte ich mir, ich könnte ja mal die Box dieser Serie kaufen.
Hab ich dann auch gemacht, kam auch relativ schnell aus dem Vereinigten Königreich, da es noch keine deutsche Box gibt.
Ich hatte ja vage auf eine deutsche Tonspur gehofft, immerhin ist die DVD-Box mit europäischem Ländercode ausgezeichnet, trotzdem gab es aber nur Englisch und Französisch.
Nicht weiter schlimm, englischsprachige Serien schau ich sowieso lieber auf Englisch, wenns geht, auch wenn ich bei „Life on Mars“ mit diesem seltsamen Dialekt so meine Schwierigkeiten hatte.
Aber das ist jetzt nicht das Thema.

Das der Name der Serie an „2001 – A Space Odyssey“ erinnert ist gewiss kein Zufall. Gerade im Piloten kann man viele Stilelemente bemerken, die sehr deutlich auf Kubricks Film hinweisen.
Was den allgemeinen Plot angeht scheint die Serie aber zu Anfang weniger mit „2001“ gemein zu haben. Zumindest auf den ersten Blick.

SPOILER Im Piloten geht es um die Besatzung einer Raumfähre namens „Odyssey“, die bei irgendwelchen Arbeiten mit einem Satteliten das Ende der Welt mitansieht.
Die Erde implodiert einfach, und hinterlässt nur pfirsichfarbenen Staub. Als allen schon die Luft ausgeht, kommt ein mysteriöses Alien, dass sich als alter Mann tarnt, und erzählt, dass seinem Heimatplaneten das selbe passiert sei, darüber hinaus auch auf über 50 anderen Bewohnten Welten.
Irgendwann mache es „Puff!!“ und au�er dem erwähnten Staub ist nichts mehr von den Welten übrig. Das Alien vermutet eine Art planetare Seuche.
Au�erdem bietet das Alien den Raumfahrern, von denen einer bereits das zeitliche gesegnet hat, und ein anderer im sterben liegt, eine Zeitreise an. 5 Jahre könne er die Astronauten zurückschicken, jedoch nur ihre Bewusstseine, die dann in ihre damaligen Körper fahren würden.
Um das sterbende Crewmitglied zu retten, sagt der Commander zu.
Der Rest des Piloten und der Serie beschäftigt sich damit, wie die Raumfahrer versuchen herauszufinden was überhaupt passiert ist, und wie sie es verhindern können. Au�erdem wird auch recht ausführlich geschildert, wie die Astronauten damit klar kommen, ihre Leben vor 5 Jahren wieder aufzunehmen. SPOILER ENDE

Als die Serie damals auf SAT1 lief hab ich sie gerne gesehen. Gerade der breite Handlungsbogen, der sich geplant über 5 Staffeln hätte ziehen sollen fesselt einen sehr schnell. Ebenso sind die Charaktere sehr wirklichkeitsnah.
Obwohl einige der Fragen die „2001“ aufwirft „Woher kommt die Intelligenz auf der Erde?“ „Wurde die Evolution von au�en gesteuert?“ durchaus behandelt werden, erinnert die Art der erzählten Geschichten eher an eine wilde Mischung aus „Matrix“ und den Erzählungen von H.P. Lovecraft.
Klasse die Serie, und wie „Babylon 5“ einige der wenigen Serien, die von Anfang an auf einen breiten staffelüberspannenden Handlungsbogen gesetzt haben.
Leider gibt es aber bei Odyssey 5 nur die eine Staffel. Bei Folge 14 haben die Produzenten entschieden, dass die Leute die Zuschauen nicht zur richtigen Zielgruppe gehören, und die Serie wurde abgesetzt.
Später wurden dann noch die restlichen Folgen gezeigt, die die erste Staffel komplettieren, mehr aber nicht, trotz zahlreicher Proteste von ebenso zahlreichen Fans.

Na ja, aber es hilft ja nicht über verschüttete Milch zu klagen. Manny Coto, der Schöpfer von „Odyssey 5“ hofft im Audiokommentar des Pilotfilms (Das einzige Extra der DVD-Box) noch immer, die Serie weiterdrehen zu dürfen, ich glaub aber nicht, dass das noch was wird.
Schade.

Schade, schade schade.

