Impactsuspect » 2008 » Januar
Jan
13
2008
4

Death Proof – Planet Terror – Double feature

Gestern war es dann soweit, ich habe bei einem Freund diese beiden Filme in einer Art privater DVD-Doppelvorstellung gesehen.
Eigentlich wollten wir (Insgesamt etwa 10 bis 15 Leute) um 19 Uhr anfangen, und dann ohne Pause durchschauen, aber durch die späte Ankunft einiger wurde es dann noch 21 Uhr, bis wir schließlich anfingen.
Na ja, auch gut, so konnten wir auf Tele 5 noch das Ende von „Logans Run“ sehen. Eigentlich nicht nur das Ende, sondern im Prinzip alles bis auf die ersten 15 Minuten.
Aber egal, darum gehts ja garnicht.

Beide Filme (sowohl „Death Proof“ als auch „Planet Terror“) sind nach ihrer Fertigstellung künstlich gealtert worden, so dass sie wie Billigproduktionen der Siebziger wirken. Beide Filme parodieren das Genre des „gewaltverherrlichenden Exploitationfilms“, wenn man es dann so nennen mag.

Die Unzulänglichkeiten beider Filme sind bewusst als so beabsichtigt zu erkennen, und so machen beide Spass, wenn man nicht gerade einen sehr schwachen Magen hat.
Drollig ist, dass im ersten Film scheinbar in letzter Sekunde der Titel geändert wurde, und für den Mittelteil des Filmes offenbar beim Dreh nur Schwarzweißfilm vorhanden war, *zwinker zwinker* im zweiten Film fehlt dafür eine komplette Filmrolle.

Kann ich im Grunde genommen beide nur empfehlen, wohl aber nicht jedem. Gerade Planet Terror ist streckenweise recht eklig.

Written by Heiko C. in: Filme,Kurzrezensionen |
Jan
12
2008
--

Lenzen und Partner – Warum ich nicht mehr fernsehe

Ich bin grad durchs Wohnzimmer gelaufen, wo meine Schwester Lenzen und Partner schaut.
Ein böser Bösewicht, und böse war er, da hat auch die ausgesprochene Laiendarstellerei kainen Zweifel dran gelassen, hat einen von Lenzens Privatdetektiven gerade an den Herd gefesselt. Das ganze passierte offenbar in der Wohnung eines Zeugen, der auf einem Läufer tot am Boden lag.
Der Bösewicht holt eine Gasflasche raus, und sagt: „Ich lasse es wie einen Unfall aussehen. Er (offenbar auf den Toten bezogen) hat Sie beim Einbruch in diese Wohnung erwischt, und wollte sie mit dieser Gasflasche in die Luft sprengen. Nur leider war er zu blöd dazu.“
Dann hat der Bösewicht die Gasflasche aufgedreht, und ungefähr 10 cm vor dem austretenden Gas eine Kerze angezündet.
Mal ganz abgesehen davon, dass der böse Bösewicht im richtigen Leben ebenfalls zu blöd wäre eine Gasflasche zur Explosion zu bringen, ohne selbst darin umzukommen: Was für ein Unfall soll das sein?
Wer sprengt einen schon gefesselten Einbrecher samt seiner Wohnung in die Luft?
Ebensogut könnte die Polizei es für einen Unfall halten, wenn ein Mann in einer luftdicht verschlossenen Kiste von einer Herde Elefanten totgetrampelt wird, und das mitten im Gästeklo eines Rentners.

Wer denkt sich diese Plots aus? Reicht es nicht, wenn die Darsteller schon unter aller Kanone chargieren, muss man dann auch noch Handlungsabläufe ersinnen, die aus den drogeninduzierten Halluzinationen eines fieberkranken und geistesgestörten Kleinkindes zu stammen scheinen?

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Serien | Schlagwörter:
Jan
07
2008
--

