Peter Harry will nicht auf Protestplakate
Am Sonntag war unser Ministerpräsident in Nordfriesland unterwegs, um bei den CDU-Senioren zu deren Jübiläum zu gratulieren. Bevor er jedoch den Veranstaltungsort betreten konnte, musste er sich erst einmal durch die besorgten Mitglieder der Bürgerinitiative gegen das CO2-Endlager kämpfen. Verbal, versteht sich.
Anzurechnen ist ihm, dass er sich nicht ohne einen Kommentar zu der geplanten Sauerei von seinen Leibwächtern in Sicherheit gebracht hat, aber sowas kann man bei uns allerdings auch nicht bringen.
Der SHZ berichtet über das Ereignis: LINK!
Und einer der besorgten Bürger hat das Ereignis mitgefilmt. Man versteht zwar nicht viel, aber als Impression vielleicht ganz nett:
Was Peter Harry Carstensen dann aber so sagte, lässt einen ein wenig nachdenklich zurück:
“Ich werde mich kurzfristig mit RWE darüber unterhalten, dass die Anträge zurückgezogen werden. Die Bevölkerung muss mitgenommen werden.” Er sei gegen eine Pipeline, das könne er schon jetzt sagen und dazu stehe er. Dennoch: “Wir haben Kohlekraftwerke, und es muss legitim sein, weiter zu forschen.”