Na egal.
Was mir allerdings noch aufgefallen ist, ist folgendes:
Der momentane Serienhit „Heroes“ hat sich scheinbar einiges von „Odyssey 5“ abgeschaut. In der Titelsequenz gibt es �hnlichkeiten, ebenso hört sich der Soundtrack auch recht ähnlich an.
Zufall oder bewusste Homage?
Wer wei� das schon.

Written by Heiko C. in: Kurzrezensionen,Serien | Schlagwörter: ,
Apr
11
2008
--

Die Zeitmaschine

Da ein wiederkehrendes Thema in diesem Blog die Zeitreise zu sein scheint, will ich an dieser Stelle einmal ein paar Worte über meinen Lieblingsfilm zu dem Thema verlieren.
Der Film „the time machine“ zu deutsch „Die Zeitmaschine“ wurde 1960 nach dem Roman von H.G.Wells gedreht. In den Hauptrollen spielen Rod Taylor, Alan Young und Yvette Mimieux.
Trotzdem der Film etwa 30 Jahre älter ist als die Neuverfilmung, liegt sie sehr viel näher an der Buchvorlage als diese. Für die Zeit in der der Film entstanden ist, ist die Nähe zum Buch sogar sehr überraschend. Die Verfilmung von 1960 hat auch einen Oscar gewonnen.
Tja… ich mag den Film. Er überzeugt noch immer mit seiner Bildsprache, und den Spezialeffekten, die natürlich heute ein wenig angestaubt wirken. Die Dialoge sind nicht langweilig und ohne Schnörkel, und die eingebaute Liebesgeschichte beschränkt sich auf ein Minimum.
Der Satz „Hier wurde ich geboren und hier bin ich gestorben.“ stammt jedoch nicht aus dem Film, sondern aus Hitchcocks „Vertigo“.

Written by Heiko C. in: Bücher,Filme,Technisches | Schlagwörter: , ,
Apr
08
2008
--

Sogenannte „heiße“ Musik…

(über die Kindheit von Tschaikowsky und Strauss)
Viele von ihnen wissen vermutlich gar nicht, dass sich Strauß und Tschaikowsky schon als Kinder kannten.
Strauss war der Sohn eines Lufthansapiloten in den Vierziger Jahren, während Tschaikowsky aus einer armen russischen Aussiedlerfamilie stammte. Der kleine Pjotr Illitsch wurde schnell zu Peter Ilton, und trieb sich in seiner Jugend viel in der freien Natur herum. Kaum jemand würde heute denken, dass Tschaikowsky ein notorischer Schulschwänzer war, und sich viel lieber in seinem Versteck – einer Tonne am Ufer der Donau – herumtrieb, und von einem Leben als Flusspirat träumte.
Strauss lernte ihn irgendwann kennen, die Umstände sind heute leider ungeklärt, und werden es wohl auch für immer bleiben; doch eines ist sicher: Das ungezwungene Vagabundenleben am Fluss schien eine starke Faszination auf Strauss auszuüben; und obwohl ihm vor allem seine Mutter, wie Schriftwechsel belegen, den Umgang mit Tschaikowsky verbot, zog es ihn immer wieder dorthin. Schon damals hörten sie oft Schellackplatten auf Straussens Dachboden, auf denen sie dann sogenannte „heisse“ Musik spielten.
Belegt ist, dass der größte musikalische Einfluss auf die beiden durch den Film „Saturday Night Fever“ stattfand, für den Ludwig van Beethoven den Soundtrack schrieb. Ebenso sahen die beiden auf den damals noch üblichen Beta-Videobändern die Filme „A Clockwork Orange“ und „Zardoz“, für die ebenfalls Beethoven in enger Zusammenarbeit mit den Regisseuren Kubrick und Boorman den Soundtrack schrieb.
Es sind aber noch andere Einflüsse belegt, die sich später vor allem in Tschaikowskys Werk finden sollen. 1959, als Strauss die siebte Klasse wiederholte, kamen die Filme „Apokalypse Now“ und „Die Rückkehr der Yediritter“ ins Kino, für die Wagner komponierte.*
Die unbeschwerte Kindheit der beiden ging irgendwann in die problematische Pubertät in den Sechzigern über, in der sich die beiden oft trafen, obwohl Tschaikowsky auf einem Schaufelraddampfer der Baumwolle auf der Donau transportierte anheuerte, während Strauss in Wien Musik und Filmgeschichte studierte. In dieser Zeit versuchten sich die beiden wenigstens ein mal im Jahr zu sehen, und sich die neuesten Platten zu zeigen.
Nach drei Lehrjahren machte Tschaikowsky jedoch seinen Meister, und schlug den zweiten Bildungsweg ein, indem er Produktdesign in Salzburg studierte.
Strauss ging nach dem vollendeten Studium einige Jahre nach Hollywood, und feierte große Erfolge mit Filmen wie „Batman“, „Batman 2 – Der falsche Prinz“ und „Tootsie – Eine Mann geht ihre Weg“, für die er auch die Filmmusik komponierte.
Nach dem Internationalen Durchbruch ein paar Jahre später zog er wieder in die Kaiserstadt, und traf sich von dort an öfter mit Tschaikowsky, der bekanntermassen nun Werbejingles komponierte.