Träume

Tja, manchmal träumt man schon einen merkwürdigen Kram zusammen.
Kennt ihr das, wenn man Ferien hat, und träumt, dass man aufwacht, frühstückt und duscht, zur Schule geht, nur um dort an irgendwelchen Kleinigkeiten zu merken, dass man eigentlich träumt?
Ich hatte das auch öfter früher. Es waren noch ungefähr 10 Minuten bis zum Unterricht, und dann merkte ich, dass ich träumte, weil die Goldfische im Aqarium der Eingangshalle plötzlich durch das Glas des Aqariums durch die Luft schwammen.
Danach bin ich dann richtig aufgewacht, hab gefrühstückt und bin zur Schule gefahren, nur um dort zu merken, dass ich immernoch schlafe.
Irgendwann bin ich dann wirklich wirklich aufgewacht, nur um festzustellen, dass es neun Uhr morgens und Ferien war.
Sowas ärgert einen.
Wie kommt es eigentlich, dass man den wirrsten Kram immer dann zusammenträumt, wenn man Urlaub hat, oder gerade nichts besonderes vor hat.
Wenn man einige Tage nicht unter Leute kommt, sind die Träume besonders schräg.
Einmal habe ich einen kompletten Krimi geträumt, der allerdings im Wachzustand zugegebenerma�en kaum mehr einen Sinn ergeben hat. Es ging um einen Amoklauf in einem Supermarkt, und die Polizei hat versucht herauszufinden, wer der Amokläufer ist. Am Ende war es dann die fundamentalchristliche Mutter des jungen Ehepaars, und nicht der alkoholkranke Vater.
Schön war auch die chinesischsprachige Aufführung von Goethes Faust als ostasiatisches Prügelkino. Mit Untertiteln.
Ich wei�, dass man im Traum angeblich Sachen vom Tag verarbeitet, aber wenn es da keine Sachen gibt, spielt dieser Mechanismus offenbar verrückt, oder entwickelt eine Art künstlerischen Trieb.
Seltsam, seltsam…

Written by Heiko C. in: Esoterisches,Psychologisches | Schlagwörter:
Jan
02
2008
2

The Underground Comedy Movie – WARNUNG VOR DEM FILME!!

Der Film zeigt eine Reihe von Sketchen, die teilweise ineinander übergehen, was ich allerdings erst spät merkte, und mich zu Anfang etwas irritierte.
Unter den Figuren des Films finden sich zwei Karikaturen von Comicsuperhelden bzw. Bösewichten, die nichts besseres zu tun haben, als Mist zu bauen, und einer alten Frau den Kopf von den Schultern zu hauen.
Ausserdem gibt es noch den weiblichen „Paten“, eine Pronofilmreview, die Wahl der „Miss Obdachlos“, scheißende Models und einen schwulen „Dirty (Flirty) Harry“.
Viele der Episoden in diesem Film kommen ohne erkennbare Pointe daher, und versuchen sich aufgrund ihrer Absurdität und Obszönität trotzdem als Comedy durchzumogeln.

Mein persönliches und vermutlich subjektives Fazit: Wieder ein Film aus der Kategorie: „Gewollt und nicht gekonnt.“

Allerdings ist dieser im Gegensatz zu anderen Ausrutschern ein Totalausrutscher. Ich korrigiere: Ein Übertotalausrutschersupergau.
Ein Film in dem die Gags so schlecht sind, dass sie schon wieder gar nicht witzig sind. Also gegen den Uhrzeigersinn volle Kanne zwei mal ums Geschmacks- und Humorspektrum herumgeschnellt, an „schlecht“ und „sehr schlecht“ vorbei, über „überschlecht(so schlecht, dass er schon wieder lustig ist)“ hinausgeschossen, und schließlich bei „unterunterschlecht“ gelandet. Ich hätte nie gedacht dass so etwas überhaupt in dieser Form möglich ist, und danke dem Schreiber/Regisseur/Hauptdarsteller hiermit für diese Erfahrung, so schmerzhaft sie auch gewesen sein sollte.
Eine Pointe über die man ansatzweise schmunzeln konnte teilte sich hier drei bis fünf sketchähnliche Episoden.
Viele geplante Pointen hinterließen einen dann aber ratlos bis irritiert, und andere hat man verstanden, aber sie waren nicht witzig.

Auch das Niveau der Gags lässt zu wünschen übrig, ein Umstand über den man hinwegsehen könnte, wenn diese Gags wenigstens lustig oder in einigen Fällen auch einfach nur vorhanden wären.
Ich dachte nicht dass ich einen Film auf einem niedrigeren Niveau als „Team America World Police“ sehen würde. Bei „Team America“ unterstützt allerdings dasniedrige Niveau sogar die Witzigkeit des Filmes.
Dann habe ich „Disaster!“ gesehen, und wurde eines besseren belehrt. Allerdings ist auch Disaster witzig.

„The Underground Comedy Movie“ hat nun das Unmögliche geschafft, und das Niveau von „Disaster!“ noch mit großem, groooooooßem Abstand unterschritten.
Schade, dass es den Film nicht witziger macht.

Normalerweise würde ich mir einen Film der so schlecht ist, dass er damit Naturgesetze zu verletzen scheint für mein Kuriositätenkabinett besorgen, aber ich will ihn wirklich nicht noch einmal sehen, noch werde ich meinen sowieso bei Filmen schon angeschlagenen Ruf ruinieren, indem ich ihn jemandem empfehle.

