Jan
20
2010
2

Weils am Ende wieder keiner glauben will…

Es ist nicht nur immernoch untypisch saukalt da draußen, nein sogar das Meer friert fröhlich vor sich hin.

Hier am Hörnumer Hafen auf Sylt:

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:,
Jan
06
2010
4

Wo ein nordfriesischer Superbösewicht wohnen würde…

Als ich heute am Kurzentrum vorbei kam, und zufällig meine Kamera dabeihatte, ist mir das erstaunliche architektonische Konglomerat aufgefallen, dass das Schwimmbad “Sylter Welle” mit dem nebenstehenden – meiner Meinung nach unglücklich benamten – “Syltness Center” abgibt.
Und nein, ich werde leider nicht bezahlt, dafür, dass ich die beiden erwähne. Zumindest bisher nicht. Wenn mich jemand dafür bezahlen möchte, kann er mir gerne eine Email schicken.

Aber genug davon.
Beide Gebäude sehen jedenfalls so aus, als würden sie viel besser auf eine Geheimversteck-Vulkaninsel in der Südsee passen, und als ob in ihnen eine geheime Geheimorganisation irgendwelche dunklen Machenschaften vorantreibt.


Auf diesem Foto ist der Eingang des Schwimmbads zu sehen, man achte auf die verschiedenen Stile; Teile wirken verspielt, andere nüchtern, wieder andere eher futuristisch. Dieser Stilmisch findet sich oft auch bei den Zentralbasen von genialen Verbrechergenies in Filmen.

Written by Heiko C. in: Friesisches, Lustiges | Schlagwörter:
Jan
02
2010
2

Weils am Ende wieder keiner glauben will…

Schon wieder Schnee auf Sylt. Hier in Rantum:

Written by Heiko C. in: Friesisches | Schlagwörter:
Sep
05
2009
3

Mistundverflucht!

Vor ein paar Tagen saß ich morgens im Zug von Niebüll nach Westerland, und mit mir im Zug war ein Ruhestörer.
Da ich sonst gerne noch eine dreiviertel Stunde im Zug penne, ist mir das besonders aufgefallen. Auch wenn ich sonst ebenfalls gerne mal Probleme mit dem Schlafen habe, weil ich etwa hinter irgendwelchen Frauen sitze, die schon so früh am Morgen eine laut lachende Kaffeegesellschaft feiern, war es diesmal doch um ein Stück bemerkenswerter.

mistund

Es handelte sich um einen Mann etwa Mitte dreißig. Er trug eine Schirmmütze und schob ein Fahrrad. Zuerst wollte er mit seinem Drahtesel in ein normales Abteil, hatte dann jedoch ein Einsehen, und blieb statt dessen zwischen den Abteilen bei der Türe stehen.
Etwa 5 Minuten verhielt er sich ruhig, dann fing er an herumzubrüllen.

“Achtung! Achtung! Alle müssen das Schiff verlassen! -Ach das ist ja gar kein Schiff, ich bin ja nur dämlich. Bin ich dämlich, oder herrlich?”

Written by Heiko C. in: Friesisches, Gesellschaftliches, Psychologisches | Schlagwörter:
Jul
11
2009
3

Flashmobs vor Gericht

Soll derjenige, der als erster zu einen Flashmob aufruft auch der sein, der für Schäden haftet? Das jedenfalls findet die Insel Sylt nur logisch.
In besagtem Fall sagt der Initiator aber, dass er gar kein Veranstalter sei. Man ist geneigt ihm recht zu geben, denn “Ich fahr nach Sylt, wer will kann ja auch kommen”, ist schwerlich eine Verantsaltung.


Ich Will Wieder An Die Nordsee by ~vrdesigner on deviantART

Wenn Tokio Bill Hotel zum Beispiel nach Hamburg fährt, und das eine Woche davor mit seinem gebuchten Hotel in der Bravo bekanntgibt, ist er dann auch dafür haftbar zu machen, wenn 10.000 wildgewordene Girlies mit Zahnspangen die Lobby des Hotels auseinandernehmen? Der wird sich bedanken, wenn er die Rechnung bekommt.
Wenn im Zuge der Tokio Bill Hotel Randale eine psychopathische Stalkerin einen anderen Fan umbringt, weil die von hinten wie Tokio Bill Hotel aussieht, ist dann auch Tokio Bill Hotel schuld und muss ins Gefängnis, weil er der “”Veranstalter” ist? Ich glaube nicht. Nö, nö.

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Gesellschaftliches | Schlagwörter:,
Aug
09
2008
2

Deine Zwiebeln im Schrank, die ich gestern noch fand…

…hat die Reinigungsfachkraft mitgenommen. Turaluralulei.

Wenn in einem Appartement, dass unsere Putzfrauen reinigen etwas liegen bleibt, so gebe ich es normalerweise beim Vermieter ab, damit er es nachschickt.
Das gilt jedoch nicht für leicht verderbliche Waren, die die Putzfrauen dann unter sich aufteilen können.
Was mir schon seit Jahren auffällt ist, daß in so gut wie jedem zweiten Appartement ein Netz Küchenzwiebeln liegen bleibt. Üblicherweise noch nicht einmal angebrochen. Wie kommt es dazu?
Was treibt junge, wohlbetuchte Sylt-Urlauber (oder nicht mehr ganz so junge, je nachdem) dazu, als erstes ein Netz Küchenzwiebeln zu kaufen, wenn sie auf der Insel anreisen.
Endlich angekommen nach 18 Stunden Autofahrt, und etwa einer Stunde auf dem Autozug. Koffer ins Appartement, kurz verschnaufen… und dann? Zwiebeln kaufen. Warum?
Wie müssen wir uns das vorstellen?

Ehemann: Endlich da. Mann, die fahren hier ja echt seltsam… Und die ganzen Baustellen hier… (Setzt sich hin, legt die Füße hoch) Puh!

Written by Heiko C. in: Friesisches, Psychologisches, Zwischenmenschliches | Schlagwörter:,
Jul
17
2008
2

Das Leben ist eine Baustelle. Die Insel auch…

Gna, Sylt! Heimat der Sylter, die vermutlich schon in prähistorischen Zeiten dadurch reich wurden, ihre Zweit-Strohütten teuer an prominente Steinzeitler zu vermieten…
Auch im Strassenverkehr hat sich auf Sylt scheinbar kaum etwas verändert, seit die Frau des Neandertal-Stammesfürsten ihren Sommerurlaub auf Sylt verbracht hat. Noch immer gilt: “Sylter dürfen das!” und “Wer bremst hat Angst!”. Nicht zu vergessen: “Tut mir leid, hab ich gar nicht gesehen!”
Ansonsten hat sich die Insel sehr verändert. Es gibt nun einen Damm, wo ein Zug drüber fährt, in den man seinen eigenen Wagen hineinfahren kann. Die Häuser sind jetzt aus Stein, und nicht mehr mit Stroh, sondern mit Reet bedeckt. Ein bedeutender Unterschied.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten, Friesisches | Schlagwörter:

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