*Wagner hatte bereits zuvor den Sountrack für die Filme „Krieg der Sterne“ und „Das Imperium schlägt zurück“ geschrieben, führende Musikwissenschaftler gehen davon aus, dass die beiden auch diese Filme gesehen haben, da sie mit „die Rückkehr der Yediritter“ eine Trilogie bilden.

Written by Heiko C. in: Beklopptes | Schlagwörter: ,
Apr
08
2008
--

Wochentage

Morgen war letztes Jahr Mittwoch. Heute ist morgen aber Donnerstag.
Seltsam.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gruseliges | Schlagwörter:

Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes

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Apr
21
2008
--

Firefox-Netzsucht

Einige werden jetzt fragen: Wie kann ein Internet-Browser netzsüchtig sein? Is der nich dafür da, dass er am Netz ist?

Und ich antworte: Nun, schon. Aber wenn jedesmal, wenn ich den Browser starte erst mindestens ein Update für das eine oder andere Plugin installiert werden muss, dann wirds langsam nervig.
Einmal täglich zwei drei Plugins updaten gabs bei mir an einigen zusammenhängenden Tagen schon, auch wenn es bisher nie mehrere Updates gleicher Plugins an einem Tag waren.
Ich finde das nervig, jedenfalls.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Technisches | Schlagwörter:
Apr
21
2008
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Der lachende BOFH

Was ich erlebt hab‘

das kann nur ich erleben.
*BOFH sei*
AAMOF im RL
soll es Viren geben.
*Welt bunt sei*
*Welt bunt sei*
*ROFL*

Denk‘ ich an WOW

dann IMHO auch an Delfin.
buffte einen N00b.
Aber als sie mich sah

die gosu Nachtelfin
rannte sie ihm fort. 4TW!
rannte sie ASAP fort!!!!!11elfelfhundertundelf
*ROFLMAOOO*

*LOL*

*LMAO*

*ROFLMFAO*

*ROFLMAOPIMPTIME*

*LOL*

AIS: *BOFH sei*

*LOL*

EOF

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Apr
13
2008
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Odyssey 5

So, nachdem mir meine nette Schwester zu Weihnachten einen Gutschein bei Amazon geschenkt hat, dachte ich mir, ich könnte ja mal die Box dieser Serie kaufen.
Hab ich dann auch gemacht, kam auch relativ schnell aus dem Vereinigten Königreich, da es noch keine deutsche Box gibt.
Ich hatte ja vage auf eine deutsche Tonspur gehofft, immerhin ist die DVD-Box mit europäischem Ländercode ausgezeichnet, trotzdem gab es aber nur Englisch und Französisch.
Nicht weiter schlimm, englischsprachige Serien schau ich sowieso lieber auf Englisch, wenns geht, auch wenn ich bei „Life on Mars“ mit diesem seltsamen Dialekt so meine Schwierigkeiten hatte.
Aber das ist jetzt nicht das Thema.

Das der Name der Serie an „2001 – A Space Odyssey“ erinnert ist gewiss kein Zufall. Gerade im Piloten kann man viele Stilelemente bemerken, die sehr deutlich auf Kubricks Film hinweisen.
Was den allgemeinen Plot angeht scheint die Serie aber zu Anfang weniger mit „2001“ gemein zu haben. Zumindest auf den ersten Blick.