Written by Heiko C. in: Filme,Gruseliges | Schlagwörter:

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Jan
13
2008
4

Death Proof – Planet Terror – Double feature

Gestern war es dann soweit, ich habe bei einem Freund diese beiden Filme in einer Art privater DVD-Doppelvorstellung gesehen.
Eigentlich wollten wir (Insgesamt etwa 10 bis 15 Leute) um 19 Uhr anfangen, und dann ohne Pause durchschauen, aber durch die späte Ankunft einiger wurde es dann noch 21 Uhr, bis wir schließlich anfingen.
Na ja, auch gut, so konnten wir auf Tele 5 noch das Ende von „Logans Run“ sehen. Eigentlich nicht nur das Ende, sondern im Prinzip alles bis auf die ersten 15 Minuten.
Aber egal, darum gehts ja garnicht.

Beide Filme (sowohl „Death Proof“ als auch „Planet Terror“) sind nach ihrer Fertigstellung künstlich gealtert worden, so dass sie wie Billigproduktionen der Siebziger wirken. Beide Filme parodieren das Genre des „gewaltverherrlichenden Exploitationfilms“, wenn man es dann so nennen mag.

Die Unzulänglichkeiten beider Filme sind bewusst als so beabsichtigt zu erkennen, und so machen beide Spass, wenn man nicht gerade einen sehr schwachen Magen hat.
Drollig ist, dass im ersten Film scheinbar in letzter Sekunde der Titel geändert wurde, und für den Mittelteil des Filmes offenbar beim Dreh nur Schwarzweißfilm vorhanden war, *zwinker zwinker* im zweiten Film fehlt dafür eine komplette Filmrolle.

Kann ich im Grunde genommen beide nur empfehlen, wohl aber nicht jedem. Gerade Planet Terror ist streckenweise recht eklig.

Written by Heiko C. in: Filme,Kurzrezensionen |
Jan
12
2008
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Lenzen und Partner – Warum ich nicht mehr fernsehe

Ich bin grad durchs Wohnzimmer gelaufen, wo meine Schwester Lenzen und Partner schaut.
Ein böser Bösewicht, und böse war er, da hat auch die ausgesprochene Laiendarstellerei kainen Zweifel dran gelassen, hat einen von Lenzens Privatdetektiven gerade an den Herd gefesselt. Das ganze passierte offenbar in der Wohnung eines Zeugen, der auf einem Läufer tot am Boden lag.
Der Bösewicht holt eine Gasflasche raus, und sagt: „Ich lasse es wie einen Unfall aussehen. Er (offenbar auf den Toten bezogen) hat Sie beim Einbruch in diese Wohnung erwischt, und wollte sie mit dieser Gasflasche in die Luft sprengen. Nur leider war er zu blöd dazu.“
Dann hat der Bösewicht die Gasflasche aufgedreht, und ungefähr 10 cm vor dem austretenden Gas eine Kerze angezündet.
Mal ganz abgesehen davon, dass der böse Bösewicht im richtigen Leben ebenfalls zu blöd wäre eine Gasflasche zur Explosion zu bringen, ohne selbst darin umzukommen: Was für ein Unfall soll das sein?
Wer sprengt einen schon gefesselten Einbrecher samt seiner Wohnung in die Luft?
Ebensogut könnte die Polizei es für einen Unfall halten, wenn ein Mann in einer luftdicht verschlossenen Kiste von einer Herde Elefanten totgetrampelt wird, und das mitten im Gästeklo eines Rentners.

Wer denkt sich diese Plots aus? Reicht es nicht, wenn die Darsteller schon unter aller Kanone chargieren, muss man dann auch noch Handlungsabläufe ersinnen, die aus den drogeninduzierten Halluzinationen eines fieberkranken und geistesgestörten Kleinkindes zu stammen scheinen?

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07
2008
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Träume

Tja, manchmal träumt man schon einen merkwürdigen Kram zusammen.
Kennt ihr das, wenn man Ferien hat, und träumt, dass man aufwacht, frühstückt und duscht, zur Schule geht, nur um dort an irgendwelchen Kleinigkeiten zu merken, dass man eigentlich träumt?
Ich hatte das auch öfter früher. Es waren noch ungefähr 10 Minuten bis zum Unterricht, und dann merkte ich, dass ich träumte, weil die Goldfische im Aqarium der Eingangshalle plötzlich durch das Glas des Aqariums durch die Luft schwammen.
Danach bin ich dann richtig aufgewacht, hab gefrühstückt und bin zur Schule gefahren, nur um dort zu merken, dass ich immernoch schlafe.
Irgendwann bin ich dann wirklich wirklich aufgewacht, nur um festzustellen, dass es neun Uhr morgens und Ferien war.
Sowas ärgert einen.
Wie kommt es eigentlich, dass man den wirrsten Kram immer dann zusammenträumt, wenn man Urlaub hat, oder gerade nichts besonderes vor hat.
Wenn man einige Tage nicht unter Leute kommt, sind die Träume besonders schräg.
Einmal habe ich einen kompletten Krimi geträumt, der allerdings im Wachzustand zugegebenerma�en kaum mehr einen Sinn ergeben hat. Es ging um einen Amoklauf in einem Supermarkt, und die Polizei hat versucht herauszufinden, wer der Amokläufer ist. Am Ende war es dann die fundamentalchristliche Mutter des jungen Ehepaars, und nicht der alkoholkranke Vater.
Schön war auch die chinesischsprachige Aufführung von Goethes Faust als ostasiatisches Prügelkino. Mit Untertiteln.
Ich wei�, dass man im Traum angeblich Sachen vom Tag verarbeitet, aber wenn es da keine Sachen gibt, spielt dieser Mechanismus offenbar verrückt, oder entwickelt eine Art künstlerischen Trieb.
Seltsam, seltsam…

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Jan
02
2008
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The Underground Comedy Movie – WARNUNG VOR DEM FILME!!

Der Film zeigt eine Reihe von Sketchen, die teilweise ineinander übergehen, was ich allerdings erst spät merkte, und mich zu Anfang etwas irritierte.
Unter den Figuren des Films finden sich zwei Karikaturen von Comicsuperhelden bzw. Bösewichten, die nichts besseres zu tun haben, als Mist zu bauen, und einer alten Frau den Kopf von den Schultern zu hauen.
Ausserdem gibt es noch den weiblichen „Paten“, eine Pronofilmreview, die Wahl der „Miss Obdachlos“, scheißende Models und einen schwulen „Dirty (Flirty) Harry“.
Viele der Episoden in diesem Film kommen ohne erkennbare Pointe daher, und versuchen sich aufgrund ihrer Absurdität und Obszönität trotzdem als Comedy durchzumogeln.

Mein persönliches und vermutlich subjektives Fazit: Wieder ein Film aus der Kategorie: „Gewollt und nicht gekonnt.“

Allerdings ist dieser im Gegensatz zu anderen Ausrutschern ein Totalausrutscher. Ich korrigiere: Ein Übertotalausrutschersupergau.
Ein Film in dem die Gags so schlecht sind, dass sie schon wieder gar nicht witzig sind. Also gegen den Uhrzeigersinn volle Kanne zwei mal ums Geschmacks- und Humorspektrum herumgeschnellt, an „schlecht“ und „sehr schlecht“ vorbei, über „überschlecht(so schlecht, dass er schon wieder lustig ist)“ hinausgeschossen, und schließlich bei „unterunterschlecht“ gelandet. Ich hätte nie gedacht dass so etwas überhaupt in dieser Form möglich ist, und danke dem Schreiber/Regisseur/Hauptdarsteller hiermit für diese Erfahrung, so schmerzhaft sie auch gewesen sein sollte.
Eine Pointe über die man ansatzweise schmunzeln konnte teilte sich hier drei bis fünf sketchähnliche Episoden.
Viele geplante Pointen hinterließen einen dann aber ratlos bis irritiert, und andere hat man verstanden, aber sie waren nicht witzig.

Auch das Niveau der Gags lässt zu wünschen übrig, ein Umstand über den man hinwegsehen könnte, wenn diese Gags wenigstens lustig oder in einigen Fällen auch einfach nur vorhanden wären.
Ich dachte nicht dass ich einen Film auf einem niedrigeren Niveau als „Team America World Police“ sehen würde. Bei „Team America“ unterstützt allerdings dasniedrige Niveau sogar die Witzigkeit des Filmes.
Dann habe ich „Disaster!“ gesehen, und wurde eines besseren belehrt. Allerdings ist auch Disaster witzig.

„The Underground Comedy Movie“ hat nun das Unmögliche geschafft, und das Niveau von „Disaster!“ noch mit großem, groooooooßem Abstand unterschritten.
Schade, dass es den Film nicht witziger macht.

Normalerweise würde ich mir einen Film der so schlecht ist, dass er damit Naturgesetze zu verletzen scheint für mein Kuriositätenkabinett besorgen, aber ich will ihn wirklich nicht noch einmal sehen, noch werde ich meinen sowieso bei Filmen schon angeschlagenen Ruf ruinieren, indem ich ihn jemandem empfehle.

Written by Heiko C. in: Filme,Gruseliges | Schlagwörter: