Jun
16
2009
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Peter Harry will nicht auf Protestplakate

Am Sonntag war unser Ministerpräsident in Nordfriesland unterwegs, um bei den CDU-Senioren zu deren Jübiläum zu gratulieren. Bevor er jedoch den Veranstaltungsort betreten konnte, musste er sich erst einmal durch die besorgten Mitglieder der Bürgerinitiative gegen das CO2-Endlager kämpfen. Verbal, versteht sich.
Anzurechnen ist ihm, dass er sich nicht ohne einen Kommentar zu der geplanten Sauerei von seinen Leibwächtern in Sicherheit gebracht hat, aber sowas kann man bei uns allerdings auch nicht bringen.

Der SHZ berichtet über das Ereignis: LINK!

Und einer der besorgten Bürger hat das Ereignis mitgefilmt. Man versteht zwar nicht viel, aber als Impression vielleicht ganz nett:

Was Peter Harry Carstensen dann aber so sagte, lässt einen ein wenig nachdenklich zurück:

“Ich werde mich kurzfristig mit RWE darüber unterhalten, dass die Anträge zurückgezogen werden. Die Bevölkerung muss mitgenommen werden.” Er sei gegen eine Pipeline, das könne er schon jetzt sagen und dazu stehe er. Dennoch: “Wir haben Kohlekraftwerke, und es muss legitim sein, weiter zu forschen.”

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Jun
13
2009
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Alle sind gegen CO2-Endlager in Schleswig Holstein

Zu lesen hier.

Selbst die Kirche findet in der weltlichen Welt erstaunlich klare Worte, und untersagt RWE-DEA den Zutritt zu ihrem Land. Wunderbar. Im Kreis ist man auch dagegen, hoffentlich haben die Landespolitiker ein Einsehen. Von den Bundespolitikern kann man das ja wohl eher nicht erwarten. Die kümmern die Wählerstimmen in Schleswig Holstein scheinbar nicht.

Peter Harry und RWE haben mir überigens noch immer nicht geantwortet. Na ja, hat sich hoffentlich auch bald erledigt, das Thema.

Weltliche Welt?

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Jun
12
2009
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SSW für sauberes Wasser

Nochmal ein Link zum CO2-Endlager Nordfriesland: Drück mich!

Meine Anmerkung dazu: Der SSW hat recht. Dass es ja kein reines CO2 sein wird, was die hier einlagern werden, wird oft bei der Thematik übersehen, obwohl CO2 alleine schon Auswirkungen auf das Grundwasser haben kann, die schlimm genug sind. Wenn man dann noch Schwefeldioxyd und andere “Spurenelemente” unserem Trinkwasser beimengt, dann ist von dem guten Dreihardenwasser bald nur noch die Erinnerung übrig.

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Jun
11
2009
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Wenn “Es gibt keine Alternative” keiner mehr glaubt oder hören will…

…nimmt der deutsche Politiker von Weltrang gerne den Terminus “Zwischenlösung” zur Hand. Zwischenlösung suggeriert auch, dass man selbst weiß, dass man Murx macht, aber es immerhin ja nicht dauerhaft sein soll.

Unsere Frau Kanzlerin Merkel, die schon immer eine Vorliebe für Wischi-Waschi-Ausdrücke hatte, hat es bei einer Kundgebung in Flensburg, zu der auch CO2-Endlager-Demonstranten zugegen waren, so ausgedrückt:

Den dutzenden Demonstranten gegen eine von einem Energieversorger geplante unterirdische Speicherung von Kohlendioxid im Kreis Nordfriesland dagegen brachte die Kanzlerin in ihrer gut halbstündigen Rede wenig Verständnis entgegen. „Es gibt gefährlichere Sachen auf der Welt“, betonte sie. Es könne kein Dauerzustand, aber eine Zwischenlösung sein.

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Jun
10
2009
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Kurz verlinkt

Zum Thema CO2-Endlager Nordfriesland: Hier und hier.

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Jun
08
2009
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Es geht wie immer nur um Kohle.

Man könnte ja direkt von Goldgräbermentalität sprechen, wenn es nicht das genaue Gegenteil wäre. Unsere geschätzten Volksvertreter im Landtag wollen nun scheinbar doch dulden, dass unsere schöne Geest mit Dreck aus Kohlekraftwerken ganz Europas vollgepumpt wird – wenn sie nur ordentlich Geld dafür sehen.
Es erinnert einen leicht an die eine Folge von Southpark, in der Kenny alle möglichen ekligen Sachen für Geld macht, um schließlich durch eine besonders eklige Sache am Ende der Folge zu sterben.
Pecuniae non olet. Das mag zutreffen, wenn es um zahlpflichtige Toiletten geht, aber hier stinkt das Geld dann doch gewaltig.

“Wenn wir die Akzeptanz an den Speicherorten vergrößern wollen, muss deutlich werden, dass die Bevölkerung direkt profitiert. Da werden wir entsprechende Wege finden müssen”

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Jun
04
2009
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RWE und CDU gasen unsere Landschaft zu!

Na ja, noch nicht, aber es scheint zementiert. Das Gesetz zur CO2 Speicherung ist zwar am Bundesrat gescheitert, aber nur aufgrund einer Formalie, und wird demnächst wohl doch durchgewunken.

Dann kommen im Herbst die Vermessungsteams von RWE und sprengen hier unterirdisch herum. Und dann bekommen wir CO2 in salzwasserführende Gesteinsschichten in unseren Untergrund gepresst.

Dass die Bundesregierung da Politik auf dem Rücken einer geschützten Minderheit macht, brauche ich nicht weiter zu erwähnen.

Dass wir uns alle Kollektiv dagegen wehren müssen, schon, obwohl es selbstverständlich sein sollte.

Hier kann man sich eine Petition runterladen, ich bitte sie auszudrucken, herumzugeben und zurückzuschicken. Die Adresse der Bürgerinitiative befindet sich auch auf der Seite. Es ist egal, wo ihr wohnt, und von wo ihr mitlest. Diese Petition ist Deutschlandweit, und hat deutschlandweite Auswirkungen.

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Mai
23
2009
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Wie RWE die Geest vollfurzen will.

Ich kann es immer noch nicht fassen, und alles was ich drüber lese ist nur geeignet einen weiter zu alarmieren. Die Geschichte mit dem See in Afrika ist eines, aber dann ist da auch immer noch die Gefahr, dass sich das CO2 im Grundwasser löst, und es für immer ungenießbar macht. Das gute Dreihardenwasser, eines der besten in ganz Deutschland, eines von den Leitunsgwässern mit Mineralwasserqualität, wäre dann nur noch eine ungenießbare Brühe.
Es ist für mich unfassbar, dass ausgerechnet eine Landesregierung unter Peter Harry, der ja immerhin gebürtiger Nordfriese ist, so ein unglaubliches Verbrechen an der Natur und den Menschen hier zulassen, und sogar über den Bund legalisieren will. Bzw. haben die ja schon. Schon ist von Enteignungen die Rede, von kurzen Fristen und all dem, wie man es aus dem Bergnbaurecht her kennt.
Alles soll ganz schnell passieren, damit der Widerstand keine Zeit hat sich rechtzeitig zu formieren. Aber so nicht! Leistet Widerstand gegen die Kohlelobby und ihre willigen Helfer in der Politik! In Dänemark hat es auch funktioniert.

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Mai
22
2009
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Gott schuf das Land, der Friese die Küste. Wird sie nun vergiftet?

Ich hab gestern davon gehört, und finde das eine bodenlose Frechheit. Von Energiekonzernen erwartet man ja, dass sie ihren Mist einfach in die Landschaft pumpen wollen, aber dass die Bundes- und Landesregierung da mitmacht, ist ein starkes Stück. Immerhin sollte spätestens seit den 80ern der Umweltschutz in die Politik Einzug gehalten haben, selbst beim kompetenzbefreit wirkenden Verein, der unsere momentane Kanzlerin stellt. War sie nicht selbst mal Umweltministerin?
Aber ich schimpfe schon wieder wie ein Droschkenkutscher, ohne dass ihr Leser wisst, worum es eigentlich geht.
RWE will dieses Jahr noch Probebohungen bei mir um die Ecke in Nordfriesland machen, und dann im nächsten Jahr schon damit beginnen, den Dreck der aus Kohlekraftwerken kommt in unserer Gegend zu entsorgen. Einfach unterirdisch in die Landschaft pumpen, und das ganze nennt sich dann Endlager, wie es aussieht. Die ganze Technik, die dahinter steckt ist nicht nur umstritten, sie ist sogar noch nicht einmal erfunden, wie es scheint. Also erst mal das Gebiet “besetzen”, dass man auf Jahrhunderte verseuchen will, und dann schauen, wie genau man den Mist in die Marsch pumpt, was? Und die Politiker machen da mit? Obwohl keiner hier dieses Endlager haben will?
Was wird das? Ein neues Gorleben, oder was? Ein neues Asse? Bei uns vor der Haustüre?

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Dez
17
2008
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Da träum ich doch heute Nacht folgenden Zeitungsartikel…

Sklavenbefreiung spaltet die Kieler Koalition

Der neue Kieler Wirtschaftsminister Berthold Karottinger (W.O.R.F.) fordert vehement die weitere Verschiebung der Sklavenbefreiung in Deutschland. Die für Sklaverei zuständige Ministerin Frieda Freusichmal (H.G.) hält dagegen: “Sklavenhaltung ist eine sinnlose Grausamkeit.”

Kiel/zeitung – In der Debatte um die Zukunft der Sklaverei pocht Schleswig-Holsteins Sozialministerin Frieda Freusichmal (H.G.) auf die Sklavenbefreiung.
“Sklaverei ist keine Antwort aud aktuelle Preissteigerungen bei Produkten die von Hand hergestellt werden und Handwerklichen Dienstleistungen.”, sagte die für die Sklaven zuständige Ministerin unserer Zeitung. Und die Sklaverei sei “grausam, entwürdigend und sinnlos”, weil auch sie die zukünftigen Probleme auf dem Arbeitsmarkt nicht verhindern könne.
Die Politikerin der “Hauptsache Gesund”-Partei widersprach damit ihrem Kabinettskollegen, dem neuen Wirtschaftsminister Karottinger von der Partei für Wohlstand Ordnung Recht und Freiheit, der erklärt hatte, die Sklaverei sei “unverzichtbar”. Daher müsste die Frist zur Sklavenbefreiung dringend verlängert werden. Wegen der stark steigenden Preise für Handwerk aller Art und langwieriger Genehmigungsverfahren für neu zu versklavende Familien könne Deutschland es sich nicht leisten, 2022 aus der Sklaverei auszusteigen, sagte Karottinger. Aus Kostengründen und mit Blick auf den Klimaschutz hält der WORF-Politiker eine Laufzeit bis mindestens 2030 für nötig.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Politisches | Schlagwörter: , ,

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