SPOILER Im Piloten geht es um die Besatzung einer Raumfähre namens „Odyssey“, die bei irgendwelchen Arbeiten mit einem Satteliten das Ende der Welt mitansieht.
Die Erde implodiert einfach, und hinterlässt nur pfirsichfarbenen Staub. Als allen schon die Luft ausgeht, kommt ein mysteriöses Alien, dass sich als alter Mann tarnt, und erzählt, dass seinem Heimatplaneten das selbe passiert sei, darüber hinaus auch auf über 50 anderen Bewohnten Welten.
Irgendwann mache es „Puff!!“ und au�er dem erwähnten Staub ist nichts mehr von den Welten übrig. Das Alien vermutet eine Art planetare Seuche.
Au�erdem bietet das Alien den Raumfahrern, von denen einer bereits das zeitliche gesegnet hat, und ein anderer im sterben liegt, eine Zeitreise an. 5 Jahre könne er die Astronauten zurückschicken, jedoch nur ihre Bewusstseine, die dann in ihre damaligen Körper fahren würden.
Um das sterbende Crewmitglied zu retten, sagt der Commander zu.
Der Rest des Piloten und der Serie beschäftigt sich damit, wie die Raumfahrer versuchen herauszufinden was überhaupt passiert ist, und wie sie es verhindern können. Au�erdem wird auch recht ausführlich geschildert, wie die Astronauten damit klar kommen, ihre Leben vor 5 Jahren wieder aufzunehmen. SPOILER ENDE

Als die Serie damals auf SAT1 lief hab ich sie gerne gesehen. Gerade der breite Handlungsbogen, der sich geplant über 5 Staffeln hätte ziehen sollen fesselt einen sehr schnell. Ebenso sind die Charaktere sehr wirklichkeitsnah.
Obwohl einige der Fragen die „2001“ aufwirft „Woher kommt die Intelligenz auf der Erde?“ „Wurde die Evolution von au�en gesteuert?“ durchaus behandelt werden, erinnert die Art der erzählten Geschichten eher an eine wilde Mischung aus „Matrix“ und den Erzählungen von H.P. Lovecraft.
Klasse die Serie, und wie „Babylon 5“ einige der wenigen Serien, die von Anfang an auf einen breiten staffelüberspannenden Handlungsbogen gesetzt haben.
Leider gibt es aber bei Odyssey 5 nur die eine Staffel. Bei Folge 14 haben die Produzenten entschieden, dass die Leute die Zuschauen nicht zur richtigen Zielgruppe gehören, und die Serie wurde abgesetzt.
Später wurden dann noch die restlichen Folgen gezeigt, die die erste Staffel komplettieren, mehr aber nicht, trotz zahlreicher Proteste von ebenso zahlreichen Fans.

Na ja, aber es hilft ja nicht über verschüttete Milch zu klagen. Manny Coto, der Schöpfer von „Odyssey 5“ hofft im Audiokommentar des Pilotfilms (Das einzige Extra der DVD-Box) noch immer, die Serie weiterdrehen zu dürfen, ich glaub aber nicht, dass das noch was wird.
Schade.

Schade, schade schade.

Na egal.
Was mir allerdings noch aufgefallen ist, ist folgendes:
Der momentane Serienhit „Heroes“ hat sich scheinbar einiges von „Odyssey 5“ abgeschaut. In der Titelsequenz gibt es �hnlichkeiten, ebenso hört sich der Soundtrack auch recht ähnlich an.
Zufall oder bewusste Homage?
Wer wei� das schon.

Written by Heiko C. in: Kurzrezensionen,Serien | Schlagwörter: ,
Apr
11
2008
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Die Zeitmaschine

Da ein wiederkehrendes Thema in diesem Blog die Zeitreise zu sein scheint, will ich an dieser Stelle einmal ein paar Worte über meinen Lieblingsfilm zu dem Thema verlieren.
Der Film „the time machine“ zu deutsch „Die Zeitmaschine“ wurde 1960 nach dem Roman von H.G.Wells gedreht. In den Hauptrollen spielen Rod Taylor, Alan Young und Yvette Mimieux.
Trotzdem der Film etwa 30 Jahre älter ist als die Neuverfilmung, liegt sie sehr viel näher an der Buchvorlage als diese. Für die Zeit in der der Film entstanden ist, ist die Nähe zum Buch sogar sehr überraschend. Die Verfilmung von 1960 hat auch einen Oscar gewonnen.
Tja… ich mag den Film. Er überzeugt noch immer mit seiner Bildsprache, und den Spezialeffekten, die natürlich heute ein wenig angestaubt wirken. Die Dialoge sind nicht langweilig und ohne Schnörkel, und die eingebaute Liebesgeschichte beschränkt sich auf ein Minimum.
Der Satz „Hier wurde ich geboren und hier bin ich gestorben.“ stammt jedoch nicht aus dem Film, sondern aus Hitchcocks „Vertigo“.

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Apr
08
2008
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Sogenannte „heiße“ Musik…

(über die Kindheit von Tschaikowsky und Strauss)
Viele von ihnen wissen vermutlich gar nicht, dass sich Strauß und Tschaikowsky schon als Kinder kannten.
Strauss war der Sohn eines Lufthansapiloten in den Vierziger Jahren, während Tschaikowsky aus einer armen russischen Aussiedlerfamilie stammte. Der kleine Pjotr Illitsch wurde schnell zu Peter Ilton, und trieb sich in seiner Jugend viel in der freien Natur herum. Kaum jemand würde heute denken, dass Tschaikowsky ein notorischer Schulschwänzer war, und sich viel lieber in seinem Versteck – einer Tonne am Ufer der Donau – herumtrieb, und von einem Leben als Flusspirat träumte.
Strauss lernte ihn irgendwann kennen, die Umstände sind heute leider ungeklärt, und werden es wohl auch für immer bleiben; doch eines ist sicher: Das ungezwungene Vagabundenleben am Fluss schien eine starke Faszination auf Strauss auszuüben; und obwohl ihm vor allem seine Mutter, wie Schriftwechsel belegen, den Umgang mit Tschaikowsky verbot, zog es ihn immer wieder dorthin. Schon damals hörten sie oft Schellackplatten auf Straussens Dachboden, auf denen sie dann sogenannte „heisse“ Musik spielten.
Belegt ist, dass der größte musikalische Einfluss auf die beiden durch den Film „Saturday Night Fever“ stattfand, für den Ludwig van Beethoven den Soundtrack schrieb. Ebenso sahen die beiden auf den damals noch üblichen Beta-Videobändern die Filme „A Clockwork Orange“ und „Zardoz“, für die ebenfalls Beethoven in enger Zusammenarbeit mit den Regisseuren Kubrick und Boorman den Soundtrack schrieb.
Es sind aber noch andere Einflüsse belegt, die sich später vor allem in Tschaikowskys Werk finden sollen. 1959, als Strauss die siebte Klasse wiederholte, kamen die Filme „Apokalypse Now“ und „Die Rückkehr der Yediritter“ ins Kino, für die Wagner komponierte.*
Die unbeschwerte Kindheit der beiden ging irgendwann in die problematische Pubertät in den Sechzigern über, in der sich die beiden oft trafen, obwohl Tschaikowsky auf einem Schaufelraddampfer der Baumwolle auf der Donau transportierte anheuerte, während Strauss in Wien Musik und Filmgeschichte studierte. In dieser Zeit versuchten sich die beiden wenigstens ein mal im Jahr zu sehen, und sich die neuesten Platten zu zeigen.
Nach drei Lehrjahren machte Tschaikowsky jedoch seinen Meister, und schlug den zweiten Bildungsweg ein, indem er Produktdesign in Salzburg studierte.
Strauss ging nach dem vollendeten Studium einige Jahre nach Hollywood, und feierte große Erfolge mit Filmen wie „Batman“, „Batman 2 – Der falsche Prinz“ und „Tootsie – Eine Mann geht ihre Weg“, für die er auch die Filmmusik komponierte.
Nach dem Internationalen Durchbruch ein paar Jahre später zog er wieder in die Kaiserstadt, und traf sich von dort an öfter mit Tschaikowsky, der bekanntermassen nun Werbejingles komponierte.

*Wagner hatte bereits zuvor den Sountrack für die Filme „Krieg der Sterne“ und „Das Imperium schlägt zurück“ geschrieben, führende Musikwissenschaftler gehen davon aus, dass die beiden auch diese Filme gesehen haben, da sie mit „die Rückkehr der Yediritter“ eine Trilogie bilden.

Written by Heiko C. in: Beklopptes | Schlagwörter: ,
Apr
08
2008
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Wochentage

Morgen war letztes Jahr Mittwoch. Heute ist morgen aber Donnerstag.
Seltsam